CH167061A - Kreiselmaschine. - Google Patents
Kreiselmaschine.Info
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Description
Kreiselmaschine. Die Erfindung betrifft eine Kreisel maschine mit einem Rotor, dessen Arbeits kanäle so geformt sind, da.ss die Längsp rofil- linien jedes dieser Arbeitskanäle Raumkur ven von durchwegs kontinuierlicher Krüm mung bilden. Gemäss der Erfindung nehmen nun die Abstände der Mittellinien der Ar beitskanäle von der Drehachse des Rotors gegen das Austrittsende der Arbeitskanäle hin wenigstens stellenweise ab.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in mehreren Ausführungsbei spielen schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1, 2 und 3 drei Ausführungen der Maschine im Längsschnitt, Fig. 4 die Form der Kanalinnenwandung der Maschine nach Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung, Fig. 5 eine Maschine mit Tangentialrad, Fig.6 und 7 eine Maschine in Seiten ansicht und eine Abwicklung des Kanal kranzes ihres Rotors, Fig. 8 einen aus mehreren Teilen zusam mengesetzten Rotor, und Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Maschine.
Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ha ben die Längsprofillinien der Arbeitskanäle die Form von durchwegs kontinuierlich ge krümmten Raumkurven. In den Fig. 1 bis 3 und 8 sind die durch die Kanäle gelegten Schnitte zur Vereinfachung der Darstellung in die Zeichnungsebene abgewickelt.
Bei den im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsbeispielen der Maschine strömen die Gase von einem in der Drehachse an geordneten Hohlraum durch die Kanäle aus wärts, wobei die Strömung eventuell durch die Zentrifugalkraft unterstützt wird. Ge mäss Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung er folgt die Strömung jedoch -umgekehrt. Die Gase werden aus dem Saug- oder Explosions raum 8 den äussern Enden der im Rotor 40 vorgesehenen Kanäle 41 zugeführt. Diese Kanäle münden in einen gemeinsamen Sam- melraum 42, aus dem die Gase abgeführt werden.
In diesem Falle erweist es sich mei stens als zweckmässig, die Kanäle mit sich erweiterndem Querschnitt auszustatten, da mit die Stauung der Gase in den Kanälen verringert wird. Fig. 2 zeigt eine analog ausgebildete Maschine, deren Explosionsraum 24 ausserhalb des den Rotor 40 umgeben den, in der Zeichnung nicht dargestellten Ma schinengehäuses liegt und mit einem ring förmigen Verteiler 22 in Verbindung steht. Eine weitere Ausbildung der Erfindung liegt darin, dass die Verteiluugskammer wesentlich kleiner als der Explosionsraum ist, so dass in ersterer auch dann kein wesentlicher Druckabfall stattfindet, wenn die Zeiträume zwischen den einzelnen Explosionen gross sind.
Die bisher bekannten Schaufelräder, die in einem feststehenden Gehäuse laufen, er leiden eine Verringerung des Wirkungs grades durch Spaltverluste, da die Schaufeln nicht an das Gehäuse dichtend anschliessen. Solche Verluste lassen sich bei Rotoren mit Kanälen vermeiden, da der Rotor im Ge häuse gut abgedichtet werden kann; doch wirkt das Treibmittel auch in solcher Rich- tung auf die Kanalwand, die der Drehrich tung entgegengesetzte Kräfte ergibt, was den Wirkungsgrad verringert. Es hat sich nun gezeigt, dass günstige Wirkungsgrade durch Kombination der beiden Systeme erzielt wer den können. Gemäss Fig. 3 ist die Wand der Kanäle 43 an dem Einströmende mit einem Schlitz 44 versehen, so dass dieser Teil der Kanäle .Schaufeln bildet.
Dieser Teil der Kanäle läuft in einem feststehenden Gehäuse 45. Ihr Ende 46 (die Reaktionszone) ist je doch geschlossen. Fig. 4 zeigt die Form der Kanalinnenwand in , schaubildlicher Darstel lung.
In der Fix. 5 ist eine Drehkraftmaschine dargestellt, die im Gegensatz zu den bisher beschriebenen nicht eine Achsialturbine, son dern eine Radial- bezw. Tangentialturbine ist. Die Kanäle 47 des* Rotors 48 sind so angeordnet, dass sowohl ihr Ein-, als auch ihr Ausströmende an der Umfangsfläche des Rotors liegt. Dieser ist in einem Gehäuse 49 abgedichtet, das mit einem Einlass 50 und einem Auslass 51 versehen ist. Es können auch mehrere Zu- und Abführungsstellen für das Treibmittel vorgesehen sein.
Zweckmässig sind die Kanäle so geformt, dass die Tan gente an ihr Einlassende 52 zum Umfang des Rotors steiler ist als jene des Auslassendes 58. Die Ein- und Auslassenden der Kanäle liegen in verschiedenen, zur Drehachse senk rechten Ebenen. Der Rotor 48 muss auch nicht zylindrische Umfangsfläche haben, son dern kann beispielsweise konisch sein, wobei entweder die Eintritts- oder die Austritts enden der Kanäle an dem grösseren Rotor durchmesser liegen können.
