CH169207A - Vorrichtung an Motorfahrzeugen zum Betätigen der Fahrzeugbremse und der Drosselklappe des Vergasers des Motors durch ein gemeinsames Pedal. - Google Patents

Vorrichtung an Motorfahrzeugen zum Betätigen der Fahrzeugbremse und der Drosselklappe des Vergasers des Motors durch ein gemeinsames Pedal.

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CH169207A
CH169207A CH169207DA CH169207A CH 169207 A CH169207 A CH 169207A CH 169207D A CH169207D A CH 169207DA CH 169207 A CH169207 A CH 169207A
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CH
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throttle valve
pedal
linkage
brakes
shaft
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Inventor
Alexander Ing Abramson
Novak Pavel Dr Professor
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Alexander Ing Abramson
Novak Pavel Dr Professor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/18Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of braking systems
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung an Motorfahrzeugen zum Betätigen der Fahrzeugbremse und der  Drosselklappe des Vergasers des Motors durch ein gemeinsames Pedal.    Es ist bekannt, die Fahrzeugbremse und  die Drosselklappe des Vergasers des Motors  durch ein gemeinsames Pedal zu verstellen  in der Art, dass' im ersten Teil des Arbeits  hubes des Pedals, welch letzterer von der  Ausgangsstellung des Pedals bis zu dessen  den angezogenen Bremsen entsprechender  Lage reicht, bloss auf die Drosselklappe des  Vergasers eingewirkt wird.

   Bei dieser be  kannten Vorrichtung sind die Wirkungs  bereiche des Pedals" auf die Drosselklappe  des Vergasers und auf die Bremsen durch einen  kurzen toten Pedalgang voneinander derart  getrennt, dass während der Bewegung des Pe  dals zwecks Lüftung der Bremsen (Zurück  führung des Pedals in seine Ausgangslage)  ein Zustand auftritt, bei welchem die Brem  sen vollkommen gelüftet und die Drossel  klappe noch geschlossen ist. Dadurch ergeben  sich für das Anfahren, insbesondere auf Stei  gungen, Nachteile, die gemäss der vorliegen  den Erfindung durch eine zweckmässige Kon-    struktion des Mechanismus zur Übertragung  der Bewegung des Bremspedals auf die  Bremse und die Drosselklappe des Vergasers  des Motors behoben werden.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Vorrichtung dargestellt. Von  den die erste Ausführungsform behandeln  den Fig. 1 bis 8 zeigt Fig. 1 eine Gesamt  ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 im grösseren  Massstabe einen senkrechten Schnitt des zwi  schen Pedal und Gestänge des Vergasers ein  geschalteten Mechanismus bei geschlossener  Drosselklappe, Fig. 8 einen Schnitt im we  sentlichen nach der Linie x3-x3 der Fig. 2,  Fig. 4 eine teilweise Ansicht in der Rich  tung des Pfeils y der Fig. 8' gesehen; die  Fig. 5 und 7 bezw. 6 und 8 zeigen in senk  rechten Schnitten bezw. in Schnitten im we  sentlichen nach den Linien     x6-xs    und     xs-xs     den genannten     Mechanismus    bei verschiede  nen Arbeitslagen seiner Teile.  



  Von den die zweite Ausführungsform      behandelnden Fig. 9 bis 17 zeigt Fig. 9 eine  Gesamtanordnung der Vorrichtung in An  sicht, Fig. 10 den zwischen Pedal und Ge  stänge der Drosselklappe eingeschalteten Me  chanismus in grösserem Massstabe in der  Ruhelage in .Seitenansicht und Fig. 11 in  zugehöriger Endansicht; die Fig. 12 und 13  zeigen in der gleichen Darstellung den Me  chanismus bei geschlossener Drosselklappe,  die nunmehr durch das Pedal in seinem hier  zu bestimmten Wirkungsbereich bis zur ma  ximalen Eröffnung eingestellt werden kann;  Fig. 14 zeigt den Mechanismus bei maximaler  Öffnung der Drosselklappe, Fig. 15 densel  ben bei fest angezogener Bremse und Fig. 16  in einer Zwischenstellung während des Lüf  tens der Bremse; die Fig. 15a, 1:6a und 17  stellen Einzelteile dar, auf welche im Laufe  der Beschreibung noch näher hingewiesen  werden wird.  



