CH169328A - Filtersack, insbesondere für Staubsauger. - Google Patents

Filtersack, insbesondere für Staubsauger.

Info

Publication number
CH169328A
CH169328A CH169328DA CH169328A CH 169328 A CH169328 A CH 169328A CH 169328D A CH169328D A CH 169328DA CH 169328 A CH169328 A CH 169328A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter bag
filter
bag according
dependent
folding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Patent-Verwertungs-Ge Inventia
Original Assignee
Inventia Patent Verwert Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventia Patent Verwert Ges filed Critical Inventia Patent Verwert Ges
Publication of CH169328A publication Critical patent/CH169328A/de

Links

Landscapes

  • Filters For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description


  Filtersack, insbesondere für Staubsauger.    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Filtersack, der insbesondere für Staubsauger  bestimmt ist, aber auch zu andern Zwecken  dienen kann.  



  Die Erfindung besteht darin, dass er aus  in eine Ebene     ausbreitbarem    Material durch  Umfalzen von Rändern hergestellt ist, das  Ganze derart, dass das Material wiederholt  in eine Ebene auseinander gefaltet und der  Filtersack durch Umfalten der Ränder     wieder     hergestellt werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die in eine Ebene ausge  breitete Abwicklung des zum Beispiel aus       Filtrierpapierstoff    bestehenden Filtersackes;       Fig.        \?    zeigt den fertigen Filtersack in       etwas    grösserem Massstab;       Fig.    3 zeigt der fertigen Filtersack, bei  dem über den Rand der Sacköffnung ein    Haltering übergeschoben und auf ihm be  festigt ist;       Fig.    4 zeigt einen teilweisen Schnitt durch  die Befestigungsstelle des Filtersackes mit  dem Haltering im grossen Massstab;

         Fig.,5    zeigt eine Verwendungsmöglichkeit  des in     Fig.    1 bis 4 dargestellten Filtersackes  in Verbindung mit einem     Haushaltungs-          staubsauger,    und       Fig.    6 einen Längsschnitt durch den  Filtersack mitsamt seiner     Umkleidun-,    in  grösserem Massstab.  



  Die Abwicklung des Filtersackes kann  beispielsweise die in     Fig.    1 dargestellte Form  besitzen. Zwecks Bildung des Filtersackes  wird die (in der Zeichnung) obere Hälfte der  Filterfläche zunächst um die Linie     a-a    auf  die untere Hälfte geklappt. Darauf werden  die     aufeinanderliegenden    Sackwände zu  nächst nach der gestrichelten Linie     b-b    und  darauf nach der Linie     c-c    gefaltet, welcher       Faltung    sich eine weitere     Faltung    nach den      quer zur Filterlängsachse verlaufenden ge  strichelten Linien     d-d,        e-e    anschliesst.

   Um  das Falten zu erleichtern und bei der Her  stellung     gleichgrosse    Filter zu erhalten, kann  es zweckmässig sein, bei der Herstellung der  Filtersäcke eine Schablone zu verwenden. Die  Grösse einer solchen Schablone ist in der       Fig.    1 durch     Schraffur    angedeutet. Durch  die oben beschriebene Faltung entsteht der  in     Fig.    2 veranschaulichte Filtersack 11,  dessen Längs- und Querfalz staubdicht ge  schlossen ist. Durch Aufschieben geeigneter       Klammern    12 kann erforderlichenfalls ein       unerwünschtes        Sichlösen    des     Querfalzes    ver  mieden werden.

   Die Faltung zum Zwecke der  Randdichtung kann     wie    in     Fig.    1 und 2 dar  gestellt eine doppelte sein, *es können aber  auch mehr als zwei Falze vorgesehen werden.  



  Gemäss     Fig.    3 ist über dem Rand der  Sacköffnung ein     Haltering    13 aufgeschoben  und     mit    dem Sackrand durch     eiä    elastisches  Band 14 verbunden.  



  In     Fig.    4 ist diese Befestigung in grösse  rem Massstab veranschaulicht. 13 ist der       Filterhaltering,    dessen in der Figur linkes  Ende     umgebördelt    ist.     Über    den grössten  Durchmesser dieses Halteringes ist der Filter  sack 11 aufgeschoben, und durch Über  schieben eines     Gummibandstreifens    14 fest  gehalten.

   Der     Filtersack    ist aussen von     einem     Mantel 15 umgeben, der sich gegen die Um  bördelung der Hülse 13     anlegt,    und eine  Rille 16     besitzt,    auf dem sich der     Filtersack.     11 nochmals abstützt. Über den zylindrischen  Mantel 15 ist ein Deckel 17 geschoben.

   In       den        Stützring    13 ist ein Sieb 18 eingelegt,  durch das gröbere     Verunreinigungen    ver  hindert werden, in den Filtersack zu     ge-          lang:en.    Falls     erwünscht    kann dieses Sieb mit  einem besonderen kleinen Filter aus Filter  material, wie Papier oder- dergleichen, aus  gekleidet werden, das zweckmässig leicht ab  nehmbar in diesem Sieb     angeordnet    ist.  



