CH169032A - Deckblattumlegeeinrichtung bei Zigarrenmaschinen. - Google Patents

Deckblattumlegeeinrichtung bei Zigarrenmaschinen.

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CH169032A
CH169032A CH169032DA CH169032A CH 169032 A CH169032 A CH 169032A CH 169032D A CH169032D A CH 169032DA CH 169032 A CH169032 A CH 169032A
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CH
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Formator Aktiebolaget
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Formator Ab
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      Deekblattumlegeeinrichtnng    bei     Zigarrenmaschinen.            Zigarrenmaschinen    üblicher Bauart zum  Herstellen von     fertigen    Zigarren oder Zi  garillos weisen eine     Rollvorrichtung    mit meh  reren umlaufenden Walzen auf, zwischen  welche der Wickel gelegt und in Umdrehung  versetzt     wird,    während ein     Deckblatt    durch  einen mit Vakuum arbeitenden Blattträger  (mit Saugkopf) zugeführt und um den Win  kel gewickelt wird.

   Eine bekannte Vorrich  tung dieser Art isst in F     ig.    1 der Zeichnun  gen     veranschaulicht.    Der     Saugkopf        muss    aus  baulichen Gründen in gewissem Abstand  über die Zigarre 1 sich bewegen, und wenn  das     Kopfende    der Zigarre spitz zuläuft, wird  der senkrechte Abstand der     Be-,vegungsbahn     des     Saugkopfes    von der Spitze des Kopf  endeserheblich.  



  Der letzte Teil des Deckblattes (die Blatt  spitze), welcher auf das Kopfende der Zigarre  gelegt wird, kann dann von dem Saugkopf  nicht geführt werden, weshalb bereits ver  sucht worden ist:, :durch ein gegen die     Wik-          kelspitze    geneigtes Ohr 2 an einer Spann-    platte 3 eine gewisse Führung der Blatt  spitze dadurch zu erreichen, dass die Blatt  spitze von der umlaufenden Zigarre in der  Pfeilrichtung     (Fig.    1) gegen das Kopfende  der Zigarre mit ihrer mit Kleister versehenen  untern     Seite    auf dem Ohr 2 gleitend her  untergezogen wird.

   Erfahrungen haben je  doch gelehrt; dass in dieser Weise eine zu  friedenstellende Führung , der Blattspitze  nicht möglich ist, denn der auf dem Ohr 2  liegende Teil der Blattspitze hat während  der schleppenden Bewegung das Bestreben  (zum Beispiel wegen unregelmässiger Ver  teilung des Widerstandes gegen diese Be  wegung) unerwünschte und unkontrollierbare       Seitwärtsbewegungen    zu beschreiben.  



  Hierzu kommt noch ein Übelstand bei der  schleppenden Bewegung. Die     Deckblattspitze     ist nämlich in der Regel mit einer abgerun  deten, seitlich     vorstehenden,    einen Zipfel 4  bildenden Verbreiterung versehen. Wenn die  von dem     Saugkopf    getragene Blattspitze  durch die Bewegung des Saugkopfes eine      Lage über dem Ohr 2 erreicht hat, soll sie  von der rotierenden Zigarre unter Vermitt  lung der     ziehenden    Wirkung des noch nicht  um die     Zigarre    gewickelten Teils 35     des     Deckblattes von dem Saugkopf losgelöst und  gegen das Ohr     abwärtsgezogen    werden.

   Das  Blatt kann aber den Zipfel 4, besonders wenn  er     teilweisse    von der Blattspitze durch einen  Schnitt 5 abgetrennt ist, nicht von der Saug  fläche     UesBaugkopfes        einwandfrei        löslösen,     sondern es besteht Gefahr, dass der Teil 4  der Blattspitze an der Saugfläche des Saug  kopfes     haften    bleibt und somit von .dem Teil  35 des Deckblattes abgetrennt wird.  



  Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist  bereits vorgeschlagen worden, die Blatt  spitze durch einen Luftstrom gegen die ge  neigte Führungsfläche .des Ohres 3 hinzu  drängen. Ausser dem früher erwähnten Übel  stand, .der in mangelhafter     Gleitführung    auf  dem Ohr 2 besteht, ergibt     sich    hierbei noch  der Nachteil, dass die Kontrolle über die Be  wegung der Blattspitze während ihres     Her-          unterfallens    gegen .die Führungsfläche auf  dem Ohr 2, während welcher Zeit das     Wik-          keln    selbstverständlich fortgesetzt wird, ver  loren geht.  



  Der Zweck der Erfindung ist nun, eine       Deckblattumlegeeinrichtüng    zu schaffen, der  die oben angegebenen Nachteile nicht anhaf  ten, mit der vielmehr ein tadelloses Wickeln  der Blattspitze erreicht wird.  



       Diese    Einrichtung besitzt gemäss     Erfin-          dungr    ein in der Nähe des Kopfendes der  Zigarre und der Spannplatte beweglich an  geordnetes Tragorgan zum Führen der     Deck-          blattspitze    in einer     Richtung    von der     Spann-          platte    nach der Wickelspitze.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel .des     Erfindungsgegenstandes    gezeigt,  und es     iet:          Fig.    2 eine schaubildliche Ansicht der  Einrichtung zum Umlegen des Deckblattes  um einen Wickel,       Fig.    3 eine schaubildliche     Ansicht    eines  Teils der Einrichtung mit den einzelnen Tei  len in anderer Lage, und         Fig.    4 eine     Stirnansicht    der Einrichtung.  Die Zigarre 1 ist zwischen :die umlaufen  den     Wickelwalzen    7 gelegt und .das Deck  blatt wird von einem Saugkopf 8 zugeführt.

    An     der,Spannplatte    3 ist dicht an der     Wik-          kelspitze    auf Zapfen 9 eine Tragrolle 10  drehbar gelagert die ein wenig über die  Oberfläche .der .Spannplatte 3 ragt. Im Ge  stell 11 ist auf einer umlaufenden Welle 12  eine Kurvenscheibe 13 befestigt, deren Um  fang eine Vertiefung 1.4 aufweist. Auf  einem Zapfen 15 im Gestell 11 ist ein Win  kelhebel drehbar gelagert, dessen einer Arm  16 eine Rolle 17 trägt. Eine Zugfeder 18  ist an dem     Gestell    bei 19 und an dem Arm  16 bei 20     befestigt    und drückt somit die  Rodle 17 gegen den Umfang der Kurven  scheibe 13.

   Das Ende des zweiten Armes 21  des Hebels bildet eine Rollbahn 22 für die  Rolle 1.0: Die Kurvenscheibe 13 ist zwecks       Einstellens    auf der Welle 12 an dieser durch  eine Schraube 23 befestigt.  



  Auf der Welle 12 ist in dem     Gestell   <B>11'</B>  durch eine Schraube 24     eine    zweite Kurven  scheibe 25 einstellbar befestigt, die am Um  fang eine Erhöhung 26 aufweist. Auf dem  in das Gestell 1 hineinragenden Ende .des  Zapfens 15 ist ein Winkelhebel drehbar ge  lagert, dessen Arm 27 am freien Ende eine  drehbar gelagerte Rolle 28 trägt, während  das Ende des andern Armes 29 gleitend mit  der     iSpanüplatte    3 verbunden ist. Die Rolle  28 wird     .durch    eine am Arme<B>97</B> bei 31 und  am     Gestell    11 bei 32     befestigte    Zugfeder 30  gegen den Umfang .der Scheibe 25 gedrückt.  Die     Spannplatte    kann in Führungen 33 im  Gestell 11 gleiten.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  wie folgt:  Das     Deckblatt    sei von dem in der     Pfeil-          richtung    (Fug. 4) vorrückenden Saugkopf 8  etwa in die in dieser Figur dargestellte Lage  gebracht worden.

