CH168233A - Vorrichtung an Kraftwagenmotoren zur Beseitigung des Unterdruckes im Saugrohr bei fast oder ganz unterbundener Gaszufuhr. - Google Patents

Vorrichtung an Kraftwagenmotoren zur Beseitigung des Unterdruckes im Saugrohr bei fast oder ganz unterbundener Gaszufuhr.

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CH168233A
CH168233A CH168233DA CH168233A CH 168233 A CH168233 A CH 168233A CH 168233D A CH168233D A CH 168233DA CH 168233 A CH168233 A CH 168233A
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Description


  Vorrichtung an Kraftwagenmotoren zur     Beseitigung    des Unterdruckes im Sangrohr  bei fast oder ganz unterbundener     Gaszufuhr.       Wenn ein Kraftwagen fährt und     man.     entweder bremsen oder die Übersetzung  ändern soll, wird zunächst die Drosselklappe,  welche im Saugrohr zwischen den Motor  zylindern und dein Vergaser liegt, geschlos  sen, um die Zufuhr von weiterem Gas zu  unterbrechen..

   Da aber der Wagen     jetzt,den     Motor zieht und die     Kolben    sich somit noch  in den     unwirksamen    Zylindern     bewegen,     entsteht in diesen zeitweise ein starkes Va  kuum,     wodurch    in die Zylinder beträcht  liche Mengen Schmieröl eingesaugt werden,  und zwar bedeutend mehr als beim normalen  Gang des Motors.

   Sobald nun die Gasklappe  wieder geöffnet wird und die explosive La  dung gezündet wird,     findet    gleichzeitig mit  der normalen Verbrennung     .der    Ladung noch  eine unvollständige Verbrennung des einge  saugten, überflüssigen Schmieröls statt, und  zwar unter     Bildung    von übelsiechenden und  gesundheitsschädlichen Gasen, welche als  blauer Rauch aus dem Gasauspuffrohr  hinausströmen.

      Um diesen     Nachteil    zu vermeiden ist     {gis     bekannt, Vorrichtungen zur Beseitigung     des          TTnterdruckes    im Saugrohr bei fast oder ganz  unterbundener Gaszufuhr anzuordnen, wel  che einen eine Verbindung des Saugrohres  mit der     Atmosphäre    steuernden Kolben be  sitzen, dessen Stellung vom Unterdruck im  Saugrohr und von     einem    Elektromagneten  derart beeinflusst wird, dass er die Verbin  dung des Saugrohres mit der Atmosphäre  herstellt, wenn     .der    Unterdruck eine gewisse  Grenze übersteigt und der     Elektromaguet     erregt wird.

   Die vorliegende Erfindung be  trifft eine Vorrichtung dieser Art, welche  dadurch gekennzeichnet ist, dass die eine Seite  des Steuerkolbens unter der Einwirkung des  im Saugrohr herrschenden     Unterdruckes    steht  und die andere     Kolbenseite        mittelst        eines    in  bezug auf den Steuerkolben beweglichen       Hilfskolbens    mit der Atmosphäre verbunden  werden kann,     äessen    Stellung vom Enten  druck derart     beeinflusst    wird, dass er, bis der  Unterdruck eine     bestimmte    Grenze erreicht,      die Verbindung .dieser Kolbenseite mit der  Atmosphäre aufrecht erhält, und, wenn der  Unterdruck diese Grenze überschreitet,

   diese       Verbindung        unterbricht    und dadurch dem  Steuerkolben ermöglicht, sich bei Erregung  des Elektromagnetes zu bewegen.  



  Man kann in diesem Falle eine sichere  Wirkung der     Vorrichtung    unter allen ge  wünschten Verhältnissen erreichen, indem  man nur den .Strom des     Elektromagnetes     unter     bestimmten        Bedingungen    schliessen zu  lassen braucht, zum Beispiel selbsttätig in       demselben    Augenblick, wo die Drosselklappe  fast oder ganz     geschlossen    wird.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des  Erfindungsgegenstandes und Detailvarian  ten zeigt die     Zeichnung.     



