CH169295A - Kochgefäss für elektrische Beheizung. - Google Patents
Kochgefäss für elektrische Beheizung.Info
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Description
gochgefäss für elektrische Beheizung. Vorliegende Erfindung betrifft ein Koch gefäss für elektrische Beheizung.
Bei direkt geheizten Kochgefässen besteht immer die Gefahr, dass breiartige oder feste Speisen anbrennen, indem da, wo eine trok- kene Stelle an der Kesselwandung entsteht, durch diese der Wärmefluss in die Speisen gedrosselt wird, während der Heizkörper weiter Wärme entwickelt, was zur Überhit zung und Verbrennung des Kochgutes führt. Diesem Übelstand wurde bis heute dadurch zu begegnen versucht, dass der Kochkessel in einem zweiten, etwas grösseren Kessel einge baut und der Zwischenraum mit Öl oder Wasser angefüllt wurde. Dieses Öl- oder Wasserbad wurde durch elektrische Heizkör per geheizt. Hierdurch können örtliche Über hitzungen vermieden werden, weil sich das Bad in starker Zirkulation befindet.
Diese Kessel haben aber den Nachteil, dass sie dauernd unterhalten werden müssen. Das Öl- und Wasserbad muss von Zeit zu Zeit ergänzt und erneuert werden. Ausserdem sind Arma turen, wie Einfülltrichter, Seicherheitsventil, Manometer nötig, die ebenfalls Störungen un terworfen sind und den Apparat verteuern.
Diese Vermeidung örtlicher Überhitzungen mit ihren schädlichen Folgen wird nun beim Kochgefäss gemäss der Erfindung dadurch er zielt, dass die Gefässwandung an den Stellen, welche vom Heizkörper umgeben sind, eine metallische Wärmeverteilungsmasse aufweist.
Infolge dieser Ausbildung kann die Wärme bei Steigerung der Temperatur an einer Stelle im Metall der Kesselwand sofort seitwärts abfliessen, anstatt sich zu stauen und durch die hierdurch erzielte dicke Metallmasse er gibt sich eine so gute Wärmeverteilung über die ganze Wandung, dass nur ganz geringe Temperaturdifferenzen von einigen Grad C entstehen können.
Die infolge der angesetzten Wärmevertei- lungsmasse sich ergebende, verhältnismässig grosse Gesamtdicke der Wandung ermöglicht aber auch den einwandfreien Einbau eines Temperaturreglers, indem dieser in die Wand selber montiert werden kann, müssen doch die Wandstärken zur Erreichung eines ra- sehen Wärmeflusses 10 bis 20 mm betragen. Aus praktischen und hygienischen Gründen ist es nicht möglich, den Temperaturregler im Kessel selbst, das heisst im Kochgut an zuordnen, und es kann deshalb nur die Kes selwandung für den Einbau des Reglers ge eignet sein, da diese der Temperatur des Kochgutes folgt.
In der dicken Wandung kann bequem ein Loch hergestellt werden zur Aufnahme des temperaturempfindlichen Teils des Temperaturreglers, und zugleich wird er reicht, dass der Regler eine grössere Fläche kontrolliert. Es können pro Kessel auch meh rere Regler eingebaut werden; zum Beispiel einer für die Boden- und einer für die Sei tenheizung.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine erste und - Fig. 2 eine zweite Ausführungsform im senkrechten Axialschuitt.
In Fig. 1 ist K das in eine Wärmeisölier- masse eingebettete zylindrische Kochgefäss, welches im untern Teil von einem Heizkörper H umgeben ist. An der Stelle; wo der Heiz körper H das Kochgefäss umgibt, hat die Wandung 1 desselben eine angesetzte, als Wärmeverteilungsmasse wirkende Metall schicht 2, welche mit der Wandung aus einem Stück besteht, aber auch als getrennt aufgesetztes Stück ausgeführt sein könnte. Die gesamte Wandung nebst der Wärmever- teilungsmasse besteht aus Aluminium.
In der Seitenwandung und im Boden ist je eine Bohrung zur Aufnahme eines Thermostates Ti bezw. T2 für die Temperaturkontrolle vor gesehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 be steht die Wandung 1 des Kochgefässes aus rostfreiem Stahl und an diese ist eine äussere Wandung 3 angesetzt, so dass eine Doppel wandung gebildet wird, deren Zwischenraum mit einem bei geringerer Temperatur (ca. 60 bis 70 ) schmelzenden Metall 4 ausgegossen ist.
Das Ganze ist zum grössten Teil vom Heiz körper H umgeben, und es sind zwei in das Schmelzmetall eintauchende Thermostaten Ti und T2 vorgesehen.
Beim lochen schmilzt die Metallfüllung 4 und erfüllt die gleiche Funktion wie das Wasser oder Öl bei den bisherigen Kochkes seln. Hierbei besteht jedoch der grosse Vor teil, dass ein solches Kochgefäss keiner War tung bedarf, weil kein Überdruck im Metall raum entsteht und infolge des vollständigen Luftabschlusses keine Oxydation oder Verlust an Metall auftreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kochgefäss für elektrische Beheizung, da durch gekennzeichnet, dass die Gefässwandung an den Stellen, welche vom Heizkörper um geben sind, eine metallische Wärmevertei- lungsmasse aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kochgefäss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässwand mit der Wärmeverteilungsmasse zusammen aus dem gleichen Metall gebildet ist. 2. Kochgefäss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aussen an die Gefäss wandung eine zweite Wandung angesetzt ist und der Zwischenraum zwischen beiden mit einem leicht schmelzbaren Metall aus gefüllt ist. 3.Kochgefäss gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochgefässwandung und die Aussenwan dung aus rostfreiem Stahl bestehen. 4. Kochgefäss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wärmevertei- lungsmasse mindestens ein Thermostat eingesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH169295T | 1933-09-07 |
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| CH169295A true CH169295A (de) | 1934-05-31 |
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|---|---|---|---|
| CH169295D CH169295A (de) | 1933-09-07 | 1933-09-07 | Kochgefäss für elektrische Beheizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169295A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3764780A (en) * | 1971-06-16 | 1973-10-09 | C Ellis | Blood culture apparatus |
| US3772500A (en) * | 1971-06-28 | 1973-11-13 | J Thibault | Electrical heating envelopes |
| EP0097265A2 (de) | 1982-06-05 | 1984-01-04 | E.G.O. Elektro-Geräte Blanc u. Fischer | Heizelement zur Beheizung von Behältern |
| US4629866A (en) * | 1984-10-10 | 1986-12-16 | R & P Company | Method and device for transferring heat through a double walled container |
| DE19731395A1 (de) * | 1997-07-22 | 1999-01-28 | Ceramtec Ag | Aufheizbecher für Feststoffe und Flüssigkeiten |
-
1933
- 1933-09-07 CH CH169295D patent/CH169295A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3764780A (en) * | 1971-06-16 | 1973-10-09 | C Ellis | Blood culture apparatus |
| US3772500A (en) * | 1971-06-28 | 1973-11-13 | J Thibault | Electrical heating envelopes |
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| EP0097265A3 (en) * | 1982-06-05 | 1984-04-11 | E.G.O. Elektro-Gerate Blanc U. Fischer | Heating element for heating receptacles |
| US4629866A (en) * | 1984-10-10 | 1986-12-16 | R & P Company | Method and device for transferring heat through a double walled container |
| DE19731395A1 (de) * | 1997-07-22 | 1999-01-28 | Ceramtec Ag | Aufheizbecher für Feststoffe und Flüssigkeiten |
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