CH168580A - Fernsprechanlage mit in Gruppen geteilten Wählern und Leitungen. - Google Patents

Fernsprechanlage mit in Gruppen geteilten Wählern und Leitungen.

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CH168580A
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Merk Friedrich
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Merk Friedr
Fuld & Co Telephon
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  Fernsprechanlage mit in Gruppen geteilten Wählern und     Zeitungen.       In den Wählersystemen mit dekadischer  Gruppenteilung der Leitungen und mit  Wählern, die durch Nummernstromstösse ein  gestellt werden, werden im allgemeinen  Gruppen von 100 Teilnehmerleitungen ge  bildet. Diese Gruppen     haben    sich in der  seinerzeit von     Strowger    vorgeschlagenen An  ordnung     besonders    bei den     Leitungswählern     bisher unverändert erhalten.

   Hierbei ist jeder  der (Truppen von 100 Teilnehmerleitungen  eine der grössten Zahl gleichzeitiger Rufe  entsprechende Anzahl Leitungswähler zu  geordnet, an deren Kontakten die Teil  nehmerleitungen gleichmässig     vielfachge-          schaltet    sind. Alle Wähler, die für eine  Gruppe von 100 Teilnehmerleitungen     vorge-          sehen    sind, bilden somit eine Wählergruppe.  



       Diese    Anordnung der Wähler und ihrer       Vielfachleitungen    in unabhängig voneinander       ausgebildeten    Gruppen hat sich den allmäh  lich gesteigerten wirtschaftlichen Anfor  derungen gegenüber als unzulässig erwiesen,    da die Gruppen von nur 100 Teilnehmer  leitungen infolge der hierbei vorkommenden,  verhältnismässig grossen Verkehrsschwankun  gen eine unerwünscht grosse Zahl von Ver  bindungseinrichtungen (Wähler und Verbin  dungsleitungen) für die einzelnen Gruppen  erfordern.  



  Eine Beschränkung der Anzahl von Ver  bindungseinrichtungen ist durch eine Ver  grösserung der Leitungsgruppen mehrfach  versucht worden, beispielsweise in den Sy  stemen mit Maschinenwählern, die mit einem  Fassungsvermögen bis zu 500 Leitungen aus  gerüstet sind und durch Verwendung von  Hebdrehwählern für 200 Leitungen. Alle  diese Anordnungen haben jedoch keine be  friedigende Abhilfe geschaffen, sondern zum  Teil sogar erhebliche Verwicklungen der Ein  richtungen gebracht.  



  Von dieser Erfahrung ausgehend, schlägt  die Erfindung, welche ebenso wie die vorge  nannten Anordnungen eine Beschränkung der      Anzahl der Verbindungseinrichtungen an  strebt, eine erweiterte     Vielfachschaltung    von  Leitungsgruppen mit einer     gegenseitigen     Gruppenaushilfe vor.

   Dieser in besonderem  für Gruppen von Leitungswählern zum  ersten Mal ausgesprochene Gedanke wird bei  der Erfindung grundsätzlich in folgender  Weise verwirklicht:  Es werden in einer Fernsprechanlage mit  in wenigstens drei Gruppen geteilten Wäh  lern und     Leitungen    die Wähler aller Wäh  lergruppen mit zwei gleich ausgebildeten  Teilvielfachen     ausgebildet    und die Leitun  gen einer Gruppe sowohl in einem Teilviel  fach einer Wählergruppe, als auch in einem  Teilvielfach mindestens einer andern Wäh  lergruppe derart angeschlossen, dass die Zu  sammensetzung der beiden Gruppen von Lei  tungen, welche je in einer Wählergruppe an  geschlossen sind,     von.    Wählergruppe zu Wäh  lergruppe wechselt.  



  Die neu     hinzugefügte    zweite     Vielfaeh-          schaltungder    Leitungen schafft     für,die    Ver  bindungsherstellung mit einer gewünschten  Leitung neben dem bisherigen Verbindungs  weg über eine Wählergruppe noch einen  zweiten Verbindungsweg über eine andere  Wählergruppe. Allen Wählern jeder Gruppe  sind     hierdurch    zwei Gruppen von Leitungen  zugänglich. Die Wähler können daher in  geringerer Zahl vorgesehen sein, so dass eine  Ersparnis an Wählern und Verbindungs  leitungen eintritt.  



  Eine Anlage nach der Erfindung weist  gegenüber den bekannten     Anordnungen    fol  gende Unterschiede und Vorteile auf:  Die     -dekadische    Teilung .der Leitungen in  Gruppen von 100 Leitungen kann beibehal  ten werden und es können Wähler verwen  det werden, deren Kontaktfeld anstatt für  nur 100 Leitungen nunmehr für 2 X 100  Leitungen ausgebildet ist. Durch diese Er  haltung der Gruppen von 100 Leitungen wird  die leichte Teilbarkeit der Wähleranlagen  in     Unterämter    wie bei den bisherigen deka  dischen     Systemen    beibehalten.  