       Fig.    1     zeigt    einen     Längsschnitt    der Vor  richtung in Verbindung mit dem Saugkanal,  Stromschliesser usw. mit den Teilen in  ganz unwirksamer Stellung;     Fig.    2 zeigt die       Vorrichtung    selbst teils im Aufriss und teils  im     Längsschnitt    mit den Teilen in vorberei  tender Stellung unter     Unterdruck    im Saug  kanal;     Fig.    3 zeigt in ähnlicher Weise die  Vorrichtung mit den Teilen in wirksamer  Stellung;     Fig.    4 zeigt einen Grundruss der  Vorrichtung;

       Fig.    5 zeigt     schematische    eine  Detailvariante, die ein Relais zum Schlie  ssen des Stromes des     Magnetes    aufweist;       Fig.    6 zeigt eine weitere     Detailvariante.     



  In     Fig.    1 ist das Saugrohr 1 und die  Drosselklappe 2 mit gestrichelten Linien an  gedeutet. An einer passenden     .Stelle    im Ka  nal wird eine     Flansche    3 (Fug. 4) mit einer  Bohrung 4 eingeschaltet, die mit der Bohrung  des Kanals 1 zusammenfällt und durch ein       Seitengehäuse    5 in offener Verbindung mit  einer kleinen Kammer 6 steht. Diese hat eine  aufwärts     gerichtete    Öffnung 7 zur Atmo  sphäre, aber diese Öffnung     wird    normaler  weise durch den Steuerkolben 8 der Vorrich  tung geschlossen gehalten, welcher mit einer  Rippe 9 gegen eine     Packung    10 um die Öff  nung 7 dichtet und in einer Kammer 11  gleitet.

   Diese ist in absperrbarer Verbin  dung mit der Atmosphäre durch eine andere  Kammer 12 mit Seitenöffnungen 13     mittelst       eines beweglichen Teils 14, der in einer  Hülse 15 im Gehäuse 16 der Kammer 11  gleitet und in der Gleitfläche einen Längs  kanal 17 hat, welcher in unterer Stellung  des Hilfskolbens 14 (Fug. 1)     die        Kammer    11       bezw.    die Oberseite des Kolbens 8     mit    der  Atmosphäre verbindet, wogegen diese Ver  bindung in oberer Stellung des Kolbens 14  (Fug. 2, 3) gesperrt     ist.     



  Der Kolben 14 ragt in die Kammer 11  hinein und kann sieh mit einem Flansch 18       gegen-die    Innenseite des Kolbens 8 anlegen.  Er trägt einen durchgehenden zentralen Ka  nal 19, der oben einen Sitz für ein     Ventil    20  in einem Gehäuse 21 mit     Seitenöffnungen     22 bildet. Die Stange 23 des Ventilkörpers  gleitet im Gehäuse 21 und hat ausserhalb des  selben einen Magnetanker 24 unterhalb eines       Elektromagnetes    25, der inwendig in der  Kammer 26 der Vorrichtung befestigt ist,  worin die obere Partie des     Kolbens    14 hinauf  ragt.

   Im Kolben 14 ist eine biegsame Mem  brane 27 festgeklemmt, deren äussere Begren  zung zwischen den Kammern 12 und 26 dicht  befestigt ist     und    eine Abdichtung zwischen  diesen Kammern bildet. Die Kammer 26       steht    durch Rohr 28 in offener     Verbindung     mit der Kammer 6, somit auch mit dem  Saugrohr 1.  



  Der eine Pol des     Magnetes    25 ist dem  Gestell (nicht gezeigt) angeschlossen. Sein  anderer Pol 29 ist durch Leitung 30 mit  einem beweglichen Kontakt 31 verbunden,  dessen Gegenkontakt 32 durch Leitung 3,3  auch mit Gestell an 34 verbunden ist. In  der Leitung 3,3 sind eine Stromquelle, zum  Beispiel .der Generator 35 des     Kraftwagens,     und ein selbsttätiger Unterbrecher einge  schaltet, der zwei Kontakte 36, 37 hat. Diese  werden getrennt und die Leitung 33 unter  brochen, wenn die Motordrehzahl unter eine  bestimmte     Grenze    sinkt, zum Beispiel     mit-          telst        eines        Zentrifugalregulators.     



