CH168536A - Akkumulator mit Lösungskathode. - Google Patents
Akkumulator mit Lösungskathode.Info
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Description
Akkumulator mit Lösungskathode. Bei den bekannten Akkumulatoren mit Lösungskathode ist es schwierig, das bei der Entladung gelöste Metall bei der Ladung wieder quantitativ und festhaftend - auf der Kathode niederzuschlagen und im Ruhezu- stande die Selbstentladung des Akkumulators zu verhindern. Durch Amalgamierung der Kathode kann nur dann die Selbstentladung vermieden werden, wenn das Quecksilber sehr stark aufgetragen wird. Es tropft dann aber bei der geringsten Erschütterung ab und wird wirkungslos.
Die Erfindung betrifft einen neuen Akku mulator mit Lösungskathode, der bei leichtern Gewicht eine Spannung bis zu 2,8 Volt be sitzen und bei dem Selbstentladung im Ruhe zustande nicht eintreten kann.
Der Akkumulator mit Lösungskathode und einem die Anode und Kathode trennen den Diaphragma ist dadurch gekennzeichnet, dass das Diaphragma von der Kathode getra gen und ein gegen den Anodenraum vollkom men abgeschlossener Kathodenraum gebildet ist. Infolgedessen wird das bei der Entladung gelöste Kathodenmetall nicht in den Anoden raum gelangen, sondern in dem Kathoden raum verbleiben. Hierdurch kann einerseits die Selbstentladung verhindert und anderseits erreicht werden, dass sich das gelöste Metall bei der Ladung quantitativ und festhaftend auf der Kathode niederschlägt.
Auf der Zeichnung sind einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Akkumulator im Längs schnitt, der durch das Diaphragma in einen obern Anoden- und einen untern Kathodenraum geteilt ist; Fig. 2 zeigt einen Akkumulator im Längs schnitt, bei dem zwei Kathoden. mit Diaphrag- men versehen sind; Fig. 3 zeigt eine Lösungskathode nach Fig. 2 in Ansicht; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 einen Schnitt nach V-V der Fig. 3;
Fig. 6 zeigt eine Lösungskathode mit bei derseits angebrachtem Diaphragma im Längs schnitt. In Pig. 1 ist. a das Akkumulatorgehäu@e; b ist ein wagrecht angeordnetes Leitblech, dessen senkrechte Ableitung c im Gehäuse isoliert angeordnet ist. Auf dem Leitblech b liegt der wagrecht ausgebildete Teil d der Lösungskathode auf. Diese ist mit senkrech ten, einander gegenüberliegenden Kathoden e versehen, also U-förmig ausgebildet. Die Ka thode d kann auch an allen Seiten mit senk rechten Kathoden e versehen, sowie teller förmig ausgehöhlt ausgeführt werden. f ist die Anode: Anode und Kathode sind durch das Dia.
phragma g voneinander getrennt, so dass ein abgeschlossener Kathodenraum geschaffen wird. Das Diaphragma g läuft nach unten schräg abfallend zusammen, ist also V-förmig ausgebildet und liegt auf den obern Enden der senkrechten Kathoden e auf. Ferner liegt das Diaphragma g an den Innenwandungen des Akkumulatorgehäuses an. Oberhalb des Diaphragmas g ist die Anode f angeordnet, und zwar so, dass sie auf dem Diaphragma g aufsitzt.
Aus der Anode f herausfallende Masseteilchen können nicht in den Kathoden raum gelangen, sondern werden von dem Diaphragma g zurückgehalten. Das Dia phragma kann auch in Form eines umge kehrten Kegels ausgeführt werden.
Von den senkrechten Kathoden e sich ab lösende Teile fallen stets auf die Kathode d, wodurch Kapazitätsverluste vermieden wer den. Um eine nur senkrechte Lösungskathode zu verwenden, kann das Diaphragma direkt an dieser befestigt werden.
In Fig. 2 ist ein mit solchen Kathoden versehener Akkumulator dargestellt. In dieser Figur ist a wieder das Akkumulatorgehäuse, e sind die Kathoden und f die Anode.
