CH167736A - Doppelklappenwehr. - Google Patents

Doppelklappenwehr.

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CH167736A
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Victor Lutz Alois
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Victor Lutz Alois
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      Doppelklappenwehr.       Die Erfindung bezieht sich auf ein durch  den Druck des aufgestauten Wassers beweg  bares Doppelklappenwehr.  



  Bei den bekannten Wehren dieser Art ist  die Oberklappe mit einem dem     Unterwasser     zugekehrten Ansatz versehen, der sich auf  den Rücken der Unterklappe abstützt, oder  die Oberklappe stützt sich mit ihrer Unter  seite unmittelbar auf die Unterklappe ab.  In beiden Fällen hat sich als Übelstand her  ausgestellt, dass durch den auf der Luftseite  gelegenen Spalt längs der Berührungslinie  der beiden Klappen Wasser verloren geht,  besonders in tieferen     Klappenstellungen,    bei  denen dieser Spalt unter einem erhöhten  Druck des Innenwassers, sowie unter der  Saugwirkung des über das Wehr fliessenden  Wassers steht.  



  Ein derartiger Wasserverlust muss durch  einen ständigen     Zufluss    vom Oberwasser her  ersetzt werden, was zu unerwünschten Ab  lagerungen des im Wasser enthaltenen San  des in der Wehrkammer führt. Ist der     Zufluss       vom Oberwasser aber zu klein, so kann das  Wehr unvermutet niedergehen.  



  Diese Mängel werden durch die Bauart  gemäss Erfindung vermieden, und zwar da  durch, dass die Berührungslinie der beiden  Klappen von der     Unterwasser-    nach der Ober  wasserseite verlegt Wird, indem die Unter  klappe bei geschlossenem Wehr bis zum  Wasserspiegel geführt und mit einem nach  unten gerichteten, dem Oberwasser zugekehr  ten Ansatz versehen wird, auf den sieh der  obere Rand der Oberklappe stützt. Hierdurch  werden störende Wasserverluste durch den  Spalt zwischen den beiden Klappen vermie  den. Ausserdem erhält die Oberklappe durch  den Ansatz an der Unterklappe eine gerin  gere Länge und kann leichter ausgebildet  werden.

   Dafür wächst allerdings die Länge  und damit die     Biegungsbeanspruchung    der  Unterklappe, doch ist ausreichend Platz vor  handen zu ihrer Durchbildung mit hohen  Trägern. Bei der Oberklappe dagegen ist die  Höhe der Träger vorteilhaft möglichst klein      zu wählen, weil sonst das Ende der Unter  klappe an ihrer Unterseite streift, wenn das  Wehr um etwa     '/a    der Stauhöhe abgesenkt  ist, oder die Achsdistanz der Klappen ver  grössert werden muss.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in sche  matischer Weise zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes im Querschnitt.  



  Die beiden Klappen 1 und 2, die um       wagrechte    Achsen 3 und 4 schwenkbar sind,  begrenzen wie bei den bekannten Doppel  klappenwehren einen geschlossenen Raum 5,  der wahlweise zum Aufstellen oder Nieder  legen (gestrichelt gezeichnete Stellung) mit  dem Oberwasser, oder mit dem     Unterwasser     in Verbindung gebracht werden kann.  



  Die Unterklappe 2 reicht bis zum     Ober-          wasserpiegel        6_    Sie hat einen nach abwärts  gerichteten Ansatz 7, auf den sich die Ober  klappe 1 an ihrem obern Rande mittelst  einer Rolle 8 stützt.  



  Der Ansatz 7 erstreckt sich vorteilhaft  annähernd senkrecht zu der Klappe 2 und  geht zylinderförmig in diese über. Dadurch  wird gegenüber einem rechtwinkligen Ansatz  erreicht, dass sich die Rolle 8 in keiner Stel  lung des Wehres von der Unterklappe 2  abhebt, die beiden Klappen also nie einen  einspringenden Winkel bilden, in dem sich       Geschiebe    einklemmen könnte. Auch wird  durch diese     Ausrundung    der Wehrkrone eine  stetige Änderung der Kraftrichtung des durch  die Rolle 8 übertragenen Druckes und ein  wirbelfreier     Wasserabfluss    erzielt.    Die Oberklappe 1 ist gerade gemäss den       Abb.    1 und 2 ; sie kann aber auch leicht  nach aufwärts gekrümmt sein.  



  Bei der Ausführungsform nach     Abb.    2 ist  der obere Teil der Unterklappe als allseitig  geschlossenes Rohr 9 ausgebildet. Durch  seinen Auftrieb kann das Eigengewicht der  Klappen nahezu vollständig ausgeglichen  werden, so dass zum Heben des Wehres be  reits ein ganz geringes Gefälle zwischen dem  Ober- und Unterwasserspiegel genügt. Auch  dient dieses Rohr zur wirksamen Versteifung  der Unterklappe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelklappenwehr, das durch den Druck des aufgestauten Wassers bewegbar ist und aus zwei dachartig gegeneinander gerichteten Tafeln besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die bei geschlossenem Wehr bis zum Ober wasserspiegel reichende Unterklappe an ihrem obern Rand einen nach abwärts gerichteten, den obern Rand der Oberklappe stützenden Ansatz besitzt, der zylinderförmig in die Unterklappe übergeht. UNTERANSPRUCH: Doppelklappenwehr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der First der Unterklappe als geschlossenes Rohr ausge bildet ist, das mit einem Teil seiner Wan dung die Ausrundung zwischen der Unter klappe und deren Ansatz bildet.
CH167736D 1932-02-08 1933-02-07 Doppelklappenwehr. CH167736A (de)

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DE167736X 1932-02-08

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CH167736A true CH167736A (de) 1934-03-15

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CH167736D CH167736A (de) 1932-02-08 1933-02-07 Doppelklappenwehr.

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