CH167405A - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine. - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine.

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CH167405A
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Typograph Gmbh
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    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
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    • B41B7/18Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines the matrices being guided by wires, e.g. "typograph" machines
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Description


      Hatrizensetz-    und     Zeilengiessmaschine.       Die Erfindung betrifft eine Verbesserung  der im Patentanspruch des Hauptpatentes de  finierten     Matrizensetz-    und     Zeilengiessma-          schine.     



  Bei dieser     Maschine    sind     teilweise    sehr  lange     Bowdenkabel    erforderlich. Die zu der  Übertragung eines Zuges oder Druckes     mit-          telst        Bowdenkabel    erforderliche Kraft ist je  doch in hohem Masse von der Länge des  Kabels abhängig, da ja die bei dessen Bewe  gung zu überwindende Reibung im gleichen  Verhältnis wie seine Länge zunimmt und  überdies auch Biegungen des     Kabels    eine  weitere Reibungserhöhung verursachen.

   Bei  von dem     Tastbrett    bis zu den     Auslösevor-          richtungen    durchgehenden     Bowdenkabelver-          bindungen    wird daher die bei Handbetäti  gung von dem Setzer, bei maschineller Ar  beitsweise von der Maschine für das Aus  lösen der Matrizen aufzuwendende Kraft un  nötig gross. Diese Nachteile werden durch die  Erfindung ohne Beeinträchtigung der durch    das Anwenden von     Bowdenkabeln    erzielten  Vorteile beseitigt.

   Die Beweglichkeit des       Tastbrettes    und die Freiheit in der Wahl  seiner Anordnung, die Übersichtlichkeit und  Einfachheit des Aufbaues der Maschine blei  ben erhalten, die     Bowdenkabel    werden ver  kürzt und damit die Kraft für das Auslösen  der Matrizen wesentlich verringert. Erreicht  werden diese Vorteile dadurch, dass die von  dem     Tastbrett    ausgehenden     Bowdenkabel    zu  nächst nur bis zu ausserhalb des Getriebes der  Maschine gelegenen     Zwischengliedern    ge  führt werden, von wo aus eine geradlinige  einfache Verbindung mit den     Matrizenaus-          lösevorrichtungen    möglich ist.

   Diese Punkte  werden zweckmässig so gewählt, dass durch  ihr geradliniges Verbinden mit den Auslöse  vorrichtungen die Übersichtlichkeit und Ein  fachheit des Aufbaues der Maschine in kei  ner Weise beeinträchtigt     wird,    während  durch die Wahl von     Bowdenkabeln    .für die       Verbindung    des     Tastbrettes    mit den erwähn-           ten    Gliedern einfachster und     übersichtlich-          ster    Aufbau auch für diesen Teil der Ma  schine gewährleistet ist, zumal doch die       Bowdenkabel    beliebig ausserhalb des Ma  schinengetriebes verlegt werden können.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Maschine    schematisch darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 skizzenhaft die Anordnung der die  Tasten mit den     Matrizenauslösevorrichtungen     verbindenden     Bowdenkabel    und Zwischen  glieder,       Fig.    2 einen Satz Zwischenglieder in An  sicht,       Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    2, und       Fig.    4 eine schaubildliche Darstellung der       Einrichtung    nach     Fig.    1 mit drei verschie  denen Stellungen (I,     II,    IH) des     Tastwerkes.     



  Von dem     Tastbrett    1 führen die etwa in  Rohre 2 verlegten     Bowdenkabel    3 beispiels  weise zu den Endpunkten der     Schenkel    4 von  Winkelhebeln 5, die um auf den ausserhalb  des Maschinengetriebes zweckmässig in  Mittellage zu den Ruhestellen angeordneten  Leisten 6, 7 festsitzende Zapfen oder       Schraubenbolzen        .8    drehbar gelagert sind. Die  freien Enden der andern Schenkel 9 der  Winkelhebel 5 sind     mittelst    Drähten; Stäben  oder Seilen 10     unmittelbar    geradlinig mit den       Matrizenauslösevorrichtungen    11 frei durch  den Raum verbunden.