  Der Kolben 14 wird abwärts gegen den  Boden des Kolbens 8 durch eine zwischen  dem Flansch 18 und einem festen Anschlag  im Gehäuse 16 eingespannte Feder 38 ge  presst. Eine andere Feder 39 ist zwischen      dem Flansch 18 und einem innerhalb des  Kolbens 8 befindlichen Anschlag 40 einge  legt und ist     bestrebt,    den     flansch    18 gegen  den Kolbenboden zu pressen. Der Kolben 14       wird    in oberer     ,Stellung    durch einen Anschlag  41 angehalten, der in der obern     Endstellung     gegen die Hülse 15 dicht anliegt.  



  Fix. 1 zeigt die Stellung der Teile, wenn  kein Unterdruck von     Bedeutung    im .Saugrohr  1 besteht. Die eine     Seite    des Kolbens 8     steht          unter    dem Einfluss des Druckes im Saug  rohr 1 und seine andere Seite unter .dem des  Atmosphärendruckes über 13, 12, 17 und 11.  



  Tritt im Saugrohr 1 und damit in .den  Kammern 6 und<B>26</B>     Unterdruck    ein, wird  der Kolben 14 in die     Stellung    (Fix. 2) ge  hoben, weil die Membrane 27 hochgebogen  wird. Dadurch gelangt der Anker 24 inner  halb des Wirkungsgebietes des Magnetes. Es  besteht in der Kammer 11 fortwährend At  mosphärendruck, obwohl sie von der Atmo  sphäre abgesperrt ist. Der     Kolben    8 bleibt in  Schliessstellung stehen, indem der Atmo  sphärendruck     oberhalb    des Kolbens und das  Gewicht der Teile sowie der Unterdruck un  terhalb des Kolbens die     ,Spannung        .der    Feder  39 überwiegen.

   Die Vorrichtung ist in     vor-          bereiteter    Stellung.  



  Wenn nun der Magnet 25     Strom    erhält,       wird    der Anker 24 angezogen. Das Ventil  ?0 wird vom      Sitz    abgehoben und die Kam  mer 11 durch Bohrung 19 und Öffnungen  ?2 mit der Kammer 26 verbunden, so dass  auch in Kammer 11 Unterdruck entsteht, und  zwar auf einer grösseren Fläche des     Kolbens     8 als auf der Fläche innerhalb der Rippe 9  an der Kolbenunterseite. Dieser Unterdruck  zusammen mit Feder 39 heben den     Kolben     8 in die Stellung (Fix. 3), wodurch Kammer  6 oben geöffnet wird und durch Seitenöff  nungen 42 des Kolbengehäuses 16     direkte     Verbindung mit der Atmosphäre erhält. Im  Saugrohr 1 wird dann der Unterdruck be  seitigt.  



  Das Schliessen der     Kontakte    31, 32,     durch     welches der Magnet erregt wird, wird hier  herbeigeführt, dadurch, dass der eine Bon  takt 31 an einem Hebel 43 sitzt, der an dem    Zapfen der     Dirosselklappe    2 befestigt ist,  derart, dass der Kontakt geschlossen wird,  wenn die Klappe .ganz oder ungefähr ge  schlossen wird. Der Kontakt 3.1     kann.    auch  durch andere     Mittel    geschlossen werden, aber  .der Magnet 25 kann bei der gezeigten Vor  richtung nie .Strom erhalten, ohne dass die  Motordrehzahl gross     :genug    ist, um die Kon  takte 36, 3 7 zu     schliessen.     



  Die Membrane 27 kann natürlich durch  einen gleitenden Kolben ersetzt werden. An  derseits braucht der Kolben 8 nicht in glei  tender Bewegung im Zylinder 16 zu sein.  Auch hier kann zwischen beiden eine Mem  brane angeordnet werden, so     dass    der Kolben  leichtbeweglich wird.  