  In den Gruppenwählern, welche den     Lei-          tu?igswählern    unmittelbar vorgeordnet sind,    tritt eine Herabsetzung des Kontaktbedarfes  -in. Dies ist. darauf zurückzuführen, dass  die     Gruppenteilung    der Leitungswähler un  verändert bleibt, die Zahl dieser Wähler  jedoch kleiner als bisher wird.

   Die     Verrin-          gerung    der Zahl der an die genannten Grup  penwähler anzuschliessenden, zu Leitungs  wählern führenden     Verbindungsleitungen    er  leichtert für sie die Verwendung der voll  kommenen     Vielfachschaltung,    ohne dass  damit die Gefahr eines grösseren Zeitauf  wandes für .die Auswahl eines freien Lei  tungswählers in Kauf zu nehmen ist.       Abweichend    von allen bekannten Vielfach  schaltungen mit Gruppenaushilfe eignet  sich die vorliegende erfindungsgemässe Viel  fachschaltungsweise für alle Arten von Wäh  lern, insbesondere auch für Anrufsucher.  



  In     Fig.    1 ist schematisch ein Teil eines  ersten Ausführungsbeispiels des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es bedeuten die  Linien A, B und C drei Gruppen von Teil  nehmerleitungen, die je zwei durch kleine  Kreise I und     II    markierte Teilvielfache von  drei     Anrufsuchergruppen    zyklisch     mitein-          ander    verbinden. Die Linien     a,   <I>b,</I>     c    bedeuten  drei Gruppen von Verbindungsleitungen, an  welche die durch Pfeile     angedeuteten    Anruf  suchergruppen angeschlossen sind.

   Da die  Anrufsucher der drei     Anrufsuchergruppen     mit den Verbindungsleitungen der drei     Ver-          bindungsleitungsgruppen   <I>a, b</I> und     c    fest ver  bunden sind, werden im nachfolgenden nie       Anrufsuchergruppen    ebenfalls mit a, b und c  bezeichnet. Die Richtung .der Pfeile gibt nie  Einstellrichtung der Anrufsucher an. Es  sind hier, wie in allen folgenden Abbildun  gen, Wähler mit Nullstellung angenommen,  so dass die Pfeilrichtung zugleich die Reihen  folge für die     Belegung    der     untereinander     liegenden Teilvielfache I und     II    anzeigt.

   In  folge der erkennbaren Verschränkung     dler          Leitungsgruppen    A, B, C erscheint jede  dieser Gruppen in der einen     Annrufsucher-          gruppe    im Teilvielfach I und in der andern  im Teilvielfach Il. Die Anrufe jeder Teil  nehmergruppe können somit von je zwei An  rufsuchergruppen aufgenommen werden.      Durch eine entsprechende Ausbildung der       Anlassstromkreise    der Anrufsucher kann  man erreichen, dass die Anrufe zum Beispiel  aus der Teilnehmergruppe A jeweils von der  (eigenen)     Anrufsuchergruppe    a so lange  zuerst aufgenommen werden, bis alle Anruf  sucher dieser Gruppe besetzt sind.

   Wäh  rend dieser Zeit weiter hinzukommende An  rufe derselben Teilnehmergruppe A werden  über den inzwischen umgeschalteten     Anlass-          stromkreis    der     Anrufsuchergruppe    b zur  aushilfsweisen Erledigung überwiesen. Die       Anrufsuchergruppe    b kann deshalb eine ver  langte Aushilfe leisten, weil die Teilnehmer  der Gruppe B ihrerseits eine etwa nötige  Aushilfe von der     Anrufsuchergruppe    c er  langen können.  



  Würde die dritte     Anrüfsuchergruppe    c  fehlen und daher der Ring der     Vielfach-          scha.ltung    von den zwei     Anrufsuchergruppen     a und b allein gebildet sein, so hätte die       Teilnehmergruppe    B während des     Belegt-          sein.    der     beiden        Anrufsuchergruppen        a    und  b keine     l#löglichheit    mehr, einen Anruf zu  vollziehen.

   Das Vielfach der Anrufsucher  gruppen a und b würde in diesem Fall ein       gewöhnliches    verschränktes Vielfach der       Leitungsgruppen    A und B sein. Der Erfolg,  den die Erfindung anstrebt, kann nur     er-          reieht    werden, wenn die Zusammensetzung  der beiden Gruppen von Leitungen, welche  in jeder     Wählergruppe    angeschlossen sind,  von Wählergruppe zu Wählergruppe wech  selt. Zur Bildung solcher Leitungsvielfache  sind wenigstens drei Gruppen von Wählern  und Leitungen nötig.

   Hierbei wird es     näm-          lieh    erst möglich,     dass    mit derselben Zahl  und Grösse der Wähler in den Gruppen ver  hältnismässig mehr Anrufe als bei nur zwei  Gruppen aufgenommen werden können.  Wenn man zum     Beispiel    den     Teilnehmer-          gruppen    A, B.

   C je fünf Anrufsucher     zu-          ordnet,    so können für die Teilnehmergruppe       .d    zehn beliebige     Anrufe    von den     Anrufsucher-          gruppen    a und b zusammen aufgenommen  werden, während zugleich in der Teilnehmer  gruppe B     noch    fünf beliebige weitere An-    rufe     über    die Anrufsucher :der Gruppe c  möglich sind.  



