CH167311A - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

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CH167311A
CH167311A CH167311DA CH167311A CH 167311 A CH167311 A CH 167311A CH 167311D A CH167311D A CH 167311DA CH 167311 A CH167311 A CH 167311A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Leuchtröhre.    Es ist schon     vorgeschlagen    worden, die  Zündung von elektrischen Leuchtröhren mit  kalten Elektroden mit Hilfe von zwei     faden-          oder    streifenförmigen Hilfselektroden zu er  leichtern, die sich je von einer Hauptelek  trode bis zu der Mitte der Leuchtröhre er  strecken, so dass die freien Enden der Hilfs  elektroden sich in kurzem     Abstand    vonein  ander befinden. während die andern Enden  der Hilfselektroden je über einen Widerstand  mit. einer Hauptelektrode     verbunden    sind.

    Diese Hilfselektroden waren dabei so bemes  sen, dass der auf die Längeneinheit     bezogene          Widerstand    der     Hilf.;elektroden        grössi#i,        ist    als       cler        M%itlet-st <  < tiil    der umgebenden Gassäule  gleicher Länge,     ini        Betriebszustande.     



  Bei der Inbetriebsetzung einer solchen       Leuchtröhre    bildet sich eine Glimmentladung  zwischen den einander zugewendeten Enden  der Hilfselektroden. Infolge des grossen       Widerstandes    dieser Elektroden wandern die       Angriffspunkte    der Entladung über die  Hilfselektroden den Hauptelektroden zu, wo-    durch die Zündung der Entladung     zwische     diesen Hauptelektroden herbeigeführt wirr  Die     Erfindung    bezieht sich auf     Leueht     röhren, die faden- oder     streifenförmige,    ,j  über eine Impedanz mit einer     Hauptelektrod     verbundene,

   in der Längsrichtung de       Leuchtrölire    angeordnete     Hilfselektrode:     enthalten und bezweckt, diese Röhren zu     vei     bessern und die Herstellung derselben zu ei  leichtern.  



  Die Hilfselektroden dieser     Leuchl    röhre:  werden erfindungsgemäss aus einem solche:  Material hergestellt, und so dimensioniert  dass der     'VTiderstand    einer     Längeneinheit    de  Hilfselektroden kleiner ist als der Wider  stand der umgebenden Gassäule gleiche  Länge.

   Es wurde gefunden, dass mit     solohei     Hilfselektroden eine leichte     Zündung    de  Röhren zu erreichen ist, und dass     ausserden     die Möglichkeit besteht, die     Hilfselektrodei     aus einfachen     stab-    oder drahtförmigen     Tei          len    aus elektrisch     gutleitendem    Material  zum Beispiel aus geraden Metallstäben     ode         Drähten, herzustellen. Die Herstellung und  die     Aufrechterhaltundes    ordnungsmässigen  Betriebszustandes der Leuchtröhren wird da  durch erheblich vereinfacht.  



  Der Nachteil, den man zunächst erwarten  würde, was auch zu der bisherigen Konstruk  tionsweise Anlass gab, nämlich, dass ein Lei  ter von beträchtlicher Leitfähigkeit als Kurz  schluss für den     Gassäulenstrom    wirken  könnte, erweist sich als nicht massgebend       bezw.    als vermeidbar. Inder Tat hat es sich  experimentell gezeigt, dass kein oder nur ein  kleiner Strom durch die Hilfselektroden       fliesst.     



  Besonders gute Ergebnisse werden er  reicht, wenn die Leuchtröhren mit einer oder  mehreren     Glühelektroden    versehen  -erden.  Die     Zündspannung    der Röhren kann in dieser  Weise sehr niedrig gemacht werden, wobei  auch die Betriebsspannung solcher Röhren  niedrig ist.  



  Es kommt vor, dass die Hilfselektroden  während des Betriebes der Röhre an ihrer  Oberfläche zerstäuben. Dies kann dadurch  vermieden werden, dass die Hilfselektroden  an den gefährdeten Stellen mit einer isolie  renden Schicht bedeckt werden. Die Stellen..  welche am leichtesten zerstäuben, kann man  zum Beispiel mit- einem Porzellanröhrchen,  (las auf die Elektrode geschoben wird, ab  decken.  



       1Venn    die Hilfselektroden zerstäuben, so  setzen sich die Materialteilchen auf der     in-          nern        Röhrenwand    ab, wodurch diese     ge-          schwiirzt    und die Lichtausstrahlung ungün  stig     beeinflusst    wird. Ausser durch Ab  deckung der zerstäubenden Stellen durch  eine     isolierende    Schicht. kann dieser Nachteil  auch dadurch vermieden werden,     rlass    die       EIilfselektroden        mindestens    über einen Teil  ihrer Länge von einem gitterförmigen Teil  umgeben werden.

