Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibrädern von Kraftfahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibrädera von Kraftfahrzeugen, bei der das Neue gegenüber den bekannten darin besteht, dass die Einleitung für den Antrieb der Vorriell- tung mit nur einer einzigen Bremse bewerk stelligt wird, deren Bremsseheibe durch<B>Ab-</B> bremsen während der Fahrt mittelst eines Getriebes, zum Beispiel einer Steuerschleife oder einer Kurbel mit Schubstange, bezw. durch wechselweise versetzt angeordnete Zahnsegmente, eine hin- und her",
-ehende Be wegung der Steuerscheibe bewirkt, wodurch die Greifer gleichzeitig abwechselnd zwangs weise herausgeschoben und wieder eingezogen werden. Durch Abbremsen während der Fahrt erfährt die Bremsseheibe eine Verzö gerung gegenüber dem Treibrad.
Die Vor- rielitung kann so sein, dass dadurch eine In- nenverzahnuno- ein gemeinsames, auf einem Bolzen der Treibradscheibe drehbar gelager tes Ritzel in eine immer gleichlaufende Dreh richtung. die auf einem Ring angeordnete Steuerschleife hingegen in eine pendelnde Bewegung gegenüber dem Treibrad versetzt, so dass die Greifer, die an einer mit der Steuerschleife durch Mitnehmer gekuppelten Steuerscheibe angelenkt sind, abwechselnd zwangsweise gleichzeitig herausgezogen und wieder eingezogen werden.
Die Vorrichtung zum Einstellen der Grei- èr an Treibrädern mit nur einer Bremse ist auf der anliegenden Zeichnung in drei Aus führungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt einer ersten Aus führungsform; Fig. <B>3</B> zeigt eine Ausführungsart mit einem Kurbelgetriebe im Schnitt; Fig. 4 veranschaulicht eine Seitenansicht, wogegen Fig. <B>5</B> eine Einzelheit dazu darstellt;
Fig. <B>6</B> zeigt einen Schnitt einer Ausfüh rungsart mit einer Bremsselieibe und gegen- t2 einander versetzt angebrachten Zahnsegmen ten und Fi(r. <B>7</B> zeict eine Seitenansicht dazu.
Um die nach Fig. <B>1</B> und<B>59,</B> auf einer Nabe <B>6</B> des Treibrades gelagerte Steuerscheibe<B>7,</B> -tu der die Schubstangen<B>10</B> und<B>11</B> der Grei- èr <B>13</B> anoelenkt sind, mit nur einer Bremse <B>19</B> verstellen zu können, ist mit der Nabe<B>6</B> ein Ring<B>35</B> fest verbunden, auf dem die Bremsseheibe <B>36</B> o-leitend angeordnet ist.
Diese Bremsseheibe <B>36</B> ist mit einer In- nenverzahnun- <B>37</B> versehen, die gleichzeitig mit der Innenverzahnung<B>38</B> der daneben -,e- la--erten Steuerschleife<B>39</B> durch ein gemein sames Ritzel 40 bewegt werden, das drehbar auf einem Bolzen 41 sitzt.
Der Bolzen 41, der das Ritzel 40 trägt, ist an der Treibradscheibe 20 befestio-t. In gleicher Weise ist auch an der Treibrad- scheibe 20 noch ein Bolzen 42 befestigt, der eine mit einer Feder versehene Sperrfalle 43 trägt, die in die Innenverzahnung<B>37</B> der Bremsseheibe <B>36</B> einschnappen kann. Zur grösseren Sicherheit können auch zwei oder drei Sperrfallen angeordnet werden.
<B>-</B> Mit der eingelegten Sperrfalle 43 wird bezweckt, die eingestellten Greifer <B>13</B> in ihrer Stellung festzuhalten, wenn die für die Greiferstellung angezogene Bremse<B>19</B> frei- ,gegeben wird.
<B>2</B> C Die Steuerschleife<B>39</B> besitzt eine Off- nung 47, die elliptisch gestaltet ist, damit dieselbe über den Ring<B>35</B> nach dem Bolzen 41 hin etwas verschoben werden kann.
An der Seite der Steuerschleife<B>39</B> sind Mitnehmer 45 angeordnet, die in Lücken 46 der Steuerscheibe<B>7</B> greifen, um dieselbe mit nehmen zu können. Auf dem andern Ende Cregenüber der Innenverzahnung <B>38</B> ist die Steuerschleife<B>39</B> mit einer Führungsleiste 48 versehen.
