CH168337A - Rückstausicherungseinrichtung an gasbeheizten Geräten. - Google Patents

Rückstausicherungseinrichtung an gasbeheizten Geräten.

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CH168337A
CH168337A CH168337DA CH168337A CH 168337 A CH168337 A CH 168337A CH 168337D A CH168337D A CH 168337DA CH 168337 A CH168337 A CH 168337A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Rückstausicherungseinrichtung    an gasbeheizten Geräten.    Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 164450  ist eine     Rückstausicherungseinrichtung    an       (;.asbeheizten    Geräten, bei der die gestauten  und rückwärts strömenden Abgase solche  Sicherheitsvorrichtungen betätigen,     die    das  Schliessen des dem Brenner vorgeschalteten       Gashauptventils    bewirken.

   Dabei ist im  Hauptpatent eine     R.üekstausicherungseinrich-          t.ung    beschrieben, bei welcher die infolge  eines Rückstaues zurückströmenden Abgase  einer Warteflamme zugeführt werden, die  (zum Beispiel auf     thermostatischem    Wege)  das     Hauptgasventil    beherrscht, indem das  Hauptventil, solange die Warteflamme  brennt, offengehalten wird, während es sich  beim Erlöschen der Warteflamme selbsttätig  schliesst. Tritt ein Rückstau ein, so wird die  Warteflamme infolge der Sauerstoffarmut  der ihr zugeführten Abgase erstickt, so dass  das Hauptventil sich selbsttätig schliesst. Da  mit wird auch der Hauptbrenner ausgelöscht  und die Bildung weiterer Abgasmengen ver  hindert.

      Bei den im Hauptpatent anhand   der       Fig.    4 bis 7 gezeigten     Ausführungsbeispielen     wurden sowohl die vom Hauptbrenner auf  steigenden Abgase; als auch die aus dem Ab  zug zurückströmenden Abgase zu der Warte  flamme geführt.

   Diese     Anordnung    hat der,       'Nachteil,    dass gerade bei einem durch star  ken Wind verursachten Rückstau in den aus  dem Abzug     zurückströmenden    Abgasen zu  viel Frischluft aus dem     Schornstein    enthal  ten sein kann, so dass die Warteflamme nicht       r        ase        'h        genug        el        erstickt        wird.     



  Die Erfindung betrifft eine Verbesserung  dieser     Rückstausicherungseinrichtung    und  besteht darin, dass die Einrichtung so getrof  fen ist, dass der Warteflamme -bei Stau und  Rückstrom ein Abgasstrom (= Löschgase)  zugeführt wird, der aus einem Teil von den  vom Verbrennungsraum herkommenden sauer  stoffarmen Abgasen besteht und an einer  solchen Stelle des Abgasweges abgezweigt  wird, an der nur bei Stau und Rückstrom  ein     Überdruck        auftritt.    Durch diese Anord-           nung    gelingt es, die Warteflamme rasch und  sicher zu ersticken.

       Zweckmässigerweise    wird  die Entnahmestelle des     Löschgasstromes    an  einer Stelle angeordnet, an der bei Stau eine  Bewegungsumkehr der vom Verbrennungs  raum kommenden Abgase stattfindet. Die  Wirkung dieser Anordnung kann noch we  sentlich verbessert werden, wenn man das  Rohr kühlt, in das der aus dem Brenner  abgasstrom entnommene     Löschgasstrom    über  geleitet wird. In dem kalten Rohr kühlen  nämlich die Löschgase rasch ab und fallen  durch ihre eigene Schwere in dem Rohr herab  zu der zu . erstickenden Warteflamme. In  folgedessen sind nur ganz geringe Kräfte  nötig, um die Abgase in das Rohr hineinzu  bringen, weil die herabfallenden kalten  Löschgase eine Saugwirkung auf das obere  Ende des Fallrohres ausüben, die den Ein  tritt der Abgase erleichtert.

   Die Wirkung  der Anordnung tritt sogar so leicht ein, dass  es unter Umständen nötig ist, Verzögerungs  mittel vorzusehen; um ein allzu häufiges Er  löschen der Warteflamme, z. B. bei kurzen  Windstössen, zu verhindern. Die Verwen  dung einer abgezweigten     Löschgasleitung     macht es ganz besonders einfach, die Ein  wirkung der Löschgase auf die Warteflamme  in ganz bestimmter Weise von der Dauer  und Stärke des Rückstaues abhängig zu  machen.

