CH168252A - Ubertragungsleitung. - Google Patents

Ubertragungsleitung.

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CH168252A
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Telephone Manufacturing C Bell
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Bell Telephone Mfg
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  Übertragungsleitung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Über  tragungsleitung zur Übertragung eines brei  ten Frequenzbandes.  



  Für die Übertragung elektrischer Wellen  mit Frequenzen von der Grössenordnung von  einer Million Hertz eignet sich, dank der ihr  innewohnenden Eigenschaften, besonders eine  Leitung mit koaxialen Leitern, von denen der  eine als Rückleiter zum andern dient.     Dietber-          tragungsgrenzfrequenz    einer solchen Leitung,  welche durch die     Induktanz    und die     Kapazi-          ta.nz    der     Leitung    bestimmt ist, tritt bei einer  Frequenz auf, die gewöhnlich höher liegt als  irgend eine Frequenz, die man zu übertragen  wünscht.

   Ausserdem können die Zeichen, in  folge der Schirmwirkung des äussern Leiters  gegen Störungen durch äussere Störquellen  auf ein sehr niedriges Pegel herabgesetzt  werden, ohne dass sie dabei durch Leitungs  geräusch überdeckt werden. In einigen Fäl  len muss dagegen der Durchmesser des äussern       Leiters    bis auf mehrere Zentimeter erhöht  werden. wenn die Dämpfung der Wellen    höherer Frequenzen auf einem angemessen  niedrigen Wert gehalten werden soll.

   Um  die Dämpfung herabzusetzen oder .das zu       übertragendeFrequenzspektrum    zu erhöhen im  Falle, dass die maximal zulässige Dämpfung  zum Beispiel durch das Verstärkungsmass der  Verstärker der     Trägerwellenübertragungsan-          lage    festgelegt ist, hat man bisher eine Ver  grösserung des Durchmessers der Leiter als  unumgänglich     betrachtet.    Bei einer langen  Übertragungsanlage bringt jedoch jede Ver  grösserung des Durchmessers eine bedeutende       Kostenerhöhung    mit sich.  



  Die Erfindung bezweckt nun. eine Lei  tung zu schaffen, über welche ein     frequenz-          mässig    sich auf zum Beispiel ein paar hun  derttausend Hertz erstreckendes Zeichenband  bei niedrigem Energiepegel mit hohem Wir  kungsgrad übertragen werden kann.  



  Die Leitung nach der Erfindung weist  zwei koaxiale Leiter auf und zeichnet sich  dadurch aus, dass sie magnetisch belastet ist:  Diese     Leitung    mit koaxialen Leitern kann      dadurch belastet werden,     dass    das magne  tische Material entweder gleichförmig längs  .der Leitung angebracht wird, wodurch eine  gleichförmige oder     grarup-Belastung    erhal  ten wird, oder in regelmässigen Abständen  längs der Leitung, wodurch eine     punktför-          mige    oder     Pupin-Belastung    erhalten wird.  



  Bei einer ersten Betrachtung mag der       Versuch    eine Leitung dieser Art zum Zwecke       .der    Herabsetzung der Dämpfung als wenig  erfolgreich, wenn nicht ganz undurchführ  bar erscheinen, denn eine Erhöhung der In  duktanz der Leitung bringt eine Herab  setzung der Grenzfrequenz mit sich, wie dies  aus der Gleichung der Grenzfrequenz     f.    her  vorgeht:  
EMI0002.0009     
    während anderseits es gerade die hohe       Grenzfrequenz    einer Leitung mit     koaxialen     Leitern ist,     welches    eine der Haupteigen  schaften zu Gunsten seiner Verwendung zur  Übertragung von     Hochfrequenzströmen    ist.

    In vielen Fällen ist jedoch die zu übertra  gende maximale     Zeichenfrequenz    weit     unter     der der Leitung .eigenen     Grenzfrequenz.    Das  Belasten kann daher trotz der ihm anhaften  den     Herabsetzung    der Grenzfrequenz wirk  sam zur Herabsetzung der Zeichendämpfung  benützt werden. Selbst wenn das Zeichen  band bis nahe     an.    die Grenzfrequenz heran  geht, kann eine schwache Belastung gemäss  der vorliegenden Erfindung vorteilhaft an  gewendet werden.  



  Wiederum können in einer Anlage, in der  tausend oder mehr     Telephonverkehrswege     einer einzigen     Übertragungsleitung    über  lagert werden, die aus den schwach nicht  linearen Charakteristiken der Verstärker und  anderer Übertragungsvorrichtungen herrüh  rende gegenseitige Modulation und das  Nebensprechen sehr schwierige Probleme dar  stellen. Man könnte nun zur Ansicht neigen,       dass    das Einfügen eines magnetischen     Mate-          rials-in    das zwischen den     Leitern    auftretende       Hochfrequenzfeld,    ein unzulässiges Mass von         Nebensprechen,    Leitungsgeräusch und Ver  zerrung mit sich bringen müsste.

