CH167801A - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem, kristallinem Aluminiumformiat. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem, kristallinem Aluminiumformiat.Info
- Publication number
- CH167801A CH167801A CH167801DA CH167801A CH 167801 A CH167801 A CH 167801A CH 167801D A CH167801D A CH 167801DA CH 167801 A CH167801 A CH 167801A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- aluminum formate
- formate
- water
- solution
- aqueous
- Prior art date
Links
- MJWPFSQVORELDX-UHFFFAOYSA-K aluminium formate Chemical compound [Al+3].[O-]C=O.[O-]C=O.[O-]C=O MJWPFSQVORELDX-UHFFFAOYSA-K 0.000 title claims description 37
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 239000000243 solution Substances 0.000 claims description 16
- BDAGIHXWWSANSR-UHFFFAOYSA-N methanoic acid Natural products OC=O BDAGIHXWWSANSR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- 239000013078 crystal Substances 0.000 claims description 11
- 239000007864 aqueous solution Substances 0.000 claims description 7
- OSWFIVFLDKOXQC-UHFFFAOYSA-N 4-(3-methoxyphenyl)aniline Chemical compound COC1=CC=CC(C=2C=CC(N)=CC=2)=C1 OSWFIVFLDKOXQC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 235000019253 formic acid Nutrition 0.000 claims description 6
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims description 4
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 claims description 3
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 claims description 3
- 239000012452 mother liquor Substances 0.000 claims description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 3
- 239000012266 salt solution Substances 0.000 claims description 2
- 101100495769 Caenorhabditis elegans che-1 gene Proteins 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- HDYRYUINDGQKMC-UHFFFAOYSA-M acetyloxyaluminum;dihydrate Chemical compound O.O.CC(=O)O[Al] HDYRYUINDGQKMC-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 3
- AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N alumane Chemical class [AlH3] AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229940009827 aluminum acetate Drugs 0.000 description 3
- 125000000896 monocarboxylic acid group Chemical group 0.000 description 3
- VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L Calcium carbonate Chemical compound [Ca+2].[O-]C([O-])=O VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- 235000014113 dietary fatty acids Nutrition 0.000 description 2
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 2
- 229930195729 fatty acid Natural products 0.000 description 2
- 239000000194 fatty acid Substances 0.000 description 2
- 150000004665 fatty acids Chemical class 0.000 description 2
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- DIZPMCHEQGEION-UHFFFAOYSA-H aluminium sulfate (anhydrous) Chemical compound [Al+3].[Al+3].[O-]S([O-])(=O)=O.[O-]S([O-])(=O)=O.[O-]S([O-])(=O)=O DIZPMCHEQGEION-UHFFFAOYSA-H 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 229910000019 calcium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 230000029142 excretion Effects 0.000 description 1
- 235000021588 free fatty acids Nutrition 0.000 description 1
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000012265 solid product Substances 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 229960005486 vaccine Drugs 0.000 description 1
Landscapes
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem, kristallinem Aluminiumformiat. Die Aluminiumsalze der niederen Fett säuren, zum Beispiel das Aluminiumformiat und Aluminiumacetat, werden hauptsächlich in der Textilindustrie zum Imprägnieren und für pharmazeutische Zwecke verwendet. Sie kommen vorwiegend in Form von ziemlich verdünnten wässerigen Lösungen, so zum Beispiel das Aluminiumacetat in Form von einer 7,5 bis 8 % ixen Lösung, in den Handel.
Es ist bereits mehrfach versucht worden, kon zentriertere Lösungen oder sogar feste Pro dukte der Aluminiumsalze niederer Fett säuren herzustellen. Diese Versuche haben jedoch nicht zu befriedigenden Ergebnissen geführt, einerseits weil beim Konzentrieren der Lösungen häufig Trübungen und Aus scheidungen auftraten und anderseits., weil beim Eindampfen und Trocknen eine Abspal tung und ein Entweichen von freier Fett- säureerfolgt. Ferner waren die bei den bis her bekannten Arbeitsweisen erhaltenen festen Endprodukte meist überhaupt nicht oder nur teilweise in Wasser löslich.
Man hat schon vorgeschlagen, wasserlös liches, kristallines Ahuminiumformiat da durch herzustellen, dass man eine Aluminium formiatlösung in Gegenwart eines fTber- sehusses von Ameisensäure bis zum Auftre ten einer Hautbildung eindampfte und bei einer Temperatur von 25 bis 30 der Kristal lisation überliess. Das so gewonnene kristal line Aluminiumformiat lässt sich aus wässe riger Lösung nicht umkristallisieren. Es ist also offenbar in wässeriger Lösung nicht sta bil.
