CH168555A - Frequenzrelaissatz. - Google Patents
Frequenzrelaissatz.Info
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- H01H51/30—Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
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Description
Frequenzrolaissatz. Bei mit Tonfrequenz arbeitenden Fern- steueranlagen, bei denen die verschiedenen Schaltvorgänge durch Senden verschiedener, etwa innerhalb einer Oktave liegender Fre quenzen bewirkt werden, macht die Massen herstellung der als Empfangsapparat dienen den Resonanzrelais Schwierigkeiten.
Vom Standpunkt der Massenfabrikation aus wird man stets dahinstreben, die Relais für sämt liche Ansprechfrequenzen möglichst gleich- förmi-, züi bauen; die Durchführung dieser Bauregel wird aber dadurch erschwert, dass sieh die mechanischen Schwii)p-,ungssysteme hinsichtlich ihrer Form, ihrer i#igenscha#ften -und ihrer Rückwirkung auf den elektrischen Teil (Erregermagnet und Kondensator) in Abhängigkeit von der Frequenz stark ändern.
Die Erfindung zeigt aus diesen Schwie- rigkeiten Erf indungsgemäss einen einfachen erhalten Ausweg die <B>'</B> Zungen, von ihrer Länge abgesehen, für die versehie- denen Ansprechfrequenzeil durchwegs die gleiche Form. Dadurch wird die Serien herstellung der Zungen wesentlich erleich tert. Die Zungen können durch Abschneiden oder Abschleifen ihres freien Endes bequem auf die einzelnen Frequenzen abgestimmt werden.
Dabei ergibt sich auch eine denk bar einfache Lagerhaltung, da durchwegs die gleiche Zungensorte für sämtliche Relais benutzt werden kann.
Die Figuren beziehen sich auf Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. <B>-</B> In Fig. <B>1</B> sind beispielsweise einige Zun gen t,.-ies erfindungsgemässen Satzes dar gestellt. Die Zungen haben alle die gleiche Form, insbesondere auch gleiche Quer schnitte, nur bei<B>1</B> sind sie,<B>je</B> nach der Fre quenz, mehr oder weniger weit abgeschnitten oder zugeschliffen.
Um auch nach Einbau der Zunge 2 Tig. 2) in das Relais die Abstimmung zu erleichtern, wird der Abstand<B>8</B> des auf die Zunge einwirkenden Elektromagnetes<B>3</B> von der Einspannstelle 4 für den ganzen Relais satz gleich gemacht und so gewählt, dass auch noch die Zunge 2 für das Relais höch ster Frequenz über die Magnetpole<B>5</B> vor sieht. Beim ganzen Relaissatz sind dann die Zungenenden zwecks Abstimmung frei zu- 'rränglich. Die grösste Zungenlänge für das am tiefsten abgestimmte Relais ist bei 20 ge strichelt angedeutet.
Eine Vereinheitlichung des elektrischen Teils<B>6, 7</B> Wig. 2), der nach bekannten Vor schlägen etwa auf die Ansprechfrequenz des mechanischen Teils, Zunge 2, abgestimmt wird, wird dadurch erzielt, dass man für den ganzen Relaissatz den gleichen Kondensator <B>7</B> verwendet und nur durch Änderun-# der Windungszahl der Erregerwicklung<B>6</B> ab stimmt.
Um den für die Fernsteuerung zur Ver fügung stehenden Frequenzbereich, also -bei spielsweise eine Frequenzoktave möglichst gleichmässig für die einzelnen Relais auf teilen<B>'</B> zu können, wird für sämtliche Relais der Ansprechbereich wenigstens annähernd gleich gemacht, so dass sieh also für die Ansprechbreite im Amplituden-Frequenz- Diagramm. die gleiche Hertzzahl ergibt.
Man geht dabei von der neuen Erkenntnis aus, dass für den Anspreehbereich in erster Linie praktiseli das Dekrement des elektrischen Teils<B>61 7</B> Wig. 2) massgebend ist, die An- sprechbreite wird deshalb durch entspre chende Abgleichung des Dekremenies für den elektrischen Teil eingestellt.
