CH168804A - Rollkörperkäfig für Rollager und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Rollkörperkäfig für Rollager und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH168804A
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Kullagerfabriken Aktie Svenska
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Skf Svenska Kullagerfab Ab
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Description


  Rollkörperkäfig für Rollager und Verfahren zur Herstellung desselben.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Rollkörperkäfig für Kugel- und Rollenlager  und ein Verfahren zur Herstellung desselben.  



  Der Rollkörperkäfig gemäss der Erfin  dung besteht aus Stahl mit mittelhohem  Kohlenstoffgehalt, der so gehärtet ist, dass er  ein bestimmtes Federungsvermögen besitzt.  



  Das Verfahren zur Herstellung des     Roll-          körperkäfiges    gemäss der Erfindung zeichnet  sich dadurch aus, dass aus einem Stahlblech  ein Rohling ausgestanzt wird, welcher in die       gewünschte    Form gepresst und hierauf ge  härtet wird.  



  Dank der Härtung erhält der Käfig grö  sseren Widerstand gegen Verschleiss und kann  den beim Betrieb auf ihn wirkenden Zentri  fugalkräften besser widerstehen. Ein Beispiel  für einen derartigen Käfig ist ein solcher, der  einen ringförmigen Hauptteil hat, an wel  chem federnde Zungen vorgesehen sind, deren  äussere Enden so geformt sind, dass sie die  zwischen den Lagerringen gleichmässig ver-    teilten Rollkörper umfassen, indem die  Zungen des Käfigs beim Einführen desselben  in das Lager durch die Rollkörper federnd  nach aussen gebogen werden     und    dann in ihre  ursprüngliche Lage     zurückfedern,    wobei jede  Zunge zwei Rollkörper trennt und ihr beson  ders ausgestaltetes Ende den Rollkörper ge  nügend umfasst, um die Teile zusammenzu  halten.

   Wenn nun Käfige dieser Art so ge  härtet werden, dass das Material ein be  stimmtes     Federungsvermögen    besitzt, wird  die Fähigkeit der Zungen, nach aussen zu  federn, wenn die Rollkörper in den Käfig  taschen angebracht werden sollen, vergrössert,  wodurch es möglich ist, die Taschen so aus  zugestalten, dass sie die Rollkörper besser  umfassen.  



  Blechkäfige, die so ausgestaltet sind, dass  sie auf den zwischen den Ringen angebrach  ten Kugeln federn, sind bereits früher aus  geführt worden. Keiner dieser Käfige hat je  doch in der Praxis befriedigend gearbeitet,      weil sie nicht das erforderliche Federungs  vermögen besitzen, um "die     Zungen    in ihre  ursprüngliche oder .gewünschte Lage zurück  schnellen zu lassen, nachdem sie zwecks  Einführens der Rollkörper auseinanderge  bogen worden sind. Durch Verwendung des  richtigen Materials ist es jedoch möglich,  einen Käfig dieses Types herzustellen, wel  cher, nachdem er in richtiger Weise gehärtet  ist, sehr befriedigend arbeitet und billig her  gestellt werden kann.  



  Für solche Rollkörperkäfige wird zweck  mässigerweise ein Stahl verwendet, der weich  genug ist, um ein Pressen des Rohlinges zu  ermöglichen, der jedoch später einer Wärme  behandlung bezw. Härtung unterworfen wer  den kann, die das erwünschte Federungsver  mögen herbeiführt. Für diesen Zweck hat  sich Stahlblech mit einem Kohlenstoffgehalt  von 0,40, bis 0,50 ö und einem Mangan  gehalt von     0,5,0    bis     0,80/'7o/    als geeignet er  wiesen. Es können jedoch auch ähnliche  Stahlsorten mit einem Kohlenstoffgehalt von  nur 0,35     %    und bis zu 0,60 ,wo für diesen  Zweck verwendet werden. Es hat sich als un  möglich erwiesen, in einer Operation Roh  linge mit höheren Kohlenstoffgehalt auch  nach sehr sorgfältiger Glühung kalt zu  ziehen.

