CH168099A - Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen. - Google Patents

Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen.

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CH168099A
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Meier Adolf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für     Sehiffehenstickmasehinen.       Die Erfindung hat Bezug auf eine  Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere sol  chen für     Schiffchenstickmaschinen,    bei wel  cher der Bremsdruck eines auf 'den Schiff  ehenfaden drückenden Bremsarmes regelbar  ist.  



  Es ist üblich, als Bremsarm eine läng  liche Blattfeder anzuordnen, die in Richtung  gegen den     Schiffchendeckel    auf den Faden  drückt und mittelst eines     verschwenkbaren     Druckarmes beeinflussbar ist, wodurch ein  Regeln des Bremsdruckes     bezw.    der Faden  spannung möglich ist. Es ist auch eine Aus  führung bekannt, bei welcher die Blattfeder  eine der Bewegungsbahn des Druckarmes  entsprechend gekrümmte Bogenform besitzt,  wodurch dem Druckarm an der Bremsfeder  eine längere     Anstiegfläche    zur Verfügung  gestellt werden kann. Dies bedeutet jedoch  hier eine Verkürzung der Bremsfeder, wo  durch keine so weiche und regelmässige  Bremsung wie mit einer länglichen Brems  feder möglich ist.

   Das Verstellen des Druck  armes geschieht in beiden Fällen rein ge-         T'ühlsmässig    und ist dadurch erschwert, dass  der dünne Druckarm nur geringe Angriffs  möglichkeit bietet; es wird hierzu meistens  ein Nagel oder dergleichen zu Hilfe genom  men, wobei aber infolge leicht möglichen     Ab-          gleitens    des Nagels häufig Handverletzungen  vorkommen. Zudem ist leicht Federbruch  möglich, weil die Feder jeweils beim Ändern  der Druckstärke (durch     Verschwenken    des  Druckarmes) zurecht zu biegen ist,     um    stets  wieder eine Bremsstrecke für gleichmässige  Fadenspannung zu schaffen, was zugleich  umständlich und zeitraubend ist.  



  Zweck der     Erfindung    ist, diese Nachteile  zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin,  dass der Bremsarm mit nach einer Zahlen  skala einzustellendem Druck durch     einen     verstellbaren, eine ansteigende Angriffs  fläche aufweisenden Druckregler gegen den  über eine am     Schiffchendeckel    angebrachte  drehbewegliche     Fadenführungsfläche    laufen  den Faden gedrückt wird.  



  Hierbei bildet der Umfang des Druck  reglers eine verhältnismässig lange Anstieg-           fläche    zum Zusammenwirken mit dem  Bremsarm, wodurch zusammen mit der       1M'        öglichkeit    zahlenmässigen     Einstellens    des  Druckes des Bremsarmes ein entsprechend  feines gradmässiges Regeln der Fadenspan  nung bei guter     Übersicht    möglich ist; der  Druckregler ist zweckmässig     mittelst    .einer  in     einen    Stirnschlitz desselben einzusetzenden  Klinge leicht verstellbar, so dass das Um  stellen von einer Fadenspannung auf eine  andere in einfacher Weise rasch und sicher  durchgeführt werden kann.

   Die für den  Bremsarm vorgesehene drehbewegliche     Fa-          denführungsfläche    stellt sich von selbst nach  Erfordernis zum mehr oder weniger gespann  ten Bremsarm ein und bildet somit eine stets  gleichbleibende Bremsstrecke für regelmässige  Fadenspannung bei jedem     Spannungsgrad.     Der Bremsarm kann in seiner ursprünglichen  Verwendungsform gerade sein, so dass die  Einzelteile der Bremse ausnahmslos sich in  Massenherstellung untereinander gleich und  gleichbleibend     herstellbar    sind, was bei ge  bogenen Blattfedern nicht     möglich    ist.

   Da  bei können die Bremsen einer beliebigen       Schiffchenanzahl    von Anfang an und auch  jederzeit später in einfachster Weise auf ein  heitliche Fadenspannung ein-     bezw.    um  gestellt werden.  



  Der verstellbare Druckregler besitzt  zweckmässig am Umfang eine Abflachung,  welche das Abheben des Bremsarmes von der       Fadenführungsfläche    ermöglicht, um den Fa  den frei einführen zu können. Weiterhin ist  zweckmässig der Bremsarm in einen Aus  schnitt des     Schiffchendeckels    eingelegt und       umfasst    die Lagerachse des Schiffchen  deckels. wodurch das     Anbringen    und ge  gebenenfalls das Auswechseln des Brems  armes erleichtert ist.  



  In der Zeichnung ist ein Beispiel des Er  findungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 ein mit der Fadenbremse nach der  Erfindung versehenes Schiffchen im Längs  schnitt,         Fig.2    eine Draufsicht davon,         Fig.3    in grösserem Massstab einen Teil  schnitt durch den mit der Fadenbremse     ver-          sehenen        Schiffchendeckel    nach der Linie       III-III    der     Fig.    2,       Fig.4    einen Teilschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Am Schiffchen 1 ist auf der Querachse 2  in üblicher Weise der     .Schiffchendeckel    3  schwenkbar gelagert. Auf der Oberseite des  Deckels 3 liegt mit seiner einen Seite der  aus Draht mit quadratischem     Querschnitt    be  stehende Bremsarm 4 auf, welcher mit dem  einen Ende in einem Ausschnitt des Schiff  chendeckels 3 liegt und die Achse 2 schlau  fenartig umgreift. Der infolge dieser Ver  bindung mit dem Deckel 3 an ihm festgelegte  und dessen Schwenkbewegungen     mitausfüh-          .rende    Bremsarm 4 wird mit der einen .Seite  seines freien     Endteils    gegen einen Anschlag  ring 5 gedrückt, welcher dem Federarm 4  eine durch Abflachung am Umfang gebildete  geradlinige Druckfläche 6 darbietet.

