CH169082A - Ein- oder Mehrphasen-Ferraris-Wechselstromelektrizitätszähler. - Google Patents

Ein- oder Mehrphasen-Ferraris-Wechselstromelektrizitätszähler.

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CH169082A
CH169082A CH169082DA CH169082A CH 169082 A CH169082 A CH 169082A CH 169082D A CH169082D A CH 169082DA CH 169082 A CH169082 A CH 169082A
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CH
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ferraris
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Wiesengrund Miksa
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Wiesengrund Miksa
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/06Magnetic circuits of induction meters

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Description


  Ein- oder     Nehrphasen-Ferraris-Wechselstroinelektrizitätszähler.       Es sind Elektrizitätszähler nach dem       Ferrarisprinzip    bekannt,     _    bei denen einem  zweizinkigen     Stromtriebkern    ein     dreizinkiger          Spannungstriebkern    gegenübersteht; an dessen  beiden Aussenzinken ein Eisenbügel befestigt  ist, der die Ankerscheibe umgreift und dein  mittleren     Zinken    des     Spannungstriebkernes          gegenüber    endet.

   Es sind weiterhin     Ferraris-          zähler    mit     zweischenkligem        Stromtriebkern          bekannt,    bei denen der Bügel für die     Rück-          führung    der Kraftlinien des     Nebenschlussfel-          des    am Joch des     Stromtriebkernes    befestigt ist.  



  Es sind auch     Ferrariszähler    bekannt, bei  denen der Teil des     Nebenschlussbügels,    der  zwischen den beiden Schenkeln des     Haupt-          stromtriobkernes    liegt, so weit verbreitet  wurde, dass durch den Bügel ein Teil der  erzeugten     Kraftlinien    des     Hauptstromfeldes     aufgesaugt, also für die Triebwirkung un  genutzt gemacht wird.

   Durch entsprechende       Dimensionierung    des Bügels kann erreicht  werden, dass von einem bestimmten Ver  brauchsstrom ab eine magnetische     Sättigung     des Bügels eintritt, so dass mit steigender    Last mehr Kraftlinien durch die Ankerscheibe  gehen als der Steigerung der Belastung ent  spricht. Das Mehr an wirksamen Kraftlinien  erzeugt ein zusätzliches- Drehmoment, durch  welches das störende     Dämpfungsmoment    des       Hauptstromfeldes    kompensiert wird.

   Diese  Anordnung hat den Nachteil, dass durch  den Bügel, der an den     Innenkanten    des       Hauptstromtriebkernes    anliegt, solche Teile  des     Hauptstromfeldes    unwirksam gemacht  werden, die dem     Nebenschlussfelde    am näch  sten liegen, also am meisten zur     Drehmoinents-          bildung    beitragen könnten.  



       ManhatdaherAusführungenvorgeschlagen,     bei denen zur Kompensation des     Dämpfungs-          momentes    des     Hauptstromfeldes    ein beson  derer magnetischer Bügel vorgesehen wurde,  der an die von der Polspur des Spannungs  feldes am weitesten     weg    gelegenen Kante  des     Hauptstromtriebkernes    herangeführt ist.

    Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die  Befestigung eines zweiten Bügels eine Kompli  kation mit sich bringt, ausserdem auch hier  zur     Erzielung    der erforderlichen     Wirkung         der Bügel einen Teil der Polspur des Haupt  stromtriebkernes überdecken muss, was ein  teilweises Absetzen des     Stromtriebkernes     erforderlich macht, wodurch eine Drehmoments  minderung     herbeigeführt    wird. Der die An  kerscheibe umgreifende     Nebenschlussbügel    hat  ferner bei beiden Ausführungen noch den  Nachteil, dass durch den umgreifenden Teil  die Ausmasse des Zählers vergrössert werden.  



  Bei dem Wechselstromzähler nach der  Erfindung werden diese Mängel behoben.  Die Erfindung     betrifft    einen     Ferraris-          wechselstromzähler    mit     zweizinkigem    Strom  triebkern und einem die wirksamen Kraft  linien des Spannungsfeldes zurückführenden  Bügel aus magnetischem Material, welcher  gleichzeitig auch einen Teil der Kraftlinien  des     Hauptstromfeldes    unwirksam nebenan  schliessend aufnimmt.

