CH167329A - Selbstkassierende Selbstanschlussfernsprechstelle mit automatischer Zusatzeinrichtung im Amte. - Google Patents

Selbstkassierende Selbstanschlussfernsprechstelle mit automatischer Zusatzeinrichtung im Amte.

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CH167329A
CH167329A CH167329DA CH167329A CH 167329 A CH167329 A CH 167329A CH 167329D A CH167329D A CH 167329DA CH 167329 A CH167329 A CH 167329A
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contact
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automatic
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Wehren Ernst
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Wehren Ernst
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  Selbstkassierende     Selbstanschlussfernsprechstelle    mit automatischer  Zusatzeinrichtung im Amte.    Die Erfindung betrifft eine selbstkassie  rende     Selbstanschlussfernspreehstel.le    mit  automatischer Zusatzeinrichtung im Amte,  bei welcher nach Einwurf eines Geldbetrages,  ohne Zutun der Fernsprechbeamtin nach  Wählen einer bestimmten Zahl, sowohl eine  Orts-, als eine Fernverbindung zustande kom  men kann.  



  Es sind bereits solche selbstkassierende       Selbstanschlnssfernsprechstellen    bekannt ge  worden. Die     Feststellung    der Übereinstim  mung zwischen den eingeworfenen     Münzen     und     dem    zu     bezahlenden    Betrag für die     ge.-          wählte    Teilnehmernummer wird in den     Am-          tern    gemacht und erheischt dort eine grössere  Anzahl von Wählern und Relais, welche  nicht nur die     Anschaffungskosten    unverhält  nismässig erhöhen, sondern auch, vom Platz  bedarf gar nicht zu sprechen,

   die Betriebs  sicherheit .eines solchen Anschlusses     gefähr-          Jen.            Die    Fernsprechstelle weist nach der Er  findung einen     schrittweise        betätigten    Münz  zähler, welcher die Übereinstimmung der Ge  sprächskosten mit dem     eingeworfenen    Betrag  an der     Sprechstelle    selbst feststellt, und des  sen Kontakte mit der Kontaktbank von teil  weise hintereinander geschalteten, in der  Sprechstelle aufgestellten und durch den       Sprechgast    eingestellten Wählern verbunden  sind, auf.  



  Der     An.schluss    erfordert eine Zusatzein  richtung im Amte, welche aus sechs Relais,  mit der die Abgabe des Kassierimpulses, so  wie die Trennung der     Verbindung    nach einer  abgelaufenen Gesprächseinheit bezweckt       wird,    bestehen kann. Die     Beschreibung    der  diesbezüglichen Stromläufe erfolgt     spälter.     



  Je nach der Anzahl der zur Kennzeich  nung der Verbindungen     notwendigen    Ziffern  kann man einen aus einer entsprechenden  Zahl von     Wählern    zusammengesetzten Zonen-      markier-er vorsehen, dessen Wähler bei der  Verbindungswahl     entweder    mechanisch oder  elektrisch mit der Wählscheibe gekuppelt  werden.

   Die     Kontakte    dieser Wähler sind  dabei untereinander, sowie mit den Kontak  ten eines als Schrittwähler     ausgebildeten     Münzzählers verbunden.     Soll,die    Verbindung  zustande kommen, so muss entsprechend dem       gewählten    Teilnehmerkreis über den diesem  Kreise entsprechenden Gebührenkontakt des  Münzzählers ein Stromkreis geschlossen  werden. Tritt dies nicht ein, so kommt die  Verbindung nicht zustande.  



  Ein weiterer Vorteil der     .Selbstanschluss-          fernsprechstelle    nach der Erfindung besteht  darin, dass es möglich ist, eine einfache Ein  richtung einbauen zu können, die     gestattet,     vollkommen selbsttätig, also ohne Zutun einer  Beamtin, den Rufenden rechtzeitig .den Be  trag anzugeben, den er für eine bestimmte  Verbindung einzuwerfen hat.  



  Solange man mit manuellen Fernämtern  zu tun hat, wo die Herstellung der Verbin  dung     letztinstanzlich    durch die Fernbeamtin  nach     Kontrolle    ,der eingeworfenen Münze zu  stande kommt, braucht der rufende Teil  nehmer sich nicht besonders um die Höhe der  Tage zu bemühen, denn diese wird ihm  mündlich     mitgeteilt.    Dort aber, wo die Be  amtin durch selbsttätige Einrichtung ausge  schaltet ist, ist eine     gewisse    Sucharbeit     .des     Rufenden notwendig, und zwar in Tabellen,  die für jeden Ort besonders aufgestellt wer  den müssen.