   Um die Auswirkung des Rückstaues  auf die     Warteflamme    zu verzögern, genügt  es nämlich, den     Durchlassquerschnitt    der vom  Abzug zur Warteflamme führenden     Lösch-          gasleitung    abwechselnd weiter und enger zu  machen, so dass die bei Rückstau in die       Löschgasleitung    gedrückten Abgase erst  diese     Querschnittserweiterungen    ausfüllen  müssen, ehe sie     zur    Warteflamme gelangen  können.

   Man kann nun durch geeignete Be  messung     @-    der eingeschalteten Querschnitts  erweiterungen genau die Dauer oder Stärke  des Rückstaues     bestimmen,    bei dem ein Er  sticken der Warteflamme und damit ein Ab  sperren des Hauptbrenners     eintreten    soll.

    Will man umgekehrt die Schnelligkeit des       Ansprechens    der Schutzvorrichtung erhöhen,  so kann man über der     Eintrittsöffnung    des         Löschgasrohres    eine Leitfläche anbringen,  durch welche die aus dem Abzug zurückströ  menden, stark mit Luft vermischten, also  sauerstoffreichen Abgase abgeleitet und zum  Beispiel durch die Zugunterbrechung ab  geführt werden, während die vom Haupt  brenner kommenden sauerstoffarmen Abgase  wie unter einem Dach gestaut werden, so  dass sie leichter in das     Löschgasrohr    über  treten.  



  In den Zeichnungen ist die Erfindung in  mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt,  und zwar zeigt: .  



       Fig.    1 und 2 ein Schema eines     Flüssig-          keitserhitzers    mit     Warteflammensicherungs-          einrichtung    bei normalem Abzug und im  Falle des Rückstaues der Abgase,       Fig.    3 die gleiche Anordnung mit ein  gebauter Leitplatte,       Fig.    4 ein Schema eines Gasheizofens  mit     Zündflammensicherungseinrichtung,          Fig.    5 einen Schnitt durch einen Gas  badeofen mit vergrösserter     Rückstausiche-          rungseinrichtung,

            Fig.    6 eine Rückansicht des Gasbade  ofens nach     Fig.    5 bei abgenommener Rück  wand,       Fig.    7 die Verbindung der     Löschgaslei-          tung    mit dem     Warteflammenbrenner.     



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 3 gezeigten  Flüssigkeitserhitzer     wird    die Flüssigkeit     in     der     Wärmeaustauschvorrichtung    10 erhitzt.       Mer    der     Verbrennungskammer    11 ist     eine          Zugunterbrecherhaube    12 mit     Abzugstutzen     13 vorgesehen; 15 sind die     Zugunterbre-          chungsöffnungen.    Eine     Hauptgasleitung    18  führt über ein     Hauptgasventil    23 zu dem  Hauptbrenner 16.

   In der Membran 24 dieses       Hauptgasventils    ist eine Gasdrossel 25 an  geordnet, durch die dauernd ein schwacher       Steuergasstrom    von der Hochdruckseite 26 in  die Steuerkammer 27 fliesst. Von der Steuer  kammer 2 7 führt eine Steuergasleitung 28  zum Brenner 29 einer     t,Varteflamme,    die auf  ein die     .Steuergasleitung    28 beherrschendes       Thermostatventil        32    einwirkt.  



  In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  ist der     Warteflammenbrenner    "29 als Sicher-           heitszündbrenner    ausgebildet, und zwar da  durch, dass das     Brennergehäuse    29 durch  eine     Thermostatscheibe    30 abgeschlossen ist,  die eine Brenneröffnung 31 enthält und einen  Ventilteller 32 trägt.

   Ist die Thermostat  scheibe 30 kalt, so drückt sie den     Ventütel-          ler    32 auf seinen Sitz und verschliesst da  durch den Ausgang der Steuerleitung 28, so  dass das durch die Drossel 25 strömende  Steuergas sich in der Leitung 28 und in der  Steuerkammer 27 des Hauptventils anstaut.,       mährend    das in die Kammer 26 einströmende  Gas durch die zahlreichen Öffnungen des  Brenners 16 nahezu ungehindert entweichen  kann. Zwischen den Kammern 27 und 26  tritt also ein Druckunterschied auf, unter  dessen Wirkung die Membran 24 gegen den       Hauptventilsitz    gepresst wird     (Fig.    3). Wird  die     Thermostatscheibe    30 jedoch durch eine  Flamme, z.

