CH167890A - Durchströmturbine. - Google Patents

Durchströmturbine.

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CH167890A
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Ossberger Fritz
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Ossberger Fritz
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      Durchströmturbine.       Die Erfindung betrifft eine     Durchström-          7        Unter    einer     Durchströmtumbine    ist  dabei eine Turbine verstanden, bei der der  Wassereintritt und der     Wasseraustritt    radial  am Umfang des seitlich durch Radscheiben  geschlossenen     trommelförmigen    Laufrades er  folgt.  



  Um in einer     Durchatrömturbine    grosse  Wassermengen bei verhältnismässig kleinem  Durchmesser des Laufrades     verarbeiten    zu  können, ist bereits -die Ausdehnung des     Be-          aufschla.gungsbogens    über ein Viertel des  Radumfanges und darüber hinaus durch eine  entsprechende Vergrösserung der     Einlaufdüse     und ihres Regelgliedes (Schieber oder der  gleichen) vorgeschlagen worden. Diese       Düsenvergrösserung    hat aber den Nachteil,  dass beim Arbeiten mit Teilwassermengen der  hydraulische Wirkungsgrad sehr schlecht  wird.

   Der hydraulische Wirkungsgrad ist,       wie    auch die Versuche zeigen, dann am       besten,    wenn die Düse voll     geöffnet    und ge  füllt ist, so dass der Wasserstrahl durch seine         Leitflächen        zwangläufig    im richtigen Winkel  auf möglichst kurzem Wege     gegen,die        Lauf-          radschaufelung    geführt wird.  



  Um nun bei grosser     Beaufschlagung    des  Rades auch bei Teilwassermengen den     best-          mögliehsten    Wirkungsgrad zu erreichen, sind  gemäss .der Erfindung mindestens zwei mit  unabhängig voneinander     betätigbaren    Regel  organen versehene Düsen .derart hintereinan  der     angeordnet,    dass am     Laufradumfang    min  destens ein fast ununterbrochener     Beauf-          schlagungsbogen    auch bei gleichzeitigem Ar  beiten mit mehreren     hintereinan.derliegenden     Düsen erreicht werden kann.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung dar, und  zwar zeigen       Fig.    1 die Vorderansicht desselben.       Fig.    2 einen Schnitt durch die Turbine  nach Linie     II        II    in     Fig.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht auf das Einlauf  gehä.use des Leitwerkes der Turbine;

   die           Fig.    4, 5 und 6 zeigen verschiedene An  ordnungen für die Verteilung des gesamten       Durchflussquerschnittes    auf die einzelnen  Düsen, und die       Fig.    7 zeigt     einerseits    den durch Ver  suche bestätigten Verlauf des Wirkungs  grades     ri',    wie er mit einer dargestellten       Durchströmturbine    erreicht wird, und an  derseits den Verlauf, wie er mit den bisher  bekannten     Durchströmturbinen        mit    gleicher       Gesamtbeaufschlagung    erreicht werden kann.  



       In        Fig.    1 und 2 ist mit 1 die Welle des  Turbinenlaufrades 2 bezeichnet, das durch  eine Querwand 3     in    zwei ungleiche Hälften  4 und 5 unterteilt ist. Oberhalb des Tur  binenlaufrades befindet sich das Leitwerk mit  den vier Düsen 7 bis 10.  



  Die     Fig.    2     zeigt    die Düsen 7 und 8 im  Schnitt. Jede Düse besitzt     evolventenartig     gekrümmte Leitflächen, die     einen    stossfreien       Eintritt    des Wassers in die Schaufeln des  Turbinenlaufrades ermöglichen. Die einen  Leitflächen der Düsen werden durch die  Regelglieder bildenden Drehschaufeln 11 und  12 gebildet. Jedes Regelglied besitzt einen  besonderen Zapfen 13     bezw.    14 und kann un  abhängig von den übrigen Regelgliedern ver  stellt werden. Die Zapfen 13     bezw.    14 sind  in dem     Einlaufgehäuse    6 drehbar gelagert.  



  Um eine     Trennung    des Wasserstrahls  innerhalb des     Beaufschlagungsbogens    am       Radumfang    zu vermeiden, sind die     evolven-          tenartige    Leitfläche 15 der Düse 8     und    die  durch das Regelglied 11 gebildete innere  Leitfläche 16 der Düse 7 so geführt, dass  sich beide Flächen in einer am Umfang des  Schaufelrades liegenden Geraden schneiden.  



