CH168897A - Leuchtschrift, insbesondere für Reklamezwecke. - Google Patents

Leuchtschrift, insbesondere für Reklamezwecke.

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CH168897A
CH168897A CH168897DA CH168897A CH 168897 A CH168897 A CH 168897A CH 168897D A CH168897D A CH 168897DA CH 168897 A CH168897 A CH 168897A
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illuminated
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Widmer Johannes
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Widmer Johannes
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/06Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using individual cut-out symbols or cut-out silhouettes, e.g. perforated signs

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Description


  Leuchtschrift, insbesondere für Reklamezwecke.    Es sind Leuchtschriften bekannt, welche  eine von hinten zu beleuchtende, aus für  Licht undurchlässigem Material, zum Beispiel  Holz, bestehende Grundplatte aufweisen, in  welcher den Schriftzeichen entsprechende  Ausschnitte vorgesehen sind. In diese Aus  schnitte sind die Schriftzeichen bildende Glas  körper eingesetzt.  



  Die Herstellung der Ausschnitte in die  Grundplatte ist aber eine schwierige und  mühsame Arbeit und erfordert besondere Be  gabung, kann infolgedessen auch nur durch  Fachleute besorgt werden. Es ergibt sich  daraus, dass die auf diese Weise hergestellte  Leuchtschrift auch entsprechend teuer ist.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun  eine Leuchtschrift, insbesondere für Reklame  zwecke, welcher diese Nachteile nicht an  haften.  



  Die Leuchtschrift gemäss vorliegender  Erfindung weist eine von hinten zu beleuch  ten     deUnterlage    aus lichtdurchlässigem Material  auf, auf welcher die aus Glas gebildeten  Schriftzeichen unmittelbar     aufgekittet    sind.    Ferner sind die mit den Schriftzeichen nicht  übereinstimmenden Teile der Unterlage auf  der einen Seite dieser letztern mit einem  lichtabsorbierenden Überzug versehen, so  dass bei Beleuchtung der Unterlage von hinten  die Schriftzeichen leuchtend auf nichtleuch  tendem oder nicht so stark leuchtendem  Grunde erscheinen.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist als Aus  führungsbeispiel der Erfindung ein Teilstück  einer solchen Leuchtschrift, und zwar mit  einem in Form eines H gehaltenen Schrift  zeichen dargestellt.  



  Mit 1 ist auf der Zeichnung eine die  Unterlage für das Schriftzeichen bildende  Grundplatte aus Glas bezeichnet, welche von  hinten zu beleuchten ist. Auf dieser Grund  platte 1 sind mittelst     Zementit    drei das  Zeichen ergebende Glasplatten 2, 3, 4 hoch  kant unmittelbar     aufgekittet.    Die mit dem  Zeichen nicht übereinstimmenden Teile der  Grundplatte sind dann auf der     Vorder-    oder  Rückseite der Platte durch einen Farbüberzug  für das Licht undurchlässig gemacht. Bei      Beleuchtung der Platte von hinten erscheint  infolgedessen das Zeichen leuchtend auf dunk  lem Grunde.  



  Statt mehrteilig, wie dargestellt, könnte  das auf der Grundplatte au     fgekittete    Zeichen  selbst auch einteilig sein, zum Beispiel in  einem Stück gegossen oder in einem Stück  aus einer dickeren Glasplatte mittelst Scha  blone und     Diamantstift    ausgeschnitten sein.  Die einzelnen Teile des Zeichens könnten  im     Querschnitt,    statt rechteckig, auch halb  kreisförmig,     kreissegmentförmig,    dreieckig  oder polygonal sein. Bei polygonalem Quer  schnitt können die Flächen und     ganten    ge  schliffen sein, wodurch man unter gewissen  Voraussetzungen günstige     @    Reflexwirkungen  erzielen kann, ähnlich wie bei geschliffenen  Edelsteinen.

   Diese Reflexwirkung kann da  durch erhöht werden, dass man als licht  absorbierenden Überzug, wie bei     einem'gewöhn-          lichen    Spiegel, einen auf der hintern Seite  der Unterlage angebrachten, teilweisen Silber  belag vorsieht. Es kann dadurch der Eindruck  erweckt werden, dass die leuchtenden Zeichen  auf einem Spiegel angeordnet seien. Insbe  sondere bei dreieckiger Ausbildung des Zei  chenquerschnittes kann man leicht infolge der  sich ergebenden     Refraktion    und Dispersion  der durchbrechenden Lichtstrahlen erzielen,  dass die Schrift, besonders bei Betrachtung  unter einem schiefen Winkel; deutlich sicht  bar ist und, unter verschiedenen Winkeln  gesehen, in verschiedenen Farben leuchtend  erscheint.

