Einrichtung<B>zur</B> Herstellung der Wicklung von elektrischen Reizgeräten. Es ist vorgeschlagen worden, beispiels weise bei elektrischen Kochplatten Heiz- wicklungen anzuwenden, die auf der Unter seite der Heizplatte in Isoliermasse eingebet tet werden. Um besonders hohe Leistungen der Kochplatte zu erzielen, ist die Upterseite der Kochplatte mit Rippen versehen und in Rillen zwischen je zwei Rippen ist der Reiz leiter hochkant stehend in Form einer Mä ander- oder Zickzackwicklung eingebettet. Die Herstellung der Zickzackwicklung kann beispielsweise mittelst zweier mit Spiel in einandergreifender Zahnräder erfolgen.
Dies hat aber den Nachteil, dass die verhält nismässig dünnen Drähte durch zu starke Beanspruchung beim Zusammenkämmen der Zahnräder Einkerbungen erleiden, durch die der Querschnitt des Drahtes geschwächt wird, so dass an den geschwächten Stellen bei zeit weiser Überlastung der Draht durchbrennt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung, die eine sehr gleichmässige Mäander- oder Zickzackwicklung ohne jede schäd liche Einkerbung herzustellen ermöglicht. Sie besteht darin, dass von zwei sich gegenseitig bewegenden Wickelzähnen der jeweils vordere Zahn, über den der Heizdraht beim Wickeln geschlagen wird, beim Zurückziehen die För derung der Zickzackwicklung übernimmt, während der sich dabei nach vorn bewegende andere Wicklungszahn den nächsten Wickel schlag aufnimmt und dann die Förderung der Wicklung übernimmt.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt.
Auf einem Tisch 11 ist in einem Lager 12 die senkrechte Welle 13 eines SchWiDg- bügels 14 drehbar gelagert, der oben eine Führungsrolle 15 trägt. In gleicher Ebene mit der Rolle 15 liegt eine zweite Führungs- und Wickelrolle 17, die ebenfalls an dem Schwingbügel 14 mittelst eines Halters 16 von dem Schwingbügel getragen wird. Von einer Vorratsrolle wird der Draht 18 durch eine senkrecht über der Welle 13 liegende Führungsöffnung, von da über die Rollen 15 und 17 zu Wickelzähnen 31, 32 geführt, um welche die Wickelschläge erfolgen. In Fig.1 ist der Schwingbügel 14 mit der Wickelrolle 17 in der einen Endlage von vorn gesehen dargestellt.
Aus Fig. 3 ist zu ersehen, dass die Wickelrolle 17 eine durch Pfeile ange deutete Bewegung um<B>1800</B> macht.
Um den Schwingbügel diese Bewegung ausführen zu lassen, ist mit der Welle 13 des Bügels ein Zahnrad 19 gekuppelt, das von einem Zahnsegment 20 angetrieben wird, welches an einem Doppelhebel 21 angeordnet ist. Der Doppelhebel ist auf dem Standfuss 22 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. An dem freien Ende des Doppelhebels ist eine auf einem Zapfen 25 drehbare Rolle 24 angeordnet, die in der Nut 26 einer gleich mässig angetriebenen Kurvenwalze 27 geführt wird und dabei z. B. über einen Winkel von 120 in der einen Endlage gehalten wird, wobei das Zahnsegment 20 in Ruhe bleibt und dann über einen Winkel von 6011 von der einen Endlage in die andere Endlage geführt wird, so dass das Zahnsegment einen so grossen Ausschlag macht, dass das Zahn rad 19 und mit ihm der Bügel 14 eine Schwingung um 180 macht.
Dann wird die Rolle 24 und damit das Zahnsegment 20 wieder über 120' in der Ruhelage gehalten, worauf über einen Winkel von<B>60'</B> das Zu rückführen in die erste Endlage erfolgt.