In Fig. <B>3</B> ist zur Erläuterung in<B>Ab-</B> hängigkeit von der Frequenz r des Erreger stromes die Amplitude a der Zunge 2 (Fig. 2) aufgetragen. Die Strecke<B>A</B> ent spricht dabei dem Abstand A des Hammers <B>8</B> von der Ruhelagge der Zunge 2. Dieser Abstand ist durch den Anschlag<B>9</B> für den Hammer<B>8</B> bestimmt. Das Relais spricht nur dann an, wenn die Zunge den Hammer t5 trifft, wenn also a<B><I>></I> A</B> ist. Dies trifft bei der Resonanzkurve nach Fig. <B>3</B> für den Fre quenzbereich<B>32,0</B> bis<B>326</B> Hertz zu. Der Ansprechbereich beträgt also<B>6</B> Hertz.
Der Hammer<B>8</B> betätigt den Schalter<B>10.</B> Er kann aber auch mit einer Klinke ein Triebrad an treiben, das mittelst Nocken oder dergleichen einen Schalter steuert.
Um für sämtliche Relais möglichst mit der gleichen Hammerauordnung und Kon struktion auszukommen, und um bei sämt lichen Ansprechfrequenzen möglichst gleich- artifre kinematische Verhältnisse beim Ar beiten des Relais zu erhalten, werden die Zungen sämtlicher Relais auf wenigstens an nähernd gleiche Winkelamplituden einge stellt. Bei durch Dauermagnete<B>11</B> Wig. 2) polarisierten Relais ergibt- sieh die gleiche Schwingungsamplitude von selbst, wenn man die Relais entsprechend der oben angege benen Regel ausführt, und sämtliche Zungen gleichmässig polarisiert.
Sonst kann zwecks Erzielung gleicher Schwingungsamplitude der elektrische Teil<B>6, 7</B> des Relais, die meelianisch-magnetische Kopplung zwischen Zunge und Erregermagnet, durch Änderung des Luftspaltes zwischen den Polen<B>5</B> des Erregermagnetes<B>3</B> geändert werden.
Um die Schwingungsenergie der Zunge möo,lichst vollständig für die Schaltarbeit auszunutzen, macht man die auf den An griffspunkt reduzierten Massen des Ham mers<B>8</B> und der Zunge 2 möglichst gleich. Für die Praxis genügt es, wenn nur für die, mittlere Frequenz eine solche Massenabglei- chung durchgeführt ist, für die höheren und für die tieferen Frequenzen kann meist die (fleiche Hammermasse beibehalten werden.
,Sollten sich bei Frequenzen am obern oder untern Ende der Oktave Schwierig keiten ergeben, so kann man die Hammer abstände, sei es durch Verlagerung der Zungeneinspannung oder des Hammerlagers (r genüber dem Relaiskörper unter Beibehal- ge tung der Hammermasse so ändern, dass die Massenreduktion auf den Angriffspunkt (Punkte 12, Fig. <B>1)</B> für Hammer<B>8</B> und Zunge 2 die gleiche Grösse ergibt,
oder mim eD tn kann statt dessen mit einer Serie von Iläni- mern verschiedener Masse (durch<B>80</B> gle- strichelt angedeutet) arbeiten und durchwegs, den gleichen Abstand für den Angriffspunkt 12 von der Einspannstelle beibehalten. Der leichtere Hammer<B>8</B> wird dann für die höheren, der sehwerere <B>80</B> für die tieferen Frequenzen verwendet.
Will man für die einzelnen Frequenzen die Hammerabstände von der Einspannstelle unter Verwendung von Hämmern durchwegs gleicher reduzierter Masse verändern, so er hält man annäherungsweise dadurch die rich tigen Hammereinstellungen, wenn man diese ,in Punkten gleicher Federgeschwindigkeit angreifen lässt. Der Hammer taucht dann beim Ansprechen des Relais und bei sämit- liehen Frequenzen etwa gleichtief in den Schwingungsraum der Zunge ein, insbesou- dere wird dadurch verhütet, dass bei hohen Frequenzen der Hammer längere Zeit auf der #zehwingenden Zunge schwebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Frequenzrelaissatz, dessen Ansprechfre- quenzen etwa auf eine Frequenzoktave ver teilt sind, mit elektromagnetisch angetrie benen Zungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen für den gunzen Satz, abgesehen von der den einzelnen Ausprechfrequenzen angepassten Länge, gleiche Gestalt haben.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Relaissatz nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Zunge antreibende Elektromagnet für alle Re lais den gleichen Abstand von der Ein- spannstelle der Zunge hat, und dass die ser Abstand so gewählt ist, dass auch bei den grössten Frequenzen das Zungenende über den Magnetpol vorsteht und für die Abstimmung zugänglieh bleibt. 