  Inder     Fig.    la, in welcher :die     :Sehaltungs-          anordnung    eines zweiten     Ausführungsbei-          Spielsdargestellt    ist, bei welcher die wählen  den und wählbaren Leitungen gegenüber der  Anordnung der     Fig.    1 gegeneinander ver  tauscht angeordnet sind, sind mit A, B und  C wiederum     Teilnehmerleitungsgruppen    be  zeichnet, welche an .durch Pfeile angedeuteten       Vorwählern    enden, während im     Vielfach,der     Wähler je zwei Gruppen I,     II    der Verbin  dungsleitungen     a,   <I>b, c</I> enthalten sind.

   Die  Anlage nach dieser Schaltungsanordnung  verhält sich hinsichtlich der Ausnutzung der  Verbindungsleitungen wie diejenige nach der  Schaltungsanordnung nach     Fig.    1. Für die       unter    dem Schaltbild dieser und der andern  Abbildungen angegebenen Buchstabenzusam  menstellungen folgt später eine Erklärung.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 sind, abwei  chend vom     Beispiel    nach     Fig.    1, die Teil  nehmerleitungsgruppen in Untergruppen       -41-A4,        Bl-B4    und     Cl-C4        geteilt.    Dem  entsprechend sind auch die Teilvielfache I  und     II    in     Untergruppen        geteilt.    Die an den  Verbindungsleitungen a, b,

   c<B>...</B> mehrfach  vorgesehenen Pfeile gelten als Bürstensätze  von Anrufsuchern in Form von     1VIehrfach-          bürstenwählern    oder von parallel     geschalteten     kleinen Anrufsuchern, die beide an sich be  kannt sind. Beim Anruf aus einer :der Teil  nehmergruppen soll jedenfalls immer der  Bürstensatz eines Anrufsuchers derjenigen  Untergruppe wirksam werden, welcher der  betreffende Anruf entstammt. Im übrigen  wirkt die Schaltungsanordnung hinsichtlich  der Ausnutzung der Verbindungsleitungen  a, b, c,<B>...</B> ebenso wie     diejenige,der        Fig.    1,  das heisst die Ausnutzung der Verbindungs  leitungen wird in diesem Fall von der Tei  lung der Teilnehmerleitungen in Untergrup  pen nicht beeinflusst.

   In :dem Beispiel :der       Fig.    2a, bei welchem gegenüber der Anord  nung der     Fig.    2 die wählenden und wähl  baren     Leitungen    gegeneinander vertauscht  angeordnet sind,     bedeuten        AI-A4,        B1-B4     und     Cl-C4    Untergruppen von     Vorwählern,         deren Vielfach der     Fig.    Ja entspricht und  daher ebenfalls dieselbe Wirksamkeit besitzt.  



  Die     Fig.    3 und 3a zeigen schematisch  Beispiele von Anlagen, bei welchen die vor  genannten Schaltungsanordnungen in Ver  bindung mit einer grösseren Anzahl Wähler  und Leitungsgruppen vorhanden sind, wo  durch der erreichbare     Vorteil    grösser ist.

    Nimmt man bei der Anlage nach     Fig.    3  wiederum das Vorhandensein von je fünf  Anrufsuchern in den Teilnehmergruppen an,  so sind jetzt in drei benachbarten Teilneh  mergruppen gleichzeitig '20 Anrufe möglich,  nämlich zum Beispiel in der Teilnehmer  gruppe     Al-A4    beliebige 10 Anrufe, die von  den Anrufsuchern -der Leitungsgruppen     a    und  b aufgenommen werden;

   ferner in der Teil  nehmergruppe     Bl-B4    beliebige Anrufe, die  von den Anrufsuchern der Leitungsgruppe  c aufgenommen werden und in der Teil  nehmergruppe     Cl-C4    wiederum fünf     be-          liebige    Anrufe, die von den     Anrufsuchern     der Leitungsgruppe d aufgenommen werden.  In den übrigen Teilnehmergruppen sind in  ähnlicher Weise     ebenfalls    gleichzeitig An  rufe möglich. Entsprechendes gilt auch hin  sichtlich der Schaltung in     Fig.    3a.

   Die in  .den beiden und den folgenden ähnlichen Ab  bildungen bei der ersten Wählergruppe links       eintretenden    Leitungsgruppen bilden die  Fortsetzung .der bei der letzten Wähler  gruppe rechts austretenden     Leitungsgruppen.     



  Man erkennt bei dieser Gelegenheit die  bemerkenswerte Eigenschaft der beschrie  benen Schaltungsanordnungen, dass den ein  zelnen Teilnehmergruppen in demselben  Mass, in welchem ihnen die eigenen Verbin  dungseinrichtungen durch die vorausgehende  Teilnehmergruppe entzogen werden können,  bei den     Verbindungseinrichtungen    der fol  genden Teilnehmergruppe fortlaufend ein  Ersatz zur Verfügung steht. Dies beruht  darauf, dass jede     Wählergruppe    zwei gleich  mässig     ausgebildete        Teilvielfache    I und     II     besitzt.

