CH169387A - Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung der Angaben von Verbrauchsmessern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung der Angaben von Verbrauchsmessern.

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CH169387A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung der     Angaben    von Verbrauchsmessern.         Verteilungsaril        agnn,    zum Beispiel     elek-          trise,he        Verteilangsnetze    die neben Verbrau  chern auch     Erzeu"er    enthalten, helfen sich  beim     Auftreten    von Spitzenbelastungen,     Be-          friebss'ö_1@ngen    und ähnlichen Anlässen oft       geger@@seitig    aus.

   Sie     werden    zu diesem Zweck  oft     durch    eine grössere Anzahl räumlich     aus-          ei        nanderliegender        Ileitungen    verbunden,  durch die in den     obengenannten    Fällen     elek-          1r#',sche    Arbeit oder Blindlast ausgetauscht       wiud.     



  Die einzelnen Werke treffen dann in der       Regel    besondere     Vereinbarungen,    wie die       auetauschte    Arbeit verrechnet werden soll.  Dabei kommt es häufig vor, dass das eine       Werk    für die gelieferte Arbeit einen höheren  Preis pro Einheit verlangt, als es für die       bezogene    zahlt. Auch wird für die Berech  nung des öfteren das Maximum     zugrunde-          gelegt,    das innerhalb bestimmter     Messperio-          den,    zum Beispiel innerhalb einer     viertel     oder einer halben Stunde erreicht wird.

   Der    Preis ist auch oft abhängig von der Tages  zeit, in der der Austausch erfolgt.  



  Die     messtechnische    Erfassung der für die  Verrechnung massgebenden Grössen und Ver  hältnisse macht oft sehr grosse Schwierig  keiten, insbesondere dann, wenn die Energie  strömungsrichtung in den einzelnen Aus  tauschleitungen fortgesetzt wechselt und in  den verschiedenen Leitungen gleichzeitig ver  schiedene Richtungen hat.  



  Durch die Erfindung werden diese  Schwierigkeiten beseitigt.  



  Erfindungsgemäss werden .die in den ein  zelnen Austauschleitungen gemessenen Grö  ssen in Abhängigkeit von der augenblick  lichen, für sämtliche Austauschleitungen  resultierenden Strömungsrichtung des Ver  brauchsmittels auf besonderen     Registrierein-          richtungen    registriert.  



  Anhand der in der Zeichnung dargestellten  Beispiele für die     Vorrichtung    soll die Er  findung näher     erläutert    werden.      In     Fig.    1 sind mit<I>A</I> und<I>B</I> zwei Netze  angedeutet, die ausser Verbrauchern auch Er  zeuger enthalten. Die Netze sind durch räum  lich     auseinanderliegende    Austauschleitungen  1, 2 miteinander verbunden. In die Leitung  1 sind die Zähler 10-1, 201, in die Leitung  2 die Zähler 102, 202     eingeschaltet.    Die  Zähler 101, 102 laufen nur, wenn das Sy  stem B an .das System A liefert, die Zähler  201 und 202 nur dann, wenn das System A  an das System B liefert.

   Die Zähler sind  mit     Rücklaufhemmungen        ausgerüstet.     



  Jeder der Zähler ist mit einem Kontakt  geber, der durch einen Schalter 3 angedeutet  ist,     ausgerüstet.    Die Kontaktgeber der Zäh  ler<B>101,</B> 102 und der Zähler 201, 202 sind  mit je einem elektromagnetischen     Klinkwerk     111, 112, 211, 212     verbunden,    das bei jedem  Impuls ein Steigrad 4 um einen     (Schritt          weiterschaltet.    Die Hübe der     Klinkwerke     111,     112    werden auf die     Summandenteile,     Sonnenräder 110, 120,     des    Differentialgetrie  bes<B>100</B> übertragen, dessen :

  Summenteil, die  Kreuzwelle 121, mit der     Messwelle    130 ge  kuppelt ist. Die     Messwelle    kann durch den  Elektromagneten 140 abwechselnd mit dem  einen oder andern der beiden Zählwerke<B>131,</B>  132 gekuppelt werden. Bei dieser Einrich  tung können in     Abhängigkeit    von der resul  tierenden     .Strömungsrichtung    die einzelnen       positiven    und negativen Glieder der     Mess-          grössen    für sich erfasst werden. Jedes Zähl  werk ist     mit    einem     Maximumwerk    133, 134  verbunden, .das der Einfachheit halber nur  durch Zeiger und Skala angedeutet ist.

