CH169215A - Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge.

Info

Publication number
CH169215A
CH169215A CH169215DA CH169215A CH 169215 A CH169215 A CH 169215A CH 169215D A CH169215D A CH 169215DA CH 169215 A CH169215 A CH 169215A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pulling
buffer
springs
spring
pushing device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Publication of CH169215A publication Critical patent/CH169215A/de

Links

Landscapes

  • Vibration Dampers (AREA)

Description


  <B>Zug-</B> und     Stossvorrichtung,    insbesondere für     Eisenbalinfalirzeuge.       Um die     Schlingerbewegungen    fahrender  Eisenbahnwagen     abzudämpfen,    wurden bis  her die Seitenpuffer der Wagen fest gegen  einander verspannt, so dass an den     Stirn-          fläcl)en    der     Pufferköpfe    den     Schlingerbewe-          gungen    entgegenwirkende Reibungskräfte ent  stehen.

   Damit diese dämpfende Wirkung  auch dann noch bestehen bleibt, wenn der  Wagenabstand durch die von den Zugkräften  hervorgerufene Verlängerung der Zugvorrich  tung vergrössert wird, können die Seitenpuffer  durch Querhebel mit der Zugvorrichtung ver  bunden werden, so dass die Puffer bei Ver  grösserung des Wagenabstandes aus dem  Kopfträger heraus vorgeschoben werden. Die  Querhebel dienen gleichzeitig als Ausgleichs  hebel für die Pufferkräfte und ermöglichen  es, dass auch in den Gleiskrümmungen beide  Pufferpaare in Berührung bleiben.  



  Die Erfindung bezweckt, den Reibungs  druck der     Pufferl@öpfe    gegeneinander dadurch  stets in bestimmten Grenzen zu halten. Zu  diesem Zweck sind zwischen die Seitenpuffer    und Teile der Zug- und Stossvorrichtung  Federn eingeschaltet.  



  Die     Abb.    1-4 zeigen drei Ausführungs  beispiele der Erfindung in teilweise im Schnitt  gehaltener Oberansicht;     Abb.    2 stellt die  Ausführung nach     Abb.    1, und zwar in einer  Lage dar, welche die einzelnen Teile ein  nehmen, wenn die Wagen durch eine     Gleis-          krümmung    fahren.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Abb.l     sind     ..    die Schraubenkupplungen, B die Zug  stangen, C die zwischen den Zugstangen und  dem Wagen eingeschalteten Federn, D die  mit den innern Enden der Zugstangen durch  Bolzen d 1 drehbar verbundenen Querhebel,       E    die Seitenpuffer und F die     Federgehäuse     für die Druckfedern G. Die Pufferstangen  für die Seitenpuffer     #'i    bestehen aus zwei  Teilen     e1    und     e2.    An den die Pufferköpfe  tragenden Teilen     e2    sind Federgehäuse F  starr befestigt.

   An den Teilen     e1    befinden  sich Federteller H, die mit Führungshülsen       hl    versehen sind. Die Hülsen     hl    dienen den           Pufferstangenteilen        eg    zur     I'ührung,        während     die     Pufferstangenteile        e1    fest mit den Hül  sen     h'    verbunden sind. Zwischen den Feder  tellern<I>H,</I> die sich gegen die Deckel<I>f '</I> der  Federgehäuse F abstützen und den Böden f'  dieser Federgehäuse sind die Druckfedern G,  die unter     Vorspannung    gehalten werden, ein  geschaltet.

   Mit den Enden der Pufferstangen  teile e' sind die Querhebel D durch Bolzen  gelenkig verbunden.  



  Werden die Wagen mit Hilfe der Schrau  benkupplungen A gegeneinander verspannt,  so werden die Federn G durch die Puffer  köpfe der Seitenpuffer F ebenfalls entspre  chend zusammengedrückt. Beim Durchfahren  von Gleiskrümmungen drücken sich die auf  der Innenseite der Krümmung liegenden       Puffer,    wie in     Abb.    2 dargestellt ist, infolge  der gegenseitigen Verdrehung der     Pufferköpfe     um ein geringes Mass zurück.

   Die Bolzen d'  der Querhebel D werden hierbei durch die  Zugstangen B und die     Kupplungen    A nicht  nur verhindert, ihren Abstand zu vergrössern,  sondern es wird der Abstand dieser Hebel  durch den Ausschlag der Kupplungen A aus  der Verbindungslinie der Gelenkbolzen     d'    der  Querhebel D noch verkürzt, da nunmehr die       Stangen    B und die Kupplungen A nicht  mehr in einer geraden Linie liegen.

   Werden  nun die Federn G noch weiter zusammen  gedrückt, so verhindern sie durch ihre Nach  giebigkeit, dass ein zu starkes Anwachsen  des Reibungsdruckes infolge von Stössen der       Pufferköpfe    gegeneinander erfolgt, da die  Federn G die Stösse abfangen und ausserdem  durch das Gestänge<I>H, e', D, e', H</I> eine  annähernd gleich hohe Belastung der Puffer  teller herbeiführen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    3  wird diese Nachgiebigkeit durch die Feder     K     der Zugvorrichtung erreicht. Die Zugstange L  besitzt an ihrem     innern    Ende einen Bund l',  gegen den sich unter dem Druck der Feder       If"    ein auf der Zugstange L längsverschieb  bar gelagerter Federteller     M    abstützt. Die  Feder     K    drückt mit ihrem andern Ende  gegen einen ebenfalls auf der Zugstange L    längsverschiebbar     gelagerten    Federteller     1V,     der unter Vermittlung von Anschlägen o'  eines     Mitnehmers    0 von innen an dem Kopf  träger P' des Untergestelles P anliegt.