Bei dieser bekannten Herstellungsweise ist ein erheblicher Wärmeaufwand erforder lich, und es treten hierbei Verluste an Ameisensäure ein. Eine praktische Bedeu tung hat diese Arbeitsweise nicht erlangt.
Man hat ferner vorgeschlagen, wasser lösliches, basisches Aluminiumacetat und Aluminiumformiat in der Weise herzustellen, dass man wässerige Lösungen dieser Alu miniumsalze in fein zerstäubter Form trock net. Auch bei dieser Arbeitsweise kommt man ohne erheblichen Wärmeaufwand 'zur Verdampfung der grossen Wassermengen nicht aus; ferner ist hierzu eine komplizierte und kostspielige Apparatur erforderlich.
Man erhält bei dieser Arbeitsweise auch keine Kristalle, sondern nur mehr oder weniger feinverteilte Trockenrückstände, die noch alle Verunreinigungen der Ausgangslösungen enthalten.
Es ist nun gefunden worden, .dass man ohne Wärmeaufwand und ohne Säureverlust wasserlösliches, kristallines Aluminiumfor- miat herstellen kann, wenn man wässerige Aluminiumformiatlösungen mit einem spezi fischen Gewicht von mindestens 1,045 bei gewöhnlicher Temperatur längere Zeit bis zur Bildung von Kristallen stehen lässt.
Es empfiehlt sich, eine wässerige Alumi- niumformiatlösung mit einem spezifischen Gewicht von mindestens 1,10 bei gewöhn licher Temperatur längere Zeit bis. zur Bil dung von Kristallen stehen zu lassen.
Man kann auch .so vorgehen, dassi man eine wässerige Aluminiumformiatlösung mit einem spezifischen Gewicht von mindestens 1,045 mit Ameisensäure versetzt und,die an gesäuerte Salzlösung bei .gewöhnlicher Tem peratur bis zur Bildung von Kristallen stehen lä & t.
Die Abscheidung der Kristalle aus den wässerigen Aluminiumformiatlösungen kann dadurch begünstigt werden, da3 man die wässerige Lösung von Aluminiumformiat zur Einleitung der Kristallisation mit Alu- miniumformiatkristallen impft.
Ferner kann die Kristallbildung durch dauerndes oder zeitweiliges Rühren gefördert werden. Die nach Abscheidung des kristallinen Aluminiumformiates zurückbleibende Mut- terlauge, die noch Aluminiumformiat gelöst enthält, kann zur Herstellung weiterer Men gen des kristallinen Aluminiumformiates ver wendet werden.
Das erhaltene kristalline Aluminium- formiat lässt sich leicht durch Abfiltrieren von der Mutterlauge trennen. Das Alumi- niumformiat kann ohne Schwierigkeiten mit Wasser .gewaschen, getrocknet und aus Was ser umkristallisiert werden.
Die Einstellung der Aluminiumformiat- lösungen auf das. gewünschte spezifische Ge wicht kann durch Umsetzung entsprechender Mengen von Aluminiumsulfat, Calciumkar- bonat und Ameisensäure erfolgen.
Beispiele: 1. 1,00 Liter einer Aluminiumformiat- lösung vom spez. Gewicht 1,100 werden mit 15 kg einer 85 % igen Ameisensäure und 1 kg kristallinem Aluminiumformiat versetzt und bei gewöhnlicher Temperatur drei Tage ge rührt.
Das abgeschiedene kristalline Alumi- niumformiat wird durch Filtration abge trennt, mit Wasser gewaschen und bei 50 C an der Luft getrocknet. Ausbeute: 3 kg.
2. 10 Liter einer auf ein spez. Gewicht von 1,152 eingestellten Aluminiumformiat- lösung, deren Analyse 84,4 gr Alz03 und 201 gr H . COOH pro Liter ergab, werden unter zeitweiligem Rühren bei gewöhnlicher Temperatur sich selbst überlassen.
Nach 120 Stunden haben sich 50 gr kristallines Alumi- niumformiat ausgeschieden, dessen Analyse 12,54% Al, 62,42% H . COOH und Rest 25,04% Wasser ergibt und das damit -der Formel Al (HCOO)g . 3 H20 entspricht.
3. 10 Liter einer auf ein spez. Gewicht von 1,22,0 eingestellten Aluminium:#ormiat- lösung, deren Analyse 125,5 gr A1203 und 3!36, gr H .
COOH pro Liter ergab, werden bei gewöhnlicher Temperatur mit 50 gr kristalli- siertem Aluminiumformiat als Impfstoff ver setzt und alsdann unter zeitweiligem Rühren sich selbst überlassen. Nach 65 Stunden haben sich 2580 gr kristallines Aluminium- formiat der gleichen Zusammensetzung wie bei Beispiel 3 ausgeschieden.
