CH168846A - Uberlagerungsfernsteueranlage. - Google Patents

Uberlagerungsfernsteueranlage.

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CH168846A
CH168846A CH168846DA CH168846A CH 168846 A CH168846 A CH 168846A CH 168846D A CH168846D A CH 168846DA CH 168846 A CH168846 A CH 168846A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


      Überlagernngsfernstener        anlage.       Die Erfindung betrifft eine<B>Ü</B>     berlage-          rungsfernsteueranla,ge.     



  Durch die Erfindung sollen etwa folgende  Aufgaben gelöst werden: Das Fernsteuer  system eines Grossnetzes soll schrittweise aus  gebaut werden können, und zwar so, dass auch  der kleinste, fertiggebaute Teil möglichst so  fort für sich betriebsfähig ist, und dass der  ,-eitere Ausbau jederzeit wieder unterbrochen       ,;-erden    kann. ohne dabei die schon in Betrieb  befindlichen Teile zu stören. Damit bei die  sem etappenweisen Ausbau der Anlage auch  die Finanzierung erleichtert wird, soll durch  wegs mit kleinen Einheiten gearbeitet wer  den, unter Verzicht auf grosse Zentralstatio  nen.  



  Erfindungsgemäss sind die den     Steuer-          stromverbrauehern    zunächst liegenden äussern  Netzverzweigungen, die häufig auch als  Netzmaschen bezeichnet werden, je für sich  durch Sperrorgane gegen das übrige Netz ab-    gesperrt und mit einem eigenen Sender ver  sehen.  



  Unter -Netzverzweigungen sind dabei nicht  etwa Hausinstallationen, sondern immer Teile  eines Nabel- oder Freileitungsnetzes zu ver  stehen.  



  Erwähnt sei schliesslich noch, dass diese  Teile auch nicht immer nur eine einzige Ma  sche zu umfassen brauchen. In     besonderen     Fällen können, wie später gezeigt wird, auch  mehrere Maschen von einem Sender gespeist  werden.  



  Als Sperrorgane können Sperrkreise die  nen, die aus Kondensator und Drosselspule in  Parallelschaltung bestehen.  



  Das Charakteristische der Erfindung be  steht gegenüber bekannten     Fernsteueranlagen     darin, dass mit dem Sender bis in unmittel  bare Nähe der Verbraucher herangerückt  wird, dass jedem Sender nur ein im Vergleich  zu dem Gesamtnetz kleines und gegen das  Gesamtnetz abgesperrtes Gebiet zugeteilt           wird,    wobei die     Absperrmittel    auch die ein  zelnen Sender gegeneinander schützen und  voneinander unabhängig machen.  



  Dadurch ergeben sich die Vorteile, dass  die     Fernsteueranlage    eines Grossnetzes be  quem etappenweise ausgebaut und der Bau  leicht finanziert werden kann, da ohne Stö  rung der Energieverteilung im Starkstrom  netz und des     Überlagerungsbetriebes    der  schon fertigen Etappe der weitere Ausbau  je nach vorhandenen     Geldmitteln    betrieben  oder unterbrochen werden kann.  



  Ein ganz besonderer Vorteil der Erfin  dung liegt auch darin, dass infolge des Her  anrückens der Sender in unmittelbare Nähe  der     Steuerstromverbraucher        bezw.    der Emp  fangsapparate die Spannungsabfälle für die  Steuerenergie und somit die Verluste sehr  weit herabgedrückt werden. Man kommt also  mit einem Minimum an     Überlagerungsspan-          nung    aus, erhält ferner den Vorteil, dass bei  der fertig ausgebauten Anlage jedes Relais  praktisch die gleiche     Überlagerungsspannung     hat, und dass beispielsweise für Glühlampen  gefährliche Spannungssteigerungen an den  dem Sender zunächst liegenden Punkten ver  mieden werden.