   Im Sinne der Erfin  dung umschliesst der Bügel jeden der beiden  Schenkel auf mindestens drei Seiten derart,  dass der Teil des Bügels, der zwischen den  beiden Schenkeln liegt, einen grösseren Ab  stand gegen die ihm gegenüberstehenden  Schenkelkanten hat als die übrigen, die  Stromschenkel umschliessenden Bügelteile ge  gen die ihnen gegenüberstehenden Schenkel  kanten des     Stromtriebkernes.     



  Die Bügelteile, welche in geringem Ab  stand zu den Stromschenkeln liegen, bilden  vorteilhaft eine Verlängerung des Teils der  zwischen den beiden Schenkeln des Strom  triebkernes liegt. Die Triebkerne der     Strom-          und    Spannungsspulen sind     zweckmässigerweise     an einem Tragrahmen aus magnetischem       Materiel    derart befestigt, dass der Eisenbü  gel am Tragrahmen auf der Seite des Strom  triebkernes zu stehen kommt.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass  man einen einzigen, leicht zu befestigenden  Bügel verwenden kann, der die Ankerscheibe  nicht umfasst, und daher auch keine unnö  tige Vergrösserung der Ausmasse des Zählers  verursacht. Durch die Umfassung des Strom  triebkernes von zwei Seiten entzieht der Bü  gel dem.     Hauptstromfelde    Kraftlinien, wodurch  der magnetische Widerstand des     Nebenschluss-          pfades    im     Ilauptstromfelde    auch ohne teil-    weise Überdeckung der     Kernschenkel    genü  gend klein gehalten werden kann.

   Der Bügel  gestattet in diesem Falle ferner eine Justie  rung des magnetischen Widerstandes des  Nebenpfades im     Hauptstromfelde,    ohne Än  derung des Triebspaltes, und zwar dadurch;  dass der Bügel um ein Geringes von der  Kante der Polspur des     Hauptstromtriebkernes     abgedrückt wird.  



  Versuche haben ergeben, dass bei kleiner  Last die     Absaugung    wirksamer Kraftlinien  des     Hauptstromfeldes    und der damit verbun  dene Verlust an Drehmoment so gering ist,  dass der entstehende Fehler durch das Regu  liermittel für kleine Last leicht kompensiert  werden kann und dass trotzdem die Fehler  kurve bei beträchtlicher Überlastung einen  gestreckten Verlauf aufweist.

   Da bei der  erläuterten Ausführung in gewissen Teilen  des Bügels sowohl wirksame Kraftlinien des       Nebenschlussfeldes,    als auch unwirksame  Kraftlinien des     Hauptstromfeldes    verlaufen,  könnte unter Umständen bei grösseren Pha  senverschiebungen infolge zeitlichen Zusam  menfallens des Auftretens beider     Kraftlinien-          arten    die Sättigung des Bügels nicht aus  schliesslich durch die unwirksamen Haupt  stromkraftlinien bedingt werden. Die hier  durch verursachten Gangfehler lassen sich  vermeiden, wenn man dem Bügel eine solche  Form gibt, dass die beiden     graftlinienarten     völlig getrennt verlaufen.

   Der eigentliche       Rünkschlussbügel    hat in diesem Falle ein  Verlängerungsstück, das der Einwirkung des  Spannungsfeldes entzogen ist     unddas    wiederum  die Schenkel des     Hauptstromtriebkernes    auf  mindestens drei Seiten umfasst.  



  Zwei Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes zeigen die Zeichnungen, wobei  von den Strommessern nur die für das Ver  ständnis der Erfindung notwendigen Teile  dargestellt sind.  



       Fig.    1 zeigt den     Strommesser    perspekti  visch;     Fig.    2 ist ein Schnitt entlang der  Linie     K-.K    der     Fig.    1;     Fig.    3 zeigt eine  andere     Ausführungsformperspektivisch;        Fig.4     ist ein Schnitt entlang der Linie     y-y    der           Fig.    3;     Fig.    4 ist eine Draufsicht des Bügels  des Zählwerkes.  