   Diese Tabellen oder Rollen sind  .die Ursachen von vielen Fehlern, welche sich  in abnormalen     Besetzthaltungen    von gewis  sen Linien und     Einrichtungen    der Zentrale  auswirken und vielfach Verwirrungen beim       telephonierenden    Publikum     verursachen.     



  Mit der oben angegebenen Ergänzung  fällt eine     jedwelche    Sucharbeit für den be  treffenden, rufenden Teilnehmer weg.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind     bei-          .spielsweise    zwei Ausführungsformen einer     er-          Endungsgemäss    gebauten, selbstkassierenden       Selbstanschluss,fernsprechstelle        schematiszh     dargestellt und im folgenden beschrieben:         Fig.    1 zeigt die allgemeine Anordnung;       Fig.    la zeigt eine schematische Ansicht  eines Teils der Anlage der     Fig.    1;

         Fig.    2 bis 5 dienen zur Erläuterung der       Ausführungsform    einer mechanischen Kupp  lung zwischen den Wählern des     Markier-          stromkreise:s    und der Wählscheibe der Fern  sprechstelle;       Fig.    6 zeigt im Schema die Zusatzein  richtung in der Zentrale;       Fig.    7 ist das Schema eines zweiten Bei  spiels.  



  Als Grundlage für 'die Schilderung .der  Betriebsbedingungen. des weiter beschrie  benen Apparates wurde ein     Fernsprechnetz     gewählt, bei dem die Nummern 200000 bis  <B>899000</B> für die Ortsgespräche     Iezw.    die mit       Ortsgesprächtagen    zu erreichenden Vororte  und die Nummern 910000 bis '939999 für  ,die Aussennetze in Anspruch genommen  sind.     Für,den    Fernverkehr ist die Kennziffer  0 gewählt worden.

   Als Tagen sind vorge  sehen 20,<B>30,</B> 50, 70, 90     und    120 Rappen,  welche in beliebigen Münzeinheiten bezahlt  werden     können.    Zu diesem Zweck sind die       einzuwerfenden    Geldstücke je nach     ihrem.     Wert in verschiedene Kanäle     Ka    einzuwer  fen.

   Nach dem Durchlaufen eines Münz  prüfers kommen die Münzen auf Vorrich  tungen bekannter Art, .die in der Zeichnung  nicht     dargestellt    sind,     welche    bewirken, dass  der Klinkenhebel     KKl    den Schaltarm     JZ.za          um.soviele        .Schritte    vorwärtsbewegt, wie die       10er    Einheit indem eingeworfenen Geldstück  enthalten ist. Bei 50 Rappen wird also die  Klinke des Münzzählers einen so grossen Weg  machen, dass der Kontaktarm     Hza    auf den  mit 50 bezeichneten Kontakt der Münzzähler  kontaktbank zu liegen kommt.

   Will der  Rufende nach dem Einwurf eines 20 Rappen  stückes, welches .den Arm     Mza    auf den mit  20 Rappen bezeichneten Kontakt bringt, ein  Lokalgespräch führen, so wählt er eine be  liebige Nummer des     Ortsteilnehmer-Verzeieh-          nisses.    Die Wählscheibe der     Sprechstelle    ist  nun hier mechanisch auf eine der gemäss  Beschreibung der     Fig.    2 bis 5 angegebenen  Weise mit drei;

   als     Zonenmarkierer    wirken-      den Wählern     ZWi,        ZW'    und     ZW'    verbunden,  deren Arme unabhängig voneinander und  nacheinander in einer immer gleichen Reihen  folge sich     einstellen    lassen. Durch Wahl der  ersten Zahl läuft also der     Zonenmarkierer          ZTV',    durch Wahl der zweiten Zahl der       Zonenmarkierer        ZTTr\    und durch Wahl der  dritten Zahl der     Zonenmarkierer        ZW'    mit.  Die Kontaktzahl dieser Wähler entspricht  derjenigen der Wählscheibe, das heisst es sind  auch hier 10 Kontakte vorhanden.

   Die Wäh  lerarme werden am Ende der     Wählbewegung     festgehalten und bei Gesprächsende durch  eine Feder zurückgeführt.  



  Durch Wahl der Ziffer 2 wird ,der Arm  des     Zonenmarkierers        ZW'    auf den zweiten       Iiontalzt    gebracht, so dass durch den Verbin  dungsdraht<B>101</B> .das     Plus-Potential    auf den  Kontakt 20 des Münzzählers     Nz    gegeben  wird. Wenn nun durch das Einwerfen von  20 Rappen der Kontaktarm     Mza    auf den  nämlichen Kontakt gebracht worden ist, so  wird der Stromkreis des Relais     K    geschlossen  und die Verbindung kann zustande kommen.