   B. die Warteflamme, erhitzt, so  wölbt sie sich und öffnet das Ventil 32, so  dass der Druck aus der Steuerkammer 27  entweicht und das     Gashauptventil    sich öff  net. Diese Warteflamme, deren Brenner  natürlich auch eine andere Ausbildung haben  kann, ist so angeordnet, dass sie bei Stau und  Rückstrom im Wege der Löschgase liegt und  von diesen     erstickt        wird.     



  Vor dem     Abzugstutzen    13 zweigt näm  lich oberhalb der Zugunterbrechung im  obern Teil der     Zugunterbrecherhaube    12 eine  Rohrleitung 43 ab, die als zweckmässiger  weise gegen Wärmeaufnahme geschütztes  Fallrohr 44 ausserhalb der Abgasführung  der     Wärmeaustauschvorrichtung    10 bis in  die unmittelbare Nähe der Warteflamme ge  führt ist. Bei normalem Zug nehmen die  Abgase ihren Weg von der     Brennerkammer     11 durch die     Zugunterbrecherhaube    12 und  den Abgasstutzen 13 in den Schornstein       (Fig.    1).

   Tritt ein Rückstau ein     (Fig.    2),  so treffen die vom Brenner 16 hochsteigen  den Abgase im Abzugsstutzen 13 auf eine  ihrem Auftrieb widerstrebende Abgasluft  säule, welche die Abgase zu einer Bewe  gungsumkehr zwingt. Infolgedessen entsteht  in der     Zugunterbrechungshaube    12 ein Über  druck, der die Abgase durch die Zugunter-         brecheröffnungen    15 in den Aufstellungs  raum des Gerätes zu     drängen    versucht. Ein  Teil der Abgase dringt dabei in die     Lösch-          gasleitung    43, 44 und gelangt bis zu dem  Zündbrenner 29, dessen     Wartflamme    in den  sauerstoffarmen Abgasen erstickt     (Fig.    2).

    Nach dem Erlöschen der Zündflamme erkal  tet die     Thermostatscheibe    30 und drückt so  fort den Ventilteller 32 auf seinen Sitz, wo  durch die     Steuergasleitung    28 geschlossen       -wird    und das     Hauptventil    in der schon be  schriebenen Weise geschlossen     wird,    so dass  die Flammen des Hauptbrenners 16 erlöschen       (Fig.    3).

   Es ist zweckmässig, die Eintritts  stelle der Löschgasleitung 43, 44 möglichst  hoch über die Zugunterbrechung zu legen,  damit bei einem Stau der Auftrieb der zwi  schen Zugunterbrechung und     Löschgas-          abzweigung    43 befindlichen Gassäule aus  reichend gross ist, um die Abgase in die  Löschgasleitung 43 hineinzudrücken.  



  Bei dem in     Fig.    3 dargestellten Flüssig  keitserhitzer ist oberhalb der Eintrittsöff  nung der Löschgasleitung 43 eine schräg  nach unten gerichtete     Leitplatte    45 angeord  net. Die     Leitplatte    45 fängt die vom Bren  ner 16 hochsteigenden sauerstoffarmen Ab  gase und staut sie vor dem     Löschgasrohr    43.  Die aus dem Schornstein zurückströmenden,  mit Luft     vermischten        Abzuggase    dagegen  werden durch die Platte 45 am     Eintritt    in  das     Löschgasrohr    43 verhindert und zur Zug  unterbrechung abgeleitet.  



  Bei dem Gasheizofen nach der     Fig.    4  wird die     Hauptgasleitung    18 durch ein       Thermostatventil    46 geschlossen, wenn der  Ofen ausser Betrieb ist. Wird die Membran  des Ventils durch eine gegen sie gerichtete  Zündflamme erhitzt, so öffnet das Ventil 46  den     Gasdurchfluss    und das Gas strömt zu  dem Hauptbrenner 16. Das verbrannte Gas  steigt in den Heizkörpern 47 empor und ent  weicht durch den     Abzugstutzen    48. Vom       Abzugstutzen    48 führt wieder eine     Löschgas-          leitung    43 zu dem     Zündbrenner    29.

   Bei  Rückstau gelangen die sich stauenden Ab  gase in das Rohr 43 und strömen in ihm bis  zur     Zündflamme,    die erlischt und dadurch      das Schliessen des     thermostatischen    Haupt  gasventils 46 bewirkt. In die     Löschgaslei-          tung    43 kann eine kastenförmige Erweite  rung 49 eingebaut sein, in der sich die ab  wärts strömenden Löschgase erst ansammeln,  ehe sie zur Zündflamme gelangen. Es wird  so verhindert, dass die Zündflamme bei jedem       kurzzeitigen    Rückstau, z. B. durch kurze  Windstösse, sofort ausgelöscht wird.  