  .In den     Fig.    1 und 2 liegt gegenüber dein       Spannungstriebkern    10 der     zweizinkige    Strom  triebkern 12. Der Eisenbügel 11 ist neben  dem     Stromtriebkern    12 angeordnet.     Einerseits     das     Gratstück    13, anderseits die beiden  Zungen 14 des Eisenbügels 11 umfassen je  den Sehenkel 21, 22 des     Stromtriebkernes     12 eng an je zwei aneinander stossenden Kan  ten.

   Der zur Rückführung der Kraftlinien  des     Nebenschlussfeldes    dienende Teil 15 des  Bügels liegt zwischen den beiden Schenkeln  des     Stromtriebkernes    12, und zwar in einem  Abstand     a    von diesen, welcher grösser ist  als der Abstand     b    zwischen den Schenkeln  21     bezw.    22, und den diese eng umfassenden  Teilen des Grates 13 und der Zungen 14  des Eisenbügels 11.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    3 bis 5 ist 23 der     Spannungstriebkern     und 24 der     zweizinkige        Stromtriebkern    des  Instrumentes. Der neben dem     Stromtriebkern     vorgesehene Eisenbügel 16 ist mit seinem       Fortsatz    17, zwischen den beiden Stromtrieb  kernen ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.    1 und 2 angeordnet.

   Der zur  Rückführung der Kraftlinien des     Nebenschluss-          feldes    dienende     Fortsatz    17 des Bügels 16  liegt auch hier zwischen den beiden Schen  keln 18 des     Stromtriebkernes    24 und trägt  ein Querstück 19, welches der     Einwirkung     des Spannungsfeldes entzogen ist und mit  seinen beiden Flügeln 20 die Schenkel 18  des     Hauptstromkernes    an zwei aneinander  stossende Kanten eng umfasst. Der Abstand  a des     Fortsatzes    17 von diesen Schenkeln  18 ist im Sinne der Erfindung auch hier  grösser, als der Abstand b der Flügelteile  19, 20 von den Schenkeln 18.  



  In beiden Ausführungsformen     kann    der  Bügel 11     (Fig.    1 und 2) beziehungsweise der  Bügel 16     (Fig.    3 bis 4) mit dem     Spannungs-          triebkern    (10 in der     Fig.    1 und 23 in der       Fig.    3) und der     Stromtriebkern    (12 in der       Fig.    1 und 24 in     Fig.    3) an einem gemein-         samen    Tragrahmen ans magnetischem Ma  terial befestigt werden. Der Eisenbügel wird  am     \Pragrahmen    zweckmässig auf der Seite  des     Stromtriebkernes    vorgesehen.

   Dadurch  wird eine besonders     kompendiöse    Ausführung  des Instrumentes erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ein- oder Mehrphasen-Ferraris-Wechse'_- stromzähler mit zweizinkigem Stromtriebkern und einem, die wirksamen Kraftlinien des Spannungsfeldes zurückführenden Bügel aus magnetischem Material, welcher gleichzeitig auch einen Teil der Kraftlinien des Haupt stromfeldes unwirksam nebenschliessend auf nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel jeden der beiden Schenkel des Strom triebkernes auf mindestens drei Seiten derart umschliesst, dass der Teil des Bügels, der zwischen den beiden Schenkeln liegt, einen grösseren Abstand gegen die ihm gegenüber stehenden Schenkelkanten hat als die übri gen,
    die Stromschenkel umschliessenden Bügel teile gegen die ihnen gegenüberstehenden Schenkelkanten des Stromtriebkernes. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Ferraris-Wechselstromzähler nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelteile, welche in geringem Ab stand zu den Stromschenkeln liegen; eine Verlängerung des Teils bilden, derzwischen den beiden Schenkeln des Stromtrieb.. kernes liegt.
    2. Ferraris-Wechselstromzähler nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gelzennzeichnet, dass die Triebkerne der Strom- und Spannungsspulen an einem Tragrahmen aus magnetischem Material befestigt sind und der Eisenbügel am Tragrahmen auf der Seite des Stromtrieb- kernes vorgesehen ist.
CH169082D 1933-08-08 1933-08-08 Ein- oder Mehrphasen-Ferraris-Wechselstromelektrizitätszähler. CH169082A (de)

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