CH169281A - Herd. - Google Patents

Herd.

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CH169281A
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CH
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stove
fire chamber
air
air duct
chamber housing
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Inventor
Aicher Johann
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Aicher Johann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/006Arrangements for cleaning, e.g. soot removal; Ash removal
    • F24B13/008Ash containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


  Herd.    Es ist bei Herden bereits vielfach bekannt,  der Feuerstelle vorgewärmte Frischluft zu  zuführen. Zu diesem Zweck wurden Spe  zialherde     geschaffen,    welche ein die Feuer  kammer und einen um sie angeordneten, in  die Aschenkammer mündenden     Luftführungs-          kanal    bildendes kompliziertes     Gussstück    auf  weisen, das unabhängig von der Herdplatte  in den gemauerten Teil des     ,Spezialherdes     eingesetzt ist. Abgesehen von den hohen Her  stellungskosten muss beim Durchbrennen der  Feuerkammer das ganze     Gussstück    ausge  wechselt werden, was einen grossen Nachteil  dieser bekannten Herdkonstruktionen bedeutet.  



  Gemäss der Erfindung, welche einen Herd  mit     Luftführungskanal    für die Frischluftzu  fuhr zum Rost zum Gegenstand hat, werden  alle diese Nachteile dadurch behoben, dass  das     Feuerkammergehäuse    und die Herdplatte  zusammen als Einheit ausgebildet und als  solche in einen Hohlraum des gemauerten  Herdteils derart eingesetzt sind, dass das       Feuerkammergehäuse    frei in den mit der  Aschenkammer verbundenen Hohlraum ragt,    wodurch der     Luftführungskanal    gebildet ist,  der das     Feuerkammergehäuse    unten und seit  lich umgibt, wobei derselbe durch     Öffnungen     in der Herdplatte mit der Aussenluft in Ver  bindung steht.  



  Durch diese Anordnung ist es möglich,  jeden bestehenden Herd, ausgenommen gewisse  Spezialherde, auf die erfindungsgemässe Herd  konstruktion ohne Schwierigkeiten umzubauen,  um einen höheren     Nutzeffekt    in der     Heizwir-          kung    zu erzielen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in einem Ausführungsbeispiel ver  anschaulicht, und zwar zeigt     Fig.    1 den  schaubildlich dargestellten Herd im Längs  schnitt,     Fig.    2 in Draufsicht und die     Fig.    3  die reit der Feuerkammer verbundene Herd  platte im Schaubild von unten gesehen.  



  An die Herdplatte 1 des in den     Fig.    1  und 2 dargestellten Herdes ist ein zweck  mässig     ausschamottiertes    Blechgehäuse 2, das  die Feuerkammer bildet, angesetzt, welches  in einen Hohlraum 4 der Herdmauerung  allseits frei hineinragt, der durch     Öffnungen    8      in der Herdplatte 1 mit der Aussenluft in  Verbindung steht. Die Herdplatte 1 und das  Gehäuse 2 sind zusammen als Einheit aus  gebildet. Der vordere Teil der Feuerkammer  fällt nach vorne schräg ab und ist im Quer  schnitt der Grösse des eingesetzten Rostes 3  angepasst.

   Die Feuerkammer ist gegen die  Austrittsöffnung 5, welche ihre Verbindung  mit dem Kamin 6 herstellt, also gegen den  Rauchabzug hin in der Horizontalebene durch  die     auseinanderlaufend    angeordneten Seiten  wände allmählich erweitert und der Höhe  nach durch den gegen den Rauchabzug hin  ansteigend angeordneten Boden verschmälert,  so dass sowohl innerhalb der Feuerkammer,  als auch im Hohlraum des Herdes je ein  eine Zugwirkung hervorrufender Expansions  raum gebildet ist, durch welchen einerseits  die vorgewärmte Luft der Feuerstelle zuge  führt, anderseits die Rauchgase von letzterer       abgesogen    werden.

   Das Ansteigen des Bo  dens gegen den Rauchabzug hin hat ausser  dem noch den Vorteil, dass die abziehenden  Rauchgase durch den sich verschmälernden  Austrittsschlitz gezwungen werden, möglichst  viel Wärme an den Boden und die Wände  der     Heizkammer    abzugeben, um die     mög-          lichste    Ausnützung ihres Heizwertes für die  Erwärmung der Frischluft zu erreichen. Zur  ausgiebigen     Durchwärmung    der Frischluft  sind die     Lufteintrittsöffnungen    8 an einer  in unmittelbarer Nähe des Rauchabzuges  befindlichen Stelle der Herdplatte zu beiden  Seiten der Feuerkammer vorgesehen.

   Unter  dem Rost 3 steht der Hohlraum 4 mit  der Aschenkammer 7 in Verbindung, welche  mit einer während des     Heizens    geschlossenen  Aschentür 9 versehen ist.  



  Die Herdplatte 1 ist mit einer sich in  der Richtung von der Feuerstelle zum Ab  zugloch erstreckenden Öffnung versehen, wel  che durch ein oder mehrere     auflegbare    Plat  ten 10 ganz oder teilweise     abdeckbar    ist.  Die über der Feuerstelle angeordnete Platte  weist eine vertiefte Handhabe     11    auf, mit  telst welcher sie leicht von der Herdplatte  zum Nachlegen von Brennmaterial abgehoben  werden kann.    Beim Anheizen des Herdes wird Luft  nicht nur durch den vom Hohlraum 4 gebil  deten     Luftführungskanal,    sondern auch durch  die     geöffnete    Aschentür 9 von der Feuerstelle  angesaugt.

   Erst nach einer gewissen     An-          wärmung    des     Feuerkammergebäuses    wird die  Aschentür geschlossen und die Verbrennungs  luft ausschliesslich durch die     Öffnungen    8 .  eingezogen. Die in den     Luftführungskanal     eintretende Frischluft wird daher an den  heissen Wänden und dem heissen Boden des       Feuerkammergehäuses    2 entlang streichen,  sich an diesen Teilen erwärmen und in  heissem Zustand zur Feuerstelle gelangen,  wo sie sich mit den Heizgasen verbindet und  eine innigere Verbrennung des     Brennmaterials     herbeiführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Herd mit Luftführungskanal für die Frisch luftzufuhr zum Rost, dadurch gekennzeichnet, dass die Herdplatte und das Feuerkammer gehäuse zusammen als Einheit ausgebildet und als solche in einen Hohlraum des ge mauerten Herdteils derart eingesetzt sind, dass das Feuerkammergehäuse frei in den mit der Aschenkammer verbundenen Hohl raum ragt, wodurch der Luftführungskanal gebildet ist, der das Feuerkammergehäuse unten und seitlich umgibt, wobei derselbe durch Öffnungen in der Herdplatte mit der Aussenluft in Verbindung steht.
    UNTERANSPRUCH: Herd nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,, dass das Feuerkammergebäuse mit gegen den Rauchabzug hin divergieren den Seitenwänden und mit gegen denselben hin ansteigendem Boden ausgebildet ist und die nach dem Luftführungskanal führenden Lufteintrittsöffnungen zu beiden Seiten der Feuerkammer im rückwärtigen, an den Rauch abzug anschliessenden Teil der Herdplatte vorgesehen sind.
CH169281D 1933-07-26 1933-07-26 Herd. CH169281A (de)

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