   Die Unterlage oder das aufgesetzte  Zeichen oder beide können aus farbigem,  statt farblosem Glas bestehen, wodurch das  Zeichen im entsprechenden. Farbton leuchtend  erscheint. Bestehen Unterlage und Zeichen  aus farblosem Glas, so kann gewünschten  falls eine Färbung der Schrift auf einfachste  Weise dadurch erzielt werden, dass man  zwischen Lichtquelle und Unterlage eine  farbige Glasplatte einschaltet. Statt voll  kommen lichtabsorbierend kann der genannte  Überzug auch nur stark lichtabsorbierend.  sein und zum Beispiel aus dünnem, farbigem  Papier bestehen, in welchem Falle die Zeichen  der Schrift hell leuchtend auf schwach leuch-         tendem    Grunde erscheinen würden.

   Der Über  zug der Grundplatte' kann auch statt aus  einer     Farbschicht,    aus einem unmittelbar auf  die Grundplatte aufgeklebten Streifen aus  schwarzem Papier oder dergleichen bestehen.  



  Die Unterlage kann einteilig sein und  zum Beispiel aus einer     grössern    Glasplatte  bestehen, auf welcher alle Schriftzeichen des  Textes     aufgekittet    sind. Eine solche Aus  führung ist besonders für Firmenschilder und  dergleichen vorteilhaft, bei welchen der Text  selbst keine Veränderung erfahren soll; die  Unterlage könnte aber ebensogut mehrteilig  sein und aus einzelnen nebeneinander in einer  Reihe angeordneten, leicht voneinander trenn  baren und in ihrer gegenseitigen' Lage ver  tauschbaren Plattenelementen bestehen, von  welchen jedes nur ein oder nur wenige  Schriftzeichen des Textes trägt. Eine solche  Leuchtschrift wäre zerlegbar und wieder zu  sammensetzbar, wie ein aus Einzeltypen ge  bildeter Drucksatz.

   Eine solche Ausführung  bringt den Vorteil mit sich, dass bei even  tuellem Bruch oder einer Beschädigung der  Schrift nur die beschädigten Elemente ersetzt  zu werden brauchen. Diese letztere Ausfüh  rung ist zum Beispiel zum Anzeigen des  Preises einer Ware in einem Schaufenster  zweckdienlich. Ein Element der     Schrift    könnte  in diesem Falle das Zeichen     ,;Fr."    tragen,  und die übrigen Elemente, deren Zeichen  andersfarbig sein könnten, je eine     Ziffer    der  den Preis der Ware anzeigenden Zahl.  



  Natürlich kann die Schrift auch zu an  dern Zwecken als für Reklame dienen; sie  kann zum Beispiel die leuchtende Bezifferung  des Zifferblattes einer Turmuhr oder Gross  uhr bilden. Das Zifferblatt kann in diesem  Falle aus einer von hinten zu beleuchtenden  Glasscheibe bestehen, welche auf ihrer Vor  derseite     aufgekittet    die aus Glas bestehenden  Stundenzahlen und auf ihrer Rückseite den be  schriebenen, lichtabsorbierenden     Überzug    trägt.

Claims (1)

  1. .' PATENTANSPRUCH: Leuchtschrift, insbesondere für Reklame zwecke, gekennzeichnet durch eine von hin ten' zu beleuchtende Unterlage aüs licht- durchlässigem Material, auf welcher die aus Glas bestehenden Schriftzeichen unmittelbar aufgekittet sind, welche Unterlage an den mit den Zeichen nicht übereinstimmenden Stellen auf der einen Seite mit einem licht absorbierenden Überzug versehen ist, so dass bei Beleuchtung der Unterlage von hinten die Schriftzeichen leuchtend auf dem nicht oder nicht so stark leuchtenden Grunde er scheinen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus farbigem Glas besteht, so dass die Schriftzeichen farbig leuchtend erscheinen. .
    Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schrift zeichen aus farbigem Glas bestehen, so dass sie in durchfallendem Licht farbig leuchtend erscheinen. 3. Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der lichtabsor bierende Überzug der Unterlage aus einer Farbschicht besteht. 4. Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der lichtabsor bierende Überzug der Unterlage aus einem auf die hintere Seite der Unterlage auf geklebten, den Schriftzeichen entsprechend ausgeschnittenen Papierblatt besteht. 5. Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schrift zeichen durch hochkantstehend auf die Unterlage aufgekittete Glasplatten ge bildet sind. 6.
    Leuchtschrift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus einzelnen, aneinander gefügten Glas platten zusammengesetzt ist, von denen jede nur ein Zeichen trägt.
CH168897D 1933-09-22 1933-09-22 Leuchtschrift, insbesondere für Reklamezwecke. CH168897A (de)

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