   Auf je einem Dreh  zapfen 8 können mehrere, beispielsweise acht,  unabhängig voneinander drehbare Winkel  hebel 5 gelagert sein (siehe     Fig.    2). Diese  sind im gezeigten Beispiel zwischen den bei  den an dem     Maschinenrahmen    befestigten  Leisten 6 und 7 angeordnet, und die Bolzen 8  sind in der untern Leiste 6 mit     Gewinde    12  festgeschraubt.     Zwischen    je zwei Winkel  hebeln ,5 ist eine     Abstandsscheibe    13 vorge  sehen, um genügend Platz für die     Bowden-          kabel    3 und Drähte 10 zu sichern. Für leichte  Beweglichkeit sämtlicher Teile, insbesondere  der Winkelhebel .5 ist natürlich Sorge ge  tragen.

   In     Fig.    3 ist     mittelst    strichpunktier  ter Linien die dem Auslösen einer Matrize  entsprechende Stellung     eines    Winkelhebels 5  angedeutet. Selbstverständlich können, ohne    den Rahmen der Ei Hindung zu verlassen,  auch auf eine beliebige andere Art die Be  wegungen der Enden der     Bowdenkabel    3 zu  den     Auslösevorrichtungen    11 weitergeleitet  werden. Es ist aber durch die geschilderte  Anordnung ferner die Möglichkeit gegeben.

    das für das Auslösen der     Matrizen    erforder  liche     Längsverschieben    der     Bowdenkabel    3  unabhängig von der an den     Hatrizenauslöse-          vorrichtungen    11 notwendigen grösseren Be  wegung auf ein Mindestmass zu beschränken,  indem man beispielsweise die beiden Schen  kel 4 und 9 der Winkelhebel 5     verschieden     lang macht. In dem dargestellten Beispiel  sind daher die mit den     Auslösevorrichtungen     11 verbundenen Schenkel 9 der Winkelhebel  5 länger als die über die     Bowdenkabel    3 mit  dem     Tastbrett    1 verbundenen Schenkel 4.

    Auf diese Weise wird durch das Einschalten  der Winkelhebel 5 in die Verbindungen zwi  schen     Tastbrett    1 und     Auslösevorrichtungen     11 eine Übersetzung hineingebracht. Diese  kann so gewählt werden, dass bei geringstem  Verschieben der     Bowdenkabel    3, mithin bei  geringster Reibung derselben, das heisst also  mit kleinstem Kraftaufwand die erforder  liche eventuell wesentlich     gmössere    Bewegung  der zu     betätigenden        Auslösevorrichtungen    11  hervorgerufen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Bowden- kabel (3) zunächst mit ausserhalb des Getrie bes der Maschine gelegenen Zwischengliedern (5) verbunden sind, und dass anderseits an diesen Gliedern (5) Übertragungsmittel an greifen, die geradlinig und frei durch den Raum nach den vor den Ruhestellen befind lichen Matrizenauslösevorrichtungen (11) ge führt und mit diesen verbunden sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Winkelhebel (5) un- gleichschenkelig sind und zwecks Rei- bungsverringerung an den kürzeren Schen keln (4) die von dem Tastwerk herkom menden Bowdenkabel (3) angreifen, wäh rend die längeren Schenkel (9) durch die Drähte oder Stäbe (10) mit den Matrizen auslösevorrichtungen (11) verbunden sind.
    2. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere durch Abstandsscheiben (13) voneinander getrennte Winkelhebel (5) auf einexn ge meinsamen Drehzapfen (8) zwischen zwei ausserhalb des Getriebes der Maschine lie genden Leisten (6 und 7) schwenkbar ge lagert sind.
CH167405D 1932-05-25 1933-01-23 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine. CH167405A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET40772A DE596327C (de) 1932-05-25 1932-05-25 Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE160458X 1958-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH167405A true CH167405A (de) 1934-02-15

Family

ID=37441913

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH167405D CH167405A (de) 1932-05-25 1933-01-23 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine.

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CH (1) CH167405A (de)

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