   Man     erkennt    die Ausgeglichenheit  ,der Schaltungsanordnung auch daran, dass  sich hinsichtlich der Wirksamkeit derselben  nichts ändert, wenn man die     Teilvielfaehe   <B>1</B>    und     II    in jeder der Wählergruppe in -der  umgekehrten     Reihenfolge    anordnen würde,  oder wenn man in der Anlage nach     Fig.    3  die Anrufe aus ,den     Teilnehmergruppen    ab  wechselnd auf die eigene und auf die fol  gende     Anrufsuchergruppe    verteilen     wiirde,     was wiederum bei der Anlage nach     Fig.    3a  gleichbedeutend damit wäre,

   -     dass    die Ver  bindungsleitungen der Teilvielfache I und     II     in einer gemischten Reihenfolge angeordnet  werden. Diese Bemerkungen gelten auch für  .die folgende     weitere        Ausführungsform    -des  Erfindungsgegenstandes.  



       Bei    den bisher besprochenen Anlagebei  spielen mit in Untergruppen geteilten Teil  nehmerleitungen     (Fig.        2-.3    und     2a-3a)    sind  die Untergruppen einer wählbaren Leitungs  gruppe in allen Untergruppen der Teilviel  fache I     bezw.        II        zweier    Wählergruppen an  geschlossen. Dementsprechend ist das Viel  fach der einzelnen Wählergruppen aus den       Untergruppen    von je zwei wählbaren Lei  tungsgruppen zusammengesetzt. Diese  gleichmässige Schaltungsweise drückt sich in  der Zeichnung durch -den parallelen Verlauf  der Linien aus, welche die wählbaren Lei  tungsgruppen darstellen.  



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, die  Untergruppen der einzelnen     Teilnehmerlei-          tungsgruppen    in den Teilvielfachen I     bezw.          II    zweier Wählergruppen gleichmässig an  zuordnen. Es kann vielmehr die Unterteilung  .der     Teilnehmerleitungsgruppen    in Unter  gruppen dazu benutzt werden, auch die Teil  vielfache I und     II    aus Untergruppen ver  schiedener     Teilnehmerleitungsgruppen    zu  sammenzusetzen und diese Zusammensetzung  für die einzelnen Wählergruppen verschie  den zu gestalten.

   Hierdurch ergibt sich eine  doppelte Mannigfaltigkeit in der Zusammen  setzung (Mischung) der wählbaren Leitungs  gruppen in den Teilvielfachen I und     II.     Einmal nämlich wechselt die Zusammen  setzung von Wählergruppe zu Wählergruppe  und ausserdem wechselt sie     innerhalb    der  Untergruppen des     Teilvielfaches        II    der ein  zelnen Wählergruppen. Diese Ausführungs  form     bedeutet    einen Gewinn für die Zugäng-           lichkeit    und     Ausnutzbarkeit    der Verbin  dungsleitungen.  



  Die     Fig.    4 zeigt schematisch diese ver  besserte Ausführungsform der erfindungs  gemässen Anlage mit Wählern mit Teil  nehmerleitungen im Vielfach. Vergleicht  man diese Ausführungsform mit der     jent-          sprechenden    nach der     F'ig.    3, so ergibt sich,  .dass die     Leitungsanschlüsse    der Teilnehmer  gruppen in den Teilvielfachen I der eigenen  Wählergruppe unverändert sind, wogegen  die     Leitungsanschlüsse    in den Teilvielfachen       1I    für die Untergruppen     jeder        Teilnehmer-          leitung-sgruppe    bei verschiedenen andern  Wählergruppen enden.

   Man ersieht dies an       rlen    ungleichen     N        eigungswinkeln    der paral  lelen Linien, welche die Untergruppen der  Teilnehmerleitungen darstellen.  



  Um die grösseren Vorteile einer Anlage       hach    der     Fig.    4 zu erkennen, sei wieder     an-          I;enommen,    dass die Wähler Anrufsucher sind  und die Gruppen der Verbindungsleitungen       a,        h,        e,    . . . ,je     fünf    Leitungen und     ebensoviele     Anrufsucher enthalten.

   Nachdem bereits  früher erkannt wurde, dass bei der Anlage  nach der     Fig.    3 unter     derselben    Annahme  eine Teilnehmergruppe gleichzeitig zehn     Ver-          bindunben    erlangt, kann jetzt festgestellt  werden,     class    sich diese Zahl bei der Anlage  nach     Fig.    4 auf 25 erhöht.

   Es können zum  Beispiel in der Teilnehmergruppe     A1-A4          zunächa    beliebige Teilnehmer ,die fünf An  rufsucher der     Verbindungsleitungsgruppe    a  belegen, und dann können ausserdem je fünf  Teilnehmer der Untergruppen A1,<I>A2, A3,</I>  A4 die sämtlichen Anrufsucher der nächst  folgenden vier Teilnehmer-     bezw.        Verbin-          clungsleitungsgruppen        b-e    belegen.

   Dies er  gibt zusammen die erwähnten 25 gleich  zeitigen     Belegungen    für die     Teilnehmer-          W        (r    -e     AI-A4.    Setzt man diese     Unter-          upp          Suchun.g,    weiter fort, so ergibt sich, dass       duroh    Anrufe aus fünf benachbarten Teil  nehmergruppen jeweils sämtliche Anruf  sucher und Verbindungsleitungen der Grup  pen     a-i    gleichzeitig belegt werden können.

