CH169058A - Schutzhülle zur Aufbewahrung von Briefmarken, Papiergeld, Bildern und dergleichen in Alben. - Google Patents
Schutzhülle zur Aufbewahrung von Briefmarken, Papiergeld, Bildern und dergleichen in Alben.Info
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Description
Schutzhülle zur Aufbewahrung von Briefmarken, Papiergeld, Bildern und dergleichen in Alben. Die Erfindung hat eine Hülle zum Ge genstand, wie solche insbesondere zur Auf nahme und als Schutz von Briefmarken in Alben, Sammelbüchern usw. benutzt werden.
Das meist übliche Einkleben von Brief marken mittelst gummierter h'älze hat den Nachteil, dass die Marken beim Heraus nehmen öfters beschädigt werden, oder dass doch wenigstens wie bei ungestempelten Marken die Gummierung notleidet, nament lich wenn dieselbe Marke mehrmals ihre Aufklebestelle wechselt. Ausserdem lassen sich bei eingeklebten Marken die Wasser zeichen nicht nachprüfen.
Um diesen Übelständen abzuhelfen, sind auch schon durchsichtige Streifbänder in den Verkehr gelangt, unter welche die Marken lose gelegt werden. Diese Streifbänder haben aber den Nachteil, dass bei Befestigung der selben nur an dem einen Ende das Album sehr sorgsam behandelt werden muss, um .das Herausfallen der Marken zu verhindern. Wird ein solches Streifband aber an beiden Enden festgeklebt, so lassen sich -die Marken nur schwer einlegen und herausnehmen.
Die vorliegende Erfindung hat dem gegenüber eine Schutzhülle zum Gegenstand, welche alle fliese Nachteile in einwandfreier Weise vermeidet, bequem, leicht und viel seitig zu verwenden ist; letzteres indem ein und dieselbe Hülle für Marken oder der gleichen verschiedener Grösse benutzt wer den kann.
Die Schutzhülle besteht lediglich aus einer durchsichtigen Tasche, das heisst aus einer Tasche, die aus durchsichtigem Mate rial hergestellt ist und mit der Rückseite auf geklebt werden kann.
Die Tasche ist beispielsweise nur an zwei benachbarten Seiten geschlossen, während sie an einer oder den beiden andern Seiten der art offen ist, dass einerseits das Einlegen oder Herausnehmen der Marken oder ',-r- gleichen leicht und rasch vorgenommen wer- den kann, annderseits aber die inliegenden Stücke trotzdem von selbst nicht herausfal len können und vollkommen geschützt liegen.
Die Rückseite der Hülse ist .derart be schaffen, dassdiese in Alben oder dergleichen eingeklebt werden kann, und zwar kann die Hülle selbst aus Material, wie zum Beispiel Gelatine, bestehen, das durch blosses An feuchten haftet oder aus solchem, auf das Klebstoff unmittelbar aufgetragen ist, oder aber kann auch ein besonderer Klebstoff träger, wie ein mit Klebstoffauftrag ver- sehenes Papier, als Stück für sieh eingeklebt sein, bezw. die Rückwand bilden. Letzteres ist dann vorteilhaft, wenn die Tasche aus verhältnismässig teurem Werkstoff herge stellt wird.
Die Tasche kann ferner mit einem beson deren Verschluss in Form einer umfalzbaren Klappe versehen sein. Diese kann an einer mehr oder weniger tief liegenden Stelle um gefalzt werden,. so dass sich der Grösse der Marken Rechnung tragen lässt, das heisst ein und dieselbe Hülle verwendbar ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen, insbeson dere für Briefmarken bestimmten Ahsfüh- rungsformen und mehreren Anwendungs arten näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen die Hülle schaubild lich in zwei verschiedenen Ausführungen; Fig. 8 bis 5 erläutern im Seitenschnitt drei verschiedene Ausführungen der Art und Weise, wie die Hülle aufklebbar ist; Fig. 6 ist eine Rückansicht der Ausfüh rung nach Fig. 5; Fig. 7 und 8, sowie 9 und 10 sind je Vor deransicht und Seitenschnitt der Ausführung nach Fig. 2 aber für verschieden grosse Mar ken verwendet; Fig. 11 erläutert in Vorderansicht das Unterbringen einer besonders langen Marke mit Hilfe von zwei Schutzhüllen.
