CH167913A - Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungszellen. - Google Patents

Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungszellen.

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CH167913A
CH167913A CH167913DA CH167913A CH 167913 A CH167913 A CH 167913A CH 167913D A CH167913D A CH 167913DA CH 167913 A CH167913 A CH 167913A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description


      Einrichtung        zur        Leistungsübertragung    aus     einem    Gleichstrom- auf eile  Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungszellen.    Es ist bereits eine Schaltung zur Über  tragung von Wirk- und Blindenergie mit  Hilfe von gesteuerten Entladungsgefässen aus  einer Gleichstromquelle auf ein Wechsel  stromnetz vorgeschlagen worden, bei     welche:.     ein Pol des Gleichstromnetzes über je ein  Entladungsgefäss mit den beiden Aussenklem  men einer an den Wechselstrom direkt oder  induktiv angeschlossenen     Wicklung,    während  der andere Pol mit dem     llittelpunl.:

  #t    dieser       ZVicklung    verbunden ist, wobei die Ent  ladungsgefässe mit zwei Quecksilberelektro  den versehen sind, oder aus zwei parallel  geschalteten Ventilzellen mit entgegengesetz  ter Stromrichtung bestehen, so dass sie     un-          gesteuert    den Strom in jeder Richtung pas  sieren lassen.  



  Bei Verwendung von Quecksilberelektro  den ergibt sich der Nachteil, dass sie schwer  steuerbar sind, und dass bei jedem Strom  wechsel die Zündung erneuert werden muss,  weil die als Anode arbeitende Quecksilber  kathode den Kathodenfleck verliert und da-    her beim Wechsel der Stromrichtung neu  gezündet werden muss. Die Verwendung von  parallel geschalteten Ventilzellen entgegen  gesetzter     Durchlassrichtung    haben den Nach  teil, dass man die Zahl der Entladungsgefässe  verdoppeln muss, was die Anlage kompliziert  und teuer macht.  



  Eine billigere und vorteilhaftere Ein  richtung ergibt sich, wenn man erfindungs  gemäss gittergesteuerte Einfachzellen unbe  stimmter     Durchlassrichtung    verwendet, aber  die Quecksilberelektroden durch     Glühelektro-          den    ersetzt.  



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine  Einrichtung zur Leistungsübertragung     aus     einem Gleichstrom- auf     ein    Wechselstrom  netz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungs  zellen, bei welcher ein Pol des Gleichstrom  netzes über je ein Entladungsgefäss mit     deii     Aussenklemmen einer an das Wechselstrom  netz direkt oder induktiv angeschlossenen  Wicklung angeschlossen ist, während der  andere Pol mit dem Mittelpunkt dieser      Wicklung verbunden ist, und bei welcher als  Entladungsgefäss Zellen mit unbestimmter       Durchlassrichtung    verwendet werden, deren  Hauptelektroden (Kathode, Anode) als     Glüh-          elektroden    ausgebildet sind.

   Es ist dabei  zur Sicherung der Steuerwirkung ganz be  sonders vorteilhaft, diese Entladungsgefässe  mit derartig dimensionierten Steuergittern  auszurüsten, dass auch brennende Anoden  ströme unterbrochen werden können, so dass  die Ventile beliebig während der Brennzeit  geschlossen werden können.  



  Der Vorteil der neuen Anordnung liegt  sowohl in der Einfachheit und leichten       Steuerbarkeit    der Zellen, und darin, dass  auch beim Rückstrom eine Neuzündung des  Lichtbogens nicht stattzufinden braucht.  Hier ist zum ersten mal eine Anordnung mit  Einfachzellen angegeben, welche die Über  tragung von Wirkenergie und die Abgabe  von Blinderregung an ein Wechselstromnetz  von einem Gleichstromnetz aus ermöglicht,  unter Vermeidung einer den     Zündmechanis-          mus    ständig betätigenden Einrichtung.  



  Anhand der Zeichnung ist die Erfindung  näher erläutert, und zwar zeigt die Figur  eine Schaltung für Leistungsübertragung aus  einem Gleichstrom- auf ein Wechselstrom  netz mit Hilfe von gittergesteuerten Ent  ladungszellen. G bedeutet die Gleichstrom  quelle, aus welcher Wirk- und Blindenergie  über einen Transformator T auf das Wech  selstromnetz N übertragen wird. Die eine  Wicklung     Ti    des Transformators T ist mit  Wechselstrom gespeist, während die Aussen  klemmen der andern     Transformatorwicklung          T2    über zwei Ventilzellen     A1,        A-2    mit dem  einen Pol der Gleichstromquelle G verbun  den sind.

   Der andere Pol der Gleichstrom  quelle G ist an dem Mittelpunkt der genann  ten Wicklung     T2    angeschlossen. Die Ventil  zellen     Ai,        A2    sind mit je zwei Hauptelektro  den E versehen, die als elektronenemittie  rende Elektroden ausgebildet sind, so dass  sie wechselweise als     Anode    oder Kathode  verwendet werden können. Die Zelle     Al    ist  nur mit einem in der Mitte angeordneten  Gitter C ausgerüstet, während bei der Zelle         A2    jeder Elektrode     E    ein Gitter C vorgela  gert ist.

   Ohne am Wesen der Erfindung  etwas zu ändern, können selbstverständlich  beide Zellen nur mit je einem Gitter oder  auch mit je zwei Gittern versehen sein, je  doch sollte ein Gitter     allein    genügen, um  den Stromdurchgang zu verhindern. Wie  bereits erwähnt, sind die Steuergitter derart  dimensioniert, dass auch brennende Anoden  ströme unterbrochen werden können. Eine  Leistungsübertragung aus der Gleichstrom  quelle G auf das Wechselstromnetz N er  folgt immer nur mit Hilfe einer Zelle, wäh  rend in dieser Zeit die andere Zelle gesperrt  bleibt.

   Sobald die     Spannungsrichtung    sich  ändert, das heisst, wenn die     Wechselstrom-          spannungswelle    vom positiven auf den nega  tiven Wert übergeht oder umgekehrt, wird  das vorhergehende geschlossene Ventil ge  öffnet, während das andere Ventil jetzt kei  nen Strom durchlässt, dadurch, dass sein Git  ter während der Sperrzeit negativ aufgeladen  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCE. Einrichtung zur Leistungsübertragung ans einem Gleichstrom- auf ein Wechsel stromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Ent ladungszellen, bei welcher ein Pol des Gleich stromnetzes über je ein Entladungsgefäss mit mit den Aussenklemmen einer an das Wech selstromnetz direkt oder induktiv ange schlossenen Wicklung angeschlossen ist, wäh rend der andere Pol mit dem Mittelpunkt dieser Wicklung verbunden ist, dadurch ge kennzeichnet, dass als Entladungsgefäss Zel len mit unbestimmter Durchlassriehtung ver wendet werden, deren Hauptelektroden (Ka thode, Anode) als Glühelektroden ausgebil det sind.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs gefässe mit derartig dimensionierten Steuer gittern ausgerüstet sind, dass der Anoden strom auch während .der Brennzeit der Anode unterbrochen werden kann.
CH167913D 1932-05-21 1933-05-18 Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungszellen. CH167913A (de)

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CH167913D CH167913A (de) 1932-05-21 1933-05-18 Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter Entladungszellen.

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