CH168089A - Vorrichtung zum Zerschneiden der Garnreste, insbesondere Kunstseidenreste, an Spulen. - Google Patents

Vorrichtung zum Zerschneiden der Garnreste, insbesondere Kunstseidenreste, an Spulen.

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CH168089A
CH168089A CH168089DA CH168089A CH 168089 A CH168089 A CH 168089A CH 168089D A CH168089D A CH 168089DA CH 168089 A CH168089 A CH 168089A
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Feldmuehle A-G Vorma Rorschach
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Feldmuehle A G Vormals Loeb Sc
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      Vorrichtung    zum Zerschneiden der Garnreste, insbesondere     Kunstseidenreste,    an Spulen.    Das Entfernen von Fäden auf Spinn-,  Zwirn- oder andern Spulen ist von jeher eine  sehr zeitraubende und heikle Arbeit, insbe  sondere deshalb, weil die Spulen, die ent  weder mit einem speziellen Lack überzogen  sind, wie zum Beispiel die bei der Kunst  seidenherstellung verwendeten dünnen Alu  miniumspulen oder aus Papier oder ähn  lichem, nicht sehr widerstandsfähigem Ma  terial hergestellt sind, nicht beschädigt wer  den dürfen. Allgemein wird dies jetzt von  Hand mittelst Falzbein gemacht. Bei Kunst  seidenresten werden die Spulen     resp.    die  Resten vorher angefeuchtet, damit die Fäden  weniger Festigkeit haben und demgemäss  weniger Widerstand leisten.  



  Es bestehen schon     Vorsehlä"e,        diese     Resten mechanisch von .den Spulen zu ent  fernen, indem beispielsweise     Kunstseiden-          resten    mittelst einem Hochdruckwasserstrahl  aufgetrennt werden, was jedoch den Nachteil  hat, dass sowohl die Resten, als auch das    Material der Spule aufgeweicht werden und  einer besonderen Nachtrocknung unterworfen  werden müssen. Denselben Nachteil hat das  Auftrennen der     Resten        mittelst    Salzsäure  oder dergleichen.  



  Es sind auch schon     Garnrest-Aufschneide-          vorrichtungen    bekannt, welche indessen ver  schiedene Nachteile aufweisen und nicht für  sämtliche Spulen verwendbar sind.  



  Bei einer dieser Vorrichtungen erfolgt das  Aufschneiden der Garnreste mittelst eines  sogenannten     Polygonmessers,    das leicht die  Spulen verletzen kann, und ferner nur     in     Verbindung mit einer besonderen Abhebe  vorrichtung zum Abheben der     Fadenladen     von der Spule arbeiten kann.

   Bei Kunst  seidenspulen insbesondere     Kunstseiden-Spinn-          spulen    ist die genannte     Aufs.chneidevorrieh-          tung    unbrauchbar, indem die Kunstseiden  fäden infolge der Nachbehandlung und des       Trocknens    so straff auf den Spulen liegen,       dass    es rein unmöglich ist, mit irgend einem           Abhebeo@rga-n    darunter zu fahren, um die       Fadenlagen    von der Spule abzuheben.  



  Eine andere Möglichkeit zum Entfernen  .der Garnreste besteht darin, dass die Spulen  eine oder mehrere Nuten besitzen, in welche  ein     Schneidmes.ser    hineinfahren kann oder  über welcher eine Trennscheibe hinwegglei  ten kann, ohne die Spulen zu verletzen. Die  ses Verfahren bedingt besonders     geartete     Spulen, und trotzdem unterliegen dieselben  einem grossen Verschleiss, weil sobald die Nut  sich nicht genau gegenüber der Trennscheibe  befindet, dringt     letztere    in die Spule hinein.  Daraus ist ohne     weiteres    verständlich, dass  dieses bekannte Verfahren zum     Entfernen     von Garnresten für die bei der Kunstseiden  herstellung verwendeten dünnen Aluminium  spulen unbrauchbar ist.  



  Sämtliche genannten Nachteile werden       durch    vorliegende Erfindung dadurch beho  ben, dass die seitlich biegsame     und        mittelst     einer biegsamen Welle angetriebene Trenn  scheibe aus einem Nichtmetall von solch ge  ringer Härte hergestellt ist,     .dass    sie     wohl,die     Garnreste zerschneidet, den     Spulenkörper    Je  doch nicht beschädigen kann.  



