CH168660A - Einrichtung zur Herstellung der Wicklung von elektrischen Heizgeräten. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung der Wicklung von elektrischen Heizgeräten.

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CH168660A
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teeth
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Einrichtung<B>zur</B> Herstellung der     Wicklung    von elektrischen Reizgeräten.    Es ist vorgeschlagen worden, beispiels  weise bei elektrischen Kochplatten     Heiz-          wicklungen    anzuwenden, die auf der Unter  seite der Heizplatte in Isoliermasse eingebet  tet werden. Um besonders hohe Leistungen  der Kochplatte zu erzielen, ist die     Upterseite     der Kochplatte mit Rippen versehen und in  Rillen zwischen je zwei Rippen ist der Reiz  leiter hochkant stehend in Form einer Mä  ander- oder     Zickzackwicklung    eingebettet.  Die Herstellung der     Zickzackwicklung    kann  beispielsweise mittelst zweier mit Spiel in  einandergreifender Zahnräder erfolgen.

   Dies  hat aber den Nachteil, dass die verhält  nismässig dünnen Drähte durch zu starke  Beanspruchung beim Zusammenkämmen der  Zahnräder Einkerbungen erleiden, durch die  der Querschnitt des Drahtes geschwächt wird,  so dass an den geschwächten Stellen bei zeit  weiser Überlastung der Draht durchbrennt.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung, die eine sehr gleichmässige Mäander-    oder     Zickzackwicklung    ohne jede schäd  liche Einkerbung herzustellen ermöglicht. Sie  besteht darin, dass von zwei sich gegenseitig  bewegenden Wickelzähnen der jeweils vordere  Zahn, über den der Heizdraht beim Wickeln  geschlagen wird, beim Zurückziehen die För  derung der     Zickzackwicklung    übernimmt,  während der sich dabei nach vorn bewegende  andere Wicklungszahn den nächsten Wickel  schlag aufnimmt und dann die Förderung  der Wicklung übernimmt.  



  In den     Fig.    1 bis 3 ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Auf einem Tisch 11 ist in einem Lager  12 die senkrechte Welle 13 eines     SchWiDg-          bügels    14 drehbar gelagert, der oben eine  Führungsrolle 15 trägt. In gleicher Ebene  mit der Rolle 15 liegt eine zweite     Führungs-          und    Wickelrolle 17, die ebenfalls an dem  Schwingbügel 14 mittelst eines Halters 16  von dem Schwingbügel getragen wird. Von  einer Vorratsrolle wird der Draht 18 durch      eine senkrecht über der Welle 13 liegende  Führungsöffnung, von da über die Rollen 15  und 17 zu Wickelzähnen 31, 32 geführt, um  welche die Wickelschläge erfolgen. In     Fig.1     ist der Schwingbügel 14 mit der Wickelrolle  17 in der einen Endlage von vorn gesehen  dargestellt.

   Aus     Fig.    3 ist zu ersehen, dass  die Wickelrolle 17 eine durch Pfeile ange  deutete Bewegung um<B>1800</B> macht.  



  Um den Schwingbügel diese Bewegung  ausführen zu lassen, ist mit der Welle 13  des Bügels ein Zahnrad 19 gekuppelt, das  von einem Zahnsegment 20 angetrieben wird,  welches an einem Doppelhebel 21 angeordnet  ist. Der Doppelhebel ist auf dem Standfuss 22  um eine senkrechte Achse drehbar gelagert.  An dem freien Ende des Doppelhebels ist  eine auf einem Zapfen 25 drehbare Rolle 24  angeordnet, die in der Nut 26 einer gleich  mässig angetriebenen Kurvenwalze 27 geführt  wird und dabei z. B. über einen Winkel von  120   in der einen Endlage gehalten wird,  wobei das Zahnsegment 20 in Ruhe bleibt  und dann über einen Winkel von     6011    von  der einen Endlage in die andere Endlage  geführt wird, so dass das Zahnsegment einen  so grossen Ausschlag macht, dass das Zahn  rad 19 und mit ihm der Bügel 14 eine  Schwingung um 180   macht.

   Dann wird die  Rolle 24 und damit das Zahnsegment 20  wieder über 120' in der Ruhelage gehalten,  worauf über einen Winkel von<B>60'</B> das Zu  rückführen in die erste Endlage erfolgt.  



  Zum Herstellen der Mäander- oder     Zick-          zackwicklung    sind zwei Wickelzähne 31, 32  angeordnet, die an zwei einarmigen Hebeln  33 und 34 befestigt sind. Diese Hebel sind  an einem am Tisch 11 drehbaren, zweiarmi  gen Hebel 38 drehbar gelagert, der von einer  gleichmässig angetriebenen Kurbelscheibe 39  aus in hin- und     herschwingende    Bewegung  versetzt wird, so dass auch die Wickelzähne  31 und 32 bei dieser Bewegung eine in Rich  tung der Hebel 33, 34 erfolgende Bewegung  machen. An der Kurbelscheibe 39 ist die  Kurbelstange 40 in ihrer Entfernung vom  Mittelpunkt der Scheibe einstellbar     angelenkt       und greift anderseits an einer Verlängerung  41 des Doppelhebels 38 an.  