   Die Sender fallen dabei klein  aus; man kann deshalb beispielsweise mit bil  ligen Röhrensendern oder mit kleinen Ma  schinensendern, die bequem in der Massen  fabrikation hergestellt werden können, aus  kommen. Auch die Absperrung ist mit klei  nen, .billigen Einheiten durchführbar. Es  fallen die bei     Zentralabsperrvorrichtungen     auftretenden     Schwierigkeiten,    äusserst geringe  Verlust der Drosselspule und des     Kondensa-          tors,    geringe Starkstromspannungsabfälle in  der Drossel, und anderes fort, da ja die Dros  sel des Absperrkreises nur verhältnismässig  schwache Ströme führt und auch ein etwas  höherer Spannungsabfall für den     Starkstrom     in Kauf genommen werden darf.  



  In     Wechselstrom-Stadtnetzen    werden häu  fig die letzten Netzverzweigungen an Trans  formatoren kleinerer Leistung angeschlossen,  die im folgenden "Kleintransformatoren" ge  nannt werden und die die Spannung der von  der Zentrale kommenden Speiseleitung herab-    setzen. Unter Umständen können nun die  Kleintransformatoren mit ihrer Selbstinduk  tion ganz oder teilweise die Sperreinrichtung  für die überlagerten Steuerströme bilden, da  ihre     Streuindukti.vität    wie eine in dem Lei  tungszug eingeschaltete Drosselspule wirkt  und deshalb den Durchgang der Steuerströme  erschwert.  



  Diese Kleintransformatoren sind ferner  in der Regel in Reklamesäulen, Schächten  oder dergleichen untergebracht. In solchen  Fällen empfiehlt es sich, auch die Klein  senderanlagen, gegebenenfalls mit ihren Ab  sperreinrichtungen, in diese Säulen oder  Schächte einzubauen. Wegen des geringen  Platzbedarfes der Kleinsender macht der Ein  bau keine     Schwierigkeiten.     



  Es ist nicht notwendig,     da,ss    das gesamte  Netz in derartigen Etappen ausgebaut     wird.     sondern man kann die Überlagerung auf sol  che Netzteile beschränken, bei denen diese  Art des     Fernsteuerbetriebes    wirtschaftlich ist.  Netzteile mit besonders grossen Verbrauchern,  also Teile, deren Starkstromapparate sehr viel       Überlagerungsenergie    verzehren, wird man  unter Umständen freilassen. Die erforder  lichen Schaltungen können mit andern be  kannten Mitteln, zum Beispiel mit besonderen       Fernsteuerleitungen,    Schaltuhren usw. aus  geführt werden. Man ist also in der Lage,  die     Fernsteueranlage    den besonderen Verhält  rissen des Grossnetzes weitgehend anzupassen.  



  Was den Betrieb derartiger Anlagen be  trifft, so kann man die Einzelsender mit  Uhren steuern, falls die Schaltzeiten durch  einen Fahrplan ein für alle Male festgelegt  sind. Sollen jedoch auch zu beliebigen Zei  ten     Schaltungen    ausgeführt werden, so kann  man die Sender durch besondere Fernsteuer  leitungen von einer Zentrale aus betätigen.  Dazu können beispielsweise die zu den Klein  transformatorstationen führenden Prüfkabel  benutzt werden. Man kann aber auch die  Kleinsender durch den     .Speiseleitungen    über  lagerte Ströme steuern. In der Regel wird  man jedoch mit einer     Schaltuhr    pro Klein  sender auskommen können.

        Der Betrieb der Sender wird dadurch we  sentlich erleichtert, dass wegen der Absper  rung die einzelnen Sender unabhängig von  einander arbeiten können.  



  Die Überlagerung und Absperrung ist  dann besonders einfach, wenn jedem Klein  sender nur ein einziger     Leitungsstrang    zu  geteilt werden kann. Der Strang kann sich  innerhalb der Häuserblocks noch verästeln.  Man kommt in diesem Falle mit einer ein  zigen     Sperreinrichtung    aus.

   Bilden die letz  ten Ausläufer des Netzes Maschen, so kann  man jede Masche für sich durch Einschal  tung von Sperrkreisen, die die Netzfrequenz  durchlassen, der Steuerfrequenz aber einen  sehr hohen Widerstand entgegensetzen, von  Nachbarleitern abtrennen, oder man kann  auch die Masche durch Einschaltung eines  solchen Sperrkreises für die überlagerte Ton  frequenz     "aufschneiden",    so dass man wieder  Einen einfachen Strang erhält, der durch wei  tere Sperrkreise von den Nachbarleitungen  abgetrennt werden kann.  



