CH167986A - Rad mit abnehmbarer Felge, insbesondere für Kraftwagen. - Google Patents

Rad mit abnehmbarer Felge, insbesondere für Kraftwagen.

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CH167986A
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Zipper Emil
Zipper Walter
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Zipper Emil
Zipper Walter
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Description


  Rad mit abnehmbarer Felge, insbesondere für Kraftwagen.    Die Erfindung betrifft     ein    Rad, insbeson  dere für     Kraftwagen,    mit einer abnehmbaren,  senkrecht zur Radachse geteilten Felge, deren  Teile durch den Innendruck des     Laufreifens          zwischen    einem festen und einem verstell  baren ringförmigen     Widerlager    des Rad  körpers festgelegt zu werden     bestimmt    sind.       Bei    derartigen Rädern sind die Felgenteile  zumeist miteinander lösbar verbunden.

   Nach  dem Aufbringen der den schon voll aufge  pumpten Laufreifen     tragenden    Felge auf den  Radkörper wird die Verbindung zwischen den  beiden Felgenteilen gelöst oder gelockert, so  dass der Innendruck des Laufreifens die  Felgenteile     auseinanderpressen    und sie zwi  schen dem festen und dem verstellbaren       Widerlager    festlegen kann.  



  Um das Zusammensetzen der Radteile zu       ermöglichen    und den unvermeidlichen Un  genauigkeiten der     Konstruktion    Rechnung zu  tragen, muss, bevor die Verbindung     zwischen     den Felgenteilen gelöst wird, zwischen dem  verstellbaren     Widerlager    und dem von ihm    abzustützenden     Felgenteil    ein-     Zwischenraum     von einigen Millimetern- bestehen.

   Nach dem  Lösen der Verbindung zwischen den Felgen  teilen-wird dieser     Zwischenraum.    durch     dia     von dem     Innendruck    des Laufreifens be  wirkte     Lagenänderung    der     Felgenteile    ge  schlossen. Zu dieser     Lagenänderung        kommt,     wenn einer der beiden Felgenteile selbst als  offener Ring ausgebildet und gespreizt ist,  auch eine     Formänderung    dieses Felgenteils  hinzu, indem er durch den Innendruck des  Laufreifens auf einen     kleineren        Durchmesser          zusammengedrückt    wird.  



  Die Lagen-     bezw.    Formänderung des von  dem verstellbaren     Widerlager    abgestützten .  Felgenteils ist nun bei den bisher     bekannten     Rädern der     geschilderten    Art so gross, dass es  nicht möglich ist, sie bei     aufgepumptem     Laufreifen auf     einfache        und    hinreichend  mühelose Weise     rückgängig    zu machen. In  folgedessen muss,     wenn    eine Felge von dem       Rade    abgenommen     werden    soll. vorher die  Luft aus dem Laufreifen entlassen werden.

        Dieser Umstand spielt keine Rolle, wenn  ein schadhaft gewordener Laufreifen durch  einen auf einer Ersatzfelge     im    aufgepumpten  Zustande     mitgeführten    Reifen ersetzt werden  soll, wohl aber dann, wenn ein     und    derselbe  Reifen abgenommen und wieder aufmontiert  werden soll,     zum    Beispiel     wenn    die mehr ab  genützten Laufreifen der Hinterräder mit den       weniger    abgenützten Reifen der Vorderräder  vertauscht werden sollen, oder wenn bei  Doppelrädern der innere, das heisst der       Wagenmitte    zugekehrte Laufreifen schadhaft  geworden ist und ausgewechselt werden soll;

    im letzteren Falle muss nämlich auch der       Aussenreifen    abgenommen und daher luftleer  gemacht- werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein  Rad der     geschilderten    Art zu schaffen, bei  dem die Verstellung des von dem verstell  baren     Widerlager    abzustützenden Felgenteils  so     klein    gehalten ist, dass sie leicht und mühe  los ohne vorherige Entleerung des     Laufrei-          fens    rückgängig gemacht und     infolgedessen     eine Felge samt dem voll aufgepumpten  Laufreifen von dem Radkörper     abgenommen     und     wieder    aufmontiert werden kann.