    Das Wählen von weiteren Ziffern, wodurch  die     Arme,der    Wähler     ZTV\    und     ZW'    einge  stellt werden, wird ohne Einfluss bleiben,  weil     zwischen;    den Kontakten 2 bis 8 des  Zählers     ZW'    und den Schaltarmen .der  übrigen Wähler keine Verbindung besteht.  Nach den .Schliessen des     Kontaktes    IV (nach  Wahl der 4. Zahl) kann somit der Strom  kreis des Trennrelais T nicht geschlossen und  die Sprechleitung nicht unterbrochen werden.  Die Wahl der Verbindung wird im übrigen       ,durch    die Apparatur der Zentrale in üblicher  Weise     aufgenommen.     



  Wählt: nun der rufende Teilnehmer bei  spielsweise einen Teilnehmer der 50     Rappen-          Zone,    welchem entsprechend der oben ange  gebenen     Einteihllig    unseres     Beispiels    zum       Beispiel    die Kennziffer 925     zugeordnet    ist,  so wird bei dieser     Operation    der Arm des       Zonenmarkierers        ZTT"        au.f    9 gestellt. Dort  bleibt er während des ganzen Gespräches  stehen.

   Dadurch wird das     Plus-Potential    vom       Zonenmarkierer    Z     W'    auf den Arm     ZA\    des       Zonenmarkierers        ZTT"    gegeben. Beim Wäh-    den der zweiten Kennziffer 2 werden die  zwei Arme des Wählers     ZW2    auf     .den    zwei  ten     Kontakt    gebracht.

   Der zweite Arm     ZA"     vom     Zonenmarkierer        ZW'    ist mit dem zwei  ten Arm     ZA32    des     Mar'kierers        ZW'    verbun  den und da nun die dritte Zahl -auf 5 ist,  wird das Pluspotential auf den     50iger    Kon  takt     .des    Münzzählers     Nz    gegeben. Ist nun  durch Einwurf des richtigen Geldbetrages  der     Münzzählerarm        Hza    auf den entsprechen  den Kontakt gebracht worden, so wird, wie       weiter    oben angegeben, die Verbindung zu  stande kommen können.  



  Über den ersten Arm     ZA\    des     Zonen-          ma.rkierers        ZTVz,    welcher mit dem     O-Kontakt     des     Zonenmarkierers        ZW'    elektrisch     verbun-          ,den    ist, können die Kontakte 70, 90 und  120 des Münzzählers erreicht werden.  



  Es ist aus der Schaltung     ersichtlich,    dass  der Münzzähler nicht     unbedingt    vor der  Wahl eingestellt werden muss. Es     ist    früh  genug, wenn dies zwischen der dritten und  vierten Zahl geschieht,     denn    erst nach letz  terer wird .der Kontakt IV geschlossen. Die  ser Umstand kann dazu benützt werden, dem       Sprechstellen-Benützer    selbsttätig über die  Höhe der     einzuzahlenden    Tage Auskunft zu  geben.  



  In den     Fig.    2 bis 5 ist angegeben, wie  die Wählerscheibe mit den verschiedenen       Zonenmarkierern    mechanisch verbunden wer  den kann; die       Fig.    2 ist ein     Aufrissi    der     Einrichtung;          Fig.    3 ist eine Seitenansicht derselben und  die       Fig.    4 und 5 stellen     Einzelheiten    dar, die  später erwähnt werden     sollen.     



  Die     gemeinsame    Achse aller drehbaren  Teile der Einrichtung ist mit a bezeichnet.  Sie ist durch verschiedene Lager b getragen  und fest mit der Nummernscheibe c     verbun-          .den.    Zwischen den einzelnen Lagern sind  die Kontaktbänke der aus     Fig.    1     bekannten,     als     Zonenmarkiererdienenden    Wähler Z     W',          ZW'    und     ZW'    mit 1     bezw.    2 und 5, in die  ser     Fig.    2 nicht dargestellten Kontaktarmen       ZA',        ZAZ,

          ZA3.    Diese Kontaktarme sind  alle mit der nötigen Isolation und mit Aussen-           verbindungen    versehen auf eine Hohlwelle     b1     montiert. Sie tragen pro     Wähler    je eine  Nase d, womit je ein Wähler mit der Num  mernscheibe gekuppelt werden kann. Zu     die-          sein    Zweck sind auf der Achse     a    zwei Mit  nehmer e festgemacht.     ,Sie    sind durch eine  Achse f miteinander verbunden, worauf pro  Wähler, genau den Nasen d gegenüber, je  ein Haken y vorgesehen ist. Letztere sind auf  der beweglichen Achse f festgemacht.