    Die genannten     Belegungszahlen    gelten aller  dings unter bestimmten günstigen Voraus-         setzungen,    jedoch bieten sie jedenfalls ein  Vergleichsmass zur Beurteilung des Fort  schrittes bei einer Anlage nach :der     Fig.    4  gegenüber derjenigen nach der     Fig.    3.  



  Bei einer Anlage mit. einer Schaltungs  anordnung in bezug auf die     Vorwähler    in       Fig.    4a, welche wieder eine Umkehrung der       Anordnung    in     Fig.    4 darstellt, tritt die vor  genannte Änderung der Leitungsanschlüsse  in den Teilvielfachen     II    durch die schräg  verlaufenden Abzweige der     Verbindungslei-          tungsgruppen   <I>a, b,</I>     e    in Erscheinung.  



  Zur Erklärung der Wirksamkeit der  Schaltungsanordnung der     Fig.    4a seien die       schrägen    Zweige der Leitungsgruppen<I>a, b,</I>  e, . . . vorübergehend fortgenommen gedacht,  so dass die     innerhalb    der Wählergruppen  senkrecht verlaufenden Zweige als unab  hängige reine Leitungsvielfache allein be  stehen bleiben. Man kann diese Vielfache als  erste Halbbündel von doppelt so grossen       Leitungsgruppen    auffassen. Es ist bekannt,  dass solche Halbbündel, wenn sie klein sind  und zum Beispiel nur fünf bis zehn Leitun  gen enthalten, etwa<B>90%</B> des grössten Ver  kehrs der doppelt so grossen Leitungsgruppen  aufnehmen.

   Hält man an dieser Auffassung,  dass die Leitungsgruppen a,<I>b, c, . . .</I> unab  hängige     erste    Halbbündel sind, fest, so kann  man nicht im Zweifel darüber sein, dass diese  Halbbündel mit den Teilvielfachen I allein  den grössten Verkehr der Hauptstunde bis  auf einen Rest von etwa<B>10%</B> bewältigen.  Die hierbei erzielte Ausnutzung der Halb  bündel ist so gut, dass sie voll befriedigt  und zu keiner weiteren Verbesserungsmass  nahme Veranlassung gibt, als     dass    für den  von den Halbbündeln nicht     aufnehmbaren     Spitzenverkehr eine Gruppenaushilfe ge  schaffen wird.

   Der Durchführung dieser Aus  hilfe kommt zustatten, dass bei einer Viel  zahl von Wählergruppen :der durchschnitt  liche Verkehr der Hauptstunde kleiner als  der vorhin vorgenommene     grösste    Verkehr  einer Wählergruppe ist und dass somit auch  der     Spitzenverkehr    um<B>10%</B> kleiner als der  Spitzenverkehr einer Wählergruppe ist. Für  die Gruppenaushilfe sind deshalb die in der           Fig.    4a schräg verlaufenden Abzweige der  selben     Leitungsgruppen   <I>a, b, c, . . .</I> mit den  Teilvielfachen     II    vorgesehen.

   Die Wähler  selbst haben somit ein Kontaktfeld, wie es  unabhängige, gewöhnliche     Ganzbündel    er  fordern würden, während die in den Wählern       gevielfachten    Leitungsgruppen bei derselben  Verkehrsleistung auf die halbe Leitungs  zahl beschränkt sind.  



  Die der     Fig.    4a beigefügte Tabelle er  klärt das Bildungsgesetz der Schaltungsan  ordnung durch eine     Aneinanderreihung    der  Symbole der wählenden und wählbaren Lei  tungsgruppen.. Die Buchstabenverbindungen  zeigen an, mit     welchen    wählbaren Leitungs  gruppen die einzelnen Wähleruntergruppen       bezw.    deren Zuleitungen in Beziehung ge  setzt sind.

   Beispielsweise besagt der Aus  druck     Alab    unter     Fig.    4a und     Fig.    5, dass  die     Wähleruntergruppe    Al in Verbindung  treten kann mit den beiden Leitungsgruppen  a und b.     Betrachtet    man die kleinen Buch  stabeilverbindungen näher, so erkennt man,  dass es die Kombinationen 2.

   Klasse ohne  Wiederholung von den neun Elementen a,  <I>b, . . . i</I>     sind.    Die     Fig.    6 zeigt die     Kom-          binationen    in .der sonst bekannten     Anord-          uling.    In der     Fig.    7 sind dieselben für den  vorliegenden Zweck geordnet, wobei die in       Fig.    6 unter der strichpunktierten Linie       stehenden    Kombinationen, die über der  Linie stehenden Kombinationsreihen ergän  zen und als     Umkehrungen    (Inversionen) hin  geschrieben sind. In     Fig.    7 sind die In  versionen unterstrichen.

   Sie gelten für die  jenigen Leitungsgruppen, die     Teilvielfache     der letzten Wählergruppen mit denen der  ersten verbinden. Die Form und Anordnung  der     Kombinationen    in der     Abb.    7 deckt sich  vollständig mit derjenigen in     Fig.    4a.