   Dies  wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht,  dass das verstellbare     Widerlager    bei     seiner          Überführung    in die Sperrstellung unter Auf  rechterhaltung seiner     Abstützung    an dem  Radkörper eine gegen die abnehmbare Felge  gerichtete Verstellung erfährt, wodurch     :

  ier     oben     erwähnte        Zwischenraum    zwischen dem  verstellbaren     Widerlager    und dem von ihm  abzustützenden     Felgenteil        beim    Überführen  dieses     Widerlagers    in die Sperrstellung     ver-          kleinert    wird, so dass die durch den Innen  druck des Laufreifens zu bewirkende Ver  stellung des von diesem     Widerlager    abzu  stützenden Felgenteils klein gehalten werden  kann.  



  Die     Fig.    1 und 2 der     Zeichnung    veran  schaulichen in Seitenansicht und     im    Achsen  schnitt als     Ausführungsbeispiel    ein gemäss  der Erfindung     ausgebildetes        Rad;    die     Fig.    3  zeigt einen Schnitt nach der Linie     A-B    der       Fig.    1; die     Fig.    4 und 5 zeigen eine Einzel  heit des Rades. .    Auf dem Radkörper 10     ist        eine    senkrecht  zur Achse geteilte Felge abnehmbar angeord  net, deren Teile mit 11     und    12 bezeichnet  sind.

   Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel ist die Felge gemäss dem schweizerischen  Patent Nr.     1379,15    ausgestaltet. Der eine  Felgenteil 11     ist    nämlich als geschlossener  Reifen ausgebildet und stützt sich mit einer  als Kegelfläche ausgebildeten Sitzfläche 13  auf einer ebenfalls als Kegelfläche ausge  bildeten Sitzfläche 14 eines festen Wider  lagers des Radkörpers 10 ab     (Fig.    2); der  andere     Felgenteil    12 dagegen ist in radialer       Richtung    an der Stelle 15     (Fig.    1) aufge  schnitten, so dass sein Durchmesser ein wenig  geändert werden     kann.    Die beiden Felgenteile  11, 12:

   greifen     mit    von Kegelflächen begrenz  ten Flanschen 116 und 17     (Fig.    2)     ineinander.     Wird der Durchmesser des Felgenteils 12: ver  grössert, so verschiebt sich der Flansch 17 auf  dem Flansch 16 des Felgenteils 10 ein wenig  in der     Richtung    des Pfeils I     (Fig:    2) und die  Breite der Felge wird dadurch     etwas    kleiner.  Zur Vergrösserung des Durchmessers des  Felgenteils 12 dient ein Kniehebel 18, dessen  Enden sich an Nasen 19 der einander zuge  kehrten Enden des Felgenteils 12 abstützen.

    Wird dieser     Kniehebel    18 aus der     in        der-          Fig.    4 dargestellten Knicklage in die Streck  lage nach     Fig.    .5 gebracht, so ist der Felgen  teil 12 bei etwas vergrössertem     Durchmesser     mit dem Felgenteil 11 fest verbunden und  der vorher auf die Felgenteile aufgebrachte  Laufreifen kann voll aufgepumpt werden.  In diesem Zustande, also bei auseinander  gespreiztem Felgenteil 12, kann die Felge  samt dem voll     aufgepumpten    Laufreifen als  Ersatzfelge auf dem Wagen mitgeführt wer  den.

   In diesem Zustande wird die Felge auch  auf den Radkörper 10 aufgeschoben, wonach  auf den Radkörper gegenüber dem festen       Widerlager    mit der Sitzfläche 14 ein beweg  liches     Widerlager    in die Sperrstellung ge  bracht     wird.    Wird nun der     Kniehebel    18 aus  seiner Strecklage     (Fig.    4) herausgebracht und  geknickt, so drängt der Innendruck des     Lauf-          reifens    die Felgenteile 11, 12 in der Richtung  des     Pfeils        II        (Fig.    2) auseinander,

   wobei der      Durchmesser des Felgenteils 12 ein wenig  verkleinert wird und der Flansch 17 ent  gegen der Richtung des Pfeils I     (Fig.    2) ein  wenig auf dem Flansch 16 gleitet, ohne dass  jedoch die Flanschen 16 und 17 gänzlich  ausser     Eingriff    miteinander gelangen. Die  Felgenteile 12 und 13 werden dabei durch  den Innendruck des Laufreifens mit grosser  Kraft gegen das feste     Widerlager    und gegen  das in der Sperrstellung befindliche verstell  bare     Widerlager    gepresst, wodurch die Felge  auf dem Radkörper festgelegt wird.  