   Sie  sind genau ausgerichtet und in der gleichen  Ebene der mit ihnen     arbeitenden    Nasen d       angeordnet.     



  Die Nasen sind nicht alle gleich hoch.  In der     Fig.    4 ist ihre gegenseitige Lage  strichpunktiert gegeben. Daraus ist     ersi6ht-          li    eh, dass     wenn.    der Haken, welcher mit der  Nase des ersten Wählers     arbeitet,    im Ein  griff mit dieser ist, die Nummernscheibe zu  erstden Arm     ZA'    .des Wählers     ZW'    (siehe       Fig.    1) mitnimmt, während die andern Wäh  lerarme in Ruhestellung beharren. Ist ein  mal     Jer    erste.

   Wähler eingestellt und durch  ,die entsprechende     Sperrklinke        M        gehalten,     und ist die Nummernscheibe unter Be  tätigung des     Unterbrecherkontaktes    in die  Ruhelage zurückgekehrt, so bewirkt ein  zweiter     )Vahlvorgang    die Mitnahme der       ZVählerarme        A21    und     ZA\',    denn die Haken       g    sind am Ende des vorhergehenden     Wähl-          aktes    um eine Stufe tiefer gefallen.

   Sind auch  die zwei Wählerarme     ZA'    und     ZA22    einge  stellt, so kommen bei der dritten Ziffer die  Wählerarme Z     3I,        ZA32,        7.A33,        ZA34    und       ZA"    an die Reihe. Bei der vierten Ziffer       wird    der Kontakt IV     (Fig.    1 und 5) durch  den letzten     Mitnehmer    und den Haken  geschlossen.  



  Die     Sperrklinke        h    eines jeden     Zählerarmes     steht unter :dem Einfluss einer Stange     i,    wel  che beim Aufhängen des Hörers am Haken  umschalter betätigt wird, so dass sämtliche  Wähler in ihre     Ruhestellung    zurückkehren.  



  Die     beschriebene    selbstkassierende Fern  sprechsteile lässt sich mit der, jedem Teil  nehmer,des betreffenden Systems     eigenen    Aus  rüstung an die Zentrale anschliessen. Die Ein  kassierung der Beträge     muss    selbstverständ-    lieh aber :durch eine Zusatzeinrichtung     vorn     benommen werden, und zwar auf vonein  ander verschiedene Weisen, je nachdem man  mit einem Lokalgespräch, das unbeschränkte  Dauer haben kann, oder mit einem Netz  gruppen-Teilnehmer, dessen     Verbindung          nach    drei Minuten abgebaut werden muss, zu  tun hat.

   Eine zur Erfüllung obiger Zwecke  geeignete     Zusatzeinrichtung    im Amte ist im  Schema der     Fig.    6 angegeben. '  Die Einrichtungen der Sprechstelle  sind von     denjenigen    der     Zentrale    Z durch eine  strichpunktierte Linie getrennt.  



  Von den Relais, welche in der Zentrale  aufgestellt sind, sollen die folgenden separat  erwähnt werden:  Das impulsverzögerte Relais U, das durch  den     ,Speisestrom        der,Sprechstelle    erregt wird,  das Relais C, welches von der üblichen  Teilnehmerausrüstung in der Zentrale auf  eine nicht dargestellte Weise erregt wird;  .das     Relais:        V,        daa.    ebenfalls Impulse  durch die übliche Teilnehmerausrüstung er  hält, und zwar, je nachdem es sich um     ein     Orts- oder um ein     Netzgruppengespräch    han  delt, entweder     am,Schluss    oder bei Beginn des  Gespräches.

   Diese Bedingungen sind durch  das System der Zentrale gegeben und nicht  zum Betrieb der Sprechstelle notwendig;  .der Zähler Z3, der die Anzahl der       Taxeneinheiten    registriert, welche von der  Sprechstelle einkassiert werden.  



  Der Hakenumschalter<I>HU</I> ist mit einer  nur in einer Richtung wirksamen Verzö  gerungseinrichtung versehen, welche bewirkt,  dass das Aufhängen des Hörers am Schluss  eines Gespräches nicht einen sofortigen An  schluss des Weckers W zur Folge hat, wäh  rend beim Abheben die augenblickliche Ein  schaltung des Mikrophons     3I    in den Speise  stromkreis der     Amtsbatterie    erfolgt. Beim  Abheben des Hörers wird in der Zentrale das  Relais U erregt.  