Die vorliegende Erfindung stellt einen wesentlichen technischen Fortschritt dar, denn es wird hierdurch ermöglicht, Alumi- niumformiat in kristalliner, wasserlöslicher Form in technisch befriedigendem Massstabe aus wässerigen Lösungen zu gewinnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI Verfahren zur Herstellung von wasserlös lichem, kristallinem Aluminiumformiat, da durch gekennzeichnet, dass man wässerige Aluminiumformiatlösungen mit einem spezi- fischen Gewicht von mindestens 1,045 bei gewöhnlicher Temperatur längere Zeit bis zur Bildung von Kristallen stehen lässt. CT\TTERANSPRtl CHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässerige Aluminiumformiatlösung mit einem spez. Gewicht von mindestens<B>1,10</B> bei gewöhn licher Temperatur längere Zeit bis zur Bildung von Kristallen stehen lä.sst. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässerige Aluminiumformiatlösung mit einem spez. Gewicht von mindestens 1,045 mit Ameisensäure versetzt und die angesäuerte Salzlösung bei gewöhnlicher Temperatur bis zur Bildung von Kristallen stehen lässt. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die wässerige Lösung von Aluminiumformiat zur Ein leitung der Kristallisation mit Alumi- niumformiatkristallen impft. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man die Kristallisa- tion durch Rühren unterstützt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die nach Ab scheidung des kristallinen Aluminium formiats zurückbleibende Mutterlauge, die noch Aluminiumformiat gelöst enthält, zur Herstellung weiterer Mengen des kristallinen Aluminiumformiats. ver wendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE167801X | 1932-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167801A true CH167801A (de) | 1934-03-15 |
Family
ID=5686820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167801D CH167801A (de) | 1932-04-18 | 1933-03-13 | Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem, kristallinem Aluminiumformiat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167801A (de) |
-
1933
- 1933-03-13 CH CH167801D patent/CH167801A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH167801A (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem, kristallinem Aluminiumformiat. | |
| DE574452C (de) | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumformiat oder Aluminiumacetat in wasserloeslicher kristallisierter Form | |
| DE575597C (de) | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumformiat in wasserloeslicher kristallisierter Form | |
| DE873696C (de) | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtriformiat oder anderen neutralen Salzen des Aluminiums mit wasserloeslichen organischen Saeuren | |
| DE673485C (de) | Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsaeure | |
| DE2652216A1 (de) | Kristallines aethercarboxylat.monohydrat, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung | |
| AT265243B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Salzen der p-Chlorphenoxyisobuttersäure | |
| DE612806C (de) | Kontinuierliches Verfahren zur Schnellumsetzung von Calciumsulfat und Ammoncarbonat | |
| AT154147B (de) | Verfahren zur Darstellung von Derivaten des Pentaoxyfuchsons. | |
| AT164032B (de) | Verfahren zur Herstellung von Ortho-oxycarbonsäureamiden | |
| DE411956C (de) | Verfahren zur Gewinnung loeslicher saurer Calcium- oder Calcium-Magnesiumsalze der Inositphosphorsaeure | |
| DE539330C (de) | Verfahren zur Herstellung von Salzen der Thiodiglykolsaeure mit Erdalkalimetallen | |
| DE515468C (de) | Verfahren zur Darstellung von ª‰-Naphthylaminophenoxyfettsaeuren | |
| DE881649C (de) | Verfahren zur Herstellung von festem Aluminiumtriformiat-trihydrat aus Aluminiumhydroxyd und Ameisensaeure | |
| DE673164C (de) | Desinfektionsmittel | |
| AT92777B (de) | Verfahren zur Darstellung chemisch einheitlicher, in Wasser löslicher, kernmerkurierter Derivate der Salizylsäure. | |
| AT144023B (de) | Verfahren zur Darstellung eines basischen Aluminiumsalzes der Acetylsalicylsäure. | |
| DE2124106C (de) | ||
| DE659301C (de) | Herstellung von schweinfurtergruenartigen Verbindungen | |
| AT79103B (de) | Verfahren zur Herstellung neuer Isovaleriansäurepräparate. | |
| DE171991C (de) | ||
| DE896798C (de) | Verfahren zur Herstellung von kristallisiertem Aluminiumformiat | |
| DE601068C (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumoxalat unter gleichzeitiger Gewinnung von Ammoniumchlorid | |
| DE611158C (de) | Verfahren zur Herstellung des Hexamethylentetraminbetains | |
| DE546806C (de) | Verfahren zur Herstellung von unter 100íµ siedenden Estern |