  Wie auch die Verhältnisse liegen mögen,  es wird sich stets eine einfache Unterteilung  durchführen lassen, die pro Kleinsender eine  oder zwei     Absperreinrichtungen    erfordert.  Bei     besonders    schwierigen Fällen kann man  unter Umständen auch ein     etwas    grösseres,  aus mehreren Maschen bestehendes Netzgebiet  für sich abtrennen und durch einen Sender  entsprechend grösserer Leistung überlagern.  



  Es besteht die Gefahr, dass ein einzelner,  kleiner Netzzweig unbefugt durch Anschluss  eines kleinen Senders gestört werden kann,  dass also, zum Beispiel wenn Tarifapparate  für Elektrizitätszähler durch die     Fernsteuer-          anlag    e auf verschiedene Tarifstufen ein  gesteuert werden, der Stromverbraucher  durch Störsendung jeweils den für sich gün  stigsten Tarif einstellen kann.  



  Diese Gefahr kann dadurch beseitigt wer  den, dass nur in der Sendezeit die Absperr  mittel wirksam gemacht werden, dass aber in  den Sendepausen beispielsweise durch     Über-          brückung    der Sperrkreise die Absperrung       aufgehoben    wird. Wenn nun     in    den     .Sende-          pausen    der Versuch gemacht wird, die Emp-         fangsrelais    durch einen Störsender umzu  schalten, so hängt an diesem Störsender das  ganze übrige Netz, insbesondere auch die  Speiseleitungen, die Zentralen usw.; sie wir  ken praktisch wie ein Kurzschluss.

   Der Stör  sender ist nicht in der Lage, die zur Um  schaltung erforderliche Steuerenergie aufzu  bringen, eine     Störung    ist also ausgeschlossen.  



  Man kann sich aber auch so helfen, dass  man in den Sendepausen die Netzleiter durch  Zwischenschaltung eines oder mehrerer auf  die     Überlagerungsfrequenz    abgestimmter       Durchla,sskreise    für diese     Frequenzen    prak  tisch kurzschliesst. Ein solcher     Durchlasskreis     besteht beispielsweise aus einem mit einer  Drosselspule in Reihe geschalteten Konden  sator oder aus einem Kondensator allein.    Welches dieser beiden     Mittel    man anwen  den wird, hängt von den örtlichen Netzver  hältnissen ab. In schwierigen Fällen wird  man beide Mittel gemeinsam verwenden.

   Die  Sperrkreise und die     Durchlasskreise    werden  dabei am besten für jeden     gleinsenderbezirk     getrennt gesteuert und geschaltet, damit diese  Schaltungen mit dem Beginn und dem Ende  der     Sendung    möglichst genau zusammenfal  len. Überhaupt empfiehlt es sich, sämtliche  Schaltungen und Steuerungen von der Klein  senderanlage selbst ausführen zu lassen und  alle     Absperr-    oder     Durchlassvorrichtungen     möglichst nahe an den Sender heranzurücken.  



  Die Anlage kann in bekannter Weise ent  weder mit :Einzelfrequenzen     arbeiten,        die.bei-          spielsweise    durch Einschaltung von bestimm  ten Schwingungskreisen erhalten werden; sie  kann aber auch mit Frequenzbändern arbei  ten, aus denen durch sogenannte Resonanz  wähler jeweils die gewünschte Sendefrequenz       herausgesiebt    und dem Netzleiter überlagert       wird.     



  Besonders einfache Sendeanlagen erhält  man, wenn man beispielsweise wie beim  Grammophon mit elektrischem Tonabnehmer,  beim Tonfilm und ähnlichen Apparaten die  Frequenz durch einen     Klangbildträger    er  zeugt, der sich relativ zu einem Tonabneh  mer bewegt. Jedoch können die     Mittel    zur      Umformung des Wechselstromes in Schall  wellen weggelassen werden.  