  Der Wechselkontakt     ma    legt um und       Ruhekontakt        ub    wird geöffnet. Das Relais C  wird hernach vom Amte aus auf eine nicht  dargestellte Weise erregt und schliesst     seine              beiden    Arbeitskontakte     ca    und     cb.    Dann       kommt    der folgende Stromkreis für das im  Abfall verzögerte Relais X zustande:       Batt.,    Relais X, Kontakte     cb    und     z2d,     Erde.

   Kontakt     xa    öffnet, die     Kontakte        xb     und     xe    schliessen sich.  



  Handelt es sich um eine Lokalverbindung,  so fällt nach     Gesprä.chsscliluss    das Relais U  ab und das Relais     Z1    erhält von der Zen  trale aus Strom. Über den Kontakt     zla\    wird  Relais     ZZ    erregt und hält sich über die Kon  takte     ca    und     z2a:          Batt.,    Relais Z2, Kontakt -2a     ',        ca,    Erde.

    Kontakt     z'-)e    schliesst den     .Stromkreis:          Ba.tt.,    Relais     K1,    Kontakt     -2e    und     u8,     Erde.  



  Durch die beiden     'Wechselkontakte          k1.a    und     lclb    wird das in Brücke zur Teil  nehmerstation     geschaltete    Kassierrelais K2  der Sprechstelle erregt:  Geerdete     Wechselstromquelle,    Kontakte       kla    und     klb,        a,-    und     b-Drähte    .der     ,S.prech-          leitung,    Relais K2, Erde.  



       Letzteres    betätigt die Kassiervorrich  tung der Sprechstation.     Gleichzeitig    mit dem  Relais     7,1    wird auch durch die üblichen Re  lais des Amtes der Zähler     Z3    betätigt:  Batterie, über den     d-Draht,    Kontakt     xe,     Zähler Z\, Erde.  



  Nach der Zählung fallen durch die üb  lichen Relaisverbindungen des Amtes die  Relais Z' und C ab.  



  Handelt es sich um eine     Netzgruppen-          Verbindung,    so findet die Zählung zu Be  ginn .des Gespräches statt. Der Kassiervor  gang wird nur vorbereitet. Die Schaltvor  gänge sind .dabei die folgenden:  Relais U und C werden wie bereits ange  geben erregt und ihre Kontakte betätigt.  Durch den Kontakt     cb    wird Relais X erregt.  



  Beim Antworten des verlangten Teilneh  mers wird, wie bei den üblichen Einrichtun  gen, von der Zentrale aus, die Zählung ein  geleitet und das     Relais        Z1,    sowie der Zähler       Z3    erregt. Durch Schliessen des Kontaktes       zLa,    wird das Relais     ZZ    erregt. Letzteres  hält sich über:         Batt.,    Relais     Z2,    Kontakte     Aa        und.        ca,     Erde. Relais     K'    kann nicht erregt werden,  weil Kontakt     ua    in     Arbeitsstellung    ist.

   Hin  gegen wird der     Stromkreis    von Relais     K'     durch -den Kontakt     z2c    vorbereitet. Da Kon  takt     z2d    den Stromkreis von     Relais    X ge  öffnet hat,     wird    sich letzteres nur während  .der Dauer der von der Zentrale kommenden  Zählimpulse halten:       Batt.,    Relais X, Kontakt     xb    und     zjaz,     Erde. Relais X wird abfallen, sobald Re  lais     Z1    zur Ruhe kommt und Kontakt -ja,  ,dauernd geöffnet bleibt.

   Durch den Kon  takt     xa    wird der Stromkreis von Relais     K'     vorbereitet und durch Kontakt     xe.der    Zähler       Z3    abgeschaltet.     Durch    diesen letzteren Vor  gang wird verhindert,     dass    die Zählimpulse  der zweiten Gesprächseinheit den Zähler Z?  betätigen, da die Verbindung nach d     Minuten     getrennt werden soll.

   Die Trennung wird  erreicht durch den Kontakt     zlb,    welcher  bereits beim     ersten    Zählimpuls den Strom  kreis von Relais KI schliesst:       Batt.,    Relais KI,     Kontaht        z2e,        xa,        z1b,          ca,    Erde.     Hierauf    wird Relais     KI    den Kas  sierimpuls über die a- und     b-Leitung    ab  geben und das Kassierrelais     K2    betätigen.

    Gleichzeitig wird     .durch        .die    Kontakte     kla          und        klb    die Sprechleitung von der Zentrale  abgetrennt und die Verbindung unterbrochen.  