  Die Hebel 33 und 34 und mit ihnen die  beiden Wickelzähne machen aber auch eine  auf- und niedergehende Bewegung, indem sie  von gleichmässig angetriebenen     Nockenschei-          ben    35, 36 gehoben und gesenkt werden.  Durch die Ausbildung der Nocken kann Zeit  punkt und Dauer des     Anhebens    oder Senkens  genau eingestellt werden. Zwei Zugfedern 37  und 47 ziehen die Hebel an die Nocken  scheiben.  



  Aus den schematischen     Fig.    4 bis 7 sind       die,Bewegungen    der Wickelzähne 31 und 32  zu ersehen.  



  In der Mittelstellung nach     Fig.    4 ist der  untere Zahn 32 von dem Nocken der     Nocken-          scheibe    36 angehoben. Er bewegt sich nach  links und schiebt dabei die hinter ihm lie  gende Windung des gewickelten Drahtes nach  links. Der obere Zahn 31 ist von dem Nocken  der     Nockenscheibe    35 ebenfalls noch ange  hoben, ist aber im Begriff, bei der Bewegung  nach rechts nach unten zu sinken.  



  In     Fig.    5 ist der Doppelhebel 38 von der  Kurbelstange 40 in seine rechte Endlage be  wegt worden. Der Zahn 31 ist nach unten  gesunken, der Zahn 32 noch angehoben, ist  aber im Begriff, nach unten zu sinken. In  diesem Augenblick wird mittelst des Schwing  bügels 14 die Windung um den Wickelzahn  31 geschlagen.  



  Der Doppelhebel 38 schwingt nun wieder  links herum in die Mittelstellung nach     Fig.    6.  Der Zahn 31 bewegt sich von dieser Mittel  stellung ab noch eine kurze Zeit in seiner  untern Lage und schiebt die hinter ihm lie  gende Windung des gewickelten Drahtes  nach links. Der Wickelzahn 32 bewegt sich  nach rechts und wird nach kurzer Zeit an  gehoben.  



  In     Fig.    7 ist der Doppelhebel 38 ganz  nach links geschwungen. Der Zahn 31 ist  angehoben, ebenso auch der Zahn 32, um  den nun der Wickelschlag geführt wird. Der  Zahn 32 bewegt sich von der in     Fig.    7 dar  gestellten Endlage an geradlinig nach links  und schiebt den gewickelten Draht nach      links, zunächst bis in die Stellung nach     Fig.    4,  worauf sich der bisher beschriebene Vorgang  wiederholt.  



  Um die geschlagenen Windungen gut zu  fördern, sind am Tisch 11 zwei Platten 41  und 42 angeordnet, die in den     Fig.    8 bis 10  dargestellt sind. Die Platten haben überein  ander viereckige Ausschnitte 43 und 44 von  der Breite der Wickelzähne 31 und 32 und  vorn (in der     Fig.    9 auf der rechten Seite)  einen Abstand voneinander, der etwas grösser  als der Durchmesser des Drahtes 18 ist. Die  untere Platte 42 hat von dem Ausschnitt 44  an einen Längskanal 45 von der Breite des  fertig gewickelten Heizbandes. hie Wickel  zähne an den Hebeln 33 und 34 bewegen  sich nun in der     vorbeschriebenen    Weise in  den Ausschnitten 43 und 44.

   Sobald von  der Wickelrolle 17 am Schwinghebel 14 eine  Windung um den jeweils     vordern    Zahn ge  schlagen ist, schiebt dieser die hinter ihm  liegende Windung nach links weiter, so dass  das ganze     Windungsband    in dem     .Kanal    45  schrittweise nach links weitergefördert wird,  wo es von einer Vorratsrolle aufgenommen  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herstellung einer Zick- zackheizwicklung für elektrische Heizgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei sich gegenseitig bewegenden Wickelzähnen der jeweils vordere Zahn, über den der Heizdraht beim Wickeln geschlagen wird, beim Zurück ziehen die Förderung der Zickzackwieklung übernimmt, während der sich dabei nach vorn bewegende andere Wickelzahn den nächsten Wickelschlag aufnimmt und dann die Förderung der Wicklung übernimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelzähne auf zwei Hebeln angeordnet sind, die an einem hin- und herschwingenden Doppelhebel gelagert sind und von Nockenscheiben abwechselnd gehoben und gesenkt werden, so dass der jeweils vordere Zahn nach Aufnahme des Wicklungsschlages gerad linig rückwärts gezogen und der andere Hebel angehoben und dadurch sein Wickel zahn über den andern Wickelzahn hinweg nach vorn geschoben wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von einer Förder- rolle ablaufende Heizdraht über einen schwingenden Bügel geführt und von die-.
    sein beim Schwingen um den jeweils vor- dern Wickelzahn geschlagen wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein von einer Kurvenwalze bewegtes Zahn segment, das beim Hin- und Herschwingen ein mit dem Schwingbügel fest verbundenes Zahnrad mitnimmt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wickel zähne sich in einem Ausschnitt zweier Platten bewegen und den gewickelten Draht in einer Längsaussparung zwischen den Platten schrittweise weiterschieben.
CH168660D 1932-07-02 1933-06-28 Einrichtung zur Herstellung der Wicklung von elektrischen Heizgeräten. CH168660A (de)

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