   Dieser gitterförmige Teil  fängt die zerstäubten     Materialteilchen    auf, so  dass die     Durchlässigkeit    der Wand nicht be  einträchtigt wird.  



  Die einander zugewendeten Enden der  Hilfselektroden werden zweckmässig mit  Hilfe von isolierenden Teilen, zum Beispiel    von Glasperlen, miteinander verbunden, wo  durch     eine    feste gegenseitige Lage der Hilfs  elektroden gewährleistet wird.  



  In der     Zeichnung    sind zwei     Ausf        ülirungs-          formen    der Erfindung beispielsweise darge  stellt.  



  Die Röhre nach     Fig.    1 besteht aus einem       Glasrohr    1, beim Beispiel von 40 mm Innen  durchmesser, an dem sich die Elektroden  kammern 2 befinden und enthält eine Fül  lung aus Neon unter 1,8 mm     Quecksilber-'     druck. Diese Kammern     enthalten    je eine aus  einem Wendeldraht bestehende Glühelek  trode 3, die oberflächlich mit. einem stark  elektronenemittierenden Stoff, zum Beispiel       Bariumogyd,    bedeckt, auf dein Füsschen 4  angeordnet und mit den     Stromzuführungs-          drähten    5 und 6 verbunden ist.

   In der Röhre  befinden sich zwei Metalldrähte 7, die je  durch das zugehörige Füsschen     -1    nach aussen  geführt und mit einem     Stromzuführungs-          draht    8 verbunden sind. Diese Metalldrähte  können beispielsweise aus Aluminium be  stehen und einen Durchmesser von 300     ,(c    be  sitzen, so dass der Widerstand pro Längen  einheit 3     #    10-2     Ohm/em        beträgt.    nie posi  tive Gassäule, die sich längs des     Drahtes    er  streckt, besitzt einen Spannungsabfall von       0,9     bei einer Stromstärke von     (i    A.

    entsprechend einem     Widerstande    von<B>0,1 ,5</B>       Ohm/cm,    also mehr als .der Drauf. Der     Stron(     geht trotzdem nicht durch den     Draht.    Solches  ist wahrscheinlich eine     Folge    davon,     rlass        der          ,Strom    dann     zweimal    in     1111d        ;

  11i-,    den     Prälileii     treten müsste und die     Suninie        der    dabei auf  tretenden Kathoden- und     Anodenfälle    erheb  lich grösser sein würde als der     Spannun."sali-          fall    in der Röhre. Mit Hilfe     (114-Iser        Strom-          zuführungsdrä.hte    sind die     Hilf:selektroclen    7  über die Widerstände 9 mit.     den    Drähten     (i     verbunden.  



  Die Grösse der     Widerstände    hängt.     von     verschiedenen Umständen ab und     kann        ain     einfachsten durch einen Versuch     bestimmt     werden. Im allgemeinen sind     -Widerstände     von 100 bis 10 000     SZ    gut zu verwenden.     13(:-          merkt    wird,     dass    die     Widerstände    in     manchen         Fällen auch durch eine Drosselspule oder  durch eine Kapazität ersetzt werden können.  Besonders die Verwendung einer Kapazität  ist in bestimmten Fällen von Vorteil.

   Die  Hilfselektroden können auch über Kreuz mit  den Hauptelektroden verbunden werden, das  heisst die obere Hilfselektrode wird über eine  Impedanz an die untere Hauptelektrode an  beschlossen und umgekehrt.  



       Die    Hilfselektroden sind in der Mitte der  Leuchtröhre mittelst eines kleinen isolieren  den, aus Porzellan bestehenden Röhrchens 10  miteinander verbunden. Die eine Hilfselek  trode ist dabei um das Röhrchen herum ge  legt, während die andere Hilfselektrode  durch das Röhrchen hindurch geführt ist. Die  Hilfselektroden können selbstverständlich  auch aus Stäben hergestellt werden, die nicht  aneinander befestigt zu sein brauchen und  gegebenenfalls gegen die Wand abgestützt  werden können.  



  Es ist. auch möglich, die Leuchtröhre mit  mehreren Paaren von Hilfselektroden zu ver  sehen. Die     Hilfselektroden        brauchen    selbst  verständlich nicht genau in einer Linie zu  liegen. In einigen Fällen kann es empfehlens  wert sein, die Hilfselektroden einander über  einen kleinen Teil ihrer Länge überragen zu  lassen. Die Länge, über die die Hilfselektro  den dann parallel verlaufen, soll zweckmässig  höchstens ein Drittel der Röhrenlänge be  tragen.  