  Die     dargestellte    und beschriebene Fern  sprechstelle weist eine Einrichtung auf, die  sich sehr einfach als eine Ergänzung .der  vorhandenen Apparatur     einbauen    lässt und  welche nach Wählen der für die Höhe der  Taxe massgebenden Kennziffer oder Kenn  ziffern dem Rufenden den zur Einleitung der  Verbindung notwendigen Betrag angibt. Die  Kontaktbänke der Wähler Z     WP,        ZW2,        ZW3     sind mit Lampen verbunden, die dem     Sprech-          stellenbenützer    die Höhe des einzuzahlenden  Betrages angaben.  



  Wird eine Lokalverbindung gewünscht,  so kommt der Arm     ZA'    .auf den     zweiten     Kontakt zustehen und die Lampe "20 Rap  pen" leuchtet auf. Die weitere Betätigung  ,der übrigen Arme bleibt ohne Einfluss auf  die übrigen     ,Signallampen.         Wählt der Benützer die Zahl 9 oder 0  zuerst, die einer Aussennetz- oder Fernver  bindung entspricht, so wird der eine     .oder    der  andere der Arme     ZA\,        ZA"    an das     Plus-          Potential    gelegt, wodurch     entweder    die eine  der Lampen "70", "90" oder "120 Rappen"  zum Aufleuchten kommt, oder der eine der  Arme     ZA\,

      . . .     ZA35    an das Plus-Potential  gelegt wird und anlässlich der dritten Num  mernwahl eine der-     Lampen        "ä0"    oder     "50     Rappen" zum     Aufleuchten    gebracht     wird.     



  Als     zweites    Beispiel, welches durch     Fig.    7  dargestellt ist, ist ein Netz vorausgesetzt, in  welchem die .drei ersten Zahlen einer jeden  Teilnehmernummer Kennziffern     sind    und in  welchem -die     unmittelbara    an das Hauptamt  angeschlossenen Teilnehmer die Nummern  200000 bis 899999 und die Teilnehmer des  Aussennetzes die Nummern 910000 bis  <B>989999</B> haben. Für den Fernverkehr ist als  erste Kennziffer die Zahl 0 zu wählen.  



  Zur     Tagenbestimmung    und gleichzeitigen       Kontrolle,der    eingeworfenen Gelder sind drei  hintereinander geschaltete und mit selbst  tätigem Rücklauf ausgerüstete Wähler     ZW',          ZW',        ZW3    vorgesehen, .deren Schaltmagnete       ZNr,        216T',        ZM3    .durch die von einem Impuls  relais     JR        abgegebenen    Impulse nacheinander  gesteuert werden.  



  Die Verbindung, welche von der     Einstel-          lung    der verschiedenen Wähler festgesetzt  wird, führt zu bestimmten Lampen L, die  während oder nach Wahl der drei Kenn  ziffern     aufleuchten,    und zu einer     Münzzähl-          einrichtung,    welche genau derjenigen ent  spricht, die mit dem Beispiel nach ,der     Fig.    1  beschrieben     wurde    und hier mit den gleichen  Anweisungszeichen versehen ist.  



  Der Vorgang     wickelt    sich wie folgt ab:  Hebt der Rufende den Hörer ab, so  schliesst sich nebst den in der Figur nicht  ersichtlichen, üblichen Stromkreisen der Zen  trale, zur Aufnahme der Wählimpulse, ein       :Stromstossgabestromkreis    über das Impuls  relais     JR,    das anzieht und über seinen Um  schaltekontakt das Verzögerungsrelais     VR'     anschaltet. Dann kann     fdie    Nummernwahl  beginnen.

      Durch die Erregung .des     Impulsrelais        JR     wurde der Wähler     ZW'    zum Impulsempfang  vorbereitet, dadurch, dass über     .den    Um  schaltekontakt des Relais     JR    und Umschalte  kontakt des     Umschalterelais   <B>UR'</B> der Wähler  magnet     ZMi    erregt wurde.  



  Wählt nun der Anrufende die     erste    Zahl,  so fällt das Impulsrelais     JR    beim Ablauf der  Nummernscheibe     soviele    Male ab, als die  Zahl Einheiten enthält. Dabei wird der  Strom, der den     Wählermagnet        ZMi    ,durch  fliesst, bei jedem Abfall des Relais     JR    kurz  zeitig     unterbrochen    und     .der    Kontaktfinger  des Wählers, zum Beispiel bei vier Unter  brechungen,

   aus der Ruhestellung in die     Stel-          lung    4     fortgeschaltet.    Zu Beginn der Wahl  der     ersten.    Ziffer ist das Verzögerungsrelais       VR'    .erregt worden, weil. das Relais     VR'-    (mit       Kupferkopf    als Verzögerungseinrichtung  versehen) während .den     Impulsunterbrechun-          gen        nicht    abfällt. Das Relais     VR'    besitzt  ebenfalls Kupferkopf und     bleibt    .deshalb über  die Dauer der ersten     Zifferwahl    erregt.

