CH167894A - Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand betätigbaren Zündverstellvorrichtung. - Google Patents

Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand betätigbaren Zündverstellvorrichtung.

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CH167894A
CH167894A CH167894DA CH167894A CH 167894 A CH167894 A CH 167894A CH 167894D A CH167894D A CH 167894DA CH 167894 A CH167894 A CH 167894A
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CH
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bowden cable
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actuated
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

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      Kraftmaschinenanlage    mit einer von Hand     betätigbaren        Zündverstellvorrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Kraftmaschinenanlage    mit einer von Hand,  beispielsweise über einen Bowdenzug,     be-          tätigbaren        Zündverstellvorrichtung    für die       Zündeinrichtung,    deren Unterbrecher durch  die Antriebswelle eines     Anlageteils    betätigt  wird, der zum Spannen eines Antriebsorga  nes, zum Beispiel einer     Kette,    um einen  ausserhalb der     Axe,

  der    Antriebswelle und zu       dieser        Axe    parallel     liegende    zweite     Axe    ge  schwenkt werden kann. Der Zweck der Er  findung ist, beim Schwenken des     Anlageteils     eine Verstellung des     Zündzeitpunktes    im  wesentlichen zu vermeiden,<I>ohne</I> an der Ein  stellung des     Stellzeuges        etwas    ändern zu  müssen.  



  Gemäss der Erfindung wird das dadurch  erreicht,     dass'    das     Stellzeug    für .die zu verstel  lenden     Unterbrecherteile    an einem     nicht    mit  dem schwenkbaren     Anlageteil    beim     Sehwen-          ken    sieh     mitdrehenden    Teil der     Kraftmaschi-          nenanlage        angeordnet    ist.    In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.

   Es zeigt       Fig.    1 eine Lichtmaschine mit einer     Zünd-          verstellvorrichtung    in Ansicht,       Fig.    2 einen     ,Schnitt    nach Linie 1-1 der       Fig.    1,       Fig.    3 eine zweite Ausführung,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie 2--2 der       Fig.    3.  



       Zn    der     Fig.    1 bedeutet     1,das    zylindrische  Gehäuse einer Lichtmaschine, die auf einer  nach der Form des Gehäuses gekrümmten  Grundplatte 2 sitzt. Die Ankerwelle 3, die  auch den     Nocken    4 eines Unterbrechers trägt,  ist     ausserhalb    der     Mittelachse    5 des zylin  drischen Gehäuses angeordnet, so dass durch  Drehen der Maschine um     .die    Gehäuseachse  5 eine Antriebskette der Ankerwelle gespannt  werden kann.

   Auf dem Lagerdeckel 6 der       Lichtmaschine    ist eine Platte 7 -durch Schrau  ben 8 in Schlitzen 20 der     Platte        und    durch      Federn nachgiebig festgehalten. Sie hat eine  Nabe 31, die in einer zur Ankerwelle kon  zentrischen     Ausnehmung    9 des Lagerdeckels       eingepasst    ist. Die Platte 7 trägt einen       schwingenden        Unterbrecherhebel    10 mit  einem Kontakt 11 und einen feststehenden  Kontakt 12. An ihr sitzt ein Arm 13, an  dem ein Bowdenzug 14 angreift.

   Die Rück  zugfeder 15 des     Bowdenzuges    hat ein am       Motorgehäuse    16 befestigtes     Widerlager    38.  Mit dem     Widerlager    sind Anschläge 17, 18  für den Arm 13 zusammengebaut. Der An  schlag 18 ist mit einer     Einstellschraube    19  versehen, durch die der Betrag um den die       Platte    7 geschwenkt werden kann, genau be  grenzt werden kann.  



  Beim     iSchwenken    der Maschine 1 um einen  Winkel a um den Mittelpunkt 5 der Ma  schine zum     Nachspannen        einer        Antiiebskette     wird die     Unterbrecherplatte    7 praktisch ohne  eine eigene Winkelbewegung um den Punkt  5 geschwenkt, das heisst sie wird praktisch  parallel zu sich selbst verschoben, weil sie  an einer     -Schwenkung    mit der Lichtmaschine  durch den sie     festhaltenden    Bowdenzug ver  hindert wird. Die Ankerwelle, die von der       Antriebskette    an einer Drehung gehindert       wird,    wird ebenfalls ohne eine eigene Winkel  bewegung nur verschoben.