2.Relaissatz nach dem Patentanspruch, bei dein auch der elektrische, aus dem Er- regerniagnet und einem Kondensator be stehende Teil des Relais wenigstens an nähernd auf die jeweilige Ansprech- frequenz ab 'gestimmt ist, dadurch, ge kennzeichnet, dass die Relais durchwegs den -,leichen Kondensator haben und die Abstimmung durch Änderung der Win- dungszahl der Erregermagneten erfolgt ist.<B>3.</B> Relaissatz nach dem Patentanspruc'h und Unteransprucli 2, dadurch gekennzeieli- net, dass für sämtliche Relais der An- sprechbereich der Zunge, in Hertz gemes sen, gleich ist und etwa<B>6</B> Hertz im Amplituden-Frequenz-Diagrainm. beträgt und durch entsprechende Anpassung des Dekrements für den elektrischen Kreis eingestellt ist. 4.Relaissatz nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei gleicher Erregerspannung die Zungen durch ent sprechendes Abgleichen des elektrischen Teils auf etwa gleiche Winkelamplitude eingestellt sind. <B>5.</B> Relaissatz nach dem Patentansprucli, da durch gekennzeichnet, dass bei gleicher Erregerspannung die Zungen durch ent sprechendes Abgleichen des mechaniscli- magnetischen Kopplungsgrades auf etwa gleiche Winkelamplitude eingestellt sind.<B>6.</B> Relaissatz nach dem Patentanspruch, mit polarisierten Zungen, dadurch gekenn zeichnet, dass bei gleicher Erregerspan nung die Zungen durch entsprechendes Abgleichen der Zungenpolarisation auf etwa gleiche Winkelamplitude eingestellt sind. <B>7.</B> Relaissatz nach dem Patentanspruch, bei dem der Relaiszunge jeweils an einer be stimmten Stelle und in einem bestimm ten Abstand von der Ruhelage ein Ham mer gegenübersteht, dadurch gehenn- zeichnet, -dass die auf den Angriffspunkt reduzierte Hammermasse für eine mitt lere Ansprechfrequenz wenigstens an nähernd gleich ist der auf den Angriffs punkt reduzierten Zungenmasse,und dass für den ganzen Relaissatz gleiche Ham mermassen und gleiche Abstände des Angriffspunktes von der Einspannstelle beibehalten sind. <B>8.</B> Relaissatz nach dem Patentanspruch, bei -dem der Relaiszunge jeweils an einer bestimmten Stelle und in- einem be stimmten Abstand von der Ruhelage ein Hammer gegenübersteht, dadurel-i ge kennzeichnet, dass für die einzelnen Re lais nur die Abstände der Hammer- angriffspunkte gleichgross gehalten sind,die Hammermassen dagegen den in der Frequenz siel-i ändernden reduzierten Zungenmassen angepasst sind. <B>9.</B> Relaissatz nach dem Patentansprueli, bei dem der Relaiszunge jeweils an einer be stimmten Stelle und in einem bestimm ten Abstand von der Ruhelage ein Ham mer gegenübersteht, dadurch gekenn zeichnet, dass für sämtliche Relais die Hammermassen etwa gleich gross gehal ten sind, die Abstände der<U>Hammer-</U> angriffspunkte von der Zungeneinspann- stelle gegenüber dem Relaiskörper so ab- geglichen sind,dass sich für die Angriffs punkte durchwegs gleiche reduzierte Zungenmassen ergeben. zn <B>10.</B> Relaissatz nach dem Patentansprueli, bei dem der Relaiszunge jeweils an einer be stimmten Stelle und in einem bestimm ten Abstand von der Ruhelaue ein Ham mer gegenübersteht, dadurch gekenn zeichnet, dass die Angriffspunkte der Hämmer für die einzelnen Relais so ein gestellt sind, dass die Angrifisstellen "leiche Schwingungsgeschwindigkeit der Zunge haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE168555X | 1932-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH168555A true CH168555A (de) | 1934-04-15 |
Family
ID=5687322
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| CH168555D CH168555A (de) | 1932-05-12 | 1933-03-20 | Frequenzrelaissatz. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168555A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1006976B (de) * | 1955-05-07 | 1957-04-25 | Siemens Ag | Kontaktanordnung fuer Resonanzrelais |
-
1933
- 1933-03-20 CH CH168555D patent/CH168555A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1006976B (de) * | 1955-05-07 | 1957-04-25 | Siemens Ag | Kontaktanordnung fuer Resonanzrelais |
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