Nach den Fig. 6 und 7 sind am Umfang des Rotors 54, der gleichfalls in einem Ge häuse 49 mit Ein- und Auslassöffnungen läuft, Kanäle 55 hintereinander angeordnet, welche die. Drehachse kreuzen. 50 bezeichnet hier ebenfalls den Einlass und 51 den Auslass.
Wenn die nach Raumkurven geformten Kanäle grosse Länge haben, können sich Schwierigkeiten in der Herstellung ergeben, insbesondere da in den meisten Fällen die Kanalwandung mechanisch geglättet werden muss. Um die Bearbeitung zu erleichtern. kann der Rotor gemäss Fig. 8 aus mehreren Teilen 57 bis 60 zusammengesetzt werden. In jedem dieser Teile ist ein kurzes Kanal stück vorhanden, das leicht bearbeitet wer den kann. Aneinandergereiht ergeben diese genau bearbeitete Kanäle genügend grosser Länge, deren Eintrittsenden sich im Teil 60 und deren Austrittsenden sich im Teil 5 7 befinden.
Bei der Maschine nach Fig. 9 gehen die Kanäle mit ihrem Anfangsteil 62 von einem Hohlraum (Explosionsraum) 61 sternförmig nach aussen, weisen im Mittelteil 65 keine wesentliche Änderung des Abstandes von der Drehachse auf und nähern sich mit ihren Endteilen 64 wieder der Achse, indem sie sternförmig in einen gemeinsamen Sammel- raum 63 münden. Diese Ausführung eig net sich insbesondere für Treibmittel mit hoher Verdampfungstemperatur, beispiels- weise Quecksilber. Sie erleichtert die Samm lung des Kondensates, so da.ss Verluste an Betriebsstoff und Vergiftungen verhütet werden.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Abstände der Mittellinien der Arbeits kanäle des Rotors gegen das Austrittsende der Arbeitskanäle hin bei allen Ausfüh- rungsbeispielen wenigstens stellenweise ab nehmen.
Bei mehrstufigen Maschinen können die Kanalkränze der Rotoren im Sinne der Strö mungsrichtung des Treibmittels der Ab nahme der Spannung entsprechend zuneh mende Durchmesser haben, so dass alle Ro toren mit gleichen Drehmomenten auf die Welle wirken. Es ist auch möglich, die Durchmesser der Kanalkränze gleich zu hal ten, jedoch die Gesamtquerschnittsfläche der Kanäle der zweiten und folgenden Stufe zu vergrössern, indem die Anzahl der Kanäle oder deren Querschnitt vergrössert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCR: Kreiselmaschine mit einem Rotor, dessen Arbeitskanäle so geformt sind, dass die Längsprofillinien jedes dieser .Arbeitskanäle Raumkurven von durchwegs kontinuierlicher Krümmung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der Mittellinien der Ar beitskanäle von der Drehachse des Rotors gegen das Austrittsende der Arbeitskanäle hin wenigstens stellenweise abnehmen. UNTERAN SPRüCHE 1.. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in einen gemeinsamen Sammelraum mün den.Kreiselmaschine nach Patentanspruch, die als Egplosionskraftmaschine aus gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Explosionsraum ausserhalb des Gehäuses angeordnet ist und mit einer dem Rotor vorgelagerten Verteilungs kammer, die wesentlich kleiner als des Explosionsraum ist, in Verbindung steht. 3. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Kanäle an deren Eintrittsende eine Öffnung besitzt, so dass dieser Teil der Kanäle Schaufeln bildet, deren Zwi schenraum in geschlossene Kanäle über geht. 4.Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass sowohl die Eintritts-, als auch die Austrittsöffnung der Kanäle in der Umfangsfläche des Rotors liegen, und zwar in verschiedenen, zur Drehachse senkrechten Ebenen. 5. Kreiselmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umfangsfläche des Ro tors konisch ist. 6. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle am Umfang des Rotors angeordnet, sind und die Drehachse des Rotors kreuzen.7. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Hohlraum sternförmig ausgehen den Kanäle sternförmig in einen zweiten Hohlraum münden. B. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor aus mehreren scheibenförmigen Teilen besteht, von welchen jeder mit Kanal stücken versehen ist, die zusammen die Arbeitskanäle des Rotors bilden. 9. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vor handensein mehrerer Stufen die Kanal kränze verschiedene Durchmesser haben. 10.Kreiselmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver wendung von mehreren Rotoren mit Kanalkränzen gleichen Durchmessers die Kanal-Gesamtquerschnitte der Rotoren verschieden sinn.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155228T | 1930-04-22 | ||
| FR167061X | 1930-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167061A true CH167061A (de) | 1934-01-31 |
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ID=25716556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167061D CH167061A (de) | 1930-04-22 | 1931-09-05 | Kreiselmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167061A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2710580A (en) * | 1946-10-29 | 1955-06-14 | Kellogg M W Co | Vaned rotor |
-
1931
- 1931-09-05 CH CH167061D patent/CH167061A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2710580A (en) * | 1946-10-29 | 1955-06-14 | Kellogg M W Co | Vaned rotor |
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