  Sollen Frequenzbänder erzeugt werden,  aus denen je nach Bedarf die benötigten       Steuerfrequenzen    oder     Steuerfrequenzbänd-          chen    durch sogenannte Resonanzwähler, Fil  terkreise usw. ausgesiebt werden, so kann  man     Klangbildträger    verwenden, die ein  Klangbild mit gleitender Tonskala von der  Ausdehnung der für die     Fernsteuerzwecke     benötigten Bandbreite haben.

   Der Klangbild  träger muss sich dabei mit gleichförmiger  Geschwindigkeit bewegen.     Statt    dessen kann  man aber auch einen     Klangbildträger    mit  nicht gleitender Tonskala verwenden, dessen  Geschwindigkeit sich jedoch entsprechend der       Frequenzänderung    ändert.  



  Man ist auch in der Lage, mehrphasige       Tonfrequenzströme    zu erzeugen, wie sie bei  spielsweise zur Überlagerung von Drehstrom  netzen vorgeschlagen wurden, wenn man auf  dem Träger     entweder    phasenverschobene  Klangbilder aufbringt, die je auf einen be  sonderen Tonabnehmer     wirken,    oder wenn  man bei Verwendung eines einzigen Klang  bildes die Tonabnehmer entsprechend der  Phasendifferenz gegeneinander versetzt.  



  Enthält das Klangbild eine gleitende  Tonskala, so müssen in Abhängigkeit von  der -Tonhöhe die Abstände der     Tonnabnehmer     um so kleiner gemacht werden, je höher der  Ton ist. Zu diesem Zweck werden die Ton  abnehmer mit einer Vorrichtung zur Regulie  rung dieser Abstände verbunden, die selbst  tätig bei zunehmender Tonhöhe die Abstände  kleiner macht.  



  Sehr einfach ist es auch, mit derartigen       Mitteln    statt eines Frequenzbandes nur die  einzelnen benötigten Frequenzen mit etwa  um 2 % periodisch schwankender Tonhöhe  herzustellen. So kann man beispielsweise auf  demselben     Klangbildträger    nebeneinander die  den einzelnen Frequenzen entsprechenden  Klangbilder anbringen. Bei der Erzeugung  der einzelnen     Frequenzstufen    braucht dann  nur der     Tonabnehmer    jeweils auf das ent  sprechende Klangbild unter Relativverschie  bung gegen den     Klangbildträger    eingestellt    zu werden.

   Doch kann man die einzelnen  Töne auch durch     stufenweise    Geschwindig  keitsänderung für den     Klangbildträger    er  zeugen.  



  Die periodische Schwankung der Tonhöhe  um etwa f bis 2     %        lässt    sich durch verschie  dene     Mittel    erreichen. So kann beispielsweise  die Wellenlänge des Klangbildes in den an  gegebenen Grenzen schwanken, oder man  kann die Antriebsgeschwindigkeit für den       Klangbildträger        periodisch    ändern und  schliesslich kann man bei gleichbleibender  Geschwindigkeit des     Klangbildträgers    den  Tonabnehmer hin- und herbewegen.  



  Die     Tonfrequenzströme    können je nach  der Grösse des zu überlagernden Leitergebil  des mehr oder weniger verstärkt werden. Zur  Verstärkung können die bekannten     Mittel,     insbesondere Röhren oder     Verstärkermaschi-          nen,    verwendet werden.

   Man braucht die       Tonfrequenzströme    nicht selbst den Fern  steuerleitungen zu überlagern, sondern man  kann sie auch zur     Modulation    von Träger  wellen mit höherer Frequenz oder zur Erzeu  gung von     Schwebungsfrequenzen    verwenden  und erst die modulierte Trägerwelle     bezw.     die     Schwebungsfrequenzen    den Empfangs  apparaten zuführen.  



  Auf die     vorgeschilderte    Weise ist es mög  lich, die benötigten Frequenzen ohne Zuhilfe  nahme von Spezialmaschinen mittelst ein  facher, auf dem Markt befindlicher Apparate  ohne weiteres mit der erforderlichen Genauig  keit zu erzeugen.  