  Man kann beispielsweise die Spulen von       Hand    der Länge nach über .die Trennscheibe       hinwegführen    und hierbei die Resten auf  schneiden und sie von den Spulen oder  Hülsen trennen. Auf diese Art können die  Garnresten von     Cannetten,        Cops    oder koni  schen Spulen auf einfache Weise entfernt  werden.  



  Die Trennscheibe kann ferner zweck  mässigerweise an einer Fördervorrichtung an  geordnet sein, welche die einzelnen Spulen  nacheinander     selbsttätig    an der Scheibe vor  beiführt.  



  Die Vorrichtung gemäss vorliegender Er  findung eignet sich zum Entfernen der     Carn-          reste    bei jeder     Spulenart,    insbesondere für die  bei der     Kunstseidenherstellung    verwendeten,  dünnen, empfindlichen Aluminiumspulen.  Sie bedingt keine besonders vorbereiteten  Spulen, noch müssen diese besonders auf der       Maschine    eingestellt werden.

      Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes     dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansieht    einer Vorrich  tung,       Fig.    2 eine Teilansicht zu     Fig.    1 und       Fig,    3 einen Querschnitt zu F     ig.        -?          Fig.    4 und 5 veranschaulichen zwei ver  schiedene Ausführungsarten von     Mitnehmern.     Auf dem Gestell 1 sind Kettenräder 2, 3,  4 angeordnet, über die ein endloses, als Kette  5 ausgebildetes Förderorgan läuft.

   Das Ket  tenrad 2 ist überein Getriebe von     dem.    Motor  6 aus angetrieben und das Kettenrad 4 dient  zum Spannen der Kette 5. Auf .der Achse  dieses Kettenrades 4 ist eine     Nockenscheibe     7 befestigt, auf der eine Rolle 8 abläuft, die  auf einem um den Drehpunkt 9 drehbaren  Doppelhebel 10 gelagert ist, an dem     andern-          ends    eine Feder 11 angreift. In dem Schlitz  12 des Hebels 10 ist ein Lager für das eine  Ende einer Lenkstange 13 verstellbar an  geordnet, während das Lager für das andere  Ende dieser Stange 13 in einem Schlitz 14  .des Hebels 15 eingesetzt ist.

   Der     Wipphebel     15 ist um die Achse 16     verschwenkbar    und  er weist eine einstellbare Anschlagschraube  17 auf, die mit einer festen Anschlagfläche  der Vorrichtung zusammenwirkt. Am Wipp  hebel 15 ist eine Scheibe 18 aus weichem  aber widerstandsfähigem Material, z. B. aus  Karton,     Pressspan,        Cellotex,    Kunstharz oder       dergl.    gelagert, die mittelst der biegsamen  Welle 19 von dem Motor 20 aus angetrieben  wird.  



  Auf der     Förderkette    5 sind in regelmässi  gen Abständen     Mitnehmer    21 angeordnet, die  die     Spulen    22 vorn und hinten festhalten.  Wenn die Spulen 22 hülsenförmig ausgebil  det sind, können die     Mitnehmer    Verlänge  rungen 23     (Fig.    4 und 5) erhalten, welche in  die Hülsen eingreifen.

   Dies ist     besonders     vorteilhaft für konische Spulen oder     Cops          (Fig.    5), .die so durch die     Mitnehmer    gehal  ten werden können, dass deren Achse ent  weder parallel zur Richtung der     Förderkette     sein kann oder so geneigt, dass die obere Man  tellinie -der Spule parallel zur Richtung der           Förderkette    ist. An den     Mitnehmern    21 sind  beidseitig     Schleifstüalie    24 befestigt, die auf  den     Führungsbahnen    25 gleiten und somit  die Spulen so führen, dass sie sich weder seit  lich noch in .der Höhe verschieben können.

    An der Kette 5 ist ferner ein als Rinne     2@6     ausgebildetes Gummiband befestigt, das mit  der Kette umläuft und zur Aufnahme der  durch die Trennscheibe zerschnittenen     Garn-          bäschel    dient. Am Kopf der Vorrichtung  fallen die Garnbüschel aus der Rinne 26 in  eine Kiste 27, während die Spulen nach  Wegnahme von der Förderbahn auf einer  Rutschbahn 28 abgeleitet werden.  