   Die Blattspitze mit dem  Zipfel 4 wird von dem .Saugkopf     g6gen    die  Rolle 10 gepresst, und,     da,diese    Teile an der  untern     Seite    mit Kleister     vensehen    sind, wer  den sie beide von der zylindrischen Fläche  der rotierenden Rolle 10 gehalten und all-           mählieh    von der     Bodenplatte    des Saugkopfes       abgezogen.    Das Vakuum kann dann im  Saugkopf wirken, bis der letzte Teil des       Deckblattendes    die Bodenplatte verlassen hat,

    da die Blattspitze an der von .der Platte in  Umdrehung versetzten Rolle anhaftet und  von ihr unter Überwindung der Saugwirkung  von der Saugfläche     abgesogen    wird. Nach  dem die Blattspitze von dem Saugkopf ab  gesogen ist, wird sie mit dem Zipfel 4 von  der Rolle in der Pfeilrichtung von der       Spannplatte    und dem Saugkopf aus gegen  die Wickelspitze bei A     abwärtsgebogen,    wie  aus der     Fig.    4 deutlich ersichtlich ist.  



  Wenn der Blattzipfel 4 von dem Blatt  in     bekannter    Weise     (Fig.    1) durch einen  Schnitt 5     teilweise    abgetrennt worden ist,  soll sich die Drehung der Rolle 10 so lange  fortsetzen bis die Zipfel-spitze unter die  Rolle 10 gebogen worden ist, und. die Spitze  B des     Schnittes,    wie aus     Fig.    3 hervorgeht,  mit der Spitze A der Zigarre zusammenfällt.

    Wenn der Zipfel 4 eine solche Lage eingenom  men hat, kommt die Rollbahn 22 dadurch  zur Wirkung, dass die Rolle 17 während der  Drehung der Seheibe 13 in der Pfeilrichtung  in die Vertiefung 14 einfällt, wodurch der       z@rm    21 gehoben und seine Endfläche 22  gegen die Rolle 10 gedrückt wird, deren  Drehung in der Pfeilrichtung gemäss     Fig.    4  alsdann     unterbrochen    wird. Da die Scheibe  13 auf der Welle 12     einetellbar    ist, kann der  Zeitpunkt, in welchem die Rollbahn 22 zur  Wirkung kommt, wunschgemäss geregelt wer  den.

   Die     Spannplatte    3 wird in diesem Zeit  punkt des     Rollvorganges    vom Arm 2'9 nahe  der Zigarre     gehalten,    weil die Rolle<B>28</B> durch  die den Arm 27 beeinflussende Feder 30 sich  auf dem konzentrischen Teile des Umfanges  der umlaufenden Scheibe 25 befindet. Wenn  die Rollbahn     22    zur Wirkung kommt, steht  mithin die Spannplatte in ihrer vordersten       Labe    still.  



  Die Rolle 28 wird nun durch den Teil  26 der Scheibe 25 nach aussen geführt und  die Spannplatte 3 in der     Pfeilrichtung          (Fig.    3) zurückbewegt, wobei     .die    Rolle 10  auf der Rollbahn 22     des.        Armes    21 rollt    und eine Drehbewegung in Richtung des       Pfeils    in     Fig.        .3    erhält, das heisst ent  gegengesetzt der Drehbewegungsrichtung  während des     vorhergehenden    Teils der Spit  zenwicklung. .Dem an der vordern und un  tere Seite der Rolle (Fig.

   3) anhaftenden  Zipfel 4, der sich etwas ausserhalb der  Spitze -des Zigarrenkopfendes befindet     (Fig.     3), wird somit eine     hochgehende    Rück  wärtsbewegung     erteilt,    und gleichzeitig zieht  die stetig umlaufende Zigarre den links von  ,dem Schnitt 5 befindlichen Teil 35     dres          Deckblattes    nach unten. Es wird     somit,das     Deckblattende von einem Kraftpaar     beein-          flusst,    das dem Zipfel 4 eine Schwingbewe  gung in der Pfeilrichtung     (Fig.    3) erteilt.