  Zwischen dem verstellbaren     Widerlager     und dem von ihm abzustützenden Felgenteil  12 muss vor der endgültigen Festlegung schon  um den unvermeidlichen Ungenauigkeiten der  Konstruktion Rechnung zu tragen, ein Zwi  schenraum bestehen, der in der untern Hälfte  der     Fig.    2 mit strichpunktierten Linien an  gedeutet und mit 20 bezeichnet     ist.    Dieser  Zwischenraum muss, damit das Zusammen  setzen der Radteile hinreichend leicht er  folgen kann, einige Millimeter betragen.

    Wenn nun das verstellbare     Widerlager    als  geschlossener, sich an dem Radkörper 10 ab  stützender Ring ausgebildet wäre, so müsste  die durch den Innendruck des Laufreifens     be-          wirkte    Verstellung des Felgenteils     12.,    damit  dieser zur Abstützung an dem verstellbaren       Widerlager    gelangt, der Breite des Zwischen  raumes 20 entsprechen, das heisst ziemlich  gross sein. Soll die Felge bei aufgepumptem  Laufreifen von dem Radkörper 10 abge  nommen werden, so muss der Druck des  Felgenteils 12 auf das verstellbare Wider  lager aufgehoben, also die Breite der Felge  verringert werden, und zwar im vorliegenden  Fall durch Vergrösserung des Durchmessers  des Felgenteils 12.

   Es müssten also die ver  hältnismässig grossen, die Verstellung bewir  kenden Lagen- und Formänderungen des  Felgenteils 12, die bei der     Festlegung    der  Felge durch den Innendruck des     Laufreifens     herbeigeführt wurden, entgegen der Wirkung  des Innendruckes und entgegen der zwischen  den Flanschen 16, 17 bestehenden Reibung       rückgängig    gemacht werden. Der Kniehebel       1$    müsste aus der starken Knickstellung nach         Fig.,4    in die Strecklage nach     Fig.    5 gebracht  werden, was jedoch praktisch ganz unmög  lich wäre.  



  Beim dargestellten Beispiel ist das sich  an dem Radkörper 10 abstützende Wider  lager für den Felgenteil 12 als offener  Spreizring 2'5 ausgebildet, der an     seinem     äussern     Umfang    mit einer als Kegelfläche  ausgebildeten Sitzfläche 2:6 zur Auflage auf  die entsprechend geformte Sitzfläche 27 des  Felgenteils 12 versehen ist und dessen Durch  messer auf irgend eine Weise, beispielsweise       mittelst    eines     seinen    Enden 251 und<B>252</B>       (Fig.    2 und 3) anliegenden     Keils    vergrössert  werden kann.

   Bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist der Spreizring 26 lösbar mit  dem Radkörper 10 verbunden, und zwar da  durch, dass er an seinem inneren Umfang mit  mehreren sich gegen die Radachse erstrecken  den Ansätzen 2:8 versehen ist, die mit gegen  den Radumfang gerichteten     Ansätzen    29 des  Radkörpers 10 in Eingriff stehen. Der Ring  25 besteht aus Stahl     und    ist elastisch; im  entspannten Zustande ist sein     Durchmaa#zPr    so  klein, dass     zwischen    seiner Sitzfläche 216     und     der Sitzfläche 2,7 des Felgenteils 12 der not  wendige     Zwischenraum    20     (Fig.        2i    unten) ge  bildet ist.

   Im entspannten Zustände ist der  Ring daher lose und kann     zum    Radkörper 10  gedreht werden, so dass seine Ansätze 28       ausser    Eingriff mit den Ansätzen 29 des  Radkörpers     10    gelangen und der Ring ab  genommen werden kann.  