   Diese  Druckfläche 6 ist auf der dem Deckel 3 ab  gekehrten Seite durch den an der betreffen  den Stelle ebenfalls abgeflachten Kopfrand 7  eines am Deckel 3 befestigten Haltestückes  8 überdeckt.     Mittelst    des Haltestückes 8- ist  der Anschlagring 5 drehbar auf dem Deckel  3 gelagert. Zwischen den Bremsarm 4 und  den ihm als seitlicher Anschlag dienenden  Ring 5 ist der Faden 9 zwecks Bremsung  beim Abzug eingelegt und wird durch den  Kopfrand 7 am Herausspringen aus der  Bremse verhindert.

   Der Faden 9 ist von der  in das Schiffchen 1 eingebrachten Spule 10  abgezogen, sowie vor und nach     genannter    Ein  lege-     bezw.    Bremsstelle     dureh    Öffnungen 11  und 12 des Deckels 3 hindurchgezogen und  läuft durch eine     Seitenöffnung    13 aus dem  Schiffchen 1 heraus.  



  Der Bremsarm 4 wird durch eine An  stiegfläche eines am Deckel 3 angeordneten  Druckstückes 14 gegen den Anschlagring 5  gedrückt. Dieses Druckstück 14 liegt im  Mittelteil des Bremsarmes 4 an dessen einer  Seite an, und zwar     mittelst    einer     egzentri-          s.chen    Angriffsfläche 14', so dass je nach der  Stellung des drehbaren, als Druckregler wir-           kenden        Druckstückes    14 ein stärkerer oder  schwächerer Druck auf den Bremsarm 4 aus  geübt wird, was eine entsprechende Brems  wirkung auf den ablaufenden Faden 9 zur  Folge hat.

   Zum erwähnten Zweck kann der  Druckregler 14 mit Hilfe eines in einen  Stirnschlitz desselben einzuführenden     Werk-          zeuges    oder dergleichen gedreht werden. Das  Einstellen des Druckreglers 14 und somit der  Grad der eingestellten Fadenspannung ist  dadurch sichtbar gemacht, dass der Druck  regler 14 auf seiner Stirnseite eine durch die  Ziffern 1 bis 4 markierte Einteilung auf  weist, deren Lage in bezug auf die Berüh  rungsstelle des Druckstückes 14 am Brems  arm 4 oder auf irgendein markiertes Gegen  zeichen abgelesen werden kann.

   Zum Fest  halten des Druckreglers 14 am Deckel 3       bezw.    in seiner jeweiligen     Stellung    dient eine  in den Deckel 3 eingelassene federnde Ring  scheibe 15     (Fig.3),    über welche ein Kopf  16 des Druckstückes 14 greift. Der Druck  regler 14 besitzt gemäss     Fig.    2 am Umfang  eine Abflachung, welche bei entsprechender  Einstellung des Druckreglers das Abheben  des     Bremsarmes    4 von der Druckfläche 6       bezw.    von der     Fadenführungsfläche    ermög  licht, so dass der Faden frei eingeführt wer  den kann.  



  Infolge der drehbaren Anordnung des  Anschlagringes 5 wird derselbe seine Lage  in bezug auf dessen Druckfläche 6 stets von  selbst derjenigen des Bremsarmes 4 anpassen,  dessen Stellung sich aus dem mittelst des  Druckreglers 14 auf ihn ausgeübten     Druch     ergibt; es ist somit stets eine gleich lange       Fadenbremsstrecke    vorhanden, was dem  gemäss eine in jeder Lage des Anschlag  ringes 5 gleichbleibende Regelfähigkeit der  Fadenspannung ergibt.

   Die Druckfläche 6  des Anschlagringes 5 ist von solcher Länge,       dass    die unvermeidlichen Fadenunebenheiten    von ihr     bezw.    in der Bremse überbrückt wer  den, was beim     Fadendurchlauf    eine stetige  gleichmässige     Fadenspannung    ergibt.  



  Der lediglich durch Einlegen in einen  Ausschnitt des     8chiffchendeckels    3 und An  hängen an die Deckelachse 2 am Schiffchen  festgelegte Bremsarm 4 kann im Bedarfs  falle sehr leicht ausgewechselt     bezw.    ersetzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen, bei welcher der Bremsdruck eines auf den Schiffchenfaden drückenden Bremsarmes regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsarm mit nach einer Zahlenskala einzustellendem Druck durch einen verstell baren, eine ansteigende Angriffsfläche auf- weisenden Druckregler gegen den über eine am Schiffehendeckel angebrachte drehbeweg liche Fadenführungsfläche laufenden Faden gedrückt wird. . UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fadenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verstell bare Druckregler am Umfang eine Ab flachung besitzt, welche bei entsprechen der Einstellung des Druckreglers das Ab heben des Bremsarmes von der Fadenfüh- rungsfläche ermöglicht, um den Faden frei einführen zu können. 2. Fadenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremsarm in einen Ausschnitt des Schiffchendeckels eingelegt ist und die Lagerachse des Schiffchendeckels umfasst.
CH168099D 1932-12-31 1932-12-31 Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen. CH168099A (de)

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