Die Hüllen a gemäss .der Zeichnung haben ,die Form einer Tasche und bestehen, zum mindesten auf der Vorderseite, aus irgend welchem durchsichtigen Material. Sie sind nur an zwei Seiten b geschlossen, :die, wie bei der Ausführung nach Fig. 1, zwei aneinan- derstossende oder aber, wie beider in Fig. 2 dargestellten Ausführung, zwei gegenüber liegende Seiten sein können.
Zweckmässigerweise ist die Tasche a an einer (siehe gestrichelte Linie in Fig. 1) oder beiden offenen Seiten e mit einer Ver- schlussklappe d versehen, die unmittelbar eine Verlängerung der Taschenwandung oder auch ein angeklebtes besonderes Stück sein kann. Die Form und das Material der Klappe d ist beliebig.
So kann sie, wie in Fig. 1 angedeutet, die Breite der Tasche a haben, oder sich auch, wie in Fig. 6 gezeigt, nach oben verjüngen oder kann ihr eine sonstige Farm gegeben werden. Des ferneren kann sie mit Klebstoff versehen sein.
Beim Schliessen der Hülle a wird die Klappe d, wie die Figuren zeigen, in die Tasche a eingesteckt, so dass sie innerhalb -der Rückwand e liegt, doch könnte sie auch aussen liegen und eventuell aufgeklebt sein.
Die Klappe d ist so lang, dass ein und dieselbe Tasche<I>a</I> für Marken f verschiedener Höhe verwendbar ist, indem die Klappe d dann an einer entsprechend höher oder tiefer liegenden Stelle umgefalzt wird, wie in Fig. 7, 8 ,einerseits und 9, 10 anderseits dar gestellt ist. Für besonders lange Marken g (Fig. 11) werden dann zwei solcher Taschen a benutzt, die mit einer offenen Seite c ge geneinander liegen.
Um die Tasche a in Alben oder derglei chen einkleben zu können, ist die Rückwand e klebbar ausgebildet. Es kann dies, bei spielsweise wie in Fig. 3 angegeben, dadurch ermöglicht werden, dass als Werkstoff für ,die Tasche a ein solcher, wie zum Beispiel Gelatine oder gelatineartiges Material, be nutzt wird, welcher schon durch blosses An feuchten haftet. Es kann jedoch auch ein durchsichtiges. Material benutzt werden, auf welches, wie in Fig. 4 dargestellt, ein Kleb stoff h besonders aufgetragen wird.
Die Fig. 5 und 6 sodann stellen eine Aus führung,dar, bei welcher in die Rückwand e ein besonderer Klebstoffträger i eingeklebt ist, bezw. aus dem die Rückwand e besteht. Es wird daher zweckmässig ein billiges Pa pier benutzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzhülle zur Aufbewahrung von Briefmarken, Papiergeld und dergleichen in Alben, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einer Tasche aus durchsichtigem Mate rial besteht, .die mit der Rückseite aufkleb- bar ist. UNTERANSPRüCFIE 1. Schutzhülle nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Tasche an nur zwei Seiten geschlossen, an den beiden andern Seiten dagegen offen ist. 2. Schutzhülle nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche an zwei anstossenden Sei ten geschlossen ist. 3.Schutzhülle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche mit einer umfaltbaren Klappe versehen ist. 4. Schutzhülle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tasche aus einem durch Anfeuchten selbst haftenden Mate rial besteht. 5. Schutzhülle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückwand der Tasche aus einem solchen durchsichtigen Material besteht, auf das Klebstoff auf getragen ist. 6.Schutzhülle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tasche auf der Rückseite mit einem ein Stück für sich bildenden Klebstoffträger versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE169058X | 1932-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH169058A true CH169058A (de) | 1934-05-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169058D CH169058A (de) | 1932-05-21 | 1933-04-03 | Schutzhülle zur Aufbewahrung von Briefmarken, Papiergeld, Bildern und dergleichen in Alben. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH169058A (de) |
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1933
- 1933-04-03 CH CH169058D patent/CH169058A/de unknown
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