CH169276A - Schlammbagger. - Google Patents

Schlammbagger.

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CH169276A
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CH
Switzerland
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bucket
platform
mud
towing
rope
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Application number
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English (en)
Inventor
Schmalz-Mischod Ernst
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Schmalz Mischod Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
    • E02F3/58Component parts
    • E02F3/60Buckets, scrapers, or other digging elements
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    • E02F3/48Drag-lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Schlammbagger.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Schlammbagger mit Einzelkübelbetrieb, wel  cher gekennzeichnet ist durch eine auf fahr  barer Plattfarm angeordnete, von einer Dop  pelwinde betätigte Schlepp- und Hubvorrich  tung für den Kübel, welche einerteils einen  auswechselbaren und in seiner Neigung ein  stellbaren Ausleger mit Seilzug aufweist,       mittelst    welches     Seilzuges    der Kübel auf  dem Grund geschleppt werden kann, und  welche andernteils einen in einem Reb  gerüst festgehaltenen Seilzug aufweist, mit  telst welchem der Kübel aus der Schlepplage  bis zu einer Förderrinne gehoben und gekippt  werden kann.  



  Zum Baggern von leicht im Wasser sich  auflösendem Boden, wie Schlamm, sind schon  alle Formen von Baggern benützt worden,  sowohl Eimerketten-, Löffel-, Greif-,     Sack-          und    Saugbagger und es haben sich nur die  letzteren als wirtschaftlich gezeigt. Wäh  rend die erst genannten Formen, wo es sich  nm eine Materialförderung handelte, wegen  des Aufwühlens des Bodens recht unwirt-    schaftlich arbeiteten, können letztere nicht  Verwendung finden, wenn es sich darum  handelt, zerbrechliche, im Schlamm enthal  tene Gegenstände unversehrt an die Ober  fläche zu bringen, wie dies bei der Unter  suchung von     Pfahlbauten    und ,dergleichen der  Fall ist.

      Vorliegende Baggerform eignet sich für  solche Zwecke besonders gut, weil sie, ohne  eine grosse teure Maschinerie zu erfordern,  den Schlamm, ohne seine Struktur wesent  lich zu verändern, kübelweise an die Ober  fläche fördert.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, für eine  Seebaggerung vorbereitet, dargestellt; darin  ist    Fig. 1 eine allgemeine Seitenansicht,  Fig. 2 ein zugehöriger Grundriss,         Fig.    3 ein zugehöriger Querschnitt, wäh  rend     Fig.    4 bis 6 Längsschnitt,     Grundriss     und Vorderansicht eines Kübels,      Fig. 7 und 8 Seitenansicht und Grund  riss eines für das Kippen -des Kübels ge  brauchten Flaschenzuges zeigen, und  Fig. 9 eine Einzelheit eines Auslegers  des Baggers zeigt.  



  Nach Zeichnung sind bei .diesem Ausfüh  rungsbeispiel zwei Pontons 1 auf einen ge  wissen Abstand voneinander durch eine       Plattform    2 'zu einer starren Brücke verbun  den, auf welcher über einem Baggerschacht  3 ein Hubgerüst 4 aufgebaut ist, während  ein dreieckförmiger Ausleger 5 am als Vor  derrand zu betrachtenden     Rand    der Brücke  in Scharnieren 6     angelenkt    ist.

   Dieser Aus  leger     besteht    aus zwei     konvergierenden    ver  steiften Balken, welche durch eine Kappe 7  zusammengehalten .sind, wobei diese Kappe  ausser einer Öse 8 zum Einhängen einer für  das Schleppen des Kübels bestimmten Fla  sche 9 und eine Öse 10 zum Aufhängen an  einem -Schwimmer 11 eine Öse 12 aufweist,  durch welche zwei auf der Brücke angeord  nete, durch Winden 1.3     einstellbare    Anker  taue 14 hindurchgeführt sind. Durch eine  auf dem Schwimmer aufgestellte Winde 15       kann    der Ausleger, je nach der Baggertiefe,  nach Höhe eingestellt werden. Je geringer  die Baggertiefe ist, desto höher muss das  Auslegerende gestellt werden.

