CH169110A - Schleifvorrichtung für Rasierklingen. - Google Patents
Schleifvorrichtung für Rasierklingen.Info
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Description
Schleifvorrichtung für Rasierklingen. Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrich- tung für zweischneidige Rasierklingen, bei Seeleber die Klingen auf einem. schwenkbaren Klingenhalter angeordnet und @Aeichzeitib beidseitig durch an Schwinbliebeln vorbe- ,
bene Schleifkörper bearbeitet werden. Die Erfindung bezweckt, bei einfacher und bil liger Herstellung, verhältnismässig kleinen Abmessungen und einfacher Handhabung der Selileifvorriehtunb eine besonders schnelle und einwandfreie Scbärfunb der E;isierklin- gen ermöglichen zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin- clitn#;sbegenstand an Ausführungsbeispielen, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Innenansicht der Sehleifvor- riehtung nach Abnahme des Gehäusedeckels.
Der in diesem zum Einspannen und Heraus nehmen der Klinge vorgesehene Ausschnitt und die für den Handgriff zur Bewebun -;
- der Schwinghebel dienende Schlitzführung sind jedoch in gestrichelten Linien angedeutet. Die Schwinghebel sind kurz vor Erreichung ihrer linken Endstellung dargestellt, Fib. \? den schwenkbaren Klingenhalter allein in Seitenansicht, Fib. 3 den die Schwin,;hebel verbinden den, mit Handgriff versehenen Lenker ohne .die Schwinghebel, _ Fi;
. 4 eine der Fig. 1 ähnliche Innen ansicht -der Schleifvorrichtung, bei v@Telclier die Schleifsteine an ;leg Sehwinglsebeln fe dernd belagert sind.
Fib. 5 einen der beiden Schwinghebel nach Entfernung des federnd gelagerten Schleifsteines im Grundriss, Fig. 6 einen durch den Schwinghebel gemäss der Linie<B>C --D</B> in Fib. 5, den Schleifstein jedoch mit eingezeich net, Fib. 7 einen Schwin hebel mit Schleif stein in Stirnansicht, Fig. 8 und 9 den Klingenhalter in den beiden Wendelagen im Querschnitt gemäss Linie A-B in Fig. 4,
jedoch mit einer klei nen Detailabänderung.
Der,Schleifmechanisxnus ist in einem vor zugsweise metallenen Gehäuse 1. mit lösbarem Deckel 16 untergebracht. Die Schleifkörper 2, welche zweckmässig als S ;iileifsteine ausge bildet sind, sind auf der Innenseite zweier beidseitig der Klinge 3 hin und her be wegbarer Sch@@-inghebel .1 angeordnet. Die Schwinghebel 4 sind durch einen Lenker 5 verbunden, dessen Handgriff 6 in einer Schlitzführung 7 des Gehäusedeckels 16 be wegbar ist.
Die von Zapfen 8 des Gehäuse bodens gebildeten Schwenkachsen 8 der Schwinghebel 4 sind deeart angeordnet, dass die Schleifkörper 2 beim gemeinsamen Schwenken der Schwinghebel 4 durch Hin- und Herbewegung des Handgriffe., 6 sich je weils schräg zu den Schneiden 9 der Klinge 3 bewegen, ihre Bahnen sich kreuzen und die Schneiden 9 der nach jedem Hub der Hebel 4 geschwenkten Klinge -3 von den Schleifkör pern 2 beidseitig, und zwar in sich kreuzen der Richtung bearbeitet werden.
Der schwenkbare Klingenhalter 10 steht erfindungsgemäss unter dem Einfluss einer Feder 17, welche die Klinge 3 während des Schleifes den Schleifsteinen 2 federnd an drückt. Die Feder 17 kippt den Klingenhalter 10, nachdem dessen Wendebewegung einge leitet ist, nach Art eines Kniegelenkes plötz lich in die Wendelagen.
