CH168177A - Peitschen-Kreisel. - Google Patents

Peitschen-Kreisel.

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CH168177A
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whip
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centrifugal force
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Jung Willy
Martha Schildger Marie
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Jung Willy
Martha Schildger Marie
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  Peitschen-Kreisel.    Die bekannten, zum Spielen von den  den Kindern mittelst Peitsche in Umdrehung  zu     versetzenden    Kreisel lassen sich sehr  schwer in Bewegung setzen, weil besondere  Geschicklichkeit dazu gehört, den Peitschen  faden, welcher in um den Kreisel vorgesehene  Rillen gewunden wird, so zum Abziehen zu  bringen, dass dadurch die Rotation des Krei  sels hervorgerufen wird. Namentlich kleineren  Kindern fehlt häufig das erforderliche Ge  schick, den Kreisel in fortlaufende Umdrehung  zu bringen. Man versucht deshalb, ihn mit  seiner Spitze in den     .Erdboden    lose stehend  leicht einzudrücken.

   Als Ersatz dafür hat  man auch Holz- oder dergleichen Untersetzer  mit schüsselförmiger Vertiefung zu verwenden  sucht, um durch senkrechtes Einstellen des       _        1s    in dieselben ihn in Umdrehung zu       btien,    was jedoch ebenfalls schwierig ist       und    meist misslingt.  



  Man ist deshalb dazu übergegangen,  durch Anordnung besonderer mechanischer    Triebwerke dem Kreisel die nötige Start  möglichkeit zu geben. Aber auch das Betä  tigen dieser Triebwerke ist kleineren Kindern  nicht gut möglich, weil ein grosser Kraft  aufwand und ebenfalls eine gewisse Geschick  lichkeit erforderlich ist. Auch gehen die  Triebwerke, weil sie Teile für sich bilden,  wie die zu ihnen gehörenden Schlüssel usw.,  leicht verloren, ganz abgesehen davon, dass  derartige Kreisel auch unverhältnismässig  teuer sind.  



  Durch den     Kreisel    gemäss vorliegender  Erfindung werden die angeführten Nachteile  sämtlich behoben, indem ihm in einfacher  Weise ein fester Stand beim Startversuch  dadurch gegeben wird, dass um die Kreisel  spitze herum bewegliche Füsse angeordnet  sind, die nach Anpeitschen und dadurch er  folgendem     Inbewegungsetzen    des Kreisels  infolge ihrer gelenkigen Lagerung durch die  Wirkung der infolge der Rotation auftreten  den Fliehkraft sich selbsttätig aus ihrer      Ruhelage vom Boden     abheben,    so dass der  Kreisel nur noch auf seiner rotierenden  Spitze abgestützt ist.  



  Auf der Zeichnung ist der Kreisel in  zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und  zwar ist       Fig.    1 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt  der ersten Ausführungsform,       Fig.    2 eine Draufsicht, während       Fig.3    eine Seitenansicht einer weiteren  Ausführungsform veranschaulicht.  



  Der an sich bekannte Kreisel     a    besitzt  zwei Längsschlitze b, in welchen Draht- oder  dergleichen Stifte c exzentrisch gelagert sind,  so dass sie als     ungleicharmige    Hebel wirken.  Dieselben sind frei beweglich angeordnet und  ihre untern, nach der Kreiselspitze zu ge  richteten Enden bilden, wenn die obern  Hebelenden nach innen gedrückt werden,  Füsse, die über den     kegeligen    Mantel des  Kreisels     ca    herausragen und demselben in  Verbindung mit seiner Spitze einen sicheren  Stand beim Aufsetzen auf den Boden ge  währen.

   Wird nun aus dieser Stellung der  Kreisel a in Umdrehung versetzt, so bewegen  sich die obern Hebelenden infolge der Flieh  kraftwirkung des rotierenden Kreiselkörpers  in ihren Längsschlitzen b nach aussen, die  untern Hebelenden, also die Füsse, nach innen,  so dass sie nicht mehr aus der Mantelfläche  des Kreisels     a    herausragen und seine Drehun  gen behindern.  



  Es ist unbenommen, die Füsse auch an einer  abgesetzten Fläche des Kreisels a, in welcher  die Spitze sitzt, pendelnd anzuordnen, derart,  dass sie sich, solange der Kreisel sich in       Drehbewegung    befindet, infolge der Flieh  kraftwirkung horizontal umlegen     (Fig.        3).     



  Vorteilhaft wird der Kreiselkörper aus  Holz hergestellt; jedoch kann er auch aus  jedem sonst geeigneten Material gefertigt,    insbesondere aus Metall gedrückt oder ge  presst sein.  



  Auch kann man durch Anordnung von  Stimmen oder dergleichen, sowie Hohlaus  bilden des Kreisels und Anordnung entspre  chender Zuglöcher bewirken, dass durch die  Kreiselumdrehungen Töne hervorgebracht  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Peitschenkreisel, dadurch gekennzeichnet, dass um die Kreiselspitze herum bewegliche Füsse angeordnet sind, die nach Anpeitschen und dadurch erfolgendem Inbewegungsetzen des Kreisels infolge ihrer gelenkigen Lage rung durch die Wirkung der infolge der Rotation auftretenden Fliehkraft sich selbst tätig aus ihrer Ruhelage vom Boden abheben, so dass der Kreisel nur noch auf seiner ro tierenden Spitze abgestützt ist. UNTERANSPRCCHE 1.
    Peitschenkreisel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Füsse durch die kürzeren Unterteile von im Kreisel körper exzentrisch abgestützten Stiften gebildet sind, deren Oberteile sich infolge der Fliehkraft nach der Peripherie des Körpers zu legen und dadurch die Füsse zwangsläufig vom Boden weg innerhalb des Körperumfanges zurückführen. 2. Peitschenkreisel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kreisel spitze auf einem Absatz angeordnet ist und um diese herum Füsse pendelnd auf gehängt sind, die sich bei beginnender Drehbewegung horizontal nach aussen um legen.
CH168177D 1932-04-16 1933-03-02 Peitschen-Kreisel. CH168177A (de)

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