   Bei  Erregung des Verzögerungsrelais     VR'    wird  das     Impulszählerrelais        JZRl    erregt. Ist diese  erste Ziffer gewählt, so ist das Impulsrelais       JR    immer noch erregt und das Relais     VR2     fällt ab. Dabei spricht das     Impulszählrelais          JZR2    an und schaltet über seinen Umschalt  kontakt das Umschaltrelais<B>URI</B> ein.

   Letz  teres wird erregt, gibt über seinen obersten  Kontakt dem Wählermagnet     ZM'    Haltung  und schaltet den     Impulsgabestromkreis    über       .den    untersten Kontakt des Umschaltrelais       LT        R1    und den Umschaltkontakt des Um  schaltrelais     UR2    auf den Wählermagnet     ZN'     durch. Letzterer zieht seinen Anker an.  



  Wählt der Anrufende alsdann die     zweite     Ziffer, so fällt das Impulsrelais     JR    wieder  der Anzahl der     Stromunterbrechungen    ent  sprechend oft ab. Dabei spricht das Ver  zögerungsrelais     VR2    an, das Impulszähler  relais     JZR1        wird    teilweise kurzgeschlossen  und fällt ab und der Wähler     ZW'    wird fort  geschaltet.

   Nach beendeter Impulsserie bleibt  der Anker des Impulsrelais     JR    angezogen,  ,das Relais     VR2    fällt     wiederum    ab und      schliesst dabei das Relais     JZ.R2        teilweise     kurz. Letzteres fällt auch ab.  



  Beim Abfallen von Relais     JZR2    wird  das Umschaltrelais     UR2    eingeschaltet, das  über seinen zweitobersten Kontakt, dem  Wähler     ZTV'    Haltung gibt und den Impuls  gabestromkreis nach dem Wähler     ZW'          ;lurchschaltet.    Dieser geht in Arbeitsstellung  über.  



  Beginnt der Anrufende mit der     dritten     Impulsserie, so fällt das Impulsrelais     JR     wieder der Anzahl der Stromunterbrechungen  entsprechend oft ab. Dabei wird zuerst wie  der .das Relais     VR2    erregt, wobei das Impuls  zählerrelais     JZRl    neuerdings     eingeschaltet     wird. Gleichzeitig wird der Wähler     ZW'     vom Impulsrelais     JR    gesteuert, wodurch     der-          -,zelbe    in die entsprechende Stellung durch  geschaltet wird.

   Nach beendeter dritter Im  pulsserie bleibt das Impulsrelais     JR    wie-der       ständig    erregt, das Relais     VR'2    fällt ab und  schaltet .das Relais     JZR2    wieder ein. Durch  die Erregung des     Relais        JZR2    wird über den       Umschaltekontakt    dieses     Relais    und den ober  sten Kontakt des     Relais        UR2    das Halterelais       IIR    erregt, das über seinen Kontakt dem  Wähler     ZW'    Haltung gibt.  



  Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder  Nummernwahl, hat aber nicht immer den  gleichen     Einfluss.    Der Arm     ZA'    des Wäh  lers     ZWl    ist mit dem Pluspol der Batterie  verbunden. Die     Kontakte    seiner Kontakt  bank sind, die Kontakte 1, 0 und 9 ausge  nommen, mit der Lampe     "20    Rappen" ver  bunden.

   Daraus folgt,     dass,    wenn beispiels  weise der Rufende eine Verbindung mit  einem Teilnehmer, der unmittelbar an das  Hauptamt verbunden ist, wünscht, :schon bei  der Wahl der ersten Ziffer die Lampe  "20 Rappen"     aufleuehtet.    Die     Einstellung     der     Arme        ZA',        ZA22        und        Z"111,        ZA32,        ZA"     bleibt im weiteren ohne Einfluss.  



  Hat der Rufende eine Fernverbindung ge  wünscht, so hat er zuerst die Zahl 0     ge-          w        iihlt.    Der     Arm        ZA'    wurde     dementsprechend          auf    den 10. Kontakt eingestellt und     legte    den  Arm     ZA        z\    an den Pluspol der Batterie.  Wurde weiter gewählt, so kam dieser zweite    Arm     ZA'    auf die Kontakte 1, 2 oder 3 zu  liegen, welche unmittelbar mit den Lampen  "120", "90"     und    "70     Rp."    verbunden sind.