   Es hat sich ferner als     unmöglich.    er  wiesen, Stahl mit einem geringeren Kohlen  stoffgehalt als 0,35/o so zu härten, dass ein  befriedigendes Federungsvermögen bei den  Zungen erhalten wird.  



  Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht  zwei     Ausführungsbeispiele    des     Verfahrens     zur Herstellung des erfindungsgemässen     Roll-          körperkäfigs.    Die Zeichnung gibt zwei  Methoden an. Der einen Methode nach wird  ein runder Rohling ausgestanzt, der durch  den Pressvorgang in eine Schalenform ge  bracht wird, worauf die Taschen ausgestanzt  werden. Nach der andern Methode werden  die Taschen aus dem flachen runden Rohling  ausgestanzt, worauf die Zungen durch den  Pressvorgang heraufgebogen werden. Fig. 1  und 2 zeigen eine Draufsicht und eine  Seitenansicht des Rohlinges für einen Kugel  käfig, nachdem er in eine Schalenform mit    ebenem Boden und im wesentlichen vertika  lem Rand gebracht worden ist.

   Fig. 3 und 4  zeigen den Rohling, nachdem Zentrierungs  und Mitnehmerlöcher in seinen Boden ge  stanzt worden sind; Fig. 5 und 6 zeigen den  Rohling nach Ausstanzen der Kugeltaschen,  und Fig. 7 und 8 nach Ausstanzen der Mittel  öffnung; Fig. 9 und 10 zeigen das Prägen der  Taschenkanten, um eine glatte Berührungs  fläche gegen die Kugeln zu schaffen; Fig. 1.1  und 12' sind eine Draufsicht und eine Seiten  ansicht eines Rohlinges, der nach der zweiten  der beiden obengenannten Herstellungs  methoden hergestellt ist, und Fig. 13 und 14  zeigen schliesslich den Rohling, nachdem die  Zungen aufgebogen worden sind. Die weitere       Behandlung    folgt der ersten Methode.  



  Nach Fig. 1 und 2 ist der Rohling durch  den Pressvorgang in eine Schalenform mit  dem flachen Boden 15 und einem     vertikalen     Flansch 16 gebracht worden, aus welchem  die Kugeltaschen 17 in Fig. 6 ausgestanzt  werden sollen. Bei der durch Fig. 3 und 4  veranschaulichten zweiten Operation wird ein  zentrales Zentrierungsloch 18 und ein klei  neres Mitnehmerloch 19 aus dem Boden des  Rohlinges gestanzt. Diese Löcher dienen zur  Zentrierung und zum Herumführen des     Roh-          linges    während der späteren Operationen.  



  Das Ergebnis der dritten Operation wird  in den Fig. 5 und 6 gezeigt. Bei dieser Opera  tion     wird    der Rohling durch das Loch 18  geführt und mittelst eines in das Loch 19  eingreifenden Mitnehmerstiftes schrittweise  um eine Umdrehung herumgedreht. Bei je  dem Schritt     wird    eine Kugeltasche 17 aus  dem Flansch 16     herausgestanzt,    und zwar  durch eine von innen nach aussen arbeitende       Stanze.    Die Stanze bewegt sich radial, wo  durch die Wandungen 20 der Kugeltaschen  zylindrisch werden.  



  Bei der     vierten    Operation wird der grösste  Teil des Bodens des     Rohlinges        herausge-          stanzt,    wie aus     Fig.    7 und 8 ersichtlich. Der  Rohling wird dadurch mit einer Mittel  öffnung 21 versehen, so dass ein ebener ring  förmiger Teil 22 übrigbleibt, an welchem die      im wesentlichen senkrecht dazu angeordneten  Zungen 2 3 vorgesehen sind.  