   Es  können dafür je nach Bedarf die verschie  denen Arten der     bekannten        Maximumwerke     mit Schleppzeiger oder Schreibzeug benutzt  werden. Diese     Maximumwerke    registrieren  in Abhängigkeit von der Zeit die Maxima.  Durch Differenzbildung der registrierten  Maxima können dann bequem die maximalen  Umsätze nach     Zeiten    und Strömungsrich  tungen getrennt     erfasst    werden.  



  Ebenso werden die Hübe der Klink  werke 211, 212 auf die Sonnenräder 210,  220 des     Differentialgetriebes    200 übertragen,  dessen Kreuzwelle 221 mit der auf die Zähl-    werke 231, 232 und die     Magimumwerke    233,  234 durch den Elektromagnet 240     umkuppel-          baren        Messwelle    230 verbunden ist. Nach be  kannten Gesetzen sind die von den Kreuz  wellen 121, 22l zurückgelegten Wege .der  Summe der Wege der     Sonnenräder    und somit  der Summe der Impulszahl der Kontaktgeber  proportional.  



  Zur Ermittlung der resultierenden Strö  mungsrichtung für die ausgetauschten Grö  ssen in den Leitungen 1 und 2 sind in die  Leitungen die Zähler 301, 302 eingeschaltet,  deren Anker je mit einer     Tachometerdy        namo     311, 312 verbunden sind. Die Tachometer  dynamo kann beispielsweise ein Anker .der  bekannten     Gleichstrommotorzählertype    ;sein,  der in einem permanenten Magnetfeld um  läuft.  



  Tu der Zeichnung ist vorausgesetzt, dass  die Zähler 301, 302 je nach .der Energie  strömung in der einen oder andern Richtung  laufen, es können natürlich     statt    dessen auch  für jede Leitung zwei Zähler verwendet wer  den, von denen der eine nur vorwärts, der  andere nur rückwärts läuft. Die Anker der  Dynamos 311, 312 sind hintereinander     ge-          scha,ltet    und mit .der Magnetwicklung 320  eines     polarisierten    Relais 300 verbunden,  dessen Anker 330 einen Schalter 331 steuert,  der über die Stromquelle     332    und die Klem  men     a,    h, mit den Kupplungsmagneten 140,       2:10    verbunden ist.  



  Die Einrichtung arbeitet auf folgende  Weise:  Es werde beispielsweise von dem     System          B    nach dem System A durch beide Leitungen  1, 2 geliefert. Es laufen dann die Zähler  <B>101,</B> 102, 301. 302,     und    zwar sollen die Zäh  ler 301, 302 vorwärts laufen und dabei die  Anker 311, 312 positive Spannungen ab  geben. Der     polarisierte    Anker 330 .des Re  lais 300     belangt    dann in die     gezeichnete     Stellung, in der die Magnete 140, 240 ein  geschaltet sind und die     Messwellen    130, 230  mit den     obern    Werken 131, 231 kuppeln.  



  Die Zähler 101, 102 betätigen je nach  dem     Leistungsfluss    in den Leitungen 1, 2 in       kleineren    oder grösseren Zeitabständen ihre      Kontaktgeber 3. Die Summe der Impulszahl  wird über die     Blinkwerke    111, 112, das Dif  ferentialgetriebe 100 und die     Messwellen    130  im Zählwerk 131 und im     Maximumwerk     133 registriert.

   Die Registrierung im Zähl  werk 131 ist fortlaufend, die im     Maximum-          ,tverk    133     periodisch,    indem beispielsweise je  weils nach Ablauf einer Viertelstunde die       Mitnehmer    für die     Maximumwerke    ent  kuppelt und durch Feder- oder andere Hilfs  kräfte in die Nullstellung zurückgeführt  werden.  



  An der Stellung der einzelnen Teile  ändert sich auch dann nