CH169057A - Karteiblatt mit Merkplättchen. - Google Patents

Karteiblatt mit Merkplättchen.

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CH169057A
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    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
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Description


  Karteiblatt mit     Nerkplättehen.       Zum Anbringen von Merkplättchen an  Karteiblättern sind solche bekannt, bei denen  parallel zu einer Seitenkante zwei Reihen  paralleler Schlitze vorgesehen sind, in welche  mit zwei in einer Linie liegenden, zueinander  entgegengesetzt gerichteten Zungen aus  gerüstete Merkplättchen durch je ein Paar       Schlitze    gesteckt werden können. Danach  wird das Blatt entlang der äussern Schlitz  reihe umgefalzt, so dass die eine Zunge des  Merkplättchens in ihrer ganzen Länge seit  lich vorsteht. Bei :dieser Verwendungsart sol  eher Karten- oder Karteiblätter entsteht je  doch an ihnen eine einseitige Verdickung, die  noch durch die Dicke des Merkplättchens  verstärkt wird.

   Daher lassen sich     solche     Karteiblätter in einem Karteikasten nicht       günstig    einordnen und handhaben.  



       Die    Erfindung benutzt die parallele       Schlitzreihenanordnung    an Karteiblättern  mit Merkplättchen mit entgegengesetzt ge  richteten Zungen gleichfalls, ordnet jedoch  die Schlitzreihen am Kopf des Blattes, mit  der     obern    Reihe in einem bestimmten Ab-    stand von der Kante verbleibend, in solchen  Streifen des Blattes an, die für die     Beschrif-          tung    nicht benutzt werden. Die     Umfalzung     des Blattes in der Linie der äussern Schlitz  reihe wird dabei erspart. Die Blätter behal  ten :deshalb ihre gleichmässige Stärke auch  beim Einordnen im Karteikasten.

   Bei be  stimmter Lage der Schlitze aufeinander  könnten die Merkplättchen unmittelbar neben  einander     bezw.    so     eingesteckt    werden, dass  beispielsweise jeder Tag mit einem Merk  plättchen gekennzeichnet werden kann.  



  Bei dichter Anordnung der Schlitze zum  Durchstecken -der Zungen der Merkplättchen  kommen diese zu einem Teil übereinander  zu liegen, verstärken also die Dicke der       Karteiblätter,    was für deren     Einordnung    in  den Kästen störend sein kann, aber auch das  Einsteckender Merkplättchen erschwert.  



  Um diese     in    gewisser Beziehung als  Mängel empfundenen Erscheinungen zu besei  tigen, können auch Merkplättchen mit An  schlagzungen vorgesehen sein, zwischen denen  sie entsprechend ausgespart sind, und zwar      zweckmässig bis auf die Breite- der     tinsteck-          zungen.    Dann lassen sich die     Schlitzpaare    so  einrichten, dass sieh     unmittelbar        benachbart     eingesteckte Merkplättchen an keiner Stelle  mehr überdecken.

   In diesem Fall sind be  nachbarte, einander zugeordnete Schlitzreihen  in einem senkrechten Abstand voneinander       angeordnet,    der annähernd der Höhe der An  schlagzungen entspricht, diese jedoch nicht  unterschreitet, wogegen die Teilung     der     Schlitze beider Reihen annähernd der Länge  einer Anschlagzunge plus der Breite der       Merkplättchen    entspricht, und in jedem Falle  nicht kleiner ist, als dieses Mass. Die Merk  plättchen greifen dann in benachbarter Lage  wechselseitig mit ihren Anschlagzungen in  .die Aussparung zwischen den zugehörigen  Anschlagzungen eines Merkplättchens.  



  Die Zeichnung stellt die Erfindung in       Fig.    1 in einem Ausführungsbeispiel mit  nur     einem        Schlitzreihenpaar    dar;       Fig.    2 ist ein zweites Beispiel mit zwei  zueinander versetzten     Schlitzreihenpä.aren;          Fig.    3 zeigt ein zugehöriges     Merkplätt-          chen.    in Ansicht in grösserem     Massstab    und       Fig.    4 ein drittes Beispiel für die Anord  nung der     Schlitze;          Fig.    5 zeigt das zugehörige Merkplättchen  in grösserem Massstab;

         Fig.    6 ist die Ansicht auf ein Karteiblatt       mit        eingestecktem    Merkplättchen nach einem  weiteren Beispiel;       Fig.    7 zeigt ein solches     Merkplättchen     für sich.  



  Das Karteiblatt a kann jeden beliebigen  Formularaufdruck aufweisen. Auf seinem  Kopf sind in Streifen, die für die Beschrif  tung nicht     benötigt    werden, nach     Fig.    1 zwei  Schlitzreihen b, b'     unter    sich und zur obern  Kante a' des     Blattes    parallel angeordnet.  Jeder Schlitz hat eine solche Länge, dass       durch    die Schlitze eines zusammengehörigen  Paares. die Längszungen     e'    eines Merkplätt  chens     c        gesteckt    werden können.

   Die Längs  zungen sind dabei so lang gewählt,     dass    sie  die obere Kante a' des     Blattes        a    um das ge  wünschte Mass überragen, also entsprechend  auffallen. Dabei kann das     Merkplättchen    c         aus    beliebigem     YV        erkstoff        bestehen,    also so  wohl aus Blech, wie     auch    aus Kunstharz oder       dergl.    Es könnte auch durchsichtig oder  farbig, sowie auch farbig durchsichtig sein,  auch könnten die Längszungen unter sich  verschiedene Farben haben oder auch auf  beiden     Seiten    verschieden gefärbt sein.  