  Auch kann man auf dem     Klangbildträger     unter Umständen ganze Fahrpläne für die  Steuerfrequenzen aufbringen. So kann man  zum Beispiel für Ein- und     Ausschaltung    der  Strassenbeleuchtung einen besonderen Film  oder eine besondere Grammophonplatte ver  wenden, ebenso für Tarifschaltung für Uhren  usw. Auch macht es keine Schwierigkeiten,  gleichzeitig zwei oder mehrere Frequenzen zu  senden, wenn man beispielsweise die Emp  fangsapparate so einrichten     will,    dass sie nur  bei     gleichzeitigem    Vorhandensein von zwei  verschiedenen Frequenzen ansprechen.

        Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  man die Frequenz nicht gleichförmig zu  ändern braucht, wie beispielsweise bei Ma  schinensendern, bei Sendegeneratoren, die mit  Drehzahlreglern arbeiten, sondern dass man  die Frequenz nach einer Treppen-,     Zickzack-          oder    Schlangenlinie sich ändern lassen kann.  Auf diese Weise ist es möglich, das Verhält  nis der Sendezeiten und Sendepausen beim  Durchlaufen des Frequenzbandes auf die je  weils günstigsten Werte einzustellen.

   So  kann man beispielsweise die einzelnen zu  überlagernden Bandabschnitte rasch durch  laufen lassen, um möglichst an Sendeenergie  zu sparen, während man die zwischen den  einzelnen Bandabschnitten vorhandenen     Fre-          quenzbandteile    langsamer durchlaufen lässt,  um einzelnen Regelapparaten genügend Zeit  für etwaige Nachregelung zu lassen.  



  Es kann die Serien- oder die Parallelüber  lagerung verwendet werden. Bei der Serien  überlagerung lieb in     bekannter    Weise die       Steuerstromquelle    im Zuge eines Netzleiters,  bei der Parallelüberlagerung ist sie zwischen  die Netzleiter geschaltet. Bei der Serienüber  lagerung empfiehlt es sich, den den Netzteil  speisenden Kleintransformator wenigstens im  Augenblick der Sendung mittelst eines       Durehlasskreises    zu überbrücken; .der Durch  lasskreis kann in den Sendepausen gleich als       Kurzschlussvorrichtung    für etwaige Störsender  arbeiten. Besonders bei Parallelüberlage  rung kann der Kleintransformator allein oder  unter Vor-, Parallel- oder Mischschaltung von  kleinen Drosseln, Kondensatoren usw. als  Sperrkreis benutzt werden.

   Falls man den       Absperr-    und     Durchlassvorrichtungen    nicht  an sich flache, für mehrere Frequenzen  brauchbare     Frequenzkurven    gibt, müssen  diese Vorrichtungen bei jeder Sendung in be  kannter Weise abgestimmt werden. Die Ab  stimmung kann die Sendeanlage ohne weite  res mit übernehmen, indem zum Beispiel  gleichzeitig der Generator     bezw.    der Gitter  kreis eines Röhrensenders oder dergleichen  und die Sperr- und     Durchlassvorrichtungen     abgestimmt werden.

      Unter Umständen kann man eine oder  mehrere der höheren Harmonischen der Stark  stromspannung zur Fernsteuerung     ausnutzen          und    dadurch für die betreffende Frequenz  den Sender ersparen. Zu diesem Zweck wer  den innerhalb der Sendepausen die einzelnen  Leitungsstränge     dureh    Sperrkreise gegen die  betreffende Harmonische abgesperrt und die  Sperrung wird nur beider     ,Sendung    vorüber  gehend aufgehoben.