  Sobald der Strom zum Magneten 25 un  terbrochen wird, fallen das Ventil 20 und  .der Kolben 14     sowie    der Kolben 8 auf ihre       Stellung    gemäss     Fig.    1 nieder, teils ,durch ihr       Gewicht    und teils durch den     Druck    der  Feder 38. Gleichzeitig gelangt die Luft  durch Kanal 17     in,die    Kammer 11 und trägt  zu einer raschen und     sicheren    Schliessung der       Öffnung    durch den Kolben 8 bei.  



  Wie ersichtlich, wirkt die     Vorrichtung          selbsttätig    als Sicherheitsventil für     das,Saug-          rohr,    indem das Ventil .sich bei eintretenden  Explosionen oder bei durch andere Ursachen  eintretendem Überdruck in den Motorzylin  dern, im Kanal oder im Vergaser öffnet.  



  Durch die zweckmässige     Ausnützung    :der  vorkommenden Druckunterschiede zum     iÖff-          nen    und     Schliessendes        Frischluftkolbens    8  wirkt -die dargestellte Vorrichtung augen  blicklich und mit grosser Betriebssicherheit.  Die Wirkung des beweglichen Kolbens 14  während des beschriebenen     Arbeitsverlaufes     kann genau reguliert werden,     teils    durch  Einstellung der Hülse 15 und teils durch  Anpassung der Feder 38.  



  Wie früher erwähnt, soll die     dargestellte     Vorrichtung nicht in Tätigkeit treten kön  nen,     wenn,die    Motordrehzahl n niedriger ist  als -die Drehzahl     n.    für Leerlauf. Dies wird  nach     Fig.    1 durch einen     mechanischen.    Appa  rat erreicht, zum Beispiel einen     Zentrifugal-          regulator,    der die Kontakte 36, 37 selbst-      tätig öffnet, sobald     n    unterhalb     n.    sinkt.

    Dieser rein mechanische Apparat kann nach       Fig.    5 :durch ein Relais ersetzt werden, wel  ches jedoch nicht ein gewöhnliches     Magueten-          relais    sein kann, da ein solches für eine be  deutend höhere Stromstärke einschaltet als  ausschaltet. Das Relais nach     Fig.    5 ist  dagegen derart ausgeführt, dass es für     die-          selbe    Stromstärke ein- sowie ausschaltet.  



  . Zu diesem Zwecke werden :die Kontakte  36, 37 von einem Anker 43 für einen Elek  tromagneten mit zwei     Wicklungen    kontrol  liert, einer starken Wicklung     44    und einer  schwachen 45. Der eine Pol von beiden ist  mit dem     festen    Kontakt 3 7 verbunden.

   Die       andern    Pole sind mit einem beweglichen Kon  takt 46 an einem     Magnetenanker    47 und  mit einer .dazu gehörigen     Magnetspule    48  verbunden, von     welcher    eine     Leitung    49 aus  geht, die an die Leitung 50, die zu     einem     festen Kontakt 51 führt und an die     Leitweg     52, die zu einem schwingbaren     Arm    53 mit  Kontakt 31 führt,     angeschlossen.    ist, dessen  Gegenkontakt 32 an Erde oder an den Rah  menteil 54 gelegt ist.

   Der Anker 43 ist durch       Leitung    30 mit :dem einen Pol 29 des Elek  tromagnetes 25     (Fig.    1), der Vorrichtung  verbunden, .dessen anderer Pol 55 über die  Leitung 56 an Erde oder den Rahmenteil  57 gelegt ist.  



  Der Arm 53 steht     unter    Kontrolle einer  Nase 58 und einer     Nockenscheibe    59 an  einem an Zapfen 60 schwingbaren Arm 61.  Dessen Schwingung ist von der Drossel  klappe 2 abhängig, indem der Arm 61 durch  Metalldraht 62 mit der Klappe     verbunden    ist.  Es könnte auch der Zapfen 60 der     Klappen-          zapfen    sein. Wenn die Nase 58 von der       Nockenseheibe    59 angehoben wird, so ist der  Kontakt     zwischen    31 und 32     unterbrochen.     