  Beim     Aufmontieren    einer Felge auf den  Radkörper 10 wird zunächst der     Spreizring     2:5 abgenommen; hierauf wird die den auf  gepumpten Laufreifen tragende Felge bei  auf den grösseren Durchmesser gesperrtem  Felgenteil 12 auf den Radkörper 10 aufge  schoben, der Spreizring 25 aufgesetzt und  mit den Ansätzen 28 in die Ansätze 29 ge  dreht. Bevor die starre Verbindung zwi  schen den Felgenteilen 1-1 und 12 durch Her  ausnahme des Kniehebels 1-8 gelöst und da  durch der Innendruck des Laufreifens zur  Wirkung gebracht wird, wird nun der Durch  messer des     Ringes    25 durch Auseinander-      spreizen seiner Enden vergrössert.

   Dadurch  nähert     sich.    die Sitzfläche 26 des     Ringes    25  der Sitzfläche 27 des Felgenteils 12. Wird  nun der Ring 25 in     seiner    Stellung bei grö  sserem Durchmesser festgelegt und die starre  Verbindung     zwischen    den Felgenteilen 11  und 12 durch Knicken und Herausnehmen  des Kniehebels 18 aus dem Felgenteil 12, ge  löst, so ist die durch den     Inneädruck    des  Laufreifens zu bewirkende Verstellung des  Felgenteils 12 um so viel geringer, als ihm  der Ring<B>25</B> durch seine Verstellung ent  gegengekommen ist.

   Sie beträgt daher nur  mehr     einen    Bruchteil der Verstellung, die bei  einem von einem geschlossenen Ring gebilde  ten     Widerlager    notwendig wäre. Die der Ver  stellung entsprechende geringfügige     Lagen-          und    Formänderung des Felgenteils 12 kann  leicht und mit einem geringen Kraftaufwand  rückgängig gemacht werden, und zwar auch       mittelst    des     Kniehebels    18;

   da     nämlich    bei  der Festlegung der Felge der Durchmesser  des Felgenteils 12, nur um ein ganz Geringes  verkleinert worden ist,     befindet    sieh auch der  wieder zwischen die Nasen 19     eingesetzte     Kniehebel 18 beinahe in seiner Strecklage,  wie     in    der     Fig.    4 mit strichpunktierten       Linien    angedeutet ist. Infolgedessen wirkt  ein auf sein     Gesenk    in der Richtung des  Pfeils     III        (Fig.    4) ausgeübter Druck mit gro  sser     Übersetzung    auf die Enden des Felgen  teils 12     ein.     



  Selbst wenn der     Felgenteil    12, und der       Spreizring    25 ein wenig von der reinen       Kreisform    abweichen,     kann.    durch die Ver  stellung beider Teile gegeneinander erreicht  werden, dass die Sitzflächen 26 und 2 7 an  allen Stellen     aufeinander    zu liegen     kommen.     



  Wie die     Fig.    1 zeigt, ist die Spaltstelle  15 des Felgenteils 12: der Spaltstelle des       Spreizringes    25 annähernd diametral gegen  über angeordnet. Da zudem der     Spreiz-          ring    in     Sperrstellung    gespreizt, der Felgen  teil 12     hingegen    durch den Innendruck des       Laufreifens        zusammengepresst    ist, sind die  bei auf dem Radkörper festgelegter Felge am       Felgenteil    12 vorhandenen     Abweichungen       von der     vollkommenen        Kreisform    -äusserst ge  ring.  



  Der     Spreizring    2:5     ist    an seinem     innern     Umfang     mit    einer Kegelfläche 31 versehen,  mit der er sich an einer entsprechend geform  ten Kegelfläche 32 des Radkörpers 10 ab  stützt, und zwar auch während     seiner    Ver  stellung gegen den Felgenteil 12 hin. Bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind  die Kegelflächen 31 und 32 an den     inein-          andergreifenden    Ansätzen 2,8 und 29 des  Ringes 25 und des Radkörpers 10 vorgesehen.

    Durch diese Regelflächen wird     erzielt,    dass  der Ring 25     beim        Auseinanderspreizen        seiner     Enden mit der Radachse gleichachsig bleibt.  



  Das Auseinanderspreizen des Ringes 25  kann auf irgend eine geeignete     Weise    er  folgen, beispielsweise     mittelst    eines Knie  hebels, wie er für den     Felgenteil    12 vorge  sehen ist. Bei dem dargestellten     Ausführungs-          beispiel        dient        zum        Auseinanderspreizen    des  Ringes 25 ein Keil 35, der in einem     gegabel-          ten        Anguss    33 des Radkörpers 10 schwenkbar       befestigt    ist     (Fig.    1).

