CH169022A - Verfahren zur Herstellung von galoschierten Turnschuhen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von galoschierten Turnschuhen.

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CH169022A
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CH
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galoshes
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sneakers
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A-G Schuhfabrik Melchnau
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Schuhfabrik Melchnau A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/12Soles with several layers of different materials
    • A43B13/122Soles with several layers of different materials characterised by the outsole or external layer

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     galoschierten    Turnschuhen.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung von     galoschierten,    das  heisst dem     untern    Rand des Schaftes     entlang     mit einem Schutzband versehenen Turn  schuhen, welches darin besteht, dass ein nicht  vulkanisiertes     Galoschenband    dem     untern     Schaftrand entlang     aufgebraeht    und letzterer  mit dem untern Rand des genannten Bandes  auf der Laufsohle aufgeklebt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel eines nach dem Verfahren gemäss  der Erfindung hergestellten Schuhes im  Querschnitt dargestellt.  



  Es bezeichnet 1 den Oberteil (Schaft), 2  das an demselben angenähte (oder geklebte),  dem     Zwickrand    entlang laufende     Galoschen-          band    und     3,    die Laufsohle.  



  Das Verfahren zur Herstellung eines     sol-          eben        Galosehenturnschuhes    geht beispiels  weise wie folgt vor sich: Der Schaft 1     wird     zum Aufziehen auf einen Leisten in bekann  ter Weise dem     Zwickrand    entlang mit einer       Einbindnaht    4 mit ringsum laufender Ein  zugsschnur 5 versehen. Hierauf wird der    Schaft über den Leisten gezogen (gezwickt,  eingebunden oder geklebt) und das     Schutz-          resp.        Galoschenband    2 unter Freilassung des       Zwickrandes    1' auf den Schaft geklebt.  



  Nun erfolgt die     Ausballung    des     Zwi-          sehenraumes    zwischen den     Zwickrändern          bezw.    innern     Galosehenbandrändern        mittelst     einer Gummimischung, das heisst einer durch  Zusatz von flüssigem Gummi klebfähig ge  machten Masse, die so beschaffen ist, dass die  auf der Zeichnung nicht ersichtliche     Deck-          oder    Einlagesohle und der     Zwickeinschlag     des Schaftes innig miteinander verbunden  werden, um eine glatte Sohlenauflage zu er  halten.

   Nachher wird die Laufsohle, vor  zugsweise aus Rehgummi, auf .die     Ausbal-          lung    6, den     Zwickeinschlag    1' und den untern  Rand des Bandes 2 aufgeklebt. Dank der  Verwendung einer Gummimischung für die       Ausballmasse    werden diese, der     Zwickrand     und das     Galoschenband    so mit der Laufsohle  verbunden, dass sie mit derselben ein Zusam  menhängendes Ganzes bilden, wie aus einem  Stück hergestellt. Die Laufsohle kann vor-      her noch mit einem Keilfleck versehen wer  gen oder ein     Oberfleck    nachher auf der Lauf  fläche     angebracht    werden.

   Das Befestigen  der Sohle auf den gezwickten Schaft kann  durch gewöhnliches Aufkleben in kaltem Zu  stande oder     mittelst    heizbaren Modellformen  vorgenommen werden.  



  Bei dem beschriebenen Verfahren können  die Turnschuhe auch noch mit     Vorder-    und  Hinterkappen, aus     Crepe-    oder auch aus  sonstigem Gummi     resp.    dem Schutzband ent  sprechenden Material hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von galoschier- ten Turnschuhen, dadurch gekennzeichnet, ,dass ein nicht vulkanisiertes Galoschenband dem untern Schaftrand entlang aufgebracht und letzterer mit dem untern Rand: des Galoschenbandes auf der Laufsohle aufge klebt wird. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, dass für die Aus ballmasse eine Gummi enthaltende Mi schung verwendet wird, welche die Eigen schaft hat, Zwickrand, Galoschenband und Laufsohle zu einem zusammenhängenden Ganzen zu verbinden.
    PATENTANSPRUCH II: Galoschierter Turnschuh, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRUCH: 2. Galoschierter Turnschuh nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss ,der Zwickrand des Oberteils einwärts über das Galoschenband vorsteht und so wohl mit einer Ausballmasse aus einer Gummi enthaltenden Mischung, als auch mit der Laufsohle zusammengeklebt ist.
CH169022D 1933-11-18 1933-11-18 Verfahren zur Herstellung von galoschierten Turnschuhen. CH169022A (de)

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