  Der Gasbadeofen nach der     Fig.    5 zeigt  den üblichen Aufbau eines an der Wand  aufzuhängenden Durchlauferhitzers. 10 ist  die     Wärmeaustauschvorrichtung,    12 die Zug  unterbrechungshaube, die beide von einem       Blechaussenmantel    50 umschlossen werden,  der mit den     Zugunterbrechungsöffnungen    15  versehen     ist.    13 ist der Abgasstutzen. Das  kalte Wasser gelangt durch Leitung 51 über  ein Ventil 52 in eine Rohrschlange 53 und  wird dort durch die emporsteigenden heissen  Gase erhitzt. Das Gas strömt von der Haupt  gasleitung 18 über ein     Hauptgasventil    23 zu  dem Hauptbrenner 16.

   Als     Rückstausiche-          rung    wird auch hier die Zündflamme be  nützt. Von der     Zugunterbrechungshaube    12  zweigt wieder die Löschgasleitung 43 ab,  die als Fallrohr 44 innerhalb des Blech  aussenmantels 50 bis zu dem selbsttätigen       Sieherheitszündbrenner    29 führt. In das  Fallrohr 44 ist ein flacher kastenförmiger  Behälter 49 eingeschaltet, der von dem Blech  aussenmantel 50 mit umschlossen wird. Tritt  in dem Abzug für die Abgase ein Stau ein,  so entsteht in der     Zugunterbrechungshaube     12 durch die heissen     Brennergase    eine Druck  erhöhung.

   Infolgedessen wird ein Teil der       sauerstoffarmen    Abgase in die     Löschgaslei-          tung    43 gedrängt und durch das Fallrohr  44 nach unten geleitet. Um das Abwärts  strömen der Löschgase in dem Fallrohr 44  zu verstärken, ist das Fallrohr und die Er  weiterung 49 durch eine Zwischenwand 58  vom     Wärmeaustauscher    10 getrennt. Die  Zwischenwand 58 soll die Wärme von der       Löschgasleitung    43, 44, 49 fern halten.

   Sie  wird     zweckmässigerweise    so angeordnet, dass       zwischen    der     Löschgasleitung    43, 44, 49  und dem     Wärmeaustauscher    10 ein Zwi-         schenraum    für den Durchgang von Kühlluft  entsteht. Es kann auch noch eine besondere  Kühlung (Wasser, Luft) für die     Löschgas-          leitung    43, 44 vorgesehen sein. Die in dem  kalten, Fallrohr sich rasch abkühlenden Ab  gase sinken in dem Fallrohr 44 rasch herab  und üben dadurch eine Saugwirkung auf die  aus der     Zugunterbrecherhaube    12 nachdrän  genden Abgase aus.

   Haben die Löschgase  die Zündflamme gelöscht, so schliesst die  Membran 30 des Zündbrenners 29 das     Zünd-          ventil    32, und es tritt in der Steuerkammer  27 des     Membranvenhls.    23 ein Druck auf,  der die Membran 24 gegen den     Gasdurch-          lass    presst und ihn schliesst.  



       Fig.    7 zeigt den     Sicherheitszündbrenner     29 mit einem lösbaren Anschluss der Abgas  leitung 43, 44 in grösserem Massstab. Am  Stutzen 59 des Zündbrenners ist das Ventil  gehäuse 29 befestigt, das durch eine mit  einer Brenneröffnung 31 versehene Membran  30 abgeschlossen ist. 32 ist ein Ventilkörper,  der bei erloschener Zündflamme unter Zwi  schenschaltung einer Feder 61 durch die  Membran 30 auf den Ventilsitz 60 gepresst  wird. Das Steuergas gelangt durch eine Lei  tung 28 zu dem Ventil.

   Wird die Membran  30 durch eine Flamme erwärmt, so wölbt sie  sich, hebt das Ventil 32 von dem Sitz 60 ab  und lässt das Steuergas ausströmen. 63 ist  eine Öffnung, durch die man einen     Anzünd-          gasstrom    unter Umgehung des geschlossenen  Ventils 32 zur Brenneröffnung 31 schicken  kann, um eine     Anzündflamme    zu bilden. An  das Ende der Löschgasleitung 43, 44 ist ein  Metallschlauch 64 angeschlossen, der in einem  Mundstück 65 endet.