   Schliesslich  könnte man sich die Frage stellen, ob nicht  die durch den Energieverlust im magne  tischen Material, welcher von der     Hysteresis     und den Wirbelströmen, die bekanntlich  linear     bezw.    quadratisch mit der Frequenz  zunehmen, bedingte Zeichendämpfung nicht  viel grösser ausfallen wird, als die durch die  Erhöhung :der     Induktanz    erzielte     Entdämp-          fung.     



  Die Erfinderin hat jedoch herausgefun  den, dass die vorgenannten Schwierigkeiten  nicht unüberwindlich sind und dass durch  eine geeignete induktive Belastung einer Lei  tung mit koaxialen     Leitern    ein wesentlicher  Gewinn an Übertragungswirkungsgrad er  zielt werden kann.  



  Die Erfindung soll nun nachstehend an  hand von einigen Ausführungsbeispielen und  der beigefügten Zeichnung erläutert werden.  In der Zeichnung zeigt die       Fig.    1 eine Leitung mit koaxialen Lei  tern, welche gleichförmig mit einem     auf,dem          innern    Leiter angeordneten Band aus magne  tischem Material belastet ist;       Fig.    2     zeigt    eine Leitung mit     punktför-          miger    Belastung, die aus kurzen Hülsen aus  magnetischem Material besteht, welche in be  stimmten Abständen auf dem innern Leiter  angeordnet sind;

         Fig.        3,    zeigt wie eine gleichförmige Be  lastung durch Drähte aus magnetischem Ma  terial erreicht werden kann;       Fig.    4 und 5 zeigen Leitungen, die durch       Eisenbelegungen    auf den     Leitern    belastet  sind;       Fig.    6 zeigt eine vorzugsweise     Ausfüh-          rungsform.    einer Einheit für punktförmige  Belastung.  



  In der Leitung mit     koaxialen    Leitern der       Fig.    1 sind ein     röhrenförmiger    innerer Leiter  1 und.     .ein    röhrenförmiger äusserer Leiter 2  mit den Memmen einer Hochfrequenz  zeichenquelle G verbunden, welche zum Bei  spiel einer     Mehrfach-Trägerwellen-Telephan-          anlage    angehören kann. Das Belastungsmate-           rial    ist auf dem innern Leiter 1 in der Form  eines Bandes 4 aus magnetischem Material  angebracht. An Stelle des Bandes könnte  man natürlich auch eine     Eisendrahtwicklung     auf dem innern     Leiter    anbringen.

   Vorteilhaft  verwendet man magnetisches Material mit  hoher     Permeabilität    und niedrigen     Hyste-          resis-    und     Wirbelstromverlusten,    zum Bei  spiel     gepulvertes        Permalloy    oder irgend ein  anderes passendes Material. Ein verhältnis  mässig breiter Luftspalt zwischen den einzel  nen Windungen ergibt eine weitere Herab  aetzung der Verluste. Der dadurch erhaltene  Belastungsgrad ist von der Menge des be  nützten Materials, seiner Anordnung, seiner       Permeabilität    und mehreren andern Faktoren  abhängig. Die     Isolationsdistanzstücke    3 .die  nen zur Aufrechterhaltung der gegenseitigen  Lage der beiden Leiter.

    



  Bei der     punktförmigen    Belastung einer  Übertragungsleitung mit koaxialen Leitern,  welche in     Fig.    2 dargestellt ist, sind auf dem  innern Leiter 1 in regelmässigen Abständen  längs .der Leitung kurze Hülsen 6 aus     magne-          tisehem    Material angebracht. Die     Induktanz     der Leitung wird dadurch an diesen Stellen  erhöht und so die Wirkung einer Belastungs  spule erhalten. Der Abstand dieser     magne-          tischen    Belastungseinheiten bestimmt die       Grenzfrequenz    des Systems und ändert da  her mit der maximalen zu übertragenden  Frequenz.

   Es können acht oder mehr Ein  heiten pro Wellenlänge der     höchsten    Zeichen  frequenz erforderlich werden. Die beste Aus  führung in irgend einem Falle wird jedoch  am zweckmässigsten mittelst der für die Be  lastung von Übertragungssystemen geltenden  Prinzipien     ermittelt.    Vorzugsweise bildet  man die Hülsen aus magnetischem Material  so aus, dass man sie an jeder Stossstelle der  Leitung einsetzen kann. Bei der in     Fig.    2  dargestellten Ausführung sind zwei Ab  schnitte äusserer Leiter     mittelst    einer auf  gelöteten Hülse 7 zusammengefügt, während  die innern     Leiterabschnitte    bei 8 stumpf  geschweisst sind.  