   Für grössere  Baggertiefen wird nicht nur das Ausleger  ende so tief als möglich eingestellt, wenn  nötig unter die Wasseroberfläche, sondern  es wird überhaupt der Ausleger durch     einen     längeren ersetzt, um eine allzu steile Schlepp  zugrichtung zu vermeiden. Wie am Vorder  teil, so sind auch am Hinterteil .der Brücke  zwei     Ankerseile    16 vorgesehen und durch  Winden 17 regulierbar. Diese Regulierbar  keit wird dazu benützt, ein Vorrücken oder  seitliches Verschieben der Plattform, das  heisst der Baggervorrichtung vorzunehmen.

    Während der Ausleger 5 als Stütze zur Er  mögIichung des horizontalen Schleppens des  Kübels auf dem Schlammgrund bestimmt ist,  für das Heben des Kübels auf Höhe einer       Förderrinne    das     Hebgerüst    4 vorgesehen.  Dieses weist zwei an den Seitenrändern des    Baggerschachtes 3 sich erhebende, oben durch  ein Querhaupt 18 verbundene Ständer 19  auf, welche eine quer zur Längsachse der  Plattform     angeordnete        Förderrinne    20 tra  gen.

   Am     Querhaupt    ist ein Bolzen 21 zum  Befestigen des     Hebeseilzuges    oder Hebe  flaschenzuges 22 vorgesehen und an einer  Querachse 23 ein als Führungsseil für einen  an dieser Achse angehängten Flaschenzug  25, der für das Kippen des Kübels gebraucht  wird, dienendes Tragseil 24 befestigt.  



  Der Kübel 26 nach den     Fig.    4 bis 6 ist  ein sackförmiger Blechkasten von recht  eckigem Querschnitt, dessen auf dem  Schlammgrund gleitende Wand leicht     gei     wölbt ist und am     Rand    mit einer das Ein  dringen in den Schlammboden erleichternden  Zahnreihe 27 besetzt ist. Während in die       gegenüberliegende,    beim Schleppen nach oben  gekehrte Wand ein das überflüssige Wasser  durchlassendes Drahtsieb 28 eingebaut ist.  Dieses Gitter verhindert (beim Füllen des  Kübels mit Sehlamm die Wirkung .des sonst  bei Kübeln ohne -Sieb (wie bei     Eimerbaggern)     auftretenden, den Schlamm in einen Brei auf  lösenden Rückschwalles des in den Kübel  eintretenden Wassers.

   Am Kübel sind ausser  .dem eine Öse 29a an einem beweglichen Bü  gel, 29 zum Einhängen des Hebeseils     ;3f0,     zwei     !Ösen    31 und zwei Blechlappen     .32    zum  Anhängen der     Schleppketten    33 befestigt und  am Boden des Kübels noch eine .Schlaufe 34  zum Einhängen eines an der Kippvorrich  tung 25 vorgesehenen Hakens 35.

   Die Ket  ten können vermöge der in :den Blechlappen  vorgesehenen Löchern 36 so nach Länge zu  einander reguliert werden, dass beim An  ziehen ödes Zugseils 37 der obere Rand des  liegenden Kübels zuerst gezogen wird, so dass  der Kübel zum Einkippen in den Schlamm  grund genötigt ist und sich sogleich mit  Schlamm füllt, was durch das plötzliche  starke Anziehen des Zugseils und Senken  .des Auslegers sich bemerkbar macht, so dass  der Kübel nur wenige Meter geschleppt wer  den muss und kann. Um einer Berührung mit  der Rinne durch das dabei ausbiegende Seil  30 und das lose Schleppseil 37 vorzubeugen,      ist unterhalb seitlich der Rinne eine Quer  walze 38 vorgesehen.  



  Die Schleppketten veranlassen somit das  Eintauchen des Kübels in den Schlamm  grund und dadurch seine Füllung und das  Hebseil das Zurückbringen des Kübels in  seine Transportlage.  



  Zum Betriebe des Schlammbaggers ist ein       :Motor    39 vorgesehen, welcher mit einem Rie  men eine sogenannte amerikanische Doppel  winde 40 antreibt. Diese ist mittelst durch  Trethebel 41 und Handhebel 42 bedienbare  Bremsscheiben 43 dazu eingerichtet, jede für  sieh     unabhängig    von der andern vor oder  rückwärts getrieben zu werden, so dass man es  in der Hand hat, je nach Bedarf das eine       oder    andere der zu den Flaschenzügen füh  renden Seile 44 für das Heben und 45 für das  Schleppen anzuziehen oder nachzulassen.  Eine dritte kleinere Winde 46 für das Kip  pen ist mit. -dieser Winde verbunden. Diese  wird von der Antriebswelle 47 durch einen  Kettentrieb 48     bei    Bedarf und nur für das  Anheben des Kübels betätigt.