  Bei der in den Fig. 1 bis 8 dargestell  ten Ausführungsform ist die Drosselklappe 1  durch die Stange 2 mit dem auf der Welle 3  befestigten Hebel 4 verbunden. Auf der in  einem Gehäuse drehbar gelagerten Welle 3  sitzt fest ein elastischer, seitlich nachgiebi  ger Arm 5. Eine an diesem Arme 5 an  greifende Feder 19 hat das Bestreben, die  Drosselklappe 1 in der geschlossenen Lage  zu erhalten, bezw. den Arm 5 auf einen  Daumen ss zu drücken. Der Daumen 6 sitzt  fest auf einer Welle 7, welche in der Ach  senrichtung verschiebbar im Gehäuse gela  gert ist und eine drehbar in der Gehäuse  wand gelagerte Büchse 8 durchsetzt, mit wel  cher ein Arm 9 fest verbunden ist. Die  Welle 7 macht die Drehung der Büchse 8  mit, indem ein Wellenstift in einer Büchsen  nut geführt ist (Fix. 4).

   Der Arm 9 steht  durch eine Stange 13 mit einem federbeein  flussten zweiarmigen Hebel 14 in Verbindung,  auf welchen das Bremspedal 15 einwirkt.  



  Eine die Welle 7 umgebende Schrauben  feder 10 hat die Schrägfläche 11 der Dau  mennabe gegen einen feststehenden Stift 12  angedrückt.  



  Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten  Lage der einzelnen Teile ist die Drossel-    klappe 1 geschlossen, die Bremsen sind ausser  Wirkung. Der Hub des Pedals 15 von der  Ausgangsstellung im Bereiche z wirkt nur  auf die Drosselklappe 1 ein, indem jeweils  die Stellung des Daumens 6 bezw. des Ar  mes 5 die Lage der Drosselklappe bestimmt.  Zu bemerken ist, dass der Daumen 6 so breit  ist, dass er während der Bewegungen des Pe  dals 15 im Bereich z den Arm 5 von der  Schlusslage der Drosselklappe bis zur  maximalen Eröffnung abstützen kann, trotz  dem sich die Daumenwelle durch Zusammen  wirken der Schrägfläche 11 mit dem Stift  12 verschiebt.  



  Wird das Pedal über den Bereich z  hinausbewegt, wird also die in Fig. 5 ge  zeichnete Grenzlage (Maximaleröffnung der  Drosselklappe 1) überschritten, so gleitet der  Arm 5 seitlich von dem Daumen 6 ab (in  die Lage 5'), und es beginnt jener Wirkungs  bereich des Pedals 15, welcher die Bremsen  beeinflusst.  



  Während des Rückhubes des Pedals zum  Zwecke des Lüftens der Bremsen trifft der  Arm 5 bei der Rückdrehung des Daumens 6  (Fix. 7) nach Zurücklegen eines gewissen  Leerganges auf Daumen 16 der Daumennabe  und wird so angehoben, dass er die Drossel  klappe vorübergehend teilweise öffnet, be  vor die Bremsen vollkommen gelüftet sind,  um nachher aus seiner abgebogenen Lage  (Fix. 8) wieder in den Bereich des Daumen  6! zu gelangen.  



  Um dem Fahrer anzuzeigen, dass sich das  Pedal 15 an der Grenze des Bereiches z be  findet     und    bei eventueller weiterer Bewegung  des Pedals die Drosselklappe 1     selbsttätig     ihre     Schlusslage        einnimmt    und auf die Brem  sen eingewirkt wird, kann, wie aus der  Zeichnung ersichtlich, zweckmässig durch  elektrischen     Stromschluss    bei 17,<B>18</B> selbst  tätig ein Signal gegeben werden.  



  Die in den     Fig.    9 bis 17 dargestellte       Ausführungsform    unterscheidet sich von der  vorstehend beschriebenen dadurch, dass der  Mechanismus, welcher auf das Gestänge der  Drosselklappe einwirkt, derart ausgebildet  ist, dass die der geschlossenen Drosselklappe      entsprechende Lage des Pedals sich an einer  Zwischenstelle zwischen den Grenzen des Pe  dalhubes befindet, während die der grössten  Eröffnung der Drosselklappe entsprechende  Lage des Pedals der Ausgangsstellung des  letzteren entspricht.

