CH168162A - Behälter aus Papier oder dergl. - Google Patents
Behälter aus Papier oder dergl.Info
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Description
Behälter aus Papier oder dergl. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behälter aus Papier, Karton oder dergl., welcher sich besonders zur Aufnahme von Milch und anderer Flüssigkeiten oder Halb flüssigkeiten eignet, und welcher einen Haupt teil von eckigem Querschnitt besitzt, welcher aus einem einzigen Stück durch Falten ge bildet ist, und dessen zusammenstossende Ränder mittelst einer Randklappe dicht mit einander verbunden sind, wobei der Kopf teil des Behälters aus übereinanderliegenden, mit sich deckenden Löchern versehenen Klap pen gebildet ist.
Dieser Behälter zeichnet sich dadurch aus, dass alle Klappen des Kopfteils die Form und Grösse der Kopffläche des Behälterhaupt teils haben und mit Ausnahme der zu äusserst liegenden Klappe mit sich deckenden, zum Me. des Behälters dienenden Löchern ver sehen sind, welche durch die zu äusserst lide Klappe gegen aussen hermetisch ab- geschlossen werden. Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus führungsbeispiele des Erfindringsgegenstandes.
Fig. 1 ist eine Abwicklung eines Form stückes zur Herstellung eines Behälters nach der Erfindung; Fig. 2 und 3 sind ein Aufriss und ein Grundriss eines aus einem solchen Formstück hergestellten Behälters; Fig. 4 zeigt das -obere Ende einer ab geänderten- Form eines Formstückes; Fig. 5 ist ein Schnitt durch das obere Ende dieses Formstückes in, zusammengefal tetem Zustand, und Fig. 6 ist ein Grundriss zu Fig. 5.
Beim Beispiel nach Fig. 1-3 bezeichnet 1 ein. zur Bildung eines, . im. Querschnitt dreieckigen. Hauptkörpers nach den Linien 2 zu faltendes. Fortnstück aus Papier, Karton oder dergl., dessen zusammenstossende Ränder mittelst der festgeklebten Verschlussklappe 3 verbunden sind. Am obern Ende des recht eckigen Formstückes (Fig. 1) . springt von jeder der drei, zwischen zwei Längskanten 2 liegenden Seiten desselben eine dreieckige Klappe 8, 9 und 10 vor, in deren zwei je ein Loch 8a bezw. 9a vorgesehen ist.
Das obere Ende des Behälters kann durch Ein wärts- und Übereinanderfalten der Klappen 8 und 9 mit den Löchern 8a und 9a und Zusam menkitten derselben durch Wachs oder einen Klebstoff geschlossen werden. Bei eingefal teten Klappen 8, 9 liegen deren Löcher überei- nanderund bildeneineEinfüllöffnung. Die drit te Klappe 10 ist unter Bildung eines schmalen Streifens 11a längs der Linie<B>11</B> gefaltet, welcher Streifen auf die obere derbereits einge falteten Dreieckklappen gekittet wird, wäh rend der übrige Teil eine sich über die genannte Einfüllöffnung legende schwenkbare Schliess klappe bildet.
Selbstredend kann der schmale Streifen auch wegfallen und die Deckklappe un mittelbar um den obern Rand der betreffen den Seitenwand des Behälters schwenkbar sein. Das Gebilde wird durch Eintauchen in ein Bad geschmolzenen Wachses Bewächst. Nach dem Füllen des bis auf das Einklap pen der Kopfverschlussklappen fertigen Be hälters werden diese Klappen übereinander geklappt, und wird das an ihnen haftende Wachs durch ein heisses Bügeleisen ge schmolzen. Nach dem Abkühlen bildet das Wachs einen hermetischen Verschluss.
Durch Ritzen einer der Seitenwände und der an gefalteten Klappen 8 und 12., wie bei 17 (Fix. 1) angedeutet, kann der mit seinen Längsrändern verbundene Behälter zusam mengelegt und dem Benutzer in flachem Zu stande abgegeben werden, welcher dann das endgültige Herstellen des Behälters und das Befestigen der Endklappen am Hauptteil vor zunehmen hat.