       Ist    eine dichtere Anordnung der Merk  plättchen c erwünscht, als es ein     Schlitz-          reihenpaar    b, b' gestattet, um zum Beispiel  bei einem Karteiblatt, das für 31 Tage be  stimmt ist, jeden Tag durch ein     Merkblätt-          ehen    anzuzeigen, dann könnten die     Schlitze     wie in     Fig.    2 in zwei einander zugeordneten       Schlitzreihenpaaren   <I>d, d'</I>     bezw.   <I>e, e</I> angeord  net sein. Die beiden Reihenpaare sind dann  nahe zueinander geschoben und die einzelnen  Schlitze gegeneinander versetzt.

   Damit die       Merkplättchenzungen    in derselben Länge  über die obere Kante     a'    ragen, sind sie un  gleich     bemessen,    so     dass    die eine Zunge c"       (Fig.    3) um das Mass y entsprechend dem  Abstand der benachbarten Schlitzreihen d, e  länger ist     als,das    Mass     x,der    andern Zunge c'.  Die Merkplättchen sind hierbei bestimmt, so       eingesteckt    zu werden, dass bei der     obern     Schlitzreihe d die kürzeren Zungen c' nach  oben     gerichtet    und bei der folgenden Schlitz  reihe e die längeren Zungen c" nach oben  gerichtet sind.  



  Derselbe Zweck, jeden Tag zu bezeichnen,  lässt sich auch erreichen, wenn die Schlitze  innerhalb jeder Reihe<I>d, d'</I> schräg verlaufen,  wie in     Fig.    4, wobei jedoch die zusammen  gehörigen     Schlitze    eines Paares senkrecht  übereinander liegen. Die Schultern f, f     bezw.     



  des Merkplättchens c wären dazu ent  sprechend schräg zu halten     (Fig.    5). Die  Reihen der     Einsteckschlitze    für die     Merk-          plättchen    sind, am Kopf des     Blattes    zwischen  den für die Beschriftung bestimmten Stellen  des     Formulars    angeordnet, so dass die     Schlitze     nicht stören.  



  Das Merkplättchen c nach     Fig.    7 bildet       in        seiner    Form ein Doppelkreuz mit den bei  den in der Längsrichtung verlaufenden Ein  steckzungen c' an jedem Ende und den seit  lichen Anschlagzungen c"'. Das Karteiblatt      a     nach        Fig.    6 besitzt ,die Schlitzreihen d und  e     bezw.    d' und e'. Die Merkplättchen werden       durch    ein je     zusammengehöriges        Schlitz-          paar   <I>d, d'</I> oder e, e' gesteckt.

   Die Schlitz  reihen<I>d</I> und e     bezw.   <I>d</I> und<I>e'</I> sind in ihrem  senkrechten Abstand wenigstens soweit von  einander gehalten, wie die Höhe x' der An  schlagzungen c<B>\</B> beträgt. Ausserdem ist die  Teilung<I>y"</I> der Schlitze beider Reihen<I>d</I> und  e     bezw.    d' e' so gross gewählt, wie die Breite  y' der Anschlagzungen c"' zuzüglich .der  Breite     -des    Merkplättchens c beträgt.  



  Demzufolge können sich die Merkplätt  chen in unmittelbar benachbarter Lage an  keiner Stelle mehr überdecken, sondern grei  fen mit ihren Anschlagzungen c"' wechsel  seitig in den Hohlraum zwischen zwei über  einander liegenden Anschlagzungen c"' eines  Merkplättchens.  



  Bei schräger Schlitzanordnung wird der  Abstand der Schlitze und ihre Teilung in  derselben Weise gewählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karteiblatt mit Merkplättchen, die be stimmt sind, in flacher Form mit Längs zungen :durch je zwei parallele Schlitze des Blattes gesteckt zu werden, dadurch gekenn zeichnet, dass Schlitzreihen am Kopf des Blattes, mit der obern Reihe in einem be stimmten Abstand von der obern Blattkante (a') verbleibend, in Streifen des Blattes an geordnet sind, die für eine Beschriftung nicht vorgesehen sind. ÜNTEPAXSPRt1CÄE 1. Karteiblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schlitzreihen paare<I>(d, d'</I> bezw. <I>e, e')</I> nahe beieinander, jedoch versetzt zueinander angeordnet sind.
    2. Karteiblatt nach Unteranspruch 1, mit Merkplättchen mit ungleich langen Zun gen, .dadurch gekennzeichnet, dass der Un terschied (y) in den Zungenlängen des selben Merkplättchens gleich dem Abstand zweier einander zugeordneter Schlitzreihen (d, e) ist. 3.
    Karteiblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze jeder Reihe<I>(d, d'</I> bezw. e, e') schräg und unter sich parallel verlaufen, wobei die zusam mengehörigen Schlitze eines Paares senk recht übereinander angeordnet sind, und .dass die Merkplättchen entsprechend schräg geschnittene Schultern (f, f bezw. <I>f , f')</I> besitzen (Fig. 4 und 5).
    4. Karteiblatt nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch mit Anschlagzungen versehene Merkplättchen, wobei die einander zugeordneten Schlitz reihen (d, e) in einem Abstand voneinan- ,der angeordnet sind, der gleich oder grösser ist als die Höhe (x') der Anschlagzungen (c "' ), und dass die Teilung (y") der (Schlitze beider Reihen gleich oder grösser als die Breite (y') der Anschlagzungen (c "' ), zuzüglich der Breite (z) der Merk plättchen, ist.
CH169057D 1933-03-13 1933-03-13 Karteiblatt mit Merkplättchen. CH169057A (de)

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