Zur Einleitung der Wendebewegung des Klingenhalters 10 nach jedem Hub,der Schwinghebel 4 weist der ge mäss Fig. 1 zum Befestigen der Klinge 3 durch einen Ausschnitt 11 des Gehäusedeckels 16 zugängliche Klingenhalter 10 an den En den nach verschiedenen Richtungen, nämlich schräg nach oben und schräg nach unten ge richtete, gegebenenfalls aus dem .Blech des Halters 10:
abgebogene Zungen 12 und 13 auf, welche jeweils abwechselnd durch An schlag der Schwinghebel 4 bezw. an diesen vorgesehener Nocken 14 und 15 die Schwenk- bewegungdes Halters 10 und damit der ein gespannten Klinge 3 einleiten. Nach Über schreiten .der Mittellage erfolgt das plötzliche Kippen des Klingenhalters 10 in die jewei lige Wendelage unter dem Einfluss der Feder 17.
Die Feder 17 stützt sich einerseits gegen einen mit Quersteg 19 versehenen Ansatz 29 ,des Klingenhalters 10 und mit dem andern Ende gegen ein Widerlager 18 des Gehäu ses 1 und wird bei den gezeichneten Ausfüh rungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes von einer Schubstange 30 getragen, die einer seits mit dem Quersteg 19 des Ansatzes 29 nach Art eines Kniegelenkes verbunden ist, während das andere Ende frei durch das Widerlager 18 ragt. Die Feder 17, welche das plötzliche Kippen des Klingenhalters in die Wendelagen nach Überschreiten der Mit tellage bewirkt, hat die weitere Funktion,
den Klingenhalter in den beiden Wende lagen federnd zu halten, .das heisst während des Schleifens der Klinge 3 deren Schneiden 9 den Schleifsteinen federnd anzudrücken.
Die Zungen 12 und 13 des Klingenhalters 10 sind bei dein in den Fig. 1 und 2 darge stellten Ausführungsbeispiel in ihrer Länge derart bemessen, dass sie durch Anschlag gegen Boden und Deckel 16 des Gehäuses die jeweilige Schwenkbewegung des Klin- genhalters 10 und der Klinge 3 begrenzen.
Statt die Zungen 12 und 1.3 als Anschläge zur Hubbegrenzung des Klingenhalters 1.0 zu verwenden, können auch, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, an der zur La gerung der Feder 17 dienenden Schub stange 30- an dem Kniegelenk 19 oder in :dessen Nähe nach entgegengesetzten Sei ten gerichtete Nasen 31 und 32 vorgesehen sein, welche die Schwenkbewegung des Klin- genhalters, 10 durch Anschlag mit dem Bo den und Deckel 16 des Gehäuses begrenzen.
Die an dem Klingenhalter 10, vGrgesehe- nen Zungen 12 und 13 und,die mit diesen zu sammenwirkenden Nocken 14 und 15 der Schwinghebel 4 sind einander derart zu geordnet, dass die Schneiden 9 der Klinge 3 jeweils von der Mitte der Klinge weg nach aussen hin geschliffen werden.
Durch Ver legung .der Nocken 14 und 15 nach innen gegen die Zapfen zu auf die gegenüber liegende Seite der Schwinghebel 4 bezüglich der Klinge und durch entsprechend andere Abbiegung der Zungen 12 und 13 des Klin- genhalters kann erreicht werden, dass die Schneiden 9 der Klinge 3 von aussen nach innen geschliffen werden.
Ausser der federnden Lagerung des, Klin- genhalters 1.0 in den beiden Wendearbeits- la.gen unter der Einwirkung der Feder 17 sind gemäss Fig. 4 bis 7 auch die Schleif steine 2 in den Sch-#v inghebeln 4 federnd gelagert, wodurch der Vorteil erzielt wird, dass sich die Schleifsteine 2 in allen Fällen, auch bei etwas gekrümmten Klingen deren Schneiden 9 sanft anschmiegen und einwand freie Schneiden erzeugen, ferner werden da durch auch Verletzungen und ein Anschnei den der Schleifsteine 2,
sowie Verletzungen der Klingenschneiden 9 insbesondere beim Aufstieg der Klingenecken auf die Schleif steine weitgehend vermieden. Die federnde Lagerung der Schleifsteine '-) au den Schwinghebeln 4 ist derart ausgeführt, dass rlie ,Schleifsteine sowohl als Ganzes., als euch an beiden Enden allein nachgeben 1fnnen. Die die Schleifsteine 2 beeinflussen den Federn 38 wirken auf besondere Fassun gen 33, welche an den Schwinghebeln 4 ge lagert sind.
