CH169175A - Einlage zur Behandlung der Zahnwurzelhaut. - Google Patents

Einlage zur Behandlung der Zahnwurzelhaut.

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CH169175A
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  Einlage zur Behandlung der     Zahnwurzelhaut.       Entzündungen der     Zahilwurzelhaut    sind  oft ausserordentlich schmerzhaft und erfor  derten bisher im allgemeinen eine sehr lang  wierige Behandlung. Sie stellten an die Ge  duld sowohl von Patient, als auch von Arzt  häufig grosse Anforderungen. Die Behandlung  geschah bisher durch Einlagen von Medika  menten, welche nach Extraktion des Zahn  nerves in den von diesem ausgefüllten Kanal  eingeführt wurden. Diese Einlagen mussten  im allgemeiner, mehrmals von Zeit zu Zeit  erneuert werden, ehe der Heilungsprozess als  beendet angesehen werden konnte. Abgesehen  davon, dass sich die Behandlung durch medi  kamentöse Einlagen über mehrere, oft viele  Sitzungen erstreckte, hielt auch die Schmerz  haftigkeit des Zahnes oft tagelang an.  



  Die Erfindung hat nun eine Einlage für       Wurzelhautbehandlung    zum Gegenstand, die  eine Heilung von Entzündungen in     kurzes,    Zeit  ohne mehrmalige Erneuerung ermöglicht. Diese  Einlage besteht     erfindungsgemäss    aus einem  Stift- oder     drahtförmigen    Metallkörper, der  aus zwei aneinander gelöteten Metallen zu-         saminengesetzt    ist.

   Dieser Metallkörper kann  ebenso wie die herkömmlichen Einlagen in  den von dem Nerv eingenommenen Kanal  eingeführt werden, in den Fällen, in denen  eine Extraktion des     Nerves        untunlich    oder  nicht möglich ist, kann die     Metalldrahtein-          lage    jedoch so gebogen werden, dass sie den  Eingang unzugänglicher     Nervkanäle    berührt.  In diesem Falle ist eine Heilwirkung der  Einlage auf die erkrankte Wurzelhaut eben  falls möglich.  



  Die Heilwirkung der neuen Einlage kann  darauf zurückgeführt werden, dass ihre beiden  Metalle ein elektrisches Lokalelement erge  ben und dass die von diesem Element aus  gehenden Ströme die Entzündung der Wurzel  haut abklingen lassen.  



  Die Einlage nach der Erfindung braucht,  wie bereits hervorgehoben wurde, nicht wäh  rend der Behandlung erneuert zu werden ;  ebenso ist ihre Auswechslung nach Abschluss  der Behandlung gegen eine Dauereinlage  nicht nötig; vielmehr braucht sie lediglich  am Schluss einzementiert zu werden.      Es wurde gefunden, dass Metallkörper, die  aus Gold- und Silberdraht bestanden und  durch Goldlot miteinander verbunden waren,  besonders durchschlagende Wirkungen erga  ben. Bei Verwendung derartiger Einlagen  konnte festgestellt werden, dass die Beschwer  den durch die Erkrankung bereits innerhalb  24 Stunden merklich zurückgegangen waren  und nach weiterer kurzer Zeit ganz ver  schwanden, ohne später nochmals aufzutreten.  



  In der Zeichnung ist die     .Einlage    in einer  beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.  Sie besteht aus zwei Metallen, einem  Silberdraht 2 und einem Golddraht 3, die  durch ein Goldlot 4 miteinander verbunden  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: .Einlage zur Behandlung der Zabnwurzel- haut, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem stift- oder drahtförmigen Metallkörper besteht, der aus zwei aneinander gelöteten Metallen zusammengesetzt ist. UNTERANSPRUCH: Einlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einlage ans einem Gold- und einem Silberdraht besteht, die durch Goldlot miteinander verbunden sind.
CH169175D 1932-12-23 1932-12-30 Einlage zur Behandlung der Zahnwurzelhaut. CH169175A (de)

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CH169175D CH169175A (de) 1932-12-23 1932-12-30 Einlage zur Behandlung der Zahnwurzelhaut.

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