   Dadurch wird der Vor  teil erzielt, dass das Pedal unter allmählicher  Wegnahme des Gases durch die der Schluss  stellung der Drosselklappe entsprechende  Lage in den die Bremse beeinflussenden  Wirkungsbereich geführt wird, wodurch  dann auch hier das Bremsen bei abgeschal  tetem Motor vorgenommen werden kann.  Auch hier wird beim Rückwärtshube des  Pedals bereits innerhalb dessen die Bremsen  beeinflussenden Wirkungsbereiches die Dros  selklappe teilweise eröffnet und in dieser  Lage bis zum Übergreifen des Pedals in sei  nem die Drosselklappe beeinflussenden Wir  kungsbereich erhalten, so dass einerseits die  Bremslüftung bei stetiger teilweiser Gaszu  führung erfolgt und anderseits diese ohne  Unterbrechung bis zum Maximum gesteigert  werden kann. Dies hat ein stossfreies, sanf  tes Anfahren auch in Steigungen zur Folge.  



  Die der vorstehend beschriebenen Aus  führungsform entsprechenden Teile des im  Folgenden erläuterten Mechanismus haben  gleiche. Bezugsziffern wie jene.  



  Der in einem Gehäuse untergebrachte  Hauptmechanismus wird von einer Welle 7  bewegt, welche in dem Gehäuse achsial ver  schiebbar und drehbar gelagert ist. Das eine  Ende der Welle 7 ist mittelst eines Zapfens  20 in einer Nut einer in der Gehäusewand  drehbar gelagerten Büchse 8 achsial geführt,  auf welcher ein Hebel 9 befestigt ist. Dieser  ist durch den Lenker 13 an einem drehbar  gelagerten und durch eine Feder 21 beein  flussten Hebel 14 angelenkt, dessen freies  Ende (Rolle 33) an das Pedal 15 angedrückt  gehalten wird.

   Die Drehung der Welle 7  in der einen oder andern Richtung wird     mit-          telst    der im Folgenden zu. beschreibenden  Vorrichtung auf die im Gehäuse drehbar  gelagerte Welle 3 übertragen, welche     mit-          telst    des Gestänges 4, 2 die Drosselklappe 1  in die jeweils gewünschte Lage einstellt.

      Das Pedal 15 wirkt in seinem Hubbereich  A auf das Gestänge der Drosselklappe allein  und in seinem Hubbereich B vom Beginne  der Lüftung der Bremsen (von der Stellung  III aus) neben auf diese auch auf die ge  schlossene Drosselklappe, wobei die Einwir  kung auf letztere, sie öffnend, bis zum Über  greifen in den Hubbereich A beibehalten  wird, damit bei vollkommen gelüfteter  Bremse die dabei bewerkstelligte Gaszufüh  rung ohne Unterbrechung bis zum Maximum  gesteigert werden kann.  



  Der Teil des Mechanismus, der im Hub  bereich A des Pedals allein auf das Gestänge  der Drosselklappe hinwirkt, besteht aus dem  Daumen 6 und dem Hebelarm 5, die auf  der Welle 7 bezw. 3 festsitzen.  



  In der Ruhelage des Fahrzeuges bei voll  kommen gelüfteten Bremsen befindet sieh das  Pedal 15 in der Stellung I, welcher die  maximale Eröffnung der Drosselklappe ent  spricht. Es muss daher zum Beispiel in der  Garage die gegenseitige Einwirkung von  Daumen 6 und Hebelarm 5 aufgehoben wer  den. Dies geschieht dadurch, dass die Welle 7  durch einschaltbaren Kraftschluss seitlich  gegen die Wirkung der Feder 10 verschoben  wird, so dass der Daumen 6 unter dem Hebel  arm 5 weggleitet und dieser zufolge der  Feder 19 (siehe Fig. 9) die in Fig. 10, 11  dargestellte Lage einnehmen kann, bei wel  cher er an der Seitenfläche des Daumens 6  anliegt. Dieser Lage entspricht     "geschlos-          sene    Drosselklappe".

   Der vorher erwähnte  einschaltbare Kraftschluss kann mittelst des  auf das Ende der Welle 7 einwirkenden He  bels     2;2,        bewerkstelligt    werden, welcher elek  trisch, pneumatisch,     hydraulisch    oder mecha  nisch     gesteuert    wird.  



  Um den Mechanismus zunächst auf "Gas"  einzustellen, ist das Pedal 15 nach     vorne    in  die Stellung     II    zu bewegen,     wodurch    der  Daumen 6 in bezug auf den     stillgehaltenen     Hebelarm 5 in der Richtung des in     Fig.    10  gezeichneten Pfeils in die in     F'ig.    12 gezeich  nete Lage .gedreht wird, derart,     dass    die vor  dere     bezw.    hintere Stirnkante des Daumens 6  und Hebelarmes 5 versetzt     nebeneinander         liegen und ein seitliches Bewegen dieser Teile  zueinander bezw. übereinander zulassen. Da  durch kann die Feder 10 zur Wirkung kom  men und die Welle 7 so weit nach links  (vergl.

   Fig. 13) verschieben, dass die Ar  beitsfläche des Daumens 6 an dem Hebel  arm 5 anliegt. Diese Lage der Welle 7 wird  durch Anschlag ihres Ringes 23 an die Ge  häusewand begrenzt.  



  Nun ist der Mechanismus für die Be  einflussung des Gestänges der Drosselklappe  eingestellt, welche bei der Bewegung des Pe  dals in der Richtung nach der Ausgangs  stellung I bis zum Maximum (Fix. 14) ge  öffnet werden kann.  



  Um das Pedal 15 auf die Bremsen ein  wirken zu lassen, muss es über die Stellung  II hinaus, also über die der Schlussstellung  der Drosselklappe entsprechende Lage, in  dem Arbeitsbereich B bewegt werden. So  lange es sich um ein sanftes Bremsen han  delt, ist die Bewegung des Pedals ohne Wir  kung auf das zur Ruhe gekommene Gestänge  der Drosselklappe, so dass beim Lüften der  Bremse erst dann Gas gegeben wird, wenn  beim Rückwärtshub des Pedals dieses seine  Stellung II überschritten hat. Steht jedoch  das Fahrzeug in einer Steigung und ist es  nötig, die Bremsen fest anzuziehen, so wird  in der entsprechenden Lage des Pedals ein  ebenfalls auf das Gestänge der Drosselklappe  einwirkender Hilfsmechanismus in Arbeits  stellung gebracht, der die Drosselklappe schon  vor der Lüftung der Bremsen zum Eröffnen  bringt.  



  Dieser Hilfsmechanismus besitzt eine auf  der Welle 7 festsitzende Scheibe 24, in deren  umfänglichen Ausschnitt eine Klinke 25  drehbar gelagert ist, die durch die Feder 26  nach aussen gedrückt wird. An der Klinke  25 sitzt fest ein Stift 27, der an der     Aussen-          und    Innnenseite eines konzentrisch zur Wel  lenachse gebogenen Zahnes 28 (Fix. 17) glei  ten kann.  



  Weiters ist auf der Welle 3 ein kurzer  Arm 29 befestigt, in dessen Bereich der eine  Arm 30 eines im Gehäuse drehbar ge  lagerten Winkelhebels 30-31 ragt. Der    zweite Arm 31 dieses Winkelhebels wird  durch die Wirkung der Feder 32 gegen die  Klinke 25 gedrückt.  



  Die Wirkung dieses Hilfsmechanismus  ist nun folgende;  Wird das Pedal 15 bis zum festen An  ziehen der Bremsen bewegt, so gleitet der  Stift 27 der Klinke 25 an der Innenseite  des Zahnes 28, bis er diesen verlässt (Fig.15,  15a) und dann die Klinke 25 zufolge Wir  kung der Feder 26 nach aussen gegen den  Hebelarm 31 schnellt. Dieser Weg längs des  Zahnes 28 ist in Fig. 17 durch den gezeich  neten Pfeil angedeutet.  



  Es ist leicht einzusehen, dass nunmehr  von Beginn des Lüftens der Bremse an be  reits "Gas" gegeben wird, nachdem bei Rück  drehung der Welle 7 (in den Seitenansicht  figuren entgegen dem Uhrzeigersinn) die  Klinke 25 den Hebelarm 31 verstellt und  dieser durch den Hebelarm 30 und den Arm  29 auf das Gestänge der Drosselklappe ein  wirkt. Diese Einwirkung entspricht einer  für das Anfahren ausreichenden Stellung der  Drosselklappe, indem der Hebelarm 31 durch  den auf der Aussenfläche des Zahnes 28 glei  tenden Stift 27 bezw. die dadurch radial  festgehaltene Klinke 2'5 den Arm 29 nur  um einen gewissen Höchstbetrag verschwenkt.  



