CH168420A - Einrichtung an Schergattern und ähnlichen Vorrichtungen zur gemeinsamen Regelung der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen. - Google Patents

Einrichtung an Schergattern und ähnlichen Vorrichtungen zur gemeinsamen Regelung der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen.

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CH168420A
CH168420A CH168420DA CH168420A CH 168420 A CH168420 A CH 168420A CH 168420D A CH168420D A CH 168420DA CH 168420 A CH168420 A CH 168420A
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  Einrichtung an     Schergattern    und ähnlichen Vorrichtungen zur gemeinsamen Regelung  der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung an     Schergattern    und ähnlichen Vor  richtungen mit je aus einer Bremsrolle und  einem darum gelegten biegsamen, durch  Gewicht oder Feder belasteten Bremsorgan  bestehenden     Spulenbremsen    zur gemeinsamen  Regelung der Bremswirkung an einer oder  mehreren Reihen von Spulen. Bei einer bereits  bekannten Einrichtung dieser     Art    sind die  biegsamen Bremsorgane, die aus Bändern  oder Kordeln bestehen können, mit ihren  festen Enden an parallel zu den     Spulenreihen     verschiebbaren Stangen befestigt.

   Durch Ver  schieben der Stangen kann der Winkel, mit  welchem die biegsamen Bremsorgane die zu  gehörigen Rollen umspannen, geändert und  damit die Bremswirkung geregelt werden.  Diese Einrichtung ist zwar einfach, bei ihr  ist aber nur eine begrenzte Regelungsmög  lichkeit gegeben, weil wegen der Befestigung  der Bremsorgane an geradlinig geführten    Stangen der     Umspannungswinkel    nur .in ge  ringen Grenzen geändert werden kann.  



  Demgegenüber besteht das Wesen der  Erfindung darin, dass der Festpunkt eines  jeden Bremsorgans an einem um die Achse  der zugehörigen Spule drehbaren Zahnrad  angeordnet ist und mit den Zahnrädern einer  jeden Reihe von Spulen eine zur Drehung  der Räder dienende, verschiebbare Zahnstange  kämmt. Bei dieser neuen Einrichtung kann  der Winkel, mit welchem die biegsamen  Bremsorgane die Bremsrollen umspannen, in  erheblich weiteren Grenzen geändert werden  als bei der     vorbekannten    Einrichtung.

   Während  nämlich bei geradliniger Verstellung der  Festpunkt der grösste     Umspannungswinkel     kaum<B>1800</B> beträgt, können bei der neuen  Einrichtung mit um die     Spulenachsen    krei  senden Festpunkten die biegsamen Brems  organe nahezu um den vollen Umfang der  Bremsrollen     herumgeführt    werden, wodurch      eine überaus weitgehende und feinstufige  Regelung der Bremswirkung möglich ist.  Diese weitgehende Regelungsmöglichkeit ist  vor allem bei     Schergattern    von ausserordent  licher Bedeutung, denn hier kommt es ganz  besonders darauf an, dass die Bremswirkung  ganz allmählich von Null bis auf den Höchst  wert gebracht werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, wobei der Einfachheit halber nur  ein Teil einer     Spulenreihe    eines     Schergatters     dargestellt ist. Dabei zeigen       Fig.    1 eine Vorderansicht mit teilweisem  Schnitt und       Fig.    2 eine     Seitenansicht.     



       a    ist eine der je eine     Spulenreihe    tragen  den Längsleisten eines     Schergatters.    Diese  Leisten sind vorteilhaft nach der Seite geneigt,  also schräg angeordnet, damit die Gewichte  der Bremskordeln von den     Gatterleisten    frei  hängen. Die Leiste     a    trägt eine Reihe von  festen Achsen b, auf welche die hohlen Auf  steckdorne c für die Spulen d drehbar, aber       unverschiebbar    gelagert sind. Jeder Dorn c  trägt, wie üblich, an seinem der Leiste a  benachbarten Ende eine nach Art einer Seilrolle  ausgebildete Bremsrolle f.

   Um jede Brems  rolle ist eine Kordel     g    oder ein anderes bieg  sames Bremsorgan gelegt, dessen eines Ende  festliegt, während das andere Ende frei  herabhängt und ein Belastungsgewicht h trägt.  Dieses Gewicht besteht vorteilhaft aus einem  Tragkörper und einer Mehrzahl von darauf  sitzenden auswechselbaren Ringen, so dass  durch     Anbringung    einer grösseren oder klei  neren Zahl von Ringen die Grösse des Ge  wichtes in weiten Grenzen verändert werden  kann.  



  Hinter den Aufsteckdornen c ist auf jeder  Achse<I>b</I> ein Zahnrad<I>i</I> drehbar gelagert. Die  Zahnräder i tragen je eine Öse k, an welcher  das feste Ende der Bremskordel g des zum  Rad gleichachsigen     Spulendorns    c befestigt  ist. Der Festpunkt einer jeden Bremskordel     y     kann also durch Verdrehen des Zahnrades i  verlegt werden, und zwar so, dass er im  Kreise um die Bremsrolle f herumwandert.

