CH166961A - Kondensatorelektrode für die Behandlung mit hochfrequenten elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Kondensatorelektrode für die Behandlung mit hochfrequenten elektrischen Schwingungen.

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CH166961A
CH166961A CH166961DA CH166961A CH 166961 A CH166961 A CH 166961A CH 166961D A CH166961D A CH 166961DA CH 166961 A CH166961 A CH 166961A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Kondensatorelektrode    für die Behandlung mit hochfrequenten elektrischen  Schwingungen.    Bei der Behandlung im     Kondensatorfeld          hochfrequenter    elektrischer Schwingungen  hat es sieh als zweckmässig herausgestellt,  die Metallelektrode in einem Abstand von  dem zu behandelnden Körper anzuordnen,  so dass sich zwischen der Metallelektrode und  dem zu behandelnden Körper eine Luft  schicht als     Dielektrikum    befindet.  



  Den Vorteilen, die durch die Einschal  tung einer Luftschicht zwischen Elektrode  und Körper gegenüber der Behandlung mit  am Körper anliegenden Elektroden erzielt  werden, stehen jedoch Nachteile gegenüber,  die dadurch bedingt sind, dass bei nicht an  liegenden Elektroden die Lage des zu behan  delnden Körpers gegenüber den Elektroden  nicht hinreichend fixiert ist und dass eine  Kompression des zu behandelnden Körpers       iiiittelst    der Elektroden nicht möglich ist.  



       Diese    Nachteile können durch die Be  nutzung einer     Kondensatorelektrode,    bei der    gemäss der Erfindung die Metallelektrode von  einem Gefäss aus Isoliermaterial     mit    Ab  stand umgeben ist, vermieden werden. Wird  das Isoliergefäss der neuen     Kondensatoreleh-          trode    auf den zu behandelnden Körper auf  gesetzt, so ist die Lage des zu behandelnden  Körpers gegenüber den Elektroden trotz der  zwischengeschalteten Luftschicht eine ein  deutige und eine Kompression des zu behan  delnden Körpers     mittelst    der Isoliergefässe  beider Elektroden möglich.  



  Die Wandung des Isoliergefässes kann,  um eine vollständige Abdeckung der Ober  fläche des zu behandelnden Körpers an der  Behandlungsstelle zu vermeiden, beliebig  ausgeschnitten sein.  



  Ferner kann der Abstand der Metall  elektrode von der     CTefässwand    veränderbar  sein, so dass die Möglichkeit besteht, die von  diesem Abstand abhängige     Tiefenwirkung     zu beeinflussen.      Jede     unbeabsichtigte    Berührung der im  Gefäss angeordneten Metallelektrode kann  dadurch vermieden werden, dass das Gefäss  durch einen Deckel aus Isoliermaterial ab  gedeckt wird, der     gleichzeitig    zur Halterung  der Metallelektrode dient. Die Metallelek  trode kann zu diesem Zweck an einem durch  den Deckel hindurchgeführten Metallrohr be  festigt sein, das in einer am Gefässdeckel an  gebrachten Buchse in axialer Richtung ver  schiebbar gelagert und     festklemmbar    ist.  



  Ein leichtes Abnehmen des     Isoliergefässes,     etwa zum Zwecke der Reinigung, kann, wie  weiter unten anhand eines Ausführungsbei  spiels erläutert     wird,    durch     Anbringlxng    von       Exzenterscheiben    aus elastischem Material  am Rand des Gefässdeckels ermöglicht wer  den, die beim Verdrehen des Gefässes gegen  den Deckel mit sich veränderndem     Anpres-          sungsdruck    an der innern Gefässwand ab  rollen. Zur Begrenzung der Drehbewegung  der     Exzenterscheiben    können Anschläge für  die beiden äussersten     .Stellungen    dieser Schei  ben vorgesehen sein.  



  In den Figuren ist ein Ausführungsbei  spiel des Gegenstandes der Erfindung ver  anschaulicht, und zwar in der     Fig.    1 in einer  Seitenansicht, in der     Fig.    2 in einer Drauf  sicht.  