Zum Herstellen der Mäander- oder Zick- zackwicklung sind zwei Wickelzähne 31, 32 angeordnet, die an zwei einarmigen Hebeln 33 und 34 befestigt sind. Diese Hebel sind an einem am Tisch 11 drehbaren, zweiarmi gen Hebel 38 drehbar gelagert, der von einer gleichmässig angetriebenen Kurbelscheibe 39 aus in hin- und herschwingende Bewegung versetzt wird, so dass auch die Wickelzähne 31 und 32 bei dieser Bewegung eine in Rich tung der Hebel 33, 34 erfolgende Bewegung machen. An der Kurbelscheibe 39 ist die Kurbelstange 40 in ihrer Entfernung vom Mittelpunkt der Scheibe einstellbar angelenkt und greift anderseits an einer Verlängerung 41 des Doppelhebels 38 an.
Die Hebel 33 und 34 und mit ihnen die beiden Wickelzähne machen aber auch eine auf- und niedergehende Bewegung, indem sie von gleichmässig angetriebenen Nockenschei- ben 35, 36 gehoben und gesenkt werden. Durch die Ausbildung der Nocken kann Zeit punkt und Dauer des Anhebens oder Senkens genau eingestellt werden. Zwei Zugfedern 37 und 47 ziehen die Hebel an die Nocken scheiben.
Aus den schematischen Fig. 4 bis 7 sind die,Bewegungen der Wickelzähne 31 und 32 zu ersehen.
In der Mittelstellung nach Fig. 4 ist der untere Zahn 32 von dem Nocken der Nocken- scheibe 36 angehoben. Er bewegt sich nach links und schiebt dabei die hinter ihm lie gende Windung des gewickelten Drahtes nach links. Der obere Zahn 31 ist von dem Nocken der Nockenscheibe 35 ebenfalls noch ange hoben, ist aber im Begriff, bei der Bewegung nach rechts nach unten zu sinken.
In Fig. 5 ist der Doppelhebel 38 von der Kurbelstange 40 in seine rechte Endlage be wegt worden. Der Zahn 31 ist nach unten gesunken, der Zahn 32 noch angehoben, ist aber im Begriff, nach unten zu sinken. In diesem Augenblick wird mittelst des Schwing bügels 14 die Windung um den Wickelzahn 31 geschlagen.
Der Doppelhebel 38 schwingt nun wieder links herum in die Mittelstellung nach Fig. 6. Der Zahn 31 bewegt sich von dieser Mittel stellung ab noch eine kurze Zeit in seiner untern Lage und schiebt die hinter ihm lie gende Windung des gewickelten Drahtes nach links. Der Wickelzahn 32 bewegt sich nach rechts und wird nach kurzer Zeit an gehoben.
In Fig. 7 ist der Doppelhebel 38 ganz nach links geschwungen. Der Zahn 31 ist angehoben, ebenso auch der Zahn 32, um den nun der Wickelschlag geführt wird. Der Zahn 32 bewegt sich von der in Fig. 7 dar gestellten Endlage an geradlinig nach links und schiebt den gewickelten Draht nach links, zunächst bis in die Stellung nach Fig. 4, worauf sich der bisher beschriebene Vorgang wiederholt.
Um die geschlagenen Windungen gut zu fördern, sind am Tisch 11 zwei Platten 41 und 42 angeordnet, die in den Fig. 8 bis 10 dargestellt sind. Die Platten haben überein ander viereckige Ausschnitte 43 und 44 von der Breite der Wickelzähne 31 und 32 und vorn (in der Fig. 9 auf der rechten Seite) einen Abstand voneinander, der etwas grösser als der Durchmesser des Drahtes 18 ist. Die untere Platte 42 hat von dem Ausschnitt 44 an einen Längskanal 45 von der Breite des fertig gewickelten Heizbandes. hie Wickel zähne an den Hebeln 33 und 34 bewegen sich nun in der vorbeschriebenen Weise in den Ausschnitten 43 und 44.
Sobald von der Wickelrolle 17 am Schwinghebel 14 eine Windung um den jeweils vordern Zahn ge schlagen ist, schiebt dieser die hinter ihm liegende Windung nach links weiter, so dass das ganze Windungsband in dem .Kanal 45 schrittweise nach links weitergefördert wird, wo es von einer Vorratsrolle aufgenommen werden kann.