   In diesem     Augenblick     gelangt die betreffende Harmonische in den  Netzteil und schaltet die Empfangsrelais;  oder man kann die einzelnen Netzteile     mit-          telst        Durchlasskreisen    während der Sende  pausen für die betreffende Harmonische kurz  schliessen und die Sendung durch Aufhebung  dieses Kurzschlusses bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überlagerungsfernsteueranlage, dadurch gekennzeichnet, dass die den Steuerstromver- brauchern zunächstliegenden äussern Netzver zweigungen je für sich durch Sperrorgane gegen das übrige Netz abgesperrt und mit einem eigenen Sender versehen sind.
    ÜNTERANSPRttCHE 1. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch, in überlagerten Netzver zweigungen, welche über Kleintransfor matoren an ein Starkstromverteilungs- netz angeschlossen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kleintransformatoren mit ihrer Selbstinduktion ganz oder zum Teil die Sperreinrichtung bilden.
    2. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch, in Netzverzweigungen, welche über Kleintransformatoren ge speist werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Senderanlagen und Sperreinrich tungen in den gleichen Räumen wie die Kleintransformatoren untergebracht sind. 3. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Tonfrequenz ströme elektroakustische Apparate mit Klangbildträgern dienen.
    4. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Klangbildträger ein Klangbild mit glei tender Tonskala von der Ausdehnung der für die Fernsteuerzwecke benötigten Bandbreite angebracht ist.
    5. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf dein Klangbildträger ein Klangbild durch wegs gleicher Tonhöhe aufgebracht ist und die Antriebsvorrichtung für den Klangbildträger mit einer sich selbst steuernden Reguliereinrichtung versehen ist, die die Laufgeschwindigkeit inner halb der dem benötigten Frequenzband entsprechenden grenzen ändert.
    6. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf dem be wegten Klangbildträger in der -Schwin- gungspha@se gegeneinander versetzte Klangbilder aufgebracht sind, die in mehrphasige Überlagerungsströme umge formt werden. 1. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass für die ein zelnen Phasen ein Klangbildträger mit nur einem Klangbild verwendet ist und die Phasenverschiebung durch Verset zung der Tonabnehmer erzielt wird.
    B. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Üinterausprüchen 3 und 7, bei der der Klangbildträger eine gleitende Tonskala hat, gekennzeichnet durch eine Reguliereinrichtung für die Abstände der einzelnen Tonabnehmer, die diese um so näher aneinanderrückt, je höher der Ton ist. 9. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass für die Er zeugung der einzelnen Sendefrequenzen getrennte, auf einem gemeinsamen Trä- "er angebrachte Klangbilder verwendet sind, deren Wellenlänge periodisch schwankt.
    1U: Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, bei der die .Senderfrequenzen unter Zuhilfe nahme eines Klangbildträgers und eines Tonabnehmers erzeugt werden, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, die den Tonabnehmer periodisch gegen den Klangbildträger mit solcher Geschwin digkeit bewegt, dass die Tonhöhe um 2 der Frequenz periodisch schwankt.
    11. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Klangbildträger der Steuerfahrplan für die zu sendenden Frequenzen angebracht ist. 12. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gleitende Tonskala sich im Frequenzzeit- diagramm als Wellenlinie darstellt.
    13. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zu sendenden Frequenzbändchen rela tiv rascher durchlaufen werden, als die zwischen diesen Bändchen liegenden Fre quenzbereiche. 14. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Sender und Sperr organe durch je eine Uhr gesteuert sind.
    15. Überlagerungsfernsteueranlage nach denk Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Sender und Sperr organe von einer Zentralstelle aus ge steuert sind. 16. Überlagerungsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 14, dadurch. gekennzeichnet, dass die Sperrkreise in den Sendepausen durch Schliessen eines Überbrückungsschalters wirkungslos gemacht sind.
    17. Überlagerunigsfernsteueranlage nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzverzweigungen in den Sendepausen mittelst eines Durchlasskreises für die Steuerfrequenz kurzgeschlossen sind.
CH168846D 1932-04-11 1933-03-13 Uberlagerungsfernsteueranlage. CH168846A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178495B (de) * 1959-08-04 1964-09-24 Zellweger A G App Und Maschine Rundsteuerempfaenger
DE1181263B (de) * 1952-11-07 1964-11-12 Pintsch Bamag Ag Steueranordnung in Gleichstromhochspannungs-Fahrleitungen elektrischer Bahnen
DE1190097B (de) * 1954-05-28 1965-04-01 Licentia Gmbh Tonfrequenzzentralfernsteuerverfahren

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