   Das Nachlas  sen in die ursprüngliche Stellung wird durch  das Eigengewicht .des Kübels automatisch  bewirkt und benötigt keinerlei spezieller Be  dienung. Zur Führung des     Schleppseils    45  ist eine Hilfsrolle 51 angebracht.  



  Beim Betrieb wird bei losem Schleppseil  37 .der Kübel auf den Schlammgrund nieder  gelassen, dann -bei lose gelassenem Hebseil 30  das Schleppseil     angezogen    bis zum oben er  wähnten Anzeichen, dass der Kübel gefüllt  ist. Dann wird das Schleppseil gelockert und  das Hebseil angespannt und der Kübel bis  über die Rinne gehoben. Nun wird die     Kipp-          winde    in Betrieb gesetzt, so dass beim An  ziehen des Kippflaschenzuges der Haken. 35  die     .Schlaufe    34 fasst und den Kübel an sei  nem Hinterteil hebt     bis    zum Entleeren seines  Inhaltes in die Rinne, wobei das Kippen  langsam oder schneller geschehen, oder auch  beliebig angehalten werden kann, um den  Inhalt des Kübels ganz nach Wunsch zu  untersuchen.

   Alsdann wird das Windenseil  gelockert und das Eigengewicht des Kübels    zieht den Flaschenzughaken selbsttätig     zu-          rü,ek,    bis zum Auflösen des Hackens aus der  Schlaufe, worauf eine neue Baggerung vor  genommen werden kann.  



  Hier ist zu bemerken, dass     die        .Sehlaufe     34 sich vom Haken 35 von selbst durch das  Eigengewicht des Kübels auslöst, welcher den  Flaschenzug bei Seite drückt.  



  Die mögliche Baggertiefe ist von der ge  wählten Länge des Auslegers abhängig und  kann bis 40 m betragen. Die Plattform des  beschriebenen Schlammbaggers     könnte    statt  mit Pontons auch mit Rädern ausgerüstet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlammbagger mit Einzelkübelbetrieb, gekennzeichnet durch eine auf fahrbarer Plattform angeordnete, von einer Doppel winde betätigte Schlepp- und Hubvorrich tung für den Kübel, welche einesteils einen auswechselbaren und in seiner Neigung ein stellbaren Ausleger mit Seilzug aufweist, mittelst welchem Seilzuge .der Kübel auf Jem Grund geschleppt werden kann und welche andernteils einen in einem Hebgerüst festgehaltenen Seilzug aufweist, mittelst wel chem der Kübel aus der Schlepplage bis zu einer Förderrinne gehoben und gekippt wer den kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schlammbagger nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Kübel, der auf seiner im Betrieb des Baggers auf dem Schlammgrund schleppenden Seite glatt ist und einen mit Zähnen besetzten Rand besitzt und in dessen der auf dem Schlammgrund schleppenden Seite entge gengesetzten Seite ein Drahtsieb eingebaut ist, wobei die Länge der Schleppketten so gewählt ist, dass der Kübel beim An ziehen sofort in den .Schlammgrund ein taucht, während das Hebseil den Kübel in seine aufrechte Lage zurückbringt und ferner gekennzeichnet durch eine am Kübel befestigte Schlaufe, an welcher .der Kübel beim Kippen .gefasst wird. 2.
    Schlammbagger nach Patentanspruch, da da durch gekennzeichnet, dass der Kipphaken an einem von einem Tragseil geführten Flaschenzug angebracht ist. 3. Schlammbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bedie nung der Schlepp- und Hebvorrichtung eine motorbetriebene, handgesteuerte Dop- pelwinde vorgesehen ist. 4.
    Schlammbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei vom Plattformvorderteil ausgehende, über die Auslegespitze geführte Ankertaue und zwei vom Plattformhinterteil ausgehende Ankertaue vorgesehen sind, alle zum Zweck, die Plattform verankern zu kön nen, wobei diese Ankertaue :durch Winden nach Länge verstellbar sind, so dass durch Verkürzen oder Verlängern der freien Tauenden ein Verstellen .der Plattform möglich ist. 5. Schlammbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Plattform sowohl mit Pontons ols mit Rädern aus gerüstet werden kann.
CH169276D 1933-05-12 1933-05-12 Schlammbagger. CH169276A (de)

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CH169276D CH169276A (de) 1933-05-12 1933-05-12 Schlammbagger.

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