    Hierdurch wird erreicht, dass der Zipfel 4,  dessen Spitze, wie aus der     Fig.    1 ersicht  lich ist, nach hinten gerichtet ist, beim An  bringen auf das Zigarrenkopfende eine von  der Spitze B des Schnittes 5     aus.    gerichtete       Umwicklungsrich        ung    erhält, oder mit an  dern Worten: dem Zipfel 4 wird durch die  Schwingbewegung eine solche     Aufwicklungs-          richtung    erteilt, dass die Spitze     C    des Zipfels  4 zuletzt an das Kopfende der Zigarre an  gelegt wird.  



  Diese     letzte,    eine     tadellose    Zigarren  spitze gewährleistende     Aufwicklungsbewe-          gung    konnte bei bisher     bekannten    Vorrich  tungen nicht     erreicht    werden.  



  Die Rolle 10 kann auch durch ein anderes  bewegliches Führungsorgan ersetzt werden,  und es ist nicht notwendig,     dass    der Saug  kopf gegen die Rolle drückt, bis er sich an       ,dieser    vorbei bewegt hat, .sondern die Dreh  bewegung kann     auch'durch    die ziehende Wir  kung der mit     Kleister    versehenen     Deckblatt-          spitze    hervorgerufen werden. Die Rolle oder  irgendein .in anderer Weise ausgebildetes  Tragorgan braucht     nicht    notwendigerweise  in der ,Spannplatte gelagert zu nein, sondern  kann auch in irgend einem naheliegenden  Maschinenteil angeordnet werden.

   Gegebenen  falls können mehrere Tragorgane an der       Wickelspitze    vorgesehen werden. Die Rück  wärtsbewegung der Rolle 10 zwecks An  legens der     Zipfelspitze    des Blattes auf die      Spitze .des     Zigarrenkopfendes    könnte auch  durch eine die Rolle beeinflussende Feder  34 erreicht werden, welche gespannt wird,  wenn die Rolle in der     Fig.    4 angegebenen  Richtung sich .dreht und der Rolle die in       Fig.    3 angedeutete Rückwärtsbewegung er  teilt, nachdem die Rolle die Rollbahn ver  lassen hat.

   Es ist gleichfalls denkbar, die  bewegliche Rollbahn durch eine ortsfeste zu  ersetzen, auf welcher .die Rolle 10 läuft, wenn  sie von der Spannplatte 3 hin- und     Uerge-          führt    wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Deckblattumlegeeinrichtung bei Zigarren maschinen, bei denen das Deckblatt einem Wickel über eine Spannplatte zugeführt wird, gekennzeichnet durch ein in der Nähe des Kopfendes der Zigarre und der iSpann- platte beweglich angeordnetes Tragorgan zum Führen der Deckblattepitze in einar Richtung von der Spannlage nach der Win kelspitze. . UNTERANSPRüCHEE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass das Tragorgan aus einer Rolle besteht. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, & ss die Rolle in .der Spannplatte drehbar gelagert ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da .durch gekennzeichnet, .dass sich der obere Teil der Rolle etwas über die Spann platte erstreckt.
    .1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung, die .dem Tragorgan während des letzten Ab schnittgis des Aufwickelns der Blattspitze eine der Zuführungsbewegung des Deck blattes entgegengesetzte Bewegung er teilt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine das Tragorgan beeinflussende Rollbahn. G. Einrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch eine die Rollbahn periodisch mit dem Tragorgan in Be rührung bringende Vorrichtung. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Trag organ von einem oder mehreren federnden Organen beeinflusst wird.
CH169032D 1932-06-03 1933-04-25 Deckblattumlegeeinrichtung bei Zigarrenmaschinen. CH169032A (de)

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CH169032D CH169032A (de) 1932-06-03 1933-04-25 Deckblattumlegeeinrichtung bei Zigarrenmaschinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027118B (de) * 1956-09-14 1958-03-27 Hauni Werke Koerber & Co Kg Wickelmulde zum Herumlegen des Deckblattes um die Spitze von Zigarrenwickeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027118B (de) * 1956-09-14 1958-03-27 Hauni Werke Koerber & Co Kg Wickelmulde zum Herumlegen des Deckblattes um die Spitze von Zigarrenwickeln

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