Dose, insbesondere für teigige Massen. Es sind schon verschiedene Dosenarten für teigige Massen bekannt geworden, bei welchen der Inhalt in gewünschten Mengen entnommen wird. Zu diesem Zweck ist in der Dose ein Druckdeckel angeordnet, der entlang einer Treibstange mit Gewinde beim Drehen derselben, beispielsweise durch Drehen einer Vorrichtung ausserhalb der Dose, gleitet.
Damit die Auf- oder Abwärtsbewegung des Druckdeckels in der Dose gesichert ist, so dass sich derselbe beim Drehen der Treib- stange nicht mitdreht, ist vorgeschlagen wor den, den Druckdeckel zwangsläufig in Nuten an der Innenwand der Dose zu führen. In diesem Falle können also nicht die gewöhn lichen Behälter mit glatter Innenwand be nutzt werden.
Man hat aber auch überhaupt auf besondere Mittel zur Sicherung der Auf- und Abwärtsbewegung des Druckdeckels ver zichtet, wobei dann immer mit der Gefahr zu rechnen ist, dass die Dose einmal nicht richtig funktioniert, indem beim Drehen der Treibstange der Deckel sich mehr oder weni ger mitdreht. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Dose, insbesondere für teigige Massen, bei welcher mittelst eines in der Dose entlang einer Treibstange mit Gewinde gleitenden Druckdeckels der Inhalt der Dose aus einer Öffnung der Treibstange herausgedrückt wird.
Durch ein an dem Druckdeckel und ebenfalls an einer an der Dose befestigten Haltescheibe gelenkig gelagertes Führungsglied ist die Ruf- oder Aufwärtsbewegung des Druckdeckels in der Dose gesichert.
Vorteilhafterweise ist das Schraubrohr fest mit einer Drehscheibe verbunden, die oben auf der Haltescheibe des Behälters frei aufliegt.
In beiliegender Zeichnung ist in Abb. 1 und 2, die Schnittansichten zeigen, ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Der Behälter 7 besitzt den . Deckel 9, der entweder von der Dose abschraubbar ist oder mit derselben durch ein Scharnier ver bunden sein kann. Ausser dem Deckel 9 ist oben an der Dose die Drehscheibe 1 vor- gesehen, mit der das Schraubrohr 3 fest verbunden ist. Bei Drehung der Drehscheibe 1 wird also das Schraubrohr 3 mitgedreht. Entlang demselben gleitet der Druckdeckel 8, der ein Gewinde besitzt. Der Druckdeckel 8 befindet sich unmittelbar über dem Inhalt der Dose.
Ausserdem ist noch eine dritte Scheibe, nämlich die Haltescheibe 2 vorhan den, die oben an der Dose fest anliegt, zum Beispiel fest angeschraubt ist, so dass sie sich nicht drehen kann und die das Schraub rohr 3 gegen achsiale Verschiebung , sichert. Durch das Führungsglied 4 sind die Halte scheibe 2 und der Druckdeckel 8 bei 5 ge lenkig miteinander verbunden. Unten am Schraubrohr 3 ist die Aussparung 10 vor gesehen. Die Öffnung des Schraubrohres 3 ist mit 6 gekennzeichnet.
Da das Schraubrohr 3 mitten durch den Inhalt der Dose, beispielsweise die Creme hindurchgeht, so muss dasselbe aus einem Material hergestellt sein, das auf den empfind lichen Inhalt, wie es beispielsweise die Creme ist, mit der Zeit keinen schädlichen Einfluss ausübt. Man kann vorteilhafterweise das Schraubrohr 3 und ebenso auch den Druck deckel 8, der auf der Creme aufliegt, aus Pressstoff herstellen. Die Dose 7 und auch die übrigen dazugehörigen Teile können eben falls aus Pressstoff sein.
Die Wirkungsweise der Dose ist folgende: Bei Entnahme von Creme in einer ge wünschten Menge ist vorerst der Deckel 9 zu entfernen, hierauf die Drehscheibe 1 in einer bestimmten Richtung so lange zu dre hen, bis aus der Öffnung 6 die gewünschte Crememenge heraustritt. Durch die Drehung der Drehscheibe 1 wird ebenfalls das Schraub rohr 3 gedreht. Dadurch, dass der Druck deckel 8 mit der feststehenden Haltescheibe 2 durch das Führungsglied 4 gelenkig ver bunden ist, kann sich derselbe nur wenig drehen und wird gezwungen, sich nach unten zu bewegen.
Auf diese Weise wird auf die Creme von oben nach unten ein Druck aus geübt, so dass eine der Drehung der Scheibe 1 entsprechende Crememenge in die Öffnung 6 gelangt und hier ven unten nach oben, also entgegengesetzt der Druckrichtung, hoch steigt und auf diese Weise aus der Dose gelangt.
Damit von unten in die Öffnung 6 der Inhalt der Dose eindringen kann, sitzt das Schraubrohr 3 nicht fest auf dem Boden der Dose auf und besitzt ferner die Aussparung 10. Die in der .Mulde der Drehscheibe 1 zum Vorschein kommende Crememenge kann dann benutzt werden.
Ist angenommen zu viel Creme aus der Dose herausgekommen, so kann dieselbe ohne weiteres wieder zurückgebracht werden, in dem die Drehscheibe 1 entgegengesetzt der Drehrichtung bei der Entnahme gedreht und damit die Creme hineingesaugt wird.
Da der Druckdeckel B mit der Halte scheibe 2 durch das Führungsglied 4 ge lenkig verbunden ist, .kann sich der Druck deckel 8 bis nach unten bewegen.
Das Anfüllen der Dose mit neuem In halt erfolgt dadurch, dass die Drehscheibe 1 zusammen mit dem Schraubrohr 3 und dem Druckdeckel 8 und auch die Haltescheibe 2 entfernt werden.