  Das Gefäss 1 besteht aus einem an     dielek-          trischen    Verlusten armen Glas. Es wird  durch den Deckel 2 aus     Hartgummi    ab  geschlossen. Die Metallelektrode 3 ist an dem  Rohr 4     befestigt,    das in einer kreuzweise  geschlitzten Buchse 5 in     axialer        Richtung     verschiebbar gelagert ist. Die Buchse 5  ist mit ihrem     flanschartigen    Teil     mittelst          Schrauben    6 und 7 und     mittelst    des für  beide Schrauben gemeinsamen     Mutterstückes     8 am Deckel 2 befestigt.

   Der geschlitzte  Teil der Buchse 5 kann durch Aufschrauben  der Mutter 9 zusammengedrückt und dadurch  das Rohr 4     in    der Buchse 5 festgeklemmt  werden. Die Befestigung des Gefässes 1 am  Deckel 2. erfolgt durch     Exzenterscheiben    10  bis 13 aus elastischem Material, die am Rand  des Gefässdeckels 2 drehbar gelagert     sind.     Der kleinste Halbmesser der Exzenterschei-         ben    ist so bemessen, dass beim Überstülpen  des Gefässes 1 über die Elektrode 3 die innere  Gefässwand leicht von den     Exzenterschei-          ben    berührt wird.

   Beim Verdrehen des Ge  fässes 1 gegenüber dem Deckel 2 rollen die       elastischen        Exzenterscheiben    10 bis     13    au  der innern Gefässwand ab, wobei sich ihr       Anpressungsdruck    an diese Wand erhöht.  Der erhöhte     Anpressungsdruck    reicht aus,  um das Gefäss 1 am Deckel 2 festzuhalten.

    Die     Exzenterscheiben    10 bis 13 sind um       exzentrisch    gelagerte     Hartgummikerne    14  bis 17 herum angeordnet, und die Hart  gummikerne 14 bis 17 sind     mittelst    konzen  trisch gelagerter Metallkerne 18 bis 21, die  durch Nieten 22 bis 2,5 am Gefässdeckel be  festigt sind, drehbar am Gefässdeckel ge  lagert.

   Um beim Verdrehen des Gefässes  gegen den Deckel ein Drehen über den Punkt  des grössten     Anpressungsdruckes    der elasti  schen     Exzenterscheiben    an die Gefässwand  hinaus zu verhindern, sind     zwischen        Exzen-          terscheibe    und Deckel Metallstücke 26 bis 29  befestigt, die die Form eines Kreisausschnit  tes haben und gegen die beim Drehen der       Exzenterscheiben        Anschlagstifte    30 bis     33,     die an den     Hartgummikernen    der     Scheiben     angebracht sind,

   anschlagen und dadurch  nur ein Drehen der     Exzenterscheiben    inner  halb der beiden äussersten Stellungen ge  statten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kondensatorelektrode für die Behandlung mit höchfrequenten elektrischen Schwingun gen, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch eine Metallelektrode gebildet ist, die von einem Gefäss aus Isoliermaterial mit Abstand umgeben ist. UNTERAN SPRüCHE 1. Kondensatorelektrode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Metallelektrode von der Gefässwandung veränderbar ist. 2. Kondensatorelektrode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefäss wandung ausgeschnitten ist.
    3. Kondensatorelektrode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss durch einen Deckel aus Isoliermaterial ab geschlossen und die Metallelektrode am Deckel befestigt ist. 4. Kondensatorelektrode nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Me- tallelektrode an einem durch den Isolier- deckel hindurchgeführten Metallrohr be festigt ist, das in einer am Gefässdeckel angebrachten geschlitzten und festklemm- baren Buchse in Achsrichtung verschieb bar gelagert ist.
    5. Kondensatorelektrode nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch Anordnung von Egzenterscheiben aus elastischem Material am Rand des Gefässdeckels derart, dass beim Verdrehen des Gefässes gegen den Deckel die Egzenterscheiben mit sich veränderndem Anpressungsdruck an der innern Gefässwand abrollen. 6. Kondensatorelektrode nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Anschläge für die beiden äussersten Stellungen der Exzenter- Scheiben.
CH166961D 1932-01-13 1933-01-06 Kondensatorelektrode für die Behandlung mit hochfrequenten elektrischen Schwingungen. CH166961A (de)

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