  Das Anwendungsbeispiel gemäss     Fig.    5  zeigt einen gewöhnlichen     Haushaltungsstaub-          sauger,    mit dem in der Saugleitung angeord  neten, gemäss     Fig.    1 bis 4 erläuterten Filter  sack. Dabei ist die Kappe 17 des Filterge-         häuses    unmittelbar an das Saugmundstück 19  angeschlossen und das andere Ende des  Filtergehäuses 1.5 besitzt eine ähnliche Kappe  20, in die der Saugschlauch eingeführt ist.  



       Fig.    6 zeigt einen     Schnitt    durch das Filter  samt der äussern Filterhülse 15, der keiner  besonderen Erläuterung bedarf. Lediglich sei  darauf hingewiesen, dass sich die     Quer-          schnittsfläche    zwischen dem Filtersack 11  und dem ihn umschliessenden Gehäuse 15 in  Richtung der durch Pfeile angedeuteten  Luftströmung vergrössert. Dadurch wird ein  Druckausgleich zwischen Filtersack und Ge  häuse herbeigeführt, während in gewöhn  lichen zylindrischen Filtern der Luftdruck in  der Stromrichtung der Luft gerechnet zu  nimmt, weil der Austritt der Luft aus dem  Filter nach dessen Ende hin mehr und mehr  erschwert ist.

   Derselbe Effekt kann natür  lich auch     mit    Filtersäcken von rechteckigem       Querschnitt    erhalten werden, wenn man an  statt den Filtersack gegen das geschlossene  Ende hin zu verengen die ihn umgebende  Hülse 15 entsprechend erweitert.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte Ausführungs  form eignet sich insbesondere für Polizei  zwecke, Demonstrationszwecke und der  gleichen, weil die Filterkappe 17 ohne wei  teres abgenommen und     wieder    aufgesetzt, der       Filtersäck    mitsamt dem -Haltering 13 aus  dem Gehäuse 15 herausgenommen und nach  Abnahme des Gummibandes 14 auf den Tisch  ausgebreitet werden kann, beispielsweise  zwecks Staubuntersuchung mit dem Mikros  kop oder dergleichen. Das Anfertigen und  Einsetzen eines neuen Filtersackes kann in  ganz ausserordentlich kurzer Zeit bewirkt  werden, so dass der Staubsauger sofort     wieder     gebrauchsfähig ist.

   Dadurch, dass der Filter  sack     unmittelbar    hinter die Saugdüse einge  schaltet ist, wird vermieden, dass durch  Staub, der sich in der langen Saugleitung 21  des eigentlichen Staubsaugers 2.2 abgelagert  hat, derartige Untersuchungen getrübt wer  den. Anstatt in einem gewöhnlichen     Haus-          haltstaubsauger    kann selbstverständlich der  beschriebene Filtersack auch in die Saug-           leitung    irgendeines andern Saugaggregates  eingeschaltet werden.

   Ein solcher Filtersack  kann aber auch an Stelle der bisher     Verwen-          (lung    findenden     Staubsäcke    im eigentlichen       Staubsaugergehäuse    selbst untergebracht  werden. Die äussere Form des Filtersackes ist  belanglos. Der zusammengefaltete Filtersack  kann rechteckig oder dreieckig sein, oder  auch wie beim Ausführungsbeispiel die     Form     eines gleichschenkligen Trapezes besitzen.  Massgeblich ist nur immer, dass er aus in eine  Ebene     ausbreitbarem    Material derart durch  Umfalten von Rändern hergestellt ist, dass die  Falze staubdicht sind. Der Filtersack kann  auch aus einer     einerends    z.

