CH168799A - Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke. - Google Patents
Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B21/00—Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
- F26B21/001—Air generating units, e.g. movable or independent of drying enclosure
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Description
Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke. Der Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke gemäss der Erfindung besitzt in einem Raum oberhalb eines Feuer raumes eine Anzahl dem Durchgang der Heizgase dienende, aufwärts gerichtete Ka näle. Auf der Aussenseite dieser Kanäle strömt. die zu erwärmende Luft von oben nach unten zu einem Abzug, welcher die durch Berührung mit den Heizgaskanälen erhitzte Luft ihrem Verwendungszweck zu führt.
Die auf diese Weise erzeugte Heissluft kann in der Folge einer Dörrvorrichtung zu geführt werden, welche zum Beispiel zur Aufnahme von geschnittenem (frischem oder vorgedörrtem) Gras oder von Getreide ein gerichtet ist. Bekanntlich kann durch Nass- wetterperioden und hierdurch verhindertes richtiges Trocknen von geschnittenem Gras und Getreide im Freien grosser volkswirt- schaftlieher Schaden verursacht werden.
Die Dörrvorrichtung kann aber selbstverständ lich auch für anderes Dörrgut eingerichtet sein, und zum Beispiel auch zur Aufnahme von zu trocknendem Holz, Wäsche oder der gleichen geeignet sein. Ebenso kann die er zeugte Heissluft auch zur Raumtrocknung benutzt werden. Infolge Vermeidung unmit telbarer Berührung der Heizgase mit der zu erhitzenden Luft bleibt die Heissluft rein, das heisst von Beigeschmack befreit, was ins besondere für die Behandlung von Futter mitteln oder dergleichen von Bedeutung ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Senkrechtschnitt durch den Ofen, und Fig. 2 einen wagrechten Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der gezeichnete Ofen besitzt einen rings ummauerten untern Feuerraum 1 mit Rost herausziehbarem Aschenbehälter 3 und Üffnung 4 zum Einwerfen von festem Brenn material. Um den Feuerraum 1 herum ist mittelst eines Mantels 5 ein Ringraum 6 ge bildet. Auf den untern Mantel 5 ist ein mit demselben lösbar verbundener oberer Mantel 7 aufgesetzt, welcher den Raum 8 bildet und am obern Ende mittelst einer Decke 9 ab geschlossen ist, die einen Abzug 10 für die Heizgase aufweist.
Der obere Mantel 7 um schliesst ein Bündel von geraden, senkrecht stehenden Röhren 11, die unten und oben in Platten 12 und 13 herausnehmbar ein gesetzt sind und die obere Platte 13 etwas überragen. Auf die Platten 12 und 13 ist je eine Schicht Sand 14 bezw. 15 aufgebracht zwecks Herstellung einer dichten Verbin dung zwischen den Röhren 11 und den Plat ten 12 und 13. Die Röhren 11 durchsetzen eine Anzahl im obern Mantel 7 zwischen den Platten 12 und 13 angeordnete Zwischen wände 16, welche zueinander versetzt ange ordnete Durchgangsöffnungen 17 aufweisen.
In den obersten der so im Mantel 7 gebil deten, miteinander verbundenen Teilräume mündet der Rohrstutzen 18 eines Gebläses 19, welches in diesem Raum zu erhitzende Frischluft zuführt, die in der Folge im obern Mantel 7 ihren Weg in Zickzacklinie durch die Öffnungen 17 abwärts nimmt, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet und ohne weiteres klar ist.
Aus dem untersten Teil raum des Mantels 7 tritt diese Luft durch einen in der Platte 12 vorgesehenen Kranz von Öffnungen 20 in den untern Ringraum 6 und wird von hier aus durch den Abzug 21 ihrem Verwendungszweck, beispielsweise einer Dörrvorrichtung zugeführt.
Zu dieser Luftströmung entgegenge setzt bewegen sich .die Heizgase, welche aus dem Feuerraum 1, in den eine Flammplatte 22 eingebaut ist, ihren Weg aufwärts durch die Röhren 11 nehmen, um oben durch den Abzug 10 der Decke 9 abzuziehen.