   Er sitzt auf einem       Vierkantzapfen    36, über den eine in dem       Radkörper    10 gelagerte Büchse 37 geschoben  ist, deren Lage durch     zwei        mittelst    Splinte  gesicherte Scheiben 38 festgelegt ist. Die vor  ragenden Enden- des     Vierkantzapfens    36 die  nen zum Aufsetzen eines Schlüssels,     mittelst     dessen der Keil 35     verschwenkt    werden kann.

    Der Keil 35 selbst ist von     einem    zu seiner       Schwenkachse    konzentrischen     Bogen,    begrenzt  und hat Keilflächen 39, die in     peripherischer     Richtung     in    bezug auf die Schwenkachse  divergieren. Diese Keilflächen 39 gehen,     wie     die     Fig.        3'    zeigt, in zu     einander    parallele  Flächen 40, über, welche in der-     Endstellung     des Keils zwischen die Enden<B>251</B>     und    252  des Ringes 25 gelangen     (Fig.    1 und 2).

   Der  Innendruck des Laufreifens sucht den     Ring     2,5     zusammenzudrücken,    wodurch der durch  die parallelen Flächen begrenzte Teil des  Keils 35     zwischen    den Ringenden 251 und  252     festgeklemmt        wird.     



  Beim     Abnehmen    der einen aufgepumpten  Laufreifen- tragenden- Felge von dem Rad-           körper    10 werden zunächst die Enden des  Felgenteils 12 mittelst des Kniehebels 18 ein  wenig     auseinandergedrückt.    Hierbei gelangt  der Kniehebel in seine Strecklage     (Fig.    5)  und sperrt den Felgenteil 12 in seiner Stel  lung bei um ein ganz Geringes     grösserem     Durchmesser. Dadurch wird der Druck des  Felgenteils 12 auf den     Spreizring    25 aufge  hoben, so dass der geil 35     herausgeschwenkt     und der Ring 25 gedreht und abgenommen  werden kann.

   Nun kann auch die Felge samt  dem aufgepumpten Laufreifen von dem Rad  körper abgenommen und auf die früher be  schriebene Weise wieder auf denselben Rad  körper oder auf einen andern Radkörper auf  montiert werden.  



  Statt des mit den Ansätzen 28 versehenen       Spreizringes    25 könnte auch ein     glatter    offe  ner Spreizring verwendet sein. Dieser müsste  jedoch an dem Radkörper 10 verbleiben und  um das Abnehmen der Felge von dem Rad  körper zu ermöglichen, soweit zusammenge  zogen werden, dass die Felge über ihn hinweg  geschoben werden kann. Es wäre daher eine  sehr beträchtliche Änderung des Durch  messers des     Spreizringes    notwendig, aus     wel-          eliem    Grunde die lösbare     Verbindung    des  Ringes 25 mit dem Radkörper 10 vorteil  hafter ist.  



  Derartige glatte Spreizringe sind an sich  bereits bekannt. Bei den bekannten Rädern  dienen sie jedoch zum Festklemmen einer un  geteilten     bezw.    nicht durch den Innendruck  des Laufreifens     festlegbaren    Felge und er  fahren auch bei ihrer Überführung in die       Festklemmstellung    keine Verstellung gegen  die Felge hin.  



  Bei dem in der Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispiel ist das verstellbare       Widerlager    für die abnehmbare Felge 11, 12  als geschlitzter Spreizring 2'5     ausgebildet.     Dieses     Widerlager    kann jedoch auch als     unge-          teilter    Ring ausgebildet sein, der ebenso wie  der geschlitzte Spreizring 2,5     mittelst    gegen  die Radachse gerichteter Ansätze 28, die mit  gegen den Radumfang gerichteten     Ansätzen     29 des Radkörpers 10 in Eingriff stehen,    lösbar und verstellbar verbunden ist.

