CH169027A - Verfahren zur Herstellung eines alkoholfreien Tafelgetränkes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines alkoholfreien Tafelgetränkes.

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CH169027A
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grape juice
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Haab Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/52Adding ingredients

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  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     alkoholfreien    Tafelgetränkes.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines alkoholfreien  Tafelgetränkes, dadurch gekennzeichnet, dass  man Traubensaft pasteurisiert, mit einem aus  Traubensaft hergestellten Sirup und Mineral  wasser vermischt, die so erhaltene Mischung  einer Entkeimung unterwirft und mit Kohlen  säure imprägniert. Vorteilhaft wird das fertige  Produkt ebenfalls einer     Pasteurisierung    unter  worfen.  



  Der zu verwendende Traubensaft kann  vorteilhaft in der Weise erhalten werden, dass  man zur Zeit der Lese frischgekelterten Wein  most     raschmöglichst    in     sauberen,    keimfreien  Fässern an den Bestimmungsort bringt, ihn  dort in Kannen abfüllt und ihn in diesen  pasteurisiert und aufbewahrt.  



  Zur Herstellung des erforderlichen Sirups  wird der pasteurisierte Most zweckmässig ge  klärt, zum Beispiel mit Gelatine, nach er  folgter Filtration mit Zucker und Weinsäure  oder Zitronensäure versetzt und durch ein       Granulitfilter    geschickt und von diesem weg  geklärt in einen Behälter abgezogen.    Dieser Sirup wird bei der Ausführung des  Verfahrens gemäss der- Erfindung mit pasteu  risiertem Traubensaft und Mineralwasser ver  dünnt. Die so erhaltene Mischung wird ent  keimt, zum Beispiel in dem man sie durch  ein     Entkeimungsfilter    pumpt und hierauf mit  Kohlensäure imprägniert. Das so erhaltene  Produkt wird gegebenenfalls einer     Pasteurisie-          rung    unterworfen.

      <I>Beispiel:</I>    Traubensaft wird nach     raschmöglichster          Abpressung    in sauber gereinigte und mit  einer     Kaliummetasulfitlösung    (25   ausge  spülte Fässer verbracht, und auf dem schnell  sten Wege, an den Bestimmungsort gebracht.  Daselbst angekommen, werden dieselben in  ein Reservoir entleert, und so schnell wie  möglich in gereinigte Kannen abgefüllt. Die  selben werden gut verschlossen und zum  Pasteurisieren bereitgestellt.  



  Zum Pasteurisieren wird ein speziell zu  gerichteter Kasten verwendet. Derselbe wird  mit den Kannen aufgefüllt und mit Wasser      versehen und zugedeckt. Mit Dampf wird bis  auf 80   erhitzt. Auf dieser Temperatur wird  40 Minuten belassen, wodurch gründliche       Pasteurisierung    erfolgt.  



  Nach dieser Zeit wird das Wasser entfernt  und werden die Kannen abkühlen gelassen.  Die Kannen werden herausgenommen und  bis zur Weiterverarbeitung gelagert. Der ganze  Vorgang soll in drei     Stunden    vor sich gehen.  Für die Herstellung des Sirups wird von  diesem pasteurisierten Traubensaft in einen  Bottich entleert und durchgerührt. Hierauf  wird eine Probe entnommen und festgestellt,  wieviel Gelatine zur Klärung verwendet wer  den muss. Ist dies festgestellt, wird das be  nötigte     Quantum    Gelatine angerührt, und  innert zwei bis drei Stunden mit Traubensaft  vermischt und gut     verrührt.    Dies soll immer  möglichst am Abend geschehen, damit die  Klärung bis zum nächsten Morgen beendet  ist, worauf die Flüssigkeit abgelassen und  auf ein Filter gebracht wird.

   Der so erhaltene  Traubensaft wird nach folgendem Rezept  weiterverarbeitet  <B>100</B> Liter Traubensaft  200 kg Zucker und  ö kg Weinsäure  werden bis zur     Auflösung    verrührt und auf  ein     Granulitfilter    gebracht (Sirupapparat nach  kaltem Verfahren). Wenn derselbe in der  richtigen Zubereitung glanzhell abläuft, kann  das Produkt in Korbflaschen abgefüllt werden.  



  750 Liter des so hergestellten Sirups werden  nun mit<B>7050</B> Liter pasteurisiertem Traubensaft  gut vermischt und dann auf dem     Granulit-          filter    glanzhell filtriert in einen 5000 Liter fas-    senden Mischtank gebracht, mit Mineralwasser  aufgefüllt und gut vermischt. Von diesem  Tank aus wird mit einer Pumpe das Getränk  in einen inzwischen fertiggestellten     Entkei-          mungsfilter    gepumpt und von dort in einen  luftdichten Tank (ä 500 Liter) geleitet. Von  diesem weg wird das Getränk mit der Im  prägniermaschine mit 3     Atm.    Kohlensäure  imprägniert und kann in Kannen abgefüllt  oder auf eine Abfüllmaschine geleitet werden.  



  Sollte das Produkt nach Behandlung mit  dem     Entkeimungsfilter    nicht haltbar sein, so  muss das Fertigprodukt nochmals einer     Pasteu-          risierung    unterworfen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines alkohol freien Tafelgetränkes, dadurch gekennzeich net, dass man Traubensaft pasteurisiert, mit einem aus Traubensaft hergestellten Sirup und Mineralwasser vermischt, die so erhaltene Mischung einer Entkeimung unterwirft und mit Kohlensäure imprägniert. UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das mit Kohlen säure imprägnierte Produkt einer Pasteu- risierung unterwirft. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Sirup ver wendet, der aus pasteurisiertem Traubensaft durch Zusatz von Zucker und Weinsäure hergestellt wurde.
CH169027D 1933-07-14 1933-07-14 Verfahren zur Herstellung eines alkoholfreien Tafelgetränkes. CH169027A (de)

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