Mit dieser Führungsleiste 48 wird die Steuerschleife<B>39</B> an einem Bolzen 49 ge führt, der an der Treibradscheibe 20 be festigt ist. Beim Anziehen der Bremse<B>19</B> und Anhalten der Bremsseheibe <B>36</B> für die Crreiferstelluno- wird dann das Ritzel 40 durch die Umdrehung des Treibrades bewegt.
Wird nun zum Beispiel das grössere Bo genstück. der Innenverzahnung<B>38</B> mit dem Ritzel 40 für das Herausschieben der Grei fer betätigt, das durch Anziehen der Bremse <B>19</B> geschieht, so wird die Schleife<B>39</B> -.n der Pfeilrichtung<B>B</B> relativ zum Treibrad bewegt und dabei gleitet das andere Ende der Steuer schleife<B>39</B> auf der innern Kurve der Füh rungsleiste 48 an dem Bolzen 49 entgegen gesetzt, das heisst aufwärts an ihm vorbei.
Wird dann das Ritzel 40 in einen der kleinen Bogen der Innenverzahnung<B>38</B> ge langen, so wird die Steuerschleife <B>39</B> nach dem Bolzen 41 hin anoehoben. Bei dieser Verschiebung der Steuerschleife<B>39</B> wird schliesslich die Führungsleiste 48 an ihrem äussern Ende an dem Bolzen 49 vorbei glei ten.
Bei einer weiteren Bewegung des stets unter der Wirkung des Zahnkranzes<B>37</B> ste henden Ritzels 40 auf der innern Zalinstreche 381, die für das Einziehen der Greifer<B>13</B> dient-, wird nun die Führungsleiste 48 an ihrer Aussenkurve auf dem Bolzen 49 gIlei- ten, der jetzt die Steuerschleife<B>39</B> stützt, damit das Ritzel 40 richtig eingreift und die innere Zahnstrecke 381 für die Einziehung, der Greifer<B>13</B> verschieben kann.
Die an dem Radkranz der Treibrad- scheibe geführten Greifer<B>1-3</B> können paral lel oder schräg zur Radachse verschiebbar angeordnet sein.
Die Wirkungsweise der gezeichneten Vor richtung geht wie folgt vor sich: Sollen zum Beispiel die Greifer<B>13</B> radial nach aussen verstellt werden, und zwar wäh rend der Fahrt, so wird die Bremse<B>19</B> an gezogen und dadurch die Bremsscheibe<B>36</B> festgehalten, die jetzt auf dem Ring<B>35</B> gleitet.
Infolge der Drel-iun-- des Treibrades in der Richtung P wird der au der Scheibe 2-") befestigte Zapfen 41. in gleicher Richtung bewegt, wodurch das auf diesem drehbar ge lagerte Ritzel 40 in der in Fig. <B>1</B> angege benen Pfeilrichtung sich dreht und die Steuerschleife<B>39</B> mit ihrer Innenverzahnung <B>38</B> in der Pfeilrichtung R bewegt, und zwar relativ zum Treibrad. Durch diese kurze Drekbewegung der Steuerschleife<B>39</B> werden deren Mitnehmer 45, die in die Lücken 46 der Steuerscheibe<B>7</B> greifen, diese mitnehmen.
Bei der jetzt ge <B>n</B> t' mei4sam stattfindenden Drehbewegung der Steuerselileife <B>39</B> am äussern Zahnbo-,en <B>38</B> und der Steuerseheibe <B>7,</B> werden nun durch diese die an den Seliubstangen <B>10</B> und<B>11</B> angelenkten Greifer<B>13</B> radial nach aussen geschoben, solange die Bremse<B>19</B> angezogen wird.
Hat man die erforderliche Höhe der Greifer<B>13</B> für den Eingriff in das Erdreich erreicht, so kann die Bremse<B>19</B> freigegeben werden; denn eine oder mehrere Sperrfallen' 43, die für die Innenverzahnung<B>37</B> der Bremsseheibe <B>36</B> angeordnet sind, halten die Bremsscheibe und damit die Greifer<B>13</B> für die eingestellte Höhe fest.
Für den Fall, dass die Greifer<B>13</B> nun zurückgestellt werden sollen, so o-eschieht das in einfacher Weise dadurch, dass die Bremse<B>19</B> vom Führersitz aus wieder an gezogen wird. Dadurch wird zunächst die Bremsscheibe<B>36</B> festgehalten, wobei die Sperrfallen 43 aus der Zahnung<B>37</B> der Bremsseheibe <B>36</B> herausschlüpfen.