Der Boden des Behälters wird durch die drei dreieckigen, übereinander gelegten, zu sammengekitteten Klappen 12, 13 und 14 gebildet, wobei statt oder als Zusatz zum Wachs, welches bei der Verwendung des Behälters für Milch oder andere Flüssig keiten oder Halbflüssigkeiten zum Impräg nieren verwendet wird, ein geeigneter Kleb stoff benutzt werden. kann. Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine etwas abge änderte Ausbildung des Oberteils des Form stückes. Bei diesem Beispiel besitzt jede der drei Verschlussklappen 8, 9 und 10 ein Ein fülloch 8a, 9a bezw. 10a. Eine vierte, oberste Verschlussklappe ist bei 16 mit der Klappe 9 verbunden.
Es ist ersichtlich, dass, wenn die drei Klappen 8, 9 und 10 mit der .Klappe 9 zu oberst aufeinander gelegt sind und nach dem der Behälter durch die Füllöffnung ge füllt worden ist, die zuletzt eingeklappte Klappe 15 den Behälter in ähnlicher Weise wie die Klappe 10 in Fig. 1 abschliesst. Der Inhalt des Behälters kann durch eine durch Abscheren eines Eckstückes 7 (Fix. 5) geschaffene Offnung entnommen werden.
Der Bodenverschluss dieses Behälters kann jenem nach Fig. 1-3 nachgebildet sein. Durch geeignete Gestaltung des Form stückes und Anbringung konvergierender Faltlinien, kann dem Behälter eine pyrami- dale Form gegeben werden.
In allen Fällen, wo der Behälter für Milch oder andere Flüssigkeiten oder Halb flüssigkeiten verwendet wird, wird er nach üblicher Praxis einem Wachs- oder ähnlichen Verfahren unterworfen.
Der beschriebene Behälter kann leicht und ökonomisch hergestellt werden, ist stark und für den Gebrauch im täglichen Leben geeignet. Für den Transport können die Be hälter in die Fächer eines unterteilten Trans portkorbes oder -Kastens gebracht werden, damit sie gegen Beschädigung geschützt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Behälter aus Papier, Karton oder dergl: mit einem Hauptteil von eckigem Querschnitt, welcher aus einem einzigen Stück durch Falten gebildet ist, und dessen zusammen stossende Ränder mittelst einer Randklappe dicht miteinander verbunden sind, wobei der Kopfteil des Behälters aus übereinander liegenden, und sich deckenden Löchern ver- sehenen Klappen gebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Klappen -des Kopf teils die Form und Grösse der Kopffläche des Behälterhauptteils haben und mit Aus- nahme der zu äusserst liegenden Klappe mit sich deckenden, zum Füllen des Behälters dienenden Löchern versehen sind,welche durch die zu äusserst liegende Klappe gegen aussen hermetisch abgeschlossen werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Enden des Be hälters durch Klappen abgeschlossen sind, welche von den Stirnrändern der Seiten flächen des Behälters einwärts und über einander geklappt sind. z. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er dreieckigen Quer schnitt aufweist. 3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter prisma- tisch und dessen Querschnitt ein regel mässiges Vieleck ist, und dass sämtliche, von den Stirnrändern der Seitenflächen einwärts geklappten Endverschlussklappen die Form und Grösse der Behälterquer schnittsfläche haben. 4.Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenfläche samt den angefalzten Endverschlussklappen derart geritzt ist, dass der Behälter, bei dem die Ränder des Hauptteils durch die Randklappe mit einander verbunden sind, in eine Ebene zusammengeklappt werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB168162X | 1932-01-20 | ||
| GB10632X | 1932-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168162A true CH168162A (de) | 1934-03-31 |
Family
ID=26236417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168162D CH168162A (de) | 1932-01-20 | 1932-12-13 | Behälter aus Papier oder dergl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168162A (de) |
-
1932
- 1932-12-13 CH CH168162D patent/CH168162A/de unknown
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