Die Lösungskathode e nach Fig. 2 ist in den Fig. 3-5 gesondert dargestellt.
Nach diesen Figuren dient die eine Seite der Kathode e als wirksame Fläche, während die. Rückseite durch Isoliermaterial abgedeckt ist, um zu verhindern, dass auf der Rückseite Lokalreaktionen entstehen. Zu diesem Zweck ist die Kathode e einschliesslich des aus dem Elektrolyten herausragenden Teils mit einem Gehäuse aus Isoliermaterial umpresst, welches nur die wirksame Kathodenfläche frei lässt. In diesem Gehäuse h aus Isoliermaterial sind parallel zur wirksamen Kathodenfläche ver laufende Nuten' i zur Anbringung des Dia phragmas y vorgesehen.
Bei der Kathode e nach Fig. 6 ist das Ge häuse h, so ausgeführt, dass beide Flachseiten der Kathode als wirksame Flächen frei blei ben.. Vor jeder wirksamen Fläche ist ein Diaphragma g vorgesehen.
Bei Lösungskathoden schlägt sich das ge löste wirksame Metall erst bei der Ladung wieder auf dem festen Kathodenteil nieder, so dass an Stelle von Metallblechen für die Kathoden auch Metallfolien verwendet wer den können, aus Material, welches von dem Elektrolyten nicht angegriffen wird. Derartige Metallfolien werden zweckmässig auf säure festem Isoliermaterial aufgewalzt verwendet.
Bei dem neuen Akkumulator mit Lösungs kathode und einem durch das Diaphragma abgeschlossenen Kathodenraum ist ein Elek trolyt hoher Säurekonzentration verwendbar, wobei sich im Anodenraum eine höhere Säure konzentration als im Kathodenraum einstellen kann. Auch kann ein allzu schnelles Absin ken der Klemmenspannung bei hoher Be lastung während der Entladung verhindert werden.
Die Verwendung eines Elektrolyten hoher Konzentration ist aber in der Akkumulatoren technik von besonderer Wichtigkeit, weil da durch Masse und Gewicht des Elektrolyten bezw. Grösse und Gewicht des Akkumulators vermindert werden können.
Als Elektrolyte für den Akkumulator können verwendet werden: 40-80prozentige Schwefelsäurelösung oder eine Lösung von Zinksulfat und Mangansalzen (Mängansulfat, Manganammoniumsulfat) oder Zinkohromat- bezw. Zinkbichromatlösung.
Wird als Elektrolyt eine Zinkchromat- lösung benutzt, so entsteht aus dieser bei der Ladung durch Oxydation eine Zinkbicbromat- lösung und aus dieser bei der Entladung wieder eine Zinkchromatlösung. Mit einer Zinkchromat- bezw. Zinkbichromatlösung als Elektrolyt wird eine besonders gute Wirkung erzielt, wenn als Anode eine solche aus Mangansuperogyd benutzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Akkumulator mit Lösungskathode und einem die Anode und Kathode trennenden Diaphragma, dadurch gekennzeichnet, dass das Diaphragma von der Kathode getragen und ein gegen den Anodenraum vollkommen abgeschlossener Kathodenraum gebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Diaphragma V- förmig ausgeführt ist und auf den obern Enden einer U-förmig ausgebildeten Ka thode aufliegt, während die Anode, ober halb des Diaphragmas angeordnet, in des sen Vertiefung aufsitzt. 2.Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kathode und deren Ableitung ein Gehäuse aus Isolier- material unter Preilassung der wirksamen Kathodenfläche aufgepresst ist, welches mit Nuten zur Anbringung des Diaphragmas versehen ist. 3. Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kathodenmaterial, auf dem sich das gelöste Metall bei der Ladung niederschlägt, eine Metallfolie, die vom Elektrolyten nicht angegriffen wird und die auf säurefestem Isoliermaterial be festigt ist, verwendet ist. 4.Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer 40-80prozentigen Schwefelsäure lösung besteht. "o. Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer Lösung von Zinksulfat und Mangan salzen besteht. 6. Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer Lösung von Zinkchromat bezw. Zink bichromat besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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