Indem nun das Treibrad in der Riehtun,- P weiter umläuft, wird der Bolzen 41 mit dem# Ritzel 40 ebenfalls in dieser Richtun(r bewegt, dabei wälzt sich aber dasselbe in der Innenverzahnung<B>38</B> des kleinen Bogens ab und hebt dadurch die Steuerschleife<B>39</B> naelti dem Bolzen 41 zu an und treibt die Strecke 381 a der Innenverzahnung t' 38 so,
dass die Steuerschleife<B>39</B> jetzt in der Richtung Z verschoben wird.
Durch diese Verschiebun,#,- werden die Mitnehmer 45 der Steuerschleife<B>39</B> diE Steuerscheibe<B>7</B> mitnehmen, wodurch die Greifer<B>13</B> mit den Schubstangen eingezogen werden können.
Eine andere Lösung der Erfindungsauf- e5 .gabe, die Greifer an Treibrädern von Kraft- fahrzeuo-en mit nur einer Bremse herauszu- zn schieben oder hereinzuziehen, ist in den Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> dargestellt.
z# Hier ist auf dem Ring<B>50</B> die Brems scheibe<B>51</B> geführt in deren Innenverzah- nung <B>52</B> ein auf einem Kurbelschaft<B>53</B> be festigtes Ritzel 54 greift, so dass beim An ziehen der Bremse<B>55</B> und Anhalten der Bremsseheibe <B>51</B> durch die Drehung des Treibrades das Ritzel 54 und die Kurbel<B>56</B> gedreht werden,
wodurch die Schubstange <B>57</B> der Steuerselieibe <B>58</B> mit-genommen wird und die an diese angelenkten Greifer <B>13</B> verstellt werden. Dieses geschieht dadurch, dass bei einem Hub der Kurbel<B>56</B> auf Zug die Greifer herausgeschoben und bei einem Hub auf Druck eingezogen werden, wobei die Greifer alle gleichzeitig zwangsweise in einer beliebigen Höhenstellung augenblicklich ge sichert festgehalten werden, sobald die an gezogene Bremse frei gelassen wird.
Der Kurbelschaft <B>53</B> ist in einem Lager <B>59,</B> welches an der Treibradselieibe <B>60</B> be festigt ist, drehbar gelagert.
Zum Festhalten der eingestellten Greifer dienen eine oder mehrere Sperrfallen<B>61,</B> die iii die Innenverzahnung<B>52</B> der Bremsselleibe <B>51</B> greifen.
Die Sperrfalle<B>61</B> ist mit einem Bolzen <B>62,</B> der an der Treibradscheibe <B>60</B> befestigt ist, drehbar gelagert und mit einer Feder<B>63</B> versehen.
Eine weitere Lösung der Erfindungsauf gabe, die Greifer an Treibrädern von Kraft fahrzeugen mit nur einer Bremse zu verstel len, wird in den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> veranschau licht. Bei dieser Ausführungsart ist auf der Steuersclieibe 64 ein Zahnkranz<B>65</B> angeord net, in dessen Zähne ein'Ritzel <B>66</B> greift, das auf einem Bolzen<B>67</B> befestigt ist, der dreh bar in der Treibradscheibe <B>68</B> lagert. Auf dem andern Ende des Bolzens<B>67</B> ist ein zweites Ritzel <B>69</B> befestigt, das jeweils in ein Zahnsegment<B>70</B> oder<B>72</B> der Brems scheibe<B>71</B> kämmt-.
Beim Anziehen der Bremse und Anhal ten der Bremsseheibe <B>71</B> wird durch. die Dre- liung des Treibrades das Ritzel <B>69</B> auf einem Zahnsegment<B>70</B> der Bremsseheibe <B>71</B> gedreht und damit gleichzeitig, auch das Ritzel <B>66,</B> das mit dem Zahnkranz<B>65</B> die Steuerselieibe 64 dreht, die jetzt die an diese angelenkten Greifer nach aussen radial verschiebt.
Sollen die Greifer eingezogen werden, so wird durch die Bremse die Bremsselieibe <B>71</B> ano-ehalten und das Ritzel <B>69</B> greift dann in ein Zalinseginent <B>72</B> ein, wodurch infolge der Drehung des Treibrades in der Pfeilrichtung P jetzt das Ritzel <B>66</B> den Zahnkranz<B>65</B> nach der entgegengesetzten Richtung dreht, wo durch die Steuerscheibe 64, die an diese an- ,Celenkten Greifer einzieht.
Auch in diesem Fall werden die Greifer in ihrer Stellung durch Sperrfallen<B>75 '</B> die in die Zahnsegmente<B>70</B> greifen, gesichert festgehalten, sobald die Bremse freigegeben wird.