CH169057A - Karteiblatt mit Merkplättchen. - Google Patents
Karteiblatt mit Merkplättchen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Karteiblatt mit Nerkplättehen. Zum Anbringen von Merkplättchen an Karteiblättern sind solche bekannt, bei denen parallel zu einer Seitenkante zwei Reihen paralleler Schlitze vorgesehen sind, in welche mit zwei in einer Linie liegenden, zueinander entgegengesetzt gerichteten Zungen aus gerüstete Merkplättchen durch je ein Paar Schlitze gesteckt werden können. Danach wird das Blatt entlang der äussern Schlitz reihe umgefalzt, so dass die eine Zunge des Merkplättchens in ihrer ganzen Länge seit lich vorsteht. Bei :dieser Verwendungsart sol eher Karten- oder Karteiblätter entsteht je doch an ihnen eine einseitige Verdickung, die noch durch die Dicke des Merkplättchens verstärkt wird.
Daher lassen sich solche Karteiblätter in einem Karteikasten nicht günstig einordnen und handhaben.
Die Erfindung benutzt die parallele Schlitzreihenanordnung an Karteiblättern mit Merkplättchen mit entgegengesetzt ge richteten Zungen gleichfalls, ordnet jedoch die Schlitzreihen am Kopf des Blattes, mit der obern Reihe in einem bestimmten Ab- stand von der Kante verbleibend, in solchen Streifen des Blattes an, die für die Beschrif- tung nicht benutzt werden. Die Umfalzung des Blattes in der Linie der äussern Schlitz reihe wird dabei erspart. Die Blätter behal ten :deshalb ihre gleichmässige Stärke auch beim Einordnen im Karteikasten.
Bei be stimmter Lage der Schlitze aufeinander könnten die Merkplättchen unmittelbar neben einander bezw. so eingesteckt werden, dass beispielsweise jeder Tag mit einem Merk plättchen gekennzeichnet werden kann.
Bei dichter Anordnung der Schlitze zum Durchstecken -der Zungen der Merkplättchen kommen diese zu einem Teil übereinander zu liegen, verstärken also die Dicke der Karteiblätter, was für deren Einordnung in den Kästen störend sein kann, aber auch das Einsteckender Merkplättchen erschwert.
Um diese in gewisser Beziehung als Mängel empfundenen Erscheinungen zu besei tigen, können auch Merkplättchen mit An schlagzungen vorgesehen sein, zwischen denen sie entsprechend ausgespart sind, und zwar zweckmässig bis auf die Breite- der tinsteck- zungen. Dann lassen sich die Schlitzpaare so einrichten, dass sieh unmittelbar benachbart eingesteckte Merkplättchen an keiner Stelle mehr überdecken.
In diesem Fall sind be nachbarte, einander zugeordnete Schlitzreihen in einem senkrechten Abstand voneinander angeordnet, der annähernd der Höhe der An schlagzungen entspricht, diese jedoch nicht unterschreitet, wogegen die Teilung der Schlitze beider Reihen annähernd der Länge einer Anschlagzunge plus der Breite der Merkplättchen entspricht, und in jedem Falle nicht kleiner ist, als dieses Mass. Die Merk plättchen greifen dann in benachbarter Lage wechselseitig mit ihren Anschlagzungen in .die Aussparung zwischen den zugehörigen Anschlagzungen eines Merkplättchens.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel mit nur einem Schlitzreihenpaar dar; Fig. 2 ist ein zweites Beispiel mit zwei zueinander versetzten Schlitzreihenpä.aren; Fig. 3 zeigt ein zugehöriges Merkplätt- chen. in Ansicht in grösserem Massstab und Fig. 4 ein drittes Beispiel für die Anord nung der Schlitze; Fig. 5 zeigt das zugehörige Merkplättchen in grösserem Massstab;
Fig. 6 ist die Ansicht auf ein Karteiblatt mit eingestecktem Merkplättchen nach einem weiteren Beispiel; Fig. 7 zeigt ein solches Merkplättchen für sich.
Das Karteiblatt a kann jeden beliebigen Formularaufdruck aufweisen. Auf seinem Kopf sind in Streifen, die für die Beschrif tung nicht benötigt werden, nach Fig. 1 zwei Schlitzreihen b, b' unter sich und zur obern Kante a' des Blattes parallel angeordnet. Jeder Schlitz hat eine solche Länge, dass durch die Schlitze eines zusammengehörigen Paares. die Längszungen e' eines Merkplätt chens c gesteckt werden können.
Die Längs zungen sind dabei so lang gewählt, dass sie die obere Kante a' des Blattes a um das ge wünschte Mass überragen, also entsprechend auffallen. Dabei kann das Merkplättchen c aus beliebigem YV erkstoff bestehen, also so wohl aus Blech, wie auch aus Kunstharz oder dergl. Es könnte auch durchsichtig oder farbig, sowie auch farbig durchsichtig sein, auch könnten die Längszungen unter sich verschiedene Farben haben oder auch auf beiden Seiten verschieden gefärbt sein.