Die Federn 38 sind zweckmässig zwischen der Fassun- 33 und dem Schwing hebel angeordnet und bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von ausgestanzten und abgebogenen Zungen der aus Blech bestehen den Fassungen :33 selbst gebildet. Die Fas sungen 33 umgreifen die Schleifsteine 2 an den beiden Stirnseiten mit abgebogenen Zun gen 34 und 35 und sind durch Anschläge gegen Längsverschiebung gesichert.
Die Si cherung gegen Längsverschiebung erfolgt in < der einen Richtung durch zwei die Schleif- steine 2 seitlich umfassende Zungen 36 des Schwinghebels 4, welchen die Zungen 35 der Fassung 33 anliegen, und in der andern Richtung durch die Anlage der Fassung .33 mit dem freien Ende der einen Feder 38 gegen einen auf dem Boden des Schwing hebels 4 vorgesehenen Anschlag 37. Die den Schleifstein seitlich umfassenden Zungen 36 und 15 des Schwinghebels 4 begrenzen gleichzeitig den Hub der Federn 38 und da mit der Schleifsteine 2.
Die Zungen 34 der Fassungen 33 sind vorzugsweise stumpfwinklig abgebogen und besitzen nur eine solche Höhe, dass die -vor zugsweise dachförmig profilierten Schleif steine 2 im Bedarfsfalle leicht ausgewechselt werden können. Zu diesem Zweck ist es le diglich erforderlich, den Stein 2 am innern Ende niederzudrücken und sodann nach aussen zu schieben, wobei der Stein über die stumpfwinklig abgebogenen Zungen. 34 der Fassung<B>33</B> gleitet und somit diese und den Schwinghebel 4 verlässt.
Die Spannkraft der die Schleifsteine 2 beeinflussenden Federn 38 ist vorzugsweise schwächer als die Spannkraft der den Klin- genhalter 10 in die Wendelagen kippenden und die Klinge 3 den Schleifsteinen 2 an= drückenden Feder 17, wodurch ein besonders gleichmässiges und einwandfreies Abziehen der Klingen 3 gewährleistet ist.
Zum Einspannen der Klingen 3 dienen auf dem Klingenhalter 10 vorgesehene Knöpfe 20 und 21, Haken oder dergleichen, von denen der eine Knopf 20 auf einem ent gegen der Wirkung einer Feder 22 (Fig. 2) in achsialer Richtung verschiebbaren Halter teil 2:3 angeordnet ist.
Der achsial verschieb bare Teil 23 des Klingenhalters 10 besitzt aussen einen Lagerzapfen und ragt mit dem Ende 24 über die Seitenwandung des Gehäu ses vor (Fig. 1 und 4), so dass die zum Ein legen und Herausnehmender Klinge 3' erfor derliche Verstellung des Halteknopfes 20 in besonders einfacher Weise -durch Druck auf das als Knopf ausgebildete Ende 24 des ver schiebbaren Halterteils. 23 erzielt werden kann.