   Man  könnte daher das Schaltbild der     Fig.    4a un  mittelbar auch aus     Fig.    7 erhalten, wenn       man    die gleichartigen Buchstaben, die in  jeder     Kombination    an erster Stelle stehen,  durch Linienzüge miteinander verbindet und  ebenso die gleichartigen Buchstaben, welche  in jeder Kombination an zweiter Stelle  stehen, miteinander verbindet, sowie für    jeden Buchstaben einen Punkt als Symbol  eines Teilvielfaches setzt.  



  Eine gleiche analytische Herleitung soll  jetzt für die (Schaltungsanordnung nach der       Fig.    4 gezeigt werden. Zu dem Zweck ver  bindet man die in der Tabelle der     Fig.    4a  mit den einzelnen kleinen Buchstaben<I>a, b,</I>  c, . . . zusammen vorkommenden grossen  Buchstaben zu Kombinationen.

   Man erhält  auf diese Weise zum Beispiel für den Buch  staben a aus den einzelnen Querreihen der  Tabelle,     Fig.    4a, die neue     Kombinations-          reihe:        a(Alll        -f-        A,2H2        -f-        A3G3   <B>+</B>     A4F4).     Dieser Ausdruck besagt, dass die Wähler  gruppe a mit den in der Klammer     anbe-          gebenen    paarigen Kombinationen von Lei  tungsuntergruppen Verbindungen eingehen  kann. Ähnliche Kombinationsreihen lassen  sich für die andern Leitungsgruppen b,  <I>c, . . ., i</I> aufstellen.

   Die Reihen sind in der  Tabelle der     Fig.    4 zusammengestellt und  stimmen mit. der in     Fig.    4 gezeigten Schal  tungsanordnung     überein.        Diese    enthält 9  Wählergruppen mit 36 Leitungsuntergrup  pen im Vielfach, während in der     Fig.    4a  umgekehrt 36 Wähleruntergruppen mit 9  Leitungsgruppen im Vielfach enthalten sind.  Auf jede Wählergruppe der     Fig.    4 entfallen  vier paarig zusammengesetzte Untergruppen  von Teilnehmerleitungen. Sie entsprechen  Inversionen der in     Fig.    4a enthaltenen Kom  binationen und zeigen die kleinen Buch  staben mit den entsprechenden grossen Buch  staben vertauscht.

   Die sonstige Gleichheit  der     Kombinationen    in den     Fig.    4 und 4a  beweist das Bestehen desselben Bildungs  gesetzes und für beide zugehörige Schal  tungsanordnungen, woraus weiterhin auf die  gleiche Wirksamkeit derselben geschlossen  werden kann.  



  Wenn in Anlehnung an die Anordnungen  der     Fig.    4 und 4a allgemein für die Zahl  Untergruppen der Teilnehmerleitung der  Reihe nach die Werte     n    = 1 bis 10 gesetzt  werden, ergeben sich für die Zahl der     Ver-          bindungsleitungsgruppen    und für die hier  aus folgende Summe aller     Kombinationen    2.  Klasse ohne Wiederholung, die in der Ta-           belle    der     Fig.    8 unter den     Überschriften     2n + 1     bezw.    n.     (2iz    + 1) angegebenen Zah  len. n = 1 ist der kleinste Wert, auf dem  die Erfindung aufbaut.

   Diesem Wert ent  sprechen die Schaltungen der     Fig.    1 und  <B>j</B>a.     n    = 4 ist der den Schaltungen der       Fig.    4 und 4a zugrunde liegende Wert. Der  Wert n - 10 ist praktisch von besonderem  Interesse, weil er für Wählersysteme mit  dekadischer Gruppenteilung gilt. Man hat  in diesem Fall Teilnehmergruppen von 100  Leitungen mit je 10 Untergruppen von je  10 Leitungen, deren Vielfach sich bei voller  Ausnutzung aller Kombinationen auf 21  Wählergruppen erstreckt.

   Auf jede     100-          Gruppe    entfallen hierbei entsprechend der  Verkehrsstärke 5 bis 9 Verbindungsleitun  gen, die entweder mittelst einfacher Vor  wähler mit 10 bis 18 Kontakten oder     mit-          telst    5 bis 9 Anrufsuchern mit einem Kon  taktfeld für 2 X 100 Leitungen erreicht  werden. Als Anrufsucher     können    gegebenen  falls Hebdrehwähler mit einem Vielfach  für 2. X 100 Leitungen     zur    Anwendung  kommen.

   Die Schaltungsanordnung ergibt  bei     @21        100-Gruppen    einen Wirkungsgrad,  der demjenigen der bekannten doppelten       Vorwähleranordnung    nahe kommt und den  jenigen der grössten als Anrufsucher und  Leitungswähler vorkommenden Maschinen  wähler für 500 Leitungen     übertrifft.     



