CH167405A - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine. - Google Patents
Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine.Info
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Description
Hatrizensetz- und Zeilengiessmaschine. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der im Patentanspruch des Hauptpatentes de finierten Matrizensetz- und Zeilengiessma- schine.
Bei dieser Maschine sind teilweise sehr lange Bowdenkabel erforderlich. Die zu der Übertragung eines Zuges oder Druckes mit- telst Bowdenkabel erforderliche Kraft ist je doch in hohem Masse von der Länge des Kabels abhängig, da ja die bei dessen Bewe gung zu überwindende Reibung im gleichen Verhältnis wie seine Länge zunimmt und überdies auch Biegungen des Kabels eine weitere Reibungserhöhung verursachen.
Bei von dem Tastbrett bis zu den Auslösevor- richtungen durchgehenden Bowdenkabelver- bindungen wird daher die bei Handbetäti gung von dem Setzer, bei maschineller Ar beitsweise von der Maschine für das Aus lösen der Matrizen aufzuwendende Kraft un nötig gross. Diese Nachteile werden durch die Erfindung ohne Beeinträchtigung der durch das Anwenden von Bowdenkabeln erzielten Vorteile beseitigt.
Die Beweglichkeit des Tastbrettes und die Freiheit in der Wahl seiner Anordnung, die Übersichtlichkeit und Einfachheit des Aufbaues der Maschine blei ben erhalten, die Bowdenkabel werden ver kürzt und damit die Kraft für das Auslösen der Matrizen wesentlich verringert. Erreicht werden diese Vorteile dadurch, dass die von dem Tastbrett ausgehenden Bowdenkabel zu nächst nur bis zu ausserhalb des Getriebes der Maschine gelegenen Zwischengliedern ge führt werden, von wo aus eine geradlinige einfache Verbindung mit den Matrizenaus- lösevorrichtungen möglich ist.
Diese Punkte werden zweckmässig so gewählt, dass durch ihr geradliniges Verbinden mit den Auslöse vorrichtungen die Übersichtlichkeit und Ein fachheit des Aufbaues der Maschine in kei ner Weise beeinträchtigt wird, während durch die Wahl von Bowdenkabeln .für die Verbindung des Tastbrettes mit den erwähn- ten Gliedern einfachster und übersichtlich- ster Aufbau auch für diesen Teil der Ma schine gewährleistet ist, zumal doch die Bowdenkabel beliebig ausserhalb des Ma schinengetriebes verlegt werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Maschine schematisch darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 skizzenhaft die Anordnung der die Tasten mit den Matrizenauslösevorrichtungen verbindenden Bowdenkabel und Zwischen glieder, Fig. 2 einen Satz Zwischenglieder in An sicht, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 2, und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Einrichtung nach Fig. 1 mit drei verschie denen Stellungen (I, II, IH) des Tastwerkes.
Von dem Tastbrett 1 führen die etwa in Rohre 2 verlegten Bowdenkabel 3 beispiels weise zu den Endpunkten der Schenkel 4 von Winkelhebeln 5, die um auf den ausserhalb des Maschinengetriebes zweckmässig in Mittellage zu den Ruhestellen angeordneten Leisten 6, 7 festsitzende Zapfen oder Schraubenbolzen .8 drehbar gelagert sind. Die freien Enden der andern Schenkel 9 der Winkelhebel 5 sind mittelst Drähten; Stäben oder Seilen 10 unmittelbar geradlinig mit den Matrizenauslösevorrichtungen 11 frei durch den Raum verbunden.
Auf je einem Dreh zapfen 8 können mehrere, beispielsweise acht, unabhängig voneinander drehbare Winkel hebel 5 gelagert sein (siehe Fig. 2). Diese sind im gezeigten Beispiel zwischen den bei den an dem Maschinenrahmen befestigten Leisten 6 und 7 angeordnet, und die Bolzen 8 sind in der untern Leiste 6 mit Gewinde 12 festgeschraubt. Zwischen je zwei Winkel hebeln ,5 ist eine Abstandsscheibe 13 vorge sehen, um genügend Platz für die Bowden- kabel 3 und Drähte 10 zu sichern. Für leichte Beweglichkeit sämtlicher Teile, insbesondere der Winkelhebel .5 ist natürlich Sorge ge tragen.
In Fig. 3 ist mittelst strichpunktier ter Linien die dem Auslösen einer Matrize entsprechende Stellung eines Winkelhebels 5 angedeutet. Selbstverständlich können, ohne den Rahmen der Ei Hindung zu verlassen, auch auf eine beliebige andere Art die Be wegungen der Enden der Bowdenkabel 3 zu den Auslösevorrichtungen 11 weitergeleitet werden. Es ist aber durch die geschilderte Anordnung ferner die Möglichkeit gegeben.
das für das Auslösen der Matrizen erforder liche Längsverschieben der Bowdenkabel 3 unabhängig von der an den Hatrizenauslöse- vorrichtungen 11 notwendigen grösseren Be wegung auf ein Mindestmass zu beschränken, indem man beispielsweise die beiden Schen kel 4 und 9 der Winkelhebel 5 verschieden lang macht. In dem dargestellten Beispiel sind daher die mit den Auslösevorrichtungen 11 verbundenen Schenkel 9 der Winkelhebel 5 länger als die über die Bowdenkabel 3 mit dem Tastbrett 1 verbundenen Schenkel 4.
Auf diese Weise wird durch das Einschalten der Winkelhebel 5 in die Verbindungen zwi schen Tastbrett 1 und Auslösevorrichtungen 11 eine Übersetzung hineingebracht. Diese kann so gewählt werden, dass bei geringstem Verschieben der Bowdenkabel 3, mithin bei geringster Reibung derselben, das heisst also mit kleinstem Kraftaufwand die erforder liche eventuell wesentlich gmössere Bewegung der zu betätigenden Auslösevorrichtungen 11 hervorgerufen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Bowden- kabel (3) zunächst mit ausserhalb des Getrie bes der Maschine gelegenen Zwischengliedern (5) verbunden sind, und dass anderseits an diesen Gliedern (5) Übertragungsmittel an greifen, die geradlinig und frei durch den Raum nach den vor den Ruhestellen befind lichen Matrizenauslösevorrichtungen (11) ge führt und mit diesen verbunden sind.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Winkelhebel (5) un- gleichschenkelig sind und zwecks Rei- bungsverringerung an den kürzeren Schen keln (4) die von dem Tastwerk herkom menden Bowdenkabel (3) angreifen, wäh rend die längeren Schenkel (9) durch die Drähte oder Stäbe (10) mit den Matrizen auslösevorrichtungen (11) verbunden sind.2. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere durch Abstandsscheiben (13) voneinander getrennte Winkelhebel (5) auf einexn ge meinsamen Drehzapfen (8) zwischen zwei ausserhalb des Getriebes der Maschine lie genden Leisten (6 und 7) schwenkbar ge lagert sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET40772A DE596327C (de) | 1932-05-25 | 1932-05-25 | Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen |
| DE160458X | 1958-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167405A true CH167405A (de) | 1934-02-15 |
Family
ID=37441913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167405D CH167405A (de) | 1932-05-25 | 1933-01-23 | Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167405A (de) |
-
1933
- 1933-01-23 CH CH167405D patent/CH167405A/de unknown
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