   Die  zusätzliche Verstellung des Ringes gegen den  Felgenteil 12 hin, durch welche der Zwi  schenraum 2,0 verkleinert wird,     kann    in die  sem Falle dadurch erzielt werden, dass sich  der ungeteilte Ring mittelst in der einen  Drehrichtung schraubenförmig ansteigender  Flächen an den Radkörper 10     abstützt,    so  dass er beim Eindrehen der Ansätze 28 in die  Ansätze 29 eine gegen den Felgenteil 12 hin  gerichtete zusätzliche Verstellung erhält.  Hierzu ist nichts notwendig, als dass bei  spielsweise die     aufeinanderliegenden    Partien  der Ansätze 28 und 2:9 nach Art von Teilen  eines Gewindes mit sehr geringer Steigung  ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rad. insbesondere für Kraftwagen, mit abnehmbarer, senkrecht zur Radachse geteil ter Felge, deren Teile durch den Innendreck des Laufreifens zwischen einen festen und einem verstellbaren ringförmigen Widerlager des Radkörpers festgelegt zu werden be stimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Widerlager (25) bei seiner Überfiihrung in die Sperrstellung unter Auf rechterhaltung seiner Abstützung an dem Radkörper (10) eine gegen die abnehmbare Felge gerichtete Verstellung erfährt, um die durch den Innendruck des Laufreifens zu be wirkende Verstellung des von diesem Wider lager abzustützenden Felgenteils klein zu halten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rad nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Widerlager als offener, sich an dem Rad körper (10) abstützender Spreizring (2-5) ausgebildet ist, und dass durch Vergrösse rung seines Durchmessers sowie durch Lösen einer Verbindung zwischen den Felgenteilen (11, 12) die einander zuge ordneten Sitzflächen (216, 2:7) des Spreiz- ringes (25) und des von ihm abzustützen den Felgenteils (12) gegeneinander ge richtete Verstellungen erfahren. 2. Rad nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Spreizring (25) mit dem Radkörper (10) lösbar verbunden ist. 3.
    Rad nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Spreizring (2i5) sieh mit Kegelflächen (31) an entsprechend ge formten Kegelflächen (32) des Rad körpers (10) abstützt. 4. Rad nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Spreizring (25) elastisch ist und dass zum Spreizen ein zwischen sei nen Enden eingreifender geil (35) vor gesehen ist. 5. Rad nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der zum Spreizen des Spreizringes (2.5) dienende Keil (35) schwenkbar an dem Radkörper (10) be festigt ist. 6.
    Rad nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Keilflächen (39) des schwenkbaren Spreizkeils (35) in peripherischer Richtung in bezug auf seine Schwenkachse divergieren und in zu einander parallele Flächen (40) über gehen, welche in der Endstellung des Keils (3,5) zwischen die Enden des Spreizringes (25) gelangen. 7.
    Rad nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spreizring (26) an seinem innern Umfang mit gegen die Radachse gerichteten Ansätzen (28) ver sehen ist, die mit gegen den Radumfang gerichteten Ansätzen (29) des Rad körpers (10) in Eingriff stehen, derart, dass der durch Herausnahme des Spreiz- keils (35) auf seinen kleineren Durch messer entspannte Spreizring durch blosse Drehung von dem Radkörper ab genommen werden kann. B.
    Rad nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Rad achse gerichteten Ansätze (28) des Spreizringes (25) sowie die gegen den Radumfang gerichteten Ansätze (219-) des Radkörpers (10) mit den einander zuge ordneten Kegelflächen (31, 32) versehen sind. 9.
    Rad nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, bei welchem der von dem verstellbaren Widerlager abzu stützende Felgenteil (12) in radialer Richtung aufgeschnitten und selbst spreizbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltstelle des Spreizringes (25) der Spaltstelle des offenen Felgenteils (12) annähernd diametral gegenüber an geordnet ist. 10.
    Rad nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Widerlager für die abnehmbare Felge als geschlossener, mit dem Radkörper lösbar verbundener Ring ausgebildet ist und sich mittelst in der einen Drehrichtung steigender Flächen an dem Radkörper abstützt, derart, dass er bei einer Ver drehung zum Radkörper eine gegen die abnehmbare Felge hin gerichtete Verstel lung erfährt. 11. Rad nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die zur Verstellung des ge schlossenen Ringes gegen die abnehm bare Felge hin dienenden Schrägflächen an miteinander in Eingriff stehenden Ansätzen (28 und 2.9) des Ringes und des Radkörpers vorgesehen sind.
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