  Eine genaue Einhaltung ,der in der Ta  belle der     Fig.    8     angegebenen    Zahlen für die  Gruppen und Untergruppen ist nicht nötig.  Ein     Überschreiten    der Zahl der     Verbindungs-          leitungs-    oder Wählergruppen gegenüber dem  einer     gegebenen    Zahl     Untergruppen    zukom  menden Wert kann jedenfalls nicht schaden,  sondern nur nützen. In dieser Hinsicht kann  auf eine früher     bezüglich    :der     Fig.    3 und 3a  gemachte Bemerkung verwiesen werden.

   Ein  Unterschreiten der Gruppenzahl gegenüber  dem für eine gegebene Zahl Untergruppen  errechneten Wert kann nur für     Schaltungs-          anordnungen    ähnlich der     Fig.    4 und 4a Fol  gen haben. Um dies an einem Beispiel zu  zeigen, ist die in     Fig.    4a enthaltene Schal  tung in     Fig.    5 mit nur 5 Wählergruppen    wiedergegeben. Die der     Vig.    5     beigefügte     Tabelle zeigt, dass die darin enthaltenen  Kombinationen doppelt, nämlich zur Hälfte  als     Umkehrungen,    vorkommen.

   Aus den  bisherigen Kombinationen. sind auf     fliese     Weise Variationen geworden, die der .Schal  tung der     Fig.    5 folgendes besondere Gepräge  geben: Es enthalten die     Untergruppen    der       Vorwähler    paarweise, zum Beispiel A1 und  B4, dieselben Gruppen von Verbindungs  leitungen, jedoch sind die Vielfache der  ganzen Wählergruppen verschieden zusam  mengesetzt. Dadurch bleibt die Wirksam  keit der Schaltungsanordnung in     Fig.    5,  abgesehen von einer geringen Minderung     ge-          genüber    derjenigen der     Fig.    4a, doch auf  einer befriedigenden Höhe.  



  Zur Verwendung der     .Schaltungsanord          nung    für Leitungswähler kommen die An  ordnungen in     Betracht,    bei denen an die hei  .den Teilvielfache der Wähler Teilnehmer  leitungen angeschlossen     sind.        Hierbei     ist hervorzuheben, dass sich im Auf  bau der Schaltungen nichts ändert, so dass  alle beim Gebrauch derselben für Anruf  sucher nachgewiesenen Eigenschaften auch  beim Gebrauch für Leitungswähler erhalten  bleiben.

   Da     Vizlfaehschaltungen    mit Grup  penaushilfe bei     Leitungswählern,    soweit fest  stellbar ist, bisher     unbekannt:    sind, sei an  hand der     Fig.    4 gezeigt, auf welche Weise  beliebig herausgegriffene Leitungsuntergrup  pen, zum Beispiel     ss1,   <I>B2,</I> B3 oder B4 durch       Nummernwahl    ohne Umrechnung zu errei  chen sind. Die Wahl .dieser Leitungsunter  gruppen wickelt sich zunächst in     bekannter     Weise     ajJ,    indem in vorgeordneten Gruppen  wählern eine freie Leitung und damit ein  Leitungswähler der Gruppe b belegt wird.

    Dann folgt durch eine vorletzte Ziffernwahl  die Einstellung dieses     Leitungswählers    auf       eine,der    genannten Leitungsgruppen     Bl,    B2,       B3        oder    B4 und hiernach .durch eine letzte  Ziffernwahl die Einstellung des Leitungs  wählers auf die gewünschte Einzelleitung  der betreffenden     Untergruppe.    Dies geht so  lange, als in der Gruppe b die Leitungs  wähler ausreichen,     lind    dies ist nach einer           früheren    Erklärung bei der Mehrzahl der in  der Hauptstunde erfolgenden Anrufe - der  Fall.

   Für weitere Anrufe ist eine Um  leitung derselben auf andere Gruppen von  Leitungswählern     nötig.    Hierfür stellt nun  der gesetzmässige Aufbau der Wählerviel  fache bestimmte Gruppen von Leitungswäh  lern bereit, nämlich die Wählergruppe c für  Rufe nach     B1,    die Wählergruppe d für Rufe  nach B2, die Wählergruppe e für Rufe nach  B3 und schliesslich die Wählergruppe f für  Rufe nach B4.

       Man        -erkennt    an diesen Bei  spielen, dass in der Reihe der miteinander ge  koppelten     Leitungswählergruppen    der Ab=  stand derjenigen     Leitungswählergruppe,    wel  che einen     umzuleitenden    Anruf aufzunehmen  fähig ist, von der für den Ruf zuerst be  stimmten     Leitungswählergruppe    b in .dem  Masse wächst, wie es jeweils dem Rang -der       gewünschten    Untergruppe, das heisst der vor  letzten Ziffernwahl, entspricht. Der einzu  schlagende Verbindungsweg für jeden umzu  leitenden Anruf ist somit ersichtlich allein  durch Nummernwahl ohne Umrechnung be  stimmt.

   Wie diesem     Etrfordernis    im ;ein  zelnen entsprochen wird, ist keine Aufgabe  der     Vielfachschaltung    mehr und braucht des  halb hier nicht weiter     erörtert    zu werden.  