  In Fig. 16, 16a ist jene Lage des Hilfs  mechanismus dargestellt, welche ungefähr  der Stellung des Pedals     II    entspricht. Wenn  sich beim Lüftungshub das Pedal bereits  im Arbeitsbereich A befindet, verlässt der       Stift    den Zahn 28, der Hebel 30=31 kann  der Wirkung der Feder 32 folgen, seine Ein  wirkung auf den kurzen Arm 29 hört auf,  dagegen hat der Daumen 6 bereits an den  in der Stellung     "Anfahrgas"        befindlichen     Hebelarm 5 angeschlagen und erfolgt von  da ab die Beeinflussung des Gestänges der  Drosselklappe durch das sich im Arbeits  bereich A bewegende Pedal.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Motorfahrzeugen zum Betätgen der Fahrzeugbremse und der Drosselklappe des Vergasers des Motors durch ein gemeinsames Pedal, dadurch ge kennzeichnet, dass dieses Pedal in ununter brochenem Kraftschluss steht mit einem mit selbsttätiger Entkupplung und Einrückung seines auf das Gestänge der Drosselklappe einwirkenden., getriebenen Teils arbeitenden Vorgelege, dessen entkuppelter .und einge rückter Zustand je einem Teil des die Brem sen und die Drosselklappe beeinflussenden Hubbereiches des Pedals zugeordnet ist, wo bei während .des Lüftens der Bremsen eine Teileröffnung der Drosselklappe stattfindet,
    und erst nach dieser Teileröffnung durch selbsttätiges Kuppeln des Vorgeleges der normale Gasbetätigungsmechanismus selbst tätig eingeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Teileröffnung der Drosselklappe erst im zweiten Teil des Lüftungsweges der Bremsen beginnt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Teileröffnung der Drosselklappe bereits mit dem Beginne des Lüftens der Brem sen erfolgt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Vorgelege eine angetriebene, auf das Gestänge der Drosselklappe ein wirkende Welle (3) und eine treibende, in stetem Kraftschlusse mit dem Brems pedal stehende Welle (7) aufweist und die selbsttätig lösbare und sich einrük- kende Kupplung zwischen diesen beiden Wellen durch einen mit der Drehung der genannten treibenden Welle (7) sich achsial mit ihr in zwei zueinander ent gegengesetzten Richtungen verschieb baren Doppeldaumen (6, 16) und einen von diesem beeinflussten, mit der getrie benen Welle (3) des Vorgeleges verbun- denen, elastisch abbiegbaren Hebel (5) gebildet wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der auf das Gestänge der Drosselklappe wirkende getriebene Teil. des Vorgeleges bei jeder Stellung der Drosselklappe durch eine mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigte Steuerung ausser Wirkung gesetzt werden kann, wobei die Drosselklappe bloss durch die in ihrem Betätigungsgestänge wirkende Fe derkraft auf Schliesslage eingestellt wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass auf das eine aus dem Gehäuse des Vorgeleges herausragende Ende der treibenden Welle (7) des Vor geleges mittelst eines in der Ruhelage des Pedals steuerbaren Hebels (22) eingewirkt werden kann, um durch seit liche Verschiebung der genannten Welle (7) deren auf das Gestänge zur Weiter leitung der Bewegung auf die Drossel klappe einwirkenden Daumen (6) ausser Bereich eines Hebelarmes (5) dieses Ge stänges zu bringen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbar vom Gestänge, auf welches das Pedal direkt einwirkt, beeinflusste Teil (7) des Vorgeleges mit einer beim Festanziehen der Bremsen sich selbsttätig gegen ein Hilfsgestänge (29, 30, 31) einrückenden Klinke (25) versehen ist, die letzteres vom Beginne des Lüftungshubes der Bremsen an zur teilweisen Eröffnung der Drosselklappe verstellt und deren selbsttätige Ausrückung erst dann er folgt,
    wenn das Pedal wieder in seinen nur die Drosselklappe beeinflussenden Wirkungsbereich gelangt.
CH169207D 1933-03-02 1933-03-02 Vorrichtung an Motorfahrzeugen zum Betätigen der Fahrzeugbremse und der Drosselklappe des Vergasers des Motors durch ein gemeinsames Pedal. CH169207A (de)

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