  In der vorzugsweisen Ausführungsform  der     Fig.    6, welche eine     punktförmige    Be-         lastungseinheit    zeigt, sind eine Anzahl dünne  Streifen aus magnetischem     Material    um den  innern Leiter 1 gewickelt, wobei jede einzelne  Rolle 13, von den benachbarten, durch eine  filmdünne     Oxydschioht,    Luft oder ein an  deres passendes     Isolationsmaterial    getrennt  ist. Der isolierende Behälter 15, welcher die  Einheit vervollständigt, kann dabei auch als  Distanzstück für die koaxialen Leiter dienen.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine andere Art der  gleichförmigen Belastung einer Leitung mit  koaxialen Leitern. Das magnetische Mate  rial besitzt die Form dünner Drähte 10, wel  che in der Längsrichtung zwischen den zwei  koaxialen Leitern angeordnet sind. Die  Drähte können dabei auf dem innern Leiter 1  durch Distanzstücke 9, welche zu diesem  Zwecke auf ihrer innern Peripherie mit  Nuten versehen sind, in ihrer Lage gehalten  werden. Die seitliche Distanzierung durch       Einfügen    von Luftspalten in den magneti  schen. Stromkreis ermöglicht die Verwendung  von Material, das von dem maximale magne  tische Eigenschaften aufweisenden magne  tischen Material verschieden ist.  



  In der     Fig.    4 ist eine Leitung mit       kaaxialen    Leitern dargestellt,     dessen    innerer  Leiter 1 aus einem Kupferrohr besteht. Der  innere     Leiter    könnte natürlich auch aus mas  sivem Kupfer bestehen. Die magnetische Be  lastung besteht aus einer kontinuierlichen  .dünnen Schicht 11, welche auf der     innern     Fläche des äussern Leiters 2 aufgetragen ist.  Diese Schicht 11 kann beispielsweise in Fäl  len, wo nur eine filmdünne Schicht magne  tischen     Materials    nötig ist, in der Form eines  elektrolytischen Niederschlages angebracht  werden.  



  In der     Ausführungsform    der     Fig.    5 ist  das magnetische     Material    in der Form eines  elektrolytischen Niederschlages als filmdünne  Schicht 12 auf der Oberfläche des massiven       innern    Leiters 1 aufgetragen. In beiden Fäl  len wird das Material vom magnetischen Feld  zwischen den Leitern durchdrungen, dabei  .die     Induktanz    der Leitung erhöht und die  Zeichendämpfung reduziert. In allen diesen       Ausführungsbeispielen.    sind die koaxialen      Leiter durch ein in der Hauptsache gasför  miges     Dielektrikum    voneinander getrennt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Übertragungsleitung zur Übertragung eines breiten Frequenzbandes, welche ko axiale Leiter umfasst, die durch ein zur Hauptsache gasförmiges Dielektrikum von einander getrennt sind, dadurch gekennzeich net, dass .die genannte Leitung magnetisch belastet ist. UNTERANSPRt1CHE 1. Übertragungsleitung nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass .sie mittelst magnetischen, im Raume zwischen den Leitern verteilten Materials gleichförmig belastet ist.
    2. Übertragungsleitung nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass sie mittelst magnetischen, im Raume zwischen den Leitern in Abständen angebrachten Mate rials punktförmig belastet ist. 3. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ge nannte magnetische Material den innern der genannten koaxialen Leiter umgibt. 4. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ge nannte magnetische Material in der Form eines Bandes angebracht ist.
    5. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass das ge nannte Belastungsmaterial in Form von Drähten angebracht ist, welche in der Längsrichtung der Leiter zwischen diesen verlaufen. 6. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, .das ge nannte Belastungsmaterial in der Form eines Niederschlages auf mindestens einer der einander gegenüberliegenden Flächen der genannten Leiter angebracht ist. 7. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die ge nannte punktförmige Belastung Einheiten umfasst, deren jede aus einer Anzahldün ner Streifen aus, Belastungsmaterial, wel che in Rollen gewickelt und voneinander isoliert sind, besteht.
    B. Übertragungsleitung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannte punktförmige Belastung in Form von Hülsen aus magnetischem Material, welche den innern Leiter umgeben, ange bracht ist.
CH168252D 1931-12-31 1932-12-30 Ubertragungsleitung. CH168252A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056685B (de) * 1951-06-29 1959-05-06 Western Electric Co Koaxiales Kabel mit kontinuierlicher magnetischer Belastung fuer die UEbertragung hochfrequenter magnetischer Wellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1056685B (de) * 1951-06-29 1959-05-06 Western Electric Co Koaxiales Kabel mit kontinuierlicher magnetischer Belastung fuer die UEbertragung hochfrequenter magnetischer Wellen

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