  Die Düsen 7 und 9     bezw.    die Düsen 8  und 10 haben in Richtung des Umfanges je  gleiche     Austrittsweiten        a,        bezw.        a.2    und dem  gemäss auch je gleich lange     Beaufschlagungs-          bögen        b1        bezw.        b2,    wobei jedoch die Bögen       b1    und     b2    verschieden lang sind.

       Ausserdem     unterscheiden sich die Düsen 7 und 9     bezw.     8 und 10 durch die verschiedene Bemessung  ihrer     axialen    Längen     c3        bezw.        c4.    Die     Fig.    4  zeigt schematisch die dabei entsprechende       Querschnittsunterteilung    der Düsen.         Statt    der Unterteilung nach     Fig.    4 kann  auch eine solche nach     Fig.    5 oder nach       Fig.    6 vorgesehen werden.

   Zweckmässig wird  die Unterteilung .dabei so vorgenommen, dass  der gesamte     Durchflussquerschnitt    in mög  lichst gleichmässigen Stufen     unterteilt    werden  kann.  



  Bei der Regelung wird dahin gestrebt,  dass möglichst viele Düsen mit voller Öff  nung arbeiten und insbesondere die Düsen  mit kurzer mittlerer Weglänge benutzt wer  den. Arbeiten jedoch beispielsweise die  Düsen 7 und 8 zusammen, so ist bei der Re  gelung so vorzugehen, dass zunächst die  Düse 8 allein und die Düse 7 erst nach Ab  schluss der Düse 8 geregelt wird. Dadurch  wird erreicht, dass der Wasserstrahl stets in  einem ununterbrochenen     Beaufschlagsbogen     am     Laufradumfang    eintritt.  



  Die     Fig.    7 zeigt in der mit     ?i    bezeich  neten Kurve den Verlauf ,des hydraulischen  Wirkungsgrades, wie er sich bei     Durchström-          turbinen    mit besonders grosser     Beaufschlagung     aus einer einzigen Düse erreichen lässt. Die  Kurve     il'    zeigt den durch Versuchsergebnisse  bestätigten Verlauf des hydraulischen Wir  kungsgrades bei einer     Durchströmturbine;     wie oben beschrieben, bei der die Regelung  des gesamten     Durchflussquerschnittes,    wie  oben beschrieben, vorgenommen worden ist.  



  Wie bereits erwähnt, schneiden sich die  Leitflächen 15 und 16 in einer am Lauf  radumfang liegenden Geraden. Bei dieser An  ordnung tritt eine Unterbrechung des Wasser  strahls am Umfang des Laufrades nicht ein.  Dies ist die in Hinsicht auf den. Wirkungsgrad  beste Ausführung. Das Ganze kann aber auch  .derart ausgebildet sein, dass dies nur annä  hernd zutrifft und die Wasserstrahlen aus  beiden Düsen sich     nicht    bereits am Umfang  des Rades vereinigen, sondern sich zwischen  den Strahlen ein kleiner Zwischenraum be  findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchströmturbine mit achsial unterteil tem Laufrad und einer Leitvorrichtung, deren Beaufschlagungsbogen sich etwa über einen Quadranten oder darüber hinaus erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei mit unabhängig voneinander betätig- baren Regelorganen versehene Düsen derart hintereinander angeordnet sind, dass am Lauf radumfang mindestens ein fast ununter brochener Beaufschlagungsbogen,
    auch bei gleichzeitigem Arbeiten mit mehreren hinter- einandergeschalteten Düsen, erzielt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Durchströmturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Re gelorganen versehenen Düsen verschie denen Durchflussquerschnitt besitzen.
    2. Durchströmturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen in achsialer Richtung unterteilt sind, das Ganze .derart, .dass nebeneinanderliegende, mit Regelorganen versehene Düsen ent stehen, deren Regelorgane unabhängig voneinander betätigt werden können.
CH167890D 1932-01-11 1933-01-10 Durchströmturbine. CH167890A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE167890X 1932-01-11

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CH167890A true CH167890A (de) 1934-03-15

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ID=5686887

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CH167890D CH167890A (de) 1932-01-11 1933-01-10 Durchströmturbine.

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