      Auf diese Weise ist es, wie ersichtlich,  möglich, die Bremswirkung ohne Veränderung  der Gewichtsbelastung in weiten Grenzen  dadurch zu regeln, dass der Festpunkt     k    der  Bremskordel     g    in der einen oder andern  Richtung verschoben und damit der Winkel  oder die Umfangslänge, auf welcher die  Bremsrolle f von der Kordel     g    umspannt  wird, vergrössert oder verkleinert wird. Mit  den an jeder Längsleiste a vorgesehenen,  also zu einer Reihe von Aufsteckdornen und  Spulen gehörigen Zahnrädern i kämmt eine  an der     Gatterleiste        a    geführte Zahnstange in,  die in ihrer Längsrichtung hin und her ver  schoben und durch nicht gezeichnete Mittel  in jeder Lage festgestellt werden kann.

   Mit  Hilfe dieser Zahnstange können sämtliche  Zahnräder i gleichzeitig gedreht und damit  sämtliche Bremsen einer und derselben Spulen  reihe gemeinschaftlich geregelt werden. Die  Verschiebung der Zahnstange     in    kann durch  eine Schraube erfolgen, die gleichzeitig auch  die Stange in der jeweiligen Stellung fest  hält. Die Zahnstange kann aber auch un  mittelbar von Hand verschoben werden, wo  bei sie durch     glemmung    festgehalten werden  kann.

   Sollen die Bremsen bei mehreren oder  sämtlichen     Spulenreihen    des     Schergatters          gemeinsam    geregelt werden, dann werden die  an den verschiedenen     Gatterleisten    a geführten  Zahnstangen in durch einen oder mehrere  Querbalken oder in anderer Weise zur ge  meinschaftlichen Bewegung miteinander ge  kuppelt.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich, bedarf es  nur einer einfachen Verschiebung der Zahn  stangen m, um die Bremswirkung bei allen  Spulen einer oder mehrerer Reihen des     Scher-          gatters    oder bei sämtlichen Spulen des Gatters  gleichzeitig zu regeln. So kann man zum  Beispiel beim     Ingangsetzen    der Schermaschine  durch entsprechende Verschiebung der Zahn  stangen<I>na</I> die Räder<I>i</I> so drehen, dass die  Bremskordeln     g    die Bremsscheiben f nur  eben tangieren, wodurch die Fäden beim  Anlaufen der     Maschine    ganz oder fast span  nungslos sind.

   Durch entgegengesetzte Ver  schiebung der Zahnstangen kann dann die      Spannung sämtlicher Fäden gleichzeitig all  mählich erhöht werden, bis der für das Auf  bäumen der Kette erforderliche Höchstwert  der Fadenspannung erreicht ist. Sind sämt  liche Bremskordeln     g    gleichmässig belastet,  dann ist bei allen Spulen die gleiche Brems  wirkung gewährleistet. Man kann natürlich  auch einzelne Spulen verschieden belasten,  falls der eine oder andere Faden eine stär  kere Spannung erhalten soll als die übrigen  Fäden.  



  Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei  Abänderungen des gezeichneten Beispiels  möglich. So könnte für je zwei benachbarte  Reihen von Spulen eine gemeinsame Zahn  stange vorgesehen sein, die entsprechend  breit ausgeführt und an beiden Längsrändern  mit Zähnen versehen ist. Ferner könnten die  im Beispiel dargestellten Gewichte durch Fe  dern, und zwar sowohl durch schraubenför  mige Drahtfedern als auch durch Blattfedern  ersetzt werden, die ebenfalls auswechselbar  oder auch einstellbar sein können. In diesem  Falle findet bei der Drehung der die Fest  punkte der Bremskordeln tragenden Räder  ausser einer Verkleinerung oder Vergrösserung  des von den Kordeln umspannten Umfangs  teiles der Bremsrollen gleichzeitig auch eine  Verkleinerung oder Vergrösserung der Feder  spannung statt, so dass die Bremswirkung  in doppelter Hinsicht geregelt wird.

   Die Er  findung ist ausser bei     Schergattern    auch bei  andern Vorrichtungen anwendbar, bei welchen    die Bremswirkung bei einer oder mehreren  Reihen von Spulen gemeinschaftlich regelbar  sein soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Schergattern und ähnlichen 'Vorrichtungen mit je aus einer Bremsrolle und einem darum gelegten biegsamen, durch Gewicht oder Feder belasteten Bremsorgan bestehenden Spulenbremsen zur gemeinsamen Regelung der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Festpunkt eines jeden biegsamen Bremsorgans an einem um die Achse. der zugehörigen Spulen drehbaren Zahnrad angeordnet ist und mit den Zahn rädern einer jeden Reihe von Spulen eine zur Drehung der Räder dienende, verschieb bare Zahnstange kämmt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangen mehrerer Spulenreihen zur gemeinschaft lichen Bewegung miteinander gekuppelt sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangen sämtlicher Spulenreihen zur gemeinschaft lichen Bewegung miteinander gekuppelt sind.
CH168420D 1932-05-19 1933-04-20 Einrichtung an Schergattern und ähnlichen Vorrichtungen zur gemeinsamen Regelung der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen. CH168420A (de)

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CH168420D CH168420A (de) 1932-05-19 1933-04-20 Einrichtung an Schergattern und ähnlichen Vorrichtungen zur gemeinsamen Regelung der Bremswirkung an einer oder mehreren Reihen von Spulen.

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