Ist eine dichtere Anordnung der Merk plättchen c erwünscht, als es ein Schlitz- reihenpaar b, b' gestattet, um zum Beispiel bei einem Karteiblatt, das für 31 Tage be stimmt ist, jeden Tag durch ein Merkblätt- ehen anzuzeigen, dann könnten die Schlitze wie in Fig. 2 in zwei einander zugeordneten Schlitzreihenpaaren <I>d, d'</I> bezw. <I>e, e</I> angeord net sein. Die beiden Reihenpaare sind dann nahe zueinander geschoben und die einzelnen Schlitze gegeneinander versetzt.
Damit die Merkplättchenzungen in derselben Länge über die obere Kante a' ragen, sind sie un gleich bemessen, so dass die eine Zunge c" (Fig. 3) um das Mass y entsprechend dem Abstand der benachbarten Schlitzreihen d, e länger ist als,das Mass x,der andern Zunge c'. Die Merkplättchen sind hierbei bestimmt, so eingesteckt zu werden, dass bei der obern Schlitzreihe d die kürzeren Zungen c' nach oben gerichtet und bei der folgenden Schlitz reihe e die längeren Zungen c" nach oben gerichtet sind.
Derselbe Zweck, jeden Tag zu bezeichnen, lässt sich auch erreichen, wenn die Schlitze innerhalb jeder Reihe<I>d, d'</I> schräg verlaufen, wie in Fig. 4, wobei jedoch die zusammen gehörigen Schlitze eines Paares senkrecht übereinander liegen. Die Schultern f, f bezw.
des Merkplättchens c wären dazu ent sprechend schräg zu halten (Fig. 5). Die Reihen der Einsteckschlitze für die Merk- plättchen sind, am Kopf des Blattes zwischen den für die Beschriftung bestimmten Stellen des Formulars angeordnet, so dass die Schlitze nicht stören.
Das Merkplättchen c nach Fig. 7 bildet in seiner Form ein Doppelkreuz mit den bei den in der Längsrichtung verlaufenden Ein steckzungen c' an jedem Ende und den seit lichen Anschlagzungen c"'. Das Karteiblatt a nach Fig. 6 besitzt ,die Schlitzreihen d und e bezw. d' und e'. Die Merkplättchen werden durch ein je zusammengehöriges Schlitz- paar <I>d, d'</I> oder e, e' gesteckt.
Die Schlitz reihen<I>d</I> und e bezw. <I>d</I> und<I>e'</I> sind in ihrem senkrechten Abstand wenigstens soweit von einander gehalten, wie die Höhe x' der An schlagzungen c<B>\</B> beträgt. Ausserdem ist die Teilung<I>y"</I> der Schlitze beider Reihen<I>d</I> und e bezw. d' e' so gross gewählt, wie die Breite y' der Anschlagzungen c"' zuzüglich .der Breite -des Merkplättchens c beträgt.
Demzufolge können sich die Merkplätt chen in unmittelbar benachbarter Lage an keiner Stelle mehr überdecken, sondern grei fen mit ihren Anschlagzungen c"' wechsel seitig in den Hohlraum zwischen zwei über einander liegenden Anschlagzungen c"' eines Merkplättchens.
Bei schräger Schlitzanordnung wird der Abstand der Schlitze und ihre Teilung in derselben Weise gewählt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Karteiblatt mit Merkplättchen, die be stimmt sind, in flacher Form mit Längs zungen :durch je zwei parallele Schlitze des Blattes gesteckt zu werden, dadurch gekenn zeichnet, dass Schlitzreihen am Kopf des Blattes, mit der obern Reihe in einem be stimmten Abstand von der obern Blattkante (a') verbleibend, in Streifen des Blattes an geordnet sind, die für eine Beschriftung nicht vorgesehen sind. ÜNTEPAXSPRt1CÄE 1. Karteiblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schlitzreihen paare<I>(d, d'</I> bezw. <I>e, e')</I> nahe beieinander, jedoch versetzt zueinander angeordnet sind.2. Karteiblatt nach Unteranspruch 1, mit Merkplättchen mit ungleich langen Zun gen, .dadurch gekennzeichnet, dass der Un terschied (y) in den Zungenlängen des selben Merkplättchens gleich dem Abstand zweier einander zugeordneter Schlitzreihen (d, e) ist. 3.Karteiblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze jeder Reihe<I>(d, d'</I> bezw. e, e') schräg und unter sich parallel verlaufen, wobei die zusam mengehörigen Schlitze eines Paares senk recht übereinander angeordnet sind, und .dass die Merkplättchen entsprechend schräg geschnittene Schultern (f, f bezw. <I>f , f')</I> besitzen (Fig. 4 und 5).4. Karteiblatt nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch mit Anschlagzungen versehene Merkplättchen, wobei die einander zugeordneten Schlitz reihen (d, e) in einem Abstand voneinan- ,der angeordnet sind, der gleich oder grösser ist als die Höhe (x') der Anschlagzungen (c "' ), und dass die Teilung (y") der (Schlitze beider Reihen gleich oder grösser als die Breite (y') der Anschlagzungen (c "' ), zuzüglich der Breite (z) der Merk plättchen, ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH169057T | 1933-03-13 |
Publications (1)
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| CH169057A true CH169057A (de) | 1934-05-15 |
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ID=4421220
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH169057D CH169057A (de) | 1933-03-13 | 1933-03-13 | Karteiblatt mit Merkplättchen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169057A (de) |
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1933
- 1933-03-13 CH CH169057D patent/CH169057A/de unknown
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