  Sind die Teile in der gezeigten Stellung,  geht der     Strom    von 34 über 35, 33 zu beiden  Wicklungen 44, 45, weiter von 44 über 47,  46, 51, 50, 52, 53, 31, 32 zu 54 und     in          Nebenschluss    damit von 45 über Wicklung 48  weiter über 49, 52, usw. zu 54. Dadurch       -#-Prden    beide Magnetanker 43, 47 etwa    gleichzeitig angezogen, .der erste 43 durch  beide Wicklungen 44 und 45. Da aber die  Kontakte 46, 51     getrennt    werden, wird der  Strom durch die starke Wicklung 44 sofort  unterbrochen.

   Die Kontakte 36, 37 können  jedoch jetzt durch die schwache Wicklung  45 allein     zusammen    gehalten werden, weil  der magnetische Widerstand im     Luftspalt     zwischen Anker 43 und Kern 63 aufgehoben  ist. Ein bedeutend schwächerer Strom fliesst  deshalb jetzt über 34, 35, 33, 37, 36, 43, 30,       2e,    25, 55, 56 zu 57, somit .durch den Mag  neten 25, weshalb der Hauptkolben 8 ge  hoben wird, falls im     Saugrohr    1 Unter  druck von einer     gewissen    Höhe herrscht.  



  Die Wicklungen 44, 45 sind derart ab  gemessen und die Spannung der Ankerfeder  64 und die Grösse des Luftspaltes zwischen  43 und 63 sind derart eingestellt, dass beide       Wicklungen    zusammen den     Anker    43 an  ziehen, sobald die Stromstärke     der,Strom-          duelle    35 (welche voraussetzungsweise der  Generator des Kraftwagens ist, weshalb die  Stromstärke     abbängig    ist     von,der    Motordreh  zahl n) gleich oder grösser als die bei der       Leerlauftourenzahl        n.    auftretende, ist, wäh  rend die Wicklung 45 allein den angezogenen  Anker 43 bei sinkendem n     loslässt,

      sobald  na     unterschritten    wird. In dieser Weise     wird     erreicht, dass die Vorrichtung nach     Fig.    1  bis 4 nur in Tätigkeit gehalten werden kann,  wenn n gleich oder grösser als na ist, also nur,  wenn der Motor beim     Ingangsetzen    unter       Belastung    die Drehzahl     n,    erreicht hat. Und  läuft der Motor unter Belastung mit einem  n grösser als     no,    kann die     Vorrichtung    in  Tätigkeit treten, falls die Kontakte 31, 32  geschlossen werden, wird aber ausgeschaltet,  sobald n auf      o    sinkt.  



  Die     Wirkung,des        Relais    ist ersichtlicher  weise von der     ,Stellung    des Armes 61 ab  hängig, die zweckmässig derart bestimmt ist,       dass    . die Scheibe 59 die     Kontakte    31, 32  schliesst, kurz bevor die     Klappe    2 geschlossen       wird.     



  Es ist auch klar,     dass    n; für     Einschaltung     des Relais sich regulieren lässt, indem man      den Luftspalt zwischen 43 und 63 durch die  Schraube 65     einstellt,    und man kann     /r"    für  Ausschaltung des Relais einstellen, indem  die Feder     6.1    mehr oder weniger gespannt  wird. Durch geeignete Kombination von  Luftspalt und Federspannung kann man,  wenn gewünscht, .sogar     n;    niedriger als     nu     erhalten.  