  Bei der Anwendung der     .SchaItungsanord-          nung    .der     Fig.    3 für Leitungswähler besteht  hinsichtlich der Abwicklung des Hauptver  kehrs kein Unterschied gegenüber dem  vorigen, Fall. Wenn, wie vorhin, die Teil  nehmeruntergruppen     BI-B4    angerufen wer  den, verläuft.. die Mehrzahl der Verbindungen  wieder über das Teilvielfach I der     Leitungs-          wählergruppe        b,    wo die vorgenannten Teil  nehmeruntergruppen in den     Fig.    3 und 4  gleichartig angeschlossen sind.

   Verschieden  gegenüber dem vorigen Fall ist bei     Fig.    3  nur die     Umleitung    der Anrufe im Spitzen  verkehr, die sich jedoch vereinfacht, weil die  Teilnehmeruntergruppen     BI-B4    alle gleich  mässig im Teilvielfach     II    der nächstfolgenden       Leitungswählergruppe    c angeschlossen sind.

    Es kommen also bei     Fig.    3 für alle Anrufe  zu einer beliebigen Teilnehmergruppe     Ihin     je nur zwei Verbindungswege in Frage, von    welchen der eine über die durch einen Grup  penwähler unmittelbar gewählte     )Leitungs-          wählergruppe    führt oder beim     Besetztsein     derselben über die nächstfolgende in der  Schaltungsreihe der     Leitungswählergruppe     verläuft.

   Um den gewünschten Teilnehmer  sowohl im Teilvielfach I, als auch im Teil  vielfach     II        unter    sonst gleichen Bedingungen  der Nummernwahl finden zu können, ist es  nötig,     da.ss    die Teilnehmerleitungen in beiden  Teilvielfachen in derselben Nummernfolge       angeschlüsseii    sind.  



  Wenn Teilnehmergruppen mit 100 Lei  tungen angenommen werden, haben die Lei  tungswähler gleich den besprochenen Anruf  suchern ein Kontaktfehl und     Gruppenviel-          fach    für 2 x 100     Leitungen    gegenüber nur  100 Leitungen bei den bisherigen     Leitungs-          wählergruppen    des     Hebdrehwählersystems.     Diese     Verdoppelung    der Kontaktfelder und  Gruppenvielfache bedeutet jedoch bei     Lei-          tungswählern    und Anrufsuchern keinen  Mehraufwand, weil die damit erzielte Grup  penaushilfe ein Auskommen mit annähernd  der halben Zahl Wähler gestattet.

   Es       komnna    daher bei gleichbleibendem Aufwand  für die Wählervielfache die entsprechende  Ersparnis an Einstellwerken, .dazu gehörigen  Relaissätzen und Verbindungsleitungen der  Wähler voll zur Geltung. Bei Anrufsuchern  wirkt sich die Ersparnis gleichzeitig auch  auf die mit ihnen fest verbundenen I. Grup  penwähler aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage mit in wenigstens drei Gruppen geteilten Wählern und Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler aller Wählergruppen zwei gleich ausgebildete Peilvielfache (I, 1I) besitzen, die Leitungen einer Gruppe von Leitungen in einem Teil vielfach einer Wählergruppe und ausserdem in dem einen. Teilvielfach mindestens einer andern Wählergruppe angeschlossen sind und dass die Zusammensetzung der beiden Gruppen von Leitungen, welche je in einer Wählergruppe angeschlossen sind, von Wäh lergruppe zu Wählergruppe wechselt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Leitungs gruppen, welche in je zwei der Wähler gruppen gleichmässig vielfachgeschaltet sind, in dem ersten Teilvielfach (I) einer bestimmten Wählergruppe und in dem zweiten Teilvielfach (II) einer andern Wählergruppe angeschlossen sind. 2. Fernsprechanlage nach Patentanspruch mit in Untergruppen geteilten Gruppen von Teilnehmerleitungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Teilvielfache (I, II) der Wählergruppen entsprechend den Untergruppen der Teilnehmerleitungen ebenfalls in Untergruppen geteilt sind. 3.
    Fernsprechanlage nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Untergruppe einer Gruppe von Teilnehmerleitungen in den ihnen entsprechenden Untergruppen des ersten Teilvielfaches (I) der eigenen Wäh lergruppe und ausserdem in den ihnen entsprechenden Untergruppen des zweiten Teilvielfaches (II) einer bestimmten an dern folgenden Wählergruppe angeschlos sen sind. 4. Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, .dass alle Untergruppen einer Gruppe von Teilnehmerleitungen in den ihnen entsprechenden.
    Untergruppen des ersten Teilvielfaches (I) der eigenen Wäh lergruppe und ausserdem einzeln in den zweiten Teilvielfachen (1I) verschiedener auf die eigene Wählergruppe und aufein ander folgenden Wählergruppen ange schlossen sind, so dass in den zweiten Teilvielfachen jeder dieser Wählergrup pen nur eine Untergruppe dieser Teil nehmergruppe angeschlossen ist und alle in dem zweiten Teilvielfach einer dieser Wählergruppen angeschlossenen Unter gruppen verschiedenen Gruppen von Teil nehmerleitungen angehören. 5.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlüsse der Teil nehmerleitungen in den beiden Teilviel fachen (I, II) der Wählergruppen in derselben Nummernfolge angeordnet sind.
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