  Die Spulen 22 werden auf der Förder  vorrichtung unter der sich schnell drehenden  Scheibe 1-8 mit einer ziemlich grossen Ge  schwindigkeit (ungefähr 50 Spulen in der  Minute) hinweggeführt. Hierbei zerschnei  det die Trennscheibe 18, die über den Wipp  hebel 15, die Stange 13 und den Hebel 10  durch die Feder 11 auf die Spule angedrückt  wird, die auf den Spulen befindlichen Garn  reste. Die Feder 11 kann regulierbar aus  geführt sein, damit man den Druck der  Scheibe 18 auf die Spule einstellen kann.  Statt der Feder 11 könnte auch eine Ge  wichtsbelastung auf den Hebel 10 einwirken.

    Dadurch, dass die Scheibe 18 aus weichem  Material (Karton,     Celloteg,    Kunstharz     etc.)          besteht,    werden die     Spulenkörper    nicht be  schädigt, sondern nur poliert und     erhalten     somit keine Riefen. Die Scheibe 18 muss auch  am Umfang nicht gezahnt sein, da. sie auch  bei     glatter    Oberfläche die Garne, z. B.  Kunsteide, vollständig zerschneidet. Indem  die Trennscheibe 18 ferner aus nachgiebigem  Material besteht und seitlich der     Spulenmitte     auf die Spulen 22 angedrückt wird     (Fig.    3),  kann sie beim Auftreffen auf Widerstände  seitlich ausweichen.  



  Die     '-Nockenscheibe    7 ist so ausgebildet,  dass durch deren Nocken die Trennscheibe 18  beim Übergang von einer Spule auf die  nächste selbsttätig abgehoben wird. Da  durch wird erreicht, dass die Scheibe 18 nicht  am Rand der folgenden Spule anschlägt und  diese Spule aus ihrer Führung heraussehleu-         ,dert,    und     dass    der auf den     Spulenseiten    be  findliche zur Bezeichnung der Spule und des       Titers    der auf der Spule     gespulten    Kunst  seidenfäden dienende Farbauftrag nicht be  schädigt wird. Ferner weicht hierdurch die  Scheibe 18 auf den Spulen eventuell vorhan  denen vorstehenden Rändern     (Fig.    2) aus.  



  Die     beschriebene        Vorrichtung        ermöglicht     ein sehr rasches Entfernen der Garnreste von  Spulen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zerschneiden der Garn reste, insbesondere Kunstseidenreste, an Spu len mittelst einer sich schnell .drehenden Trennscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass -die seitlich biegsame und mittelst einer bieg samen Welle angetriebene Trennscheibe aus einem Nichtmetall von solch geringer Härte hergestellt ist, dass sie wohl die Garnreste zerschneidet, den Spulenkörper jedoch nicht beschädigen kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trenn scheibe so angeordnet ist, dass sie seitlich .der Spulenmitte auf die Spule einwirkt, so dass sie beim Auftreffen auf Wider stände seitlich ausweichen kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der die zu behandelnden Spulen mittelst eines Förderbandes, auf welchem Spulenmit- nehmer angeordnet sind, an ,der Trenn scheibe vorbeigeführt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Nitnehmern beidseitig Schleifstücke vorhanden sind, die auf Führungsbahnen gleiten und die Mitnehmer und damit die Spulen in be stimmter Höhen- und Seitenlage führen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Förderorgan eine Rinne aus dehnbarem Material angeordnet ist, die zur Aufnahme der aufgeschnittenen Garn reste dient.
CH168089D 1932-05-23 1933-04-10 Vorrichtung zum Zerschneiden der Garnreste, insbesondere Kunstseidenreste, an Spulen. CH168089A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617172A (en) * 1949-07-21 1952-11-11 American Enka Corp Removal of waste yarn from bobbins and the like
US2641821A (en) * 1949-07-12 1953-06-16 Robert L Sjostrom Spool stripper
DE1029305B (de) * 1953-09-26 1958-04-30 Glanzstoff Ag Vorrichtung zum Entfernen von trockenen Garnresten von Spulenhuelsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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