Auf dem Durchgang der Heizgase durch die Röhren 11 findet ein mittelbarer Wärmeaustausch derselben mit der aussenseitig der Röhren 11 in entgegengesetzter Richtung bewegten Luft statt. Indem die zugeführte Luft auf das Röhrenbündel auftrifft, wird sie dem gemäss' stark in Bewegung ,gebracht, so dass ein entsprechend inniger Wärmeaustausch von Heizgasen und Luft erfolgt.
Die Luft erreicht in erhitztem Zustand den durch den Feuerraum 1 ebenfalls erwärmten äussern Ringraum G, um dann durch den Abzug 21 weiter zu strömen. Aus dem Abzug 21 kann im Bedarfsfall durch eine von e ner Klappe 23 beherrschte Zweigleitung 24 Luft als zusätzliche Verbrennungsluft uriger den Rost 2 und in den Feuerraum 1 geleitet werden. Die Klappe 23 kann von aussen mit- telst ,eines Handgriffes 23' nach Bedarf ein gestellt werden.
Die erläuterte Ausführung der Heizvor richtung zeichnet sich durch Einfachheit und dementsprechende Billigkeit der Bauart aus. Die geraden Röhren 11 lassen sich gut reinigen und infolge ihrer herausnehmbaren Anordnung können sie nötigenfalls leicht ersetzt werden, ebenso kann auch die Boden platte 12, wenn sie durchgebrannt sein sollte, gut ersetzt werden, da sich gegebenenfalls der obere Mantel samt Zubehör vom unter a \feil des Ofens wegnehmen lässt. Die Heiz gasröhren 11 können gewünschtenfalls von einer Isolationsschicht, zum Beispiel aus Schamotte, ausgekleidet sein, um ihrer Zer störung insbesondere in ihrem untern Teil möglichst vorzubeugen.
Eventuell können Futterröhren aus feuerfestem Material in die ganzen Heizgasröhren oder nur in deren untern Teil eingeschoben werden, die leicht zu ersetzen sind. Es ist auch eine Ausfüh rung des Ofens in dem Sinne der Erfindung denkbar, bei welcher statt mittelst Röhren in anderer Weise Kanäle für den Durchgang der Heizgase gebildet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in einem Raum oberhalb eines Feuer raumes eine Anzahl dem Durchgang der Heizgase dienende, aufwärts gerichtete Ka näle aufweist und aussenseitig dieser Kanäle die zu erwärmende Luft von oben nach un ten zu einem Abzug strömt, welcher die durch Berührung mit den Heizgaskanälen erhitzte Luft. ihrem Verwendungzweck zu führt. UNTERANSPRüCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizgaskanäle durch herausnehmbar angeordnete, ge rade Röhren gebildet sind. \?.Ofen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizgasröhren eine innere Wärmeisolationsschicht aufweisen, um deren Zerstörung durch zu hohe Tem peraturen zu vermeiden. 3. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit Heizgas kanälen versehene obere Raum durch Zwischenwände unterteilt ist, die versetzt angeordnete Öffnungen aufweisen, durch welche die gebildeten Teilräume in Ver bindung miteinander stehen, und von welch-en Teilräumen der unterste durch einen Kranz von Öffnungen mit einem den Feuerraum umgebenden Ringraum verbunden ist, an welchen der Abzug an geschlossen ist. 4.Ofen nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an den obersten der Teilräume ein die zu erwärmende Luft zuführendes Gebläse angeschlossen ist. 5. Ofen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Zwecke der Ab dichtung der herausnehmbar in Platten eingesetzten Heizgasröhren an den Durch dringungsstellen eine Schicht eines pul verförmigen Materials vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH168799T | 1933-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168799A true CH168799A (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=4421027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168799D CH168799A (de) | 1933-07-10 | 1933-07-10 | Ofen zur Erzeugung von Heissluft für Trockenzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168799A (de) |
-
1933
- 1933-07-10 CH CH168799D patent/CH168799A/de unknown
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