CH168465A - Verfahren zur Herstellung von Mehrfarben-Lichtfiltern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mehrfarben-Lichtfiltern.Info
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Description
verfahren zur Herstellung von Mehrfarben-Lichtfiltern. Gegenstand der Erfindung bildet ein Ver fahren zur Herstellung von Mehrfarben-Licht- filtern, bei dem mindestens eine von je zwei mit ihren Rändern aneinanderzufügenden Filterschichten unmittelbar auf eines der Deckgläser gegossen und nach dem Trocknen passend begrenzt wird.
Mehrfarbenfilter, insbesondere solche, bei denen die verschiedenen Farben in Streifen form nebeneinander liegen, werden bisher in der Weise hergestellt, dass die Streifen aus Filterfolien geschnitten und nebenein ander auf eines der Deckgläser mit Hilfe von Canadabalsam aufgeklebt werden; das zweite Deckglas wird dann ebenfalls mit Canadabalsam aufgeklebt. Dieses Verfah ren hat verschiedene Nachteile, da die zugeschnittenen Filterfolien beim Aufkleben mit Canadabalsam nur sehr schwer genau passend aneinander geklebt werden können, so dass man auch aus diesem Grunde die Grenzen der Farbflächen mit einer Schwarz linie überdeckt hat.
Es ist vorteilhafter, die Farbflächen eines Mehrfarbenfilters nicht durch Ausschneiden von Filterfolien herzustellen, sondern wenig stens eine der Filterschichten auf ein als Schichtträger dienendes Deckglas aufzugiessen und die Farbfläche dann durch Zurecht schneiden der auf dem Deckglase getrock neten Filterschicht passend zu begrenzen. Da die aufgegossene Filterschicht bei diesem Ver fahren dauernd mit einem starren Schicht träger verbunden ist, kann sie sich nicht verziehen und daher ganz genau passend an eine zweite Farbschicht angesetzt werden.
Das Verfahren kann in der Weise aus geführt werden, dass zwei Deckgläser auf ungefähr den Filterfarbflächen entsprechen den Zonen mit den Filterschichten begossen werden, derart, dass je zwei im fertigen Fil ter aneinanderstossende Farben sich auf den Deckgläsern befinden. Es werden dann durch Entfernen der überflüssigen Schichtflächen teile die Grenzlinien der Farbflächen genau hergestellt und darauf die Deckgläser so mit einander verbunden, dass die Grenzlinien der Farbflächen genau aneinander stossen.
Wenn nur eine von zwei mit ihren Rän dern zusammenzusetzenden Farbschichten nach dem Verfahren erzeugt und begrenzt werden soll, kann man die andere Farbschicht wie bisher aus Filterfolie ausschneiden und entweder auf das gleiche Deckgals oder auf ein 'anderes Deckglas aufkleben und das letztere mit dem ersteren -so zusam mensetzen, dass die Ränder der Schichten ge nau zusammenstossen.
Der Werdegang eines aus drei Farb- streifen und zwei Schwarzsegmenten zu sammengesetzten Mehrfarbenfilters nach dem Verfahren der Erfindung ist in den Abbil dungen beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 zeigt das Deckglas I, das in der Mitte einen Aufguss einer Grün-Filterschicht g erhalten hat, während die beiden seitlichen Segmente mit einer Schwarz-Filterschicht s begossen sind.
Abb. 2 stellt das Deckglas II dar, das je zur Hälfte mit einer Rot-Filterschicht r und einer Blau-Filterschicht b begossen ist. Die Grenzlinien dieser Filteraufgüsse brauchen sich nicht genau zu entsprechen; sie brauchen nicht geradlinig zu sein; es schadet auch nichts, wenn die Filterfarbstoffe an den an einanderstossenden Filterflächen ein wenig in die Nachbarflächen diffundieren, da diese Begrenzungslinien bei der weiteren Bearbei tung der Filterschichten entfernt werden.
Auf dem Deckglas I wird nunmehr zum Beispiel mit Hilfe von Messern oder messer artigen Schabvorrichtungen der mittlere Grünstreifen genau in der Form begrenzt, in der er später auf dem fertigen Filter vor- liegen soll. Auf dieselbe Weise erhalten die Schwarzsegmente ihre scharfe Begrenzungs linie, mit der sie später an den Blau- und an den Rotstreifen des DTeifarbenfilters an stossen sollen. Das Deckglas I hat jetzt das in Abb. d dargestellte Aussehen. Zwischen den auf das Deckglas I gegossenen Filter flächen s und g sind also zwei glasklare Aussparungen a entstanden.
In derselben Weise wird das Deckglas II bearbeitet, das dabei das Aussehen der Abb. 4 erhält und neben den Blau- und Rotstreifen die Frei flächen a' hat, die sich mit den Farbflächen des Deckglases I decken. Abb. 5 stellt das fertige Deifarbenfilter dar, .das durch Ver einigen der in den Abb. 3 und 4 dargestell ten Deckgläser entstanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Mehr- farben-Lichtfiltern, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine von je zwei mit ihren Rändern aneinanderzufügenden Filterschich ten unmittelbar auf eines der Deckgläser ge gossen und nach dem Trocknen passend be grenzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Deckgläser auf den Farbflächen im fertigen Filter un gefähr entsprechenden Zonen mit den Fil terschichten begossen und nach dem Trock nen passend begrenzt werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckgläser so mit einander verbunden werden, dass die Grenzlinien der Farbflächen genau an einander stossen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE168465X | 1932-04-07 |
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ID=5687252
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|---|---|---|---|
| CH168465D CH168465A (de) | 1932-04-07 | 1933-04-07 | Verfahren zur Herstellung von Mehrfarben-Lichtfiltern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH168465A (de) |
-
1933
- 1933-04-07 CH CH168465D patent/CH168465A/de unknown
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