   Es bleibt des  halb praktisch die Lage -der Unterbrecher  platte 7 zu dem Nocken 4 vor und nach dem       Schwenken    .dieselbe. Auch die Lage des Bow  denzuges zu dem Arm 13, also zur Platte  7, ändert sich nur so wenig, dass ein neues  Einstellen des Bowdenzuges nach dem  Schwenken nicht nötig ist. Wäre das Wider  la     ger    der     Bow-denrückzugfeder    an der Licht  maschine angebracht,     wie    das bisher stets bei  derartigen Einrichtungen üblich war, so.

    würde die     Unterbrecherplatte    7 beim Schwen  ken der Maschine von dem Bowdenzug mit  genommen, das heisst es wäre nach dem  Schwenken eine     Neueinstellung    des     BowJen-          zuges    und auch des     Zündzeitpunktes    nötig.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist eine zweite Aus  führungsform dargestellt, bei der das     Wider-          in    des Bowdenzuges an einem Teil der den  Unterbrecher     tragenden,    Maschine sitzt, was    aus Rücksicht auf die Einbaumöglichkeit  oder aus andern Gründen erwünscht sein  kann. Zu diesem     Zweck    sitzt die eigentliche       Unterbrecherplatte    21, die der Platte 7 des  ersten Ausführungsbeispiels     entspricht,    auf  einer andern Platte 22 und kann gegen     diase          verstellt    werden.

   Die Platte 22 hat eine     Nabe     32, die in der     Lagerdeckelbohrung    9     einge-          passt    ist. .Sie hat einen Arm 23 mit einem  Schlitz 24, durch den eine Schraube 25 geht,  die in der Grundplatte 26 sitzt und daher  praktisch die Platte 22 beim Schwenken der  Maschine 1 an einer Drehung     verhindert.     Ein zweiter Arm 27 dient als     Widerlager     einer     Bow.denrüekzugfeder    28. Auf der Platte  22 sitzt die eigentliche     Unterbrecherplatte     21, die durch Schrauben 29 und Federn 30  auf der Platte 22 gehalten wird. Sie hat  eine Nabe 33, die in die Bohrung 34 der  Platte 22     eingepasst    ist.

   Die     Platte    21 trägt  dieselben     Unterbrecherteile    wie die     Platte    7  und ist mit einem Arm 35 versehen, an dem  ,der Bowdenzug zum     Verstellen    -der Platte 21  auf Früh- oder Spätzündung angreifen kann.  Der     Verstellwinkel        wird    durch einen An  schlagzapfen 36 auf der     Platte    22, der in eine  Aussparung 37 der Platte 21 ragt, begrenzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand betätigbaren Zündverstellvorrichtung für die Zündeinrichtung, deren, Unterbrecher durch die Antriebswelle eines Anlageteils be tätigt wird, der zum Spannen eines Antriebs- organes um eine ausserhalb der Age der An triebswelle und zu dieser Age parallel lie gende zweite Age geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet,
    dass das iStellzeug für die zu verstellenden Unterbrecherteile an einem nicht mit dem schwenkbaren Anlage teil beim Schwenken sich mitdrehenden Teil der Kraftmaschinenanlage angeordnet ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager für die Rückzugfeder des Bowdenzuges an .einem nicht mit dem schwenkbaren Anlageteil beim Schwenken desselben sich drehenden Teil der Anlage angeordnet ist.
    2. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass das Widerlager an einem ausserhalb des schwenkbaren Anlageteils gelegenen Teils der Anlage angeordnet ist.
    3. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Widerlab r am Verbren nungsmotor befestigt ist.
    4. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd verstellvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass am Widerlager Anschläge (17, 18) zur Begrenzung des Verstell winkels angebracht sind.
    5. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Anschläge einstellbar ist.
    6. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Widerlager an einem Teil des verschwenkbaren Anlageteils sitzt, der beim Schwenken des Apparates praktisch keine Eigenschwenkung aus führt.
    7. Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand über einen Bowdenzug betätigbaren Zünd- verstellvorrichtung gemäss Patentanspmuch und Unteransprüchen 1 und 6, gekenn zeichnet durch eine gegen den schweDk- baren Anlageteil verstellbare Platte (22), die das Widerlager der Bowdenzugfeder bildet, und einer gegen diese Platte durch den Bowdenzug verstellbaren Platte (21),
    welche die zu verstellenden Unterbrecher teile trägt.
CH167894D 1932-02-17 1932-12-09 Kraftmaschinenanlage mit einer von Hand betätigbaren Zündverstellvorrichtung. CH167894A (de)

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