Ausser dem Klingenhalter 10 und den Schleifsteinen 2 können nie Schwinghebel 4 bezw. deren Lenker 5 ebenfalls federnd ver schiebbar gelagert sein. Gemäss Yig. 3 sind in zwischen den Schwinghebeln 4 und dem Lenker 5 vorgesehenen Gelenken Federn 25 angeordnet, welche die Schwinghebel 4 und ,den mit Gleitschuhen 26 versehenen Lenker 5 gegen Boden 1 und Deckel 16 .des Gehäuses ,drücken. Die Federn 25 sind in Lagerbuch sen 27 des Lenkers 6 vorgesehen,
welche auf in diesen Buchsen verschiebbaren Zapfen 28 der in Fig. 3 nicht :dargestellten Schwing hebel 4 aufgesteckt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3 Schleifvorrichtung für zweischneidige Rasierklingen, die mit einem schwenkbaren Klingenhalter und die Klinge gleichzeitig beidseitig bearbeitenden, auf Schwinghebeln sitzenden Schleifkörpern versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass der Klingenhalter unter dem Einfluss einer gegen einen, seit lichen Ansatz desselben drückenden Feder steht,die den Klingenhalter beim Wenden plötzlich in die Wendelagen kippt und in den zugeordneten Arbeitslagen unter stän digem federnden Andrücken -der Klingen schneiden an die Schleifkörper während des Schleifens hält.UNTERANSPRüCHE : 1. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klin- genhalter nach verschiedenen Seiten ge richtete Organe aufweist, mittelst wel cher :durch Anschlag der Schwinghebel die jeweilige Schwenkbewegung des Klin- genhalters eingeleitet wird. 2.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass .die genannten an :dem Klingenhalter vorgesehenen Anschlagor gane auch die Schwenkbewebmzng des Klingenhalters durch Anschlag gegen einen jeden Teil jeweils begrenzen.ä. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die :den Klingenhalter nach Einleitung :der Wendebewegung plötz lich in die Wendelagen kippende Feder auf einer Schubstange angeordnet ist und diese in dem Kniegelenk mit dem ge nannten Ansatz oder in !dessen Nähe nach entgegengesetzten Seiten gerichtete Nasen aufweist, welche die Schwenkbe wegung des Klingenhalters durch An- schlag gegen Boden und Deckel des Ge häuses jeweils begrenzen.4. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass auch die Schleifsteine an den Schwinghebeln fe dernd gelagert sind. 5. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schleifsteine an den Schwinghebeln ,derart federnd gelagert sind, dass sie sowohl als Ganzes, als auch an beiden Enden allein nachgeben kön nen. 6. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Schleifsteine beeinflussenden Federn auf an den Schwinghebeln gelagerte, als Unterlage :der Schleifsteine dienende Fassungen einwirken.7. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, :dass die -die Schleifsteine beeinflussenden Federn von abgebogenen Zungen der Fassungen gebildet sind. B. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 7, -dadurch gekennzeichnet, :dass der Hub der Federn und Schleifsteine durch abgebogene, die Schleifsteine seitlich umgreifende Zun gen :der Schwinghebel begrenzt ist.9. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungen die Schleifsteine an den Stirnseiten umgrei fen und durch Anschläge gegen Längs verschiebung gesichert sind. 10.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die äussern Stirnseiten -der Schleifsteine umgreifen den Zungen :der Fassungen stumpfwink lig abgebogen sind und nur eine solche Höhe besitzen, :dass der Stein nach Nie derdrücken an dem innern Ende aus :der Fassung herausschiebbar und aus wechselbar ist. 11. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass die Schleif steine dachförmig profiliert sind.12. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und :den Unteransprüchen 1 und 4, da durch gekennzeichnet, dass :die Spann kraft der :den Klingenhalter in den bei den Wendearbeitslagen haltenden Feder grösser als :die der Schleifsteinfedern ist. 13.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und :den Unteransprüchen 1, 4 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass von den zürn Einspannen :der Klinge dienenden Knöp fen, Haken oder dergleichen des Klin- genhalters der eine Knopf etc. auf einem gegen Federdruck achsial verschieb baren, durch :das Gehäuse nach aussen vorragenden Halterteil angeordnet ist. 1.4.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und :dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwinghebel durch einen Lenker miteinander verbun den sind, wobei in :den Z erbindungs- gelenken zwischen den Schwinghebeln und dem Lenker Federn eingebaut sind, welche sowohl die .Schwinghebel, als auch den mit Gleitschuhen versehenen Lenker an :den Boden und :den Deckel :des Ge häuses federnd andrücken.
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