   Die  Feder     K    wird dadurch unter     Vorspannung,     gehalten, dass sich ein weiterer Bund<B>11</B> der  Stange L von aussen gegen den Kopfträger  P' des Untergestelles P abstützt. Der Quer  hebel     Q    ist durch einen Bolzen     q'    mit dem       Mituehmer    0 gelenkig verbunden. Die Puffer  stangen R sind einteilig ausgeführt. Zwischen  den     Pufferköpfen    r' und den auf den Seiten  pufferstangen R festsitzenden Federtellern     r',     die sich gegen den Kopfträger P' abstützen,  sind in bekannter Weise Pufferfedern<B>8</B> ein  geschaltet, welche die Puffer stets in die  Mittellage zurückführen.

   Wirken am Zug  haken<I>T</I> Zugkräfte, so wird die Feder     K     zusammengedrückt. Die gegen die Seiten  puffer einwirkenden Stosskräfte werden durch  die Federn<B>8</B> und durch die Federn     K    auf  genommen. Bei der Fahrt in Kurven stellen  sich die Hebel     Q.    schräg zur Längsachse des  Wagens, so dass die Puffer in Berührung  bleiben; hierbei ermöglicht es die Feder     K,     dass der Druck der Pufferteller     2,'    gegenein  ander stets in den gewünschten Grenzen  bleibt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    4  sind die Pufferfedern     W,    die dazu dienen,  die Puffer stets in die Mittellage zurückzu  bringen, nicht, wie beim Ausführungsbeispiel  der     Abb.    3, ausserhalb des Untergestelles X,  sondern innerhalb desselben angeordnet. Der  Querhebel U ist als Blattfeder ausgebildet,  wodurch die bei     Längenänderungen    des durch  die Pufferstangen V und den Querhebel U  gebildeten Viereckes die gewünschte Nach  giebigkeit wiederum gegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei der die Seiten puffer durch einen Querhebel mit der Zug vorrichtung verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Seitenpuffern und Teilen der Zug- und Stossvorrichtung Federn eingeschaltet sind, die eine elastische Ver- längerung bezw. Verkürzung der Zug- und Stossvorrichtung ermöglichen. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Federn, die zwischen den Seitenpuffern und dem Querhebel ange ordnet sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch Federn, die zwischen dem Zughaken und dem Querhebel angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querhebel als Feder ausgebildet ist.
CH169215D 1932-10-15 1933-04-24 Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. CH169215A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE169215X 1932-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169215A true CH169215A (de) 1934-05-15

Family

ID=5687666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH169215D CH169215A (de) 1932-10-15 1933-04-24 Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH169215A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743079C (de) * 1941-05-02 1943-12-17 Ringfeder Gmbh Als Schlingerdaempfvorrichtung wirkende, nicht durchgehende, gefederte Zug- und Stossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffern
US2491158A (en) * 1944-09-18 1949-12-13 Thomas F Brennan Buffer for railway cars

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743079C (de) * 1941-05-02 1943-12-17 Ringfeder Gmbh Als Schlingerdaempfvorrichtung wirkende, nicht durchgehende, gefederte Zug- und Stossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffern
US2491158A (en) * 1944-09-18 1949-12-13 Thomas F Brennan Buffer for railway cars

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008030284B4 (de) Hochleistungs- Schwingplattenrichtgelenk
DE2029329A1 (de) Achslagerführung für Schienenfahrzeuge, insbesondere für Drehgestell-Lokomotiven
DE825425C (de) Verbindung zwischen Hauptrahmen und Drehgestell bei Lokomotiven und anderen Gelenkfahrzeugen
DE10101470B4 (de) Zug- und Stossvorrichtung mit Kupplungsarm von Mittelpufferkupplungen
DE433463C (de) Zug- und Stossvorrichtung
DE589827C (de) Zweiachsiges Lenkgestell fuer elektrische Lokomotiven
DE649522C (de) Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge mit entlastetem und quer beweglichem Drehzapfen und weichelastischen, den Fahrzeugkoerper tragenden Waelzkoerpern
EP1747960B1 (de) Eisenbahnwagen-Kuppelstange
DE2047716A1 (de) Schienenfahrzeug mit zwei Fahrge stellen
DE221829C (de)
DE449828C (de) Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
CH638732A5 (de) Schienenfahrzeug mit einem fahrzeugkasten und zwei drehgestellen.
DE638420C (de) Lenkvorrichtung fuer Mittelpufferkupplungen
DE650805C (de) Zug- und Stossvorrichtung fuer Fahrzeuge
DE707057C (de) Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder
AT138789B (de) Federnde Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge mit Mittelpufferkupplung.
DE569354C (de) Federnde Zug- und Stossvorrichtung
AT139902B (de) Dämpfungseinrichtung für Schlingerbewegungen von Eisenbahnfahrzeugen mit Mittelpufferkupplungen.
DE763628C (de) Fahrgestell fuer Schienenfahrzeuge
DE627804C (de) Durchgehende Stossvorrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
DE687557C (de) Kupplung von Fahrgestellen mit Einzelachsantrieb, insbesondere fuer Lokomotiven
DE558576C (de) Zweiachsiges Deichselgestell fuer Lokomotiven
DE217194C (de)
DE351642C (de) Zug- und Stossvorrichtung fuer Eisen- und Strassenbahnfahrzeuge
AT104792B (de) Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Straßen- und Vollbahnen.