  In vielen Fällen ist es zweckmässig, neben  jeder     Glühelektrode    eine     plattenförmige     Anode anzuordnen und diese mit ersterer lei  tend zu verbinden. Die Glühelektrode     und     die plattenförmige Elektrode, welche zum  Beispiel zylinderförmig sein kann,     arbeiten     dann in ,jeder     Wechselstromperiode    abwech  selnd als Kathode und Anode.  



  Die Röhre ist mit- einer, zum Beispiel aus  einem oder mehreren Edelgasen bestehenden,       Gasfüllung    versehen. Da. die Röhre auch  einen Dampf enthalten kann, wird im nach  folgenden unter     Gasfüllunb    auch eine Dampf  füllung verstanden werden.     Benn    Betrieb  einer Lampe von gestreckter Gestalt nach    Zeichnung wird in dieser Gasfüllung eine  positive Säulenentladung erzeugt.  



  Die     Glühelektroden    können von kleinen,       in    der Figur nicht angegebenen Transforma  toren gespeist werden; der Entladungsstrom       kann    einer     Niederspannungsstromquelle,    zum  Beispiel einem Lichtnetze üblicher     Spannung,     zum Beispiel von 220 V oder<B>380</B> V, über  eine in Reihe mit ,der Entladungsbahn ge  schaltete Drosselspule oder andere Impedanz  entnommen werden.  



  Bei der     Inbetriebsetzung    der Röhre     bildet     sich zwischen den freien Enden der Hilfs  elektroden eine Glimmentladung, welche die  Gasfüllung ionisiert. Diese Ionisation der  Mitte der Gassäule erleichtert die     Zündung     ,der Entladung zwischen den Hauptelektro  ,den.  



  Überdies erhält dann das gegenüber der  momentan als Kathode dienenden     Glühelek-          trode        gelegene,        Hilfselektrodenende    ein posi  tives Potential in bezug auf diese     Glüh-          kathode,    wodurch die von letzterer     emittier-          ten    Elektronen fortgezogen werden,     was^    die       Raumladung    in der Umgebung der     Glüh-          kathode    herabsetzt. Auch hierdurch wird die  Zündung der Hauptentladung erleichtert.

   Bei       Wecbselstromspeisung    findet     ;diese    Zündung       in    jeder halben Periode der Wechselspannung       statt.    Infolge des Vorhandenseins der zwi  schen den Hilfselektroden und den Haupt  elektroden eingeschalteten Impedanz fliesst  nach der Zündung der Entladungsstrom nicht  über die Hilfselektroden sondern durch die  Gassäule.  



  Die in     Fig.    2     dargestellte    Röhre     stimmt     in der Hauptsache mit derjenigen gemäss       Fig.    1 überein.     Nur    sind die Hilfselektroden  teilweise mit isolierenden Porzellanröhrchen  11 abgedeckt, und zwar sind diese Röhrchen  in der Nähe der     Glühelektroden    angebracht.,       denn    dort scheinen die Hilfselektroden am  stärksten zu zerstäuben.

   Auch die freien  Enden der Drähte 7, die durch eine Glasperle  12 miteinander verbunden sind, zerstäuben  ziemlich schnell, weshalb diese Enden von  einem Metallnetz 18, das gegen die Röhren  wand abgestützt ist, umgeben     sind.        Dieses         Netz fängt die zerstäubten Metallteilchen ab,  so     dass    eine     Schwärzung    der Wand vermieden  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre von gestreckter Gestalt, die faden- oder streifenförmige, je über eine Impedanz mit einer Hauptelektrode verbundene, in der Längsrichtung der Leuchtröhre angeordnete Hilfselektroden ent hält, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand einer Längeneinheit .der Hilfselektro den der Leuchtröhre kleiner ist als der Widerstand der Gassäule gleicher Länge. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mindestens einer Glühelektrode ver sehen ist.
    2. Elektrische Leuchtröhre nach Patenta.n- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden aus geraden Metallfäden bestehen. 3: Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden über einen. Teil ihrer Länge mit einer isolierenden Schicht be- ,deckt sind. 4. Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden mindestens über einen Teil ihrer Länge mit. einem gitterförmigen Teil umgeben sind.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewandten Enden der Hilfs elektroden mit Hilfe eines isolierenden Teils miteinander verbunden sind.
CH167311D 1931-08-19 1932-08-12 Elektrische Leuchtröhre. CH167311A (de)

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