   B. mittelst einer  Scheibe abgeschlossenen Filterröhre bestehen.  Es sei noch darauf hingewiesen, dass der  Filtersack auch aus mehreren voneinander  getrennten Teilen zusammengesetzt sein  kann, deren Ränder dann durch     Falzung    wie  in     Fig.    1 einseitig angedeutet, staubdicht mit  einander zu verbinden sind.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Abwicklung  könnte beispielsweise nach der Linie     a-a     geschnitten, die beiden Hälften zwecks Bil  dung des Filtersackes aufeinandergelegt, und  an beiden Längsrändern staubdicht mitein  ander umgefalzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filtersack, insbesondere für Staubsauger, dadurch gekennzeichnet, dass er aus in eine Ebene ausbreitbarem Material durch Um falten von Rändern hergestellt ist, das Ganze derart, dass das Material wiederholt in eine Ebene auseinander gefaltet und der Filter sack durch Umfalten der Ränder wieder her gestellt werden kann. LTNTERANSPRüCHE: 1. Filtersack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Falze durch Klammern gegen Lösen gesichert sind, welche das Auseinanderbreiten des Fil tersackes in eine Ebene gestatten. 2.
    Filtersack nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein offenes Sackende an einem Halteorgan, durch das hindurch Luft dem Filtersack zugeführt werden kann, leicht abnehmbar befestigt ist. 3. Filtersack nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein in dem Sackhalteorgan ange ordnetes Schutzsieb. 4. Filtersack nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das offene Ende des Filter sackes mittelst eines elastischen Bandes auf dem äussern Umfang des Sackhalte orga.nes festgehalten wird. 5.
    Filtersack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mehreren, durch Falzung miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist. G. Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 5; dadurch ge kennzeichnet, dass das Filtermaterial nur in seiner Längsrichtung an den Rändern umgefalzt ist, und dass dessen eines Ende mit einer Stützscheibe versehen ist. 7. Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das durch Falzung her gestellte Filter mittelst eines elastischen Bandes mit der Stützscheibe verbunden ist. B.
    Filtersack nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass er in einem Gehäuse untergebracht ist, wobei die Querschnitt fläche des den Filtersack umgebenden Raumes in Richtung der Luftströmung zunimmt. 9. Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, mit in der Richtung der Luftströmung abnehmen der Q,uerschnittsfläche. 10. Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, mit bis auf Null abnehmendem Innenquerschnitt. 11.
    Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis .5, dadurch ge kennzeichnet, da.ss er in einem Gehäuse untergebracht ist, welches unmittelbar hinter der Saugöffnung eines zu Polizei- und Demonstrationszwecken geeigneten Saugaggregates angeordnet ist. 12. Filtersack nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass er von einer Hülse umschlossen ist, welche derart ausgebil det ist, dass sie zwischen Saugleitung und Saugdüse eines Saugaggregates abnehm bar eingeschaltet werden kann.
CH169328D 1932-01-21 1933-01-14 Filtersack, insbesondere für Staubsauger. CH169328A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE169328X 1932-01-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169328A true CH169328A (de) 1934-05-31

Family

ID=5687734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH169328D CH169328A (de) 1932-01-21 1933-01-14 Filtersack, insbesondere für Staubsauger.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH169328A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE738903C (de) * 1941-03-28 1943-09-06 Siemens Ag Filter fuer Staubsauger
US3457707A (en) * 1965-03-30 1969-07-29 Studley Paper Co Vacuum cleaner filter bag
DE202006003137U1 (de) * 2006-02-24 2007-07-12 Mann+Hummel Gmbh Filterrohrleitung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE738903C (de) * 1941-03-28 1943-09-06 Siemens Ag Filter fuer Staubsauger
US3457707A (en) * 1965-03-30 1969-07-29 Studley Paper Co Vacuum cleaner filter bag
DE202006003137U1 (de) * 2006-02-24 2007-07-12 Mann+Hummel Gmbh Filterrohrleitung
US8029586B2 (en) 2006-02-24 2011-10-04 Mann+Hummel Gmbh Filter pipeline

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1628471B1 (de) Starrer Behälter zur Unterbringung des Staubbeutels am schwenkbaren Rohrstiel eines Stielstaubsaugers
DE102016226199A1 (de) Handgeführte Zyklonstaubsaugvorrichtung und entsprechendes Entstaubungssystem
DE1952185A1 (de) Filtervorrichtung
DE1128093B (de) Kesselstaubsauger
DE10350718A1 (de) Filter für Staubsauger
DE69628558T2 (de) Schnellwechseladapter für filterbeutel
DE697859C (de) Mop zum auswechselbaren Anschluss an ein Staubsaugermundstueck
CH169328A (de) Filtersack, insbesondere für Staubsauger.
DE648071C (de) Schalldaempfer fuer Staubsauger
DE2401429A1 (de) Handstaubsauger
DE927893C (de) Staubsauger
EP3847937B1 (de) Staubsaugerfilterbeuteleinrichtung
DE1143308B (de) Papierfilterbeutel fuer Staubsauger
DE928491C (de) Papierbeutelbefestigung in einem Staubsauger
DE3937710C2 (de) Vorrichtung für Industrie-Staubabsauggeräte zur Aufnahme des abgesaugten Staubes
DE511984C (de) Gasreiniger
DE620017C (de) Staubsammler fuer Staubsauger
DE656039C (de) Schalldaempfer fuer Staubsauger
DE883211C (de) Verstaeuber fuer pulverfoermige Stoffe
DE484759C (de) Aus Papier hergestellter Staubbeutel fuer Staubsauger
DE513200C (de) Filter fuer Staubsauger
DE239645C (de)
DE819139C (de) Staubfilter fuer Staubsauger
DE1095480B (de) Papierfilterbeutel fuer Staubsauger, insbesondere Topfstaubsauger
CH349042A (de) Staubsauger mit innerhalb eines Filterbeutels gelegenem Papiersack