    Am Ende der zweiten Impulsserie wusste also       .der    Rufende bereits über die zu bezahlende  Tage     Bescheid.    Die     dritte    Impulsserie     hatte     ebenfalls die Einstellung der Arme Z A',       Z-'2,        ZA"    zur Folge, aber ohne Beeinflus  sung irgend einer Lampe, denn der Arm       ZA'    des Wählers     ZW'    ist mit dem Kontakt  9 des Wählers     ZW'        verbunden.     



  Wünschte der Anrufende eine Verbin  dung mit einem Teilnehmer des Aussennetzes,  so hat er zuerst .die Zahl 9 gewählt. Dadurch  wurde der zweite Arm     ZA'    des Wählers       ZM'    mit dem Pluspol der Batterie     verbun-          .den.    Je nach der zweiten Zahl     wurde    nun  dieses Potential auf den     einen    oder andern  der Arme des Wählers     ZW'    gegeben, was je  nach der Impulsserie das     Aufleuchten    der  Lampen     "50        Rp."    oder     "ä0        Rp."    nach sich  <B>zog.</B>  



  Es wurde hier bei der Beschreibung .des  zweiten Beispiels insbesondere die Vorrich  tung zur     Angabe    des     Tagbetrages    beschrie  ben. Es ist vorausgesetzt, dass der Münz  zähler     Nz    und die damit     verbundenen    oder  von ihm beherrschten Schalter     genau    die  gleichen sind wie .diejenigen im vorhergehend  beschriebenen Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstkassierende Selbstanschlussfernsprech- stelle mit automatischer Zusatzeinrichtung im Amte, dadurch gekennzeichnet, @dass die tber- einstimmung der Gesprächskosten mit .dem eingeworfenen Betrag an der Sprechstelle selbst durch einen schrittweise betätigten Münzzähler festgestellt wird, .dessen Kon takte mit der Kontaktbank von teilweise hin tereinander geschalteten, in der Sprechstelle aufgestellten und durch den Sprechgast ein gestellten Wählern verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Fernsprechstelle mit automatischer Zusatz einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die verschiedenen Wähler nach einander mechanisch mit der Wählscheibe zu kuppeln. 2. Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Patentanspruch, :da- .durch gekennzeichnet, .dass die Wähler durch die Vermittlung eines aus Relais bestehenden Stromstosssenders, mit der Wählscheibe elektrisch verbunden sind.
    Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die Fern sprechstelle eine Anzahl von Wählern auf weist, deren Arme unabhängig voneinan der in einer bestimmten Reihenfolge bei jeder einzelnen Betätigung der Nummern scheibe durchdiese letztere mitgenommen werden und auf einer der gewählten Num mern entsprechenden Stelle stehen bleiben, bis sie nach Feststellung der Übereinstim mung beim Aufhängen des Hörers in Ruhestellung zurückkehren.
    1-. Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet"dass,die Fernsprech stelle Einrichtungen (L) aufweist, welche mit der Wählscheibe in Verbindung ste hen und nach der Einstellung des die Ge bühr für die eingestellte Verbindung be- stimmenden Kontaktes diese Gesprächs gebühr an den Benützer der ;Sprechstelle melden. 5.
    Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Einrich tung aus nacheinander geschalteten Wäh lern besteht, ,die mechanisch mit der Wähl scheibe verbunden sind. 6. Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Wähler koachsial mit der Wählscheibe angeordnet sind und ihre Arme nacheinander mitge nommen werden und bis Gesprächsschluss auf den entsprechenden Kontakten gehal ten werden. 7.
    Fernsprechstelle mit automatischer Zu satzeinrichtung nach Unteranspruch 4, ' dadurch gekennzeichnet, dass die Einrich tung aus Wählern besteht, die durch die Vermittlung eines Impulsrelais mit der Wählscheibe elektrisch verbunden sind, wobei Umschaltaggregate (JZR1, JZR2) für nacheinander Betätigung der verschie denen Wählerschaltwerke sorgen.
CH167329D 1931-12-18 1932-12-14 Selbstkassierende Selbstanschlussfernsprechstelle mit automatischer Zusatzeinrichtung im Amte. CH167329A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764495C (de) * 1937-10-01 1954-04-05 Lorenz C Ag Anordnung fuer Muenzfernsprecher im Netzgruppenverkehr

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