   Dieses Mundstück 66  ist wie ein     Überstülpdeckel    ausgebildet, des  sen Rand das Ventilgehäuse 29 des     Zünd-          ventils    umfasst und der den Brenner bis auf  eine der Brenneröffnung 31 gegenüber  stehende Öffnung 67 in der Deckplatte 66  des Mundstückes abdeckt. Zwischen der  Deckplatte 66 und der Membran 30 ist ein  Zwischenraum freigelassen, durch den die       Löschgase    von allen Seiten auf die Brenner  öffnung 31 zuströmen können, um durch die  Öffnung 67 abzufliessen.

   Auf diese Weise      wird die durch die Deckelöffnung 67 hin  durchschlagende Zündflamme rasch und  sicher erstickt, ohne irgendeine Beeinträchti  gung der Flammen des Hauptbrenners, die  ungestört     weiterbrennen,    bis das Hauptgas  ventil 23 infolge des     Erlöschens    der Zünd  flamme auf die schon mehrfach beschriebene  Weise geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Rückstausicherungseinrichtung an gas beheizten Geräten nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes Nr. 164480, bei der im Wege der Rückstaugase eine Warteflamme angeordnet ist, die durch die rückströmenden Gase erstickt wird und durch ihr Erlöschen das Schliessen des dem Hauptbrenner vor geschalteten Hauptgasventils bewirkt, da durch gekennzeichnet, dass die Einrichtung so getroffen ist, da.ss der Warteflamme bei Stau und Rückstrom ein Abgasstrom zu geführt wird,
    der aus einem Teil von den vom Verbrennungsraum herkommenden sauerstoffarmen Abgasen besteht und an einer solchen Stelle des Abgasweges abge zweigt wird, an der nur bei Stau und Rück strom ein Überdruck herrscht. UNTERANSPR-CCHE 1. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmestelle des Löschgas- stromes an einer Stelle angeordnet ist, an der bei Stau eine Bewegungsumkehr der vom Verbrennungsraum kommenden Ab gase stattfindet.
    2. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Abzweig stelle des Löschgasstromes oberhalb der Zugunterbrechung im obern Teil der Zugunterbrecherhaube (12) angeordnet ist. 3. Rüekstausicherungseinrichtung nach Pa tentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fall rohr (44) vorgesehen ist, in dem die Löschgase durch ihr Eigengewicht zu. der Warteflamme gelangen.
    4. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fall rohr (44) für die Löschgase mit wärme abführenden Mitteln versehen ist, durch welche die Löschgase auf eine niedrigere Temperatur gebracht werden. 5. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Löschgasleitung (43, 44) und den wärmeabgebenden Teilen des gasbeheiz ten Gerätes eine Trennwand (58) an geordnet ist, die zwischen der Löschgas- leitung und dem wärmeabgebenden Teil Zwischenraum für den Durchgang von Kühlluft freilässt.
    6. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Löschgase Mittel zur Verzöge rung der Löschgasgeschwindigkeit ein geschaltet sind. 7. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Löschgasleitung (43, 44) nicht an allen Stellen der gleiche ist.
    B. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Löschgasleitung (43, 44) ein Be hälter (49) eingeschaltet ist, dessen Quer schnitt grösser ist als derjenige der Löschgasleitung. 9. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche nur die vom Verbrennungsraum herkom menden sauerstoffarmen Abgase zu der Löschgasleitung hinleiten, während die aus dem Abzug zurückströmenden, mit Luft vermischten Abgase durch Neben wege abgeleitet werden.
    10. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da- durch gekennzeichnet, dass bei der Ab zweigstelle (43) der Löschgase eine in den Weg der Abgase hineinragende Leit- fläche (45) vorgesehen ist, durch welche die gestauten Brennerabgäse der Lösch- gasleitung (43) zugeführt, die aus dem Abzug zurückströmenden, mit Luft ver mischten Abgase dagegen von der Lösch- gasleitung (43) fort in Nebenwege ab geleitet werden.
    11. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschgasleitung (43, 44) in einem Mundstück (65) endet, das den Brenner (29) der Warteflamme um schliesst und nur eine Austrittsöffnung (67) für die Löschgase freilässt, die zu- gleich einen Durchlass für die Warte flamme bildet. 12. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass das Mund stück (65) nach Art eines abnehmbaren Überstülpdeckels ausgebildet ist, dessen Rand das Brennergehäuse (29) der Warteflamme umfasst.
    13. Rückstausicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (65) durch ein biegsames Rohr (64) mit der Löschgasleitung (43, 44) verbunden ist.
CH168337D 1932-02-17 1933-01-31 Rückstausicherungseinrichtung an gasbeheizten Geräten. CH168337A (de)

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