  Die Lebensdauer der Käfige wird da  durch wesentlich vergrössert, dass die Kanten  der     Kugeltaschen,    die gegen die Kugeln an  liegen, durch durch Prägen abgeschrägt werden.  



       Diese    Operation wird so ausgeführt, dass ein       Rollkörper    entsprechend den im Lager ver  wendeten (in Fig. 9 eine Kugel 24) gegen die  innere Kante 25 der Kugeltasche gedrückt  wird, während man den Rohling gleichzeitig  Aussen durch ein geeignetes Kissen stützt. Am  besten sind sämtliche zum Prägen verwendete  Körper gleichzeitig nach aussen zu drücken,  um eine möglichst grosse Genauigkeit zu er  halten.

   Dadurch, dass man bei dieser Präge  operation eine Kugel der ungefähren Grösse  der im Lager zur Verwendung kommenden  Kugeln benutzt, wird eine abgeschrägte  Kante 26 gebildet, welche bei richtiger     Di-          mensionierung    der Teile demjenigen Teil der  Kugel entspricht, mit welchem der Käfig bei  seiner Verwendung in Berührung kommt.  



  Die nächste Phase des Herstellungsvor  ganges ist das Härten und Anlassen des sonst  fertigen Käfigs, so dass der Käfig gehärtet  ist und ein bestimmtes Federungsvermögen  besitzt.  



  Eine andere Methode zur Herstellung des  Käfigs ist in den Fig. 11 bis 14 angegeben.  In den Fig. 11 und 12 ist ein ebener Roh  ling 30 dargestellt, in dessen Umfangsrand       31    eine Anzahl Einschnitte 32 angebracht  sind, welche die Kugeltaschen in dem fer  tigen Käfig bilden.  



  In Fig. 11 und 12 ist der Rohling nach  der ersten Operation der zweiten Herstel  lungsmethode dargestellt. Die zweite Opera  tion ist in den Fig. 13 und 14 veranschau  licht, in welchen die Zungen     33    in einer im  wesentlichen senkrechten Lage zum Boden  teil 36 gezeichnet sind. Der Bodenteil 36 ist  im wesentlichen eben. Die Einschnitte 32 und  die äussern Enden 34 der Zungen 33 haben  eine solche Form, dass die beim Pressvorgang  gebildeten Kugeltaschen 37 annähernd ihre  gewünschte fertige Form erhalten.  



  Die übrigen Operationen bei der Herstel-    lung eines Käfigs nach dieser Methode ent  sprechen im wesentlichen den bei der ersten  Methode vorgenommenen Operationen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Rollkörperkäfig für Rollager, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus Stahl mit mittelhohem Kohlenstoffgehalt be steht, der so gehärtet ist, dass er ein be stimmtes Federungsvermögen besitzt. Il. Verfahren zur Herstellung des Roll körperkäfigs gemäss Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Stahlblech ein Rohling ausgestanzt wird, welcher in die gewünschte Form gepresst und hierauf gehärtet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollkörperkäfig gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem Kohlenstoffstahl mit 0,3.5 bis 0,60% Kohlenstoffgehalt und im übrigen geringen Beimengungen an Legierungs stoffen besteht.
    2. Rollkörperkäfig gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl 0,50 bis<B>0,.80%</B> Mangan enthält. B. Verfahren gemäss Patentanspruch II zur Herstellung eines aus einem ringför migen Teil und einer Anzahl im wesent lichen senkrecht zu demselben stehenden Zungen bestehenden Rollkörperkäfigs, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig eine solche Wärmebehandlung erfährt, dass die Zungen genügend federn, um nach dem durch das Einschieben der Rollkörper verursachten Ausbiegen ihre ursprüngliche Lage wieder einnehmen zu können. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Käfig nach dem Härten auf eine zwecks Erzielung einer Federung geeignete Temperatur angelassen wird.
CH168804D 1932-07-07 1933-05-05 Rollkörperkäfig für Rollager und Verfahren zur Herstellung desselben. CH168804A (de)

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