       Fig.    6 zeigt ein vereinfachtes Relais, wo  bei die Wicklung 48 weggelassen ist und die  Kontakte 46, 51 durch die Magnetwicklungen  44, 45 selbst geöffnet werden. Die Wirkungs  weise dieser Variante ist ohne weiteres aus  dem Vorstehenden verständlich und bedarf  deshalb nicht einer näheren Erklärung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Kraftwagenmotoren zur Beseitigung des Unterdruckes im Saugrohr bei fast oder ganz unterbundener Gaszufuhr, mit einem eineYerbindung .des Saugrohres mit der Atmosphäre steuernden Kolben, dessen Stellung vom Unterdrucke im Saugrohr und von einem Elektromagneten derart beein flusst wird, dass er die Verbindung des Saug rohres mit der Atmosphäre herstellt, Nenn .der Unterdruck eine gewisse Grenze über steigt und der Elektromagnet erregt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die eine Seite des Steuerkolbens unter der Einwirkung des im Saugrohr verrschenden Unterdruckes steht und die andere Kolbenseite mittelst eines in bezug auf den Steuerkolben beweglichen Hilfskolbens mit der Atmosphäre verbunden werden kann, dessen .Stellung vom Unter druck derart beeinflusst wird, dass er, bis der Unterdruck eine bestimmte Grenze erreicht, die Verbindung dieser Kolbenseite mit der Atmosphäre aufrecht erhält und, wenn der Unterdruck diese Grenze überschreitet, diese Verbindung unterbricht und dadurch dem Steuerkolben ermöglicht, sich bei Erregung des Elektromagnetes zu bewegen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher auch die andere Seite des Steuer kolbens mittelst eines durch den Elektro- magneten b-eeinflussten Ventils in Verbin- dung mit dem Saugrohr gesetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass .der Hilfskolben (14) das Ventil (20) und einen damit verbundenen Magnetanker derart trägt, dass der Anker ausserhalb des Wir kungsgebietes des Magnetes gehalten wird, solange der Hilfskolben (14) diese, Seite des Steuerkolbens (8) in Verbindung mit der Atmosphäre hält, aber in das Wirkungs- gebietgeführt wird,
    wenn der Hilfskolben (14) diese Verbindung unterbricht. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfskolben (14) in eine durch den Steuerkolben (8) abgeschlossene Kammer (11) ragt, deren Verbindung mit der Atmosphäre er steuert, und dass das Ventil (20) in einem Kanal (19) im Hilfskolben (14) derart angeordnet ist, dass es in offener @Stel- lung das Saugrohr mit der andern Seite des Steuerkolbens (8), das heisst mit der genannten Kammer (11) verbindet. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hilfskolben (14) und dem Steuerkolben (8) eine Feder (39) angebracht ist, die bestrebt ist, den Steuerkolben (8) in die jenige Stellung zu führen, in welcher er das Saugrohr mit der Atmosphäre ver bindet, wenn der Hilfskolben (14) die Verbindung der Kammer (11) mit .der Atmosphäre absperrt, indem nie Fede (39) derart bemessen ist, dass sie zum Heben des Steuerkolbens (8) beiträgt, wenn dessen andere Seite Üurch das Ven til (20) mit dem Saugrohr verbunden ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Strom leitung des Elektromagnetes (25) ein selbsttätiger Unterbrecher in solcher Ab hängigkeit von der Motordrehzahl einge schaltet ist, dass der Unterbrecher geöff net wird und dadurch die Bewegung des Steuerkolbens und damit die Verbindung des Saugrohres mit der Atmosphäre ver hindert, wenn die Drehzahl unter eine be atimmte Grenze sinkt.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Unter- brecher von einem Relais gesteuert wird, welches derart eingerichtet ist, dass es den Unterbrecher bei einer von der Motordreh zahl abhängigen, einstellbaren Strom stärke von bestimmtem Minimalwert schliesst und ebenso bei einer von der Drehzahl abhängigen Stromstärke von bestimmtem Minimalwert öffnet. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass .das Relais den Unterbrecher schliesst, wenn die Drehzahl des Motors gleich der Leerlaufdrehzahl ist und ihn geschlossen hält, solange die Drehzahl gleich oder höher als die Leer laufdrehzahl ist. 7.
    Vorrichtung naeli Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Relais zwei parallelgeschaltete Wicklungen (44, 45) um denselben Kern hat, wovon die eine (44) bei Anziehung .des Ankers (43) selbsttätig ausgeschaltet wird. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7 ,da durch gekennzeichnet, dass die Ausschal tung der Wicklung (44) durch ein Hilfs relais (47, 48) erfolgt.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass,die .Stromquelle für das Relais der Generator (35) des Kraftwagens ist, wodurch das Relais aus uüd einschaltet bei einer von -der Motor drehzahl abhängigen Stromstärke.
CH168233D 1932-02-20 1933-01-25 Vorrichtung an Kraftwagenmotoren zur Beseitigung des Unterdruckes im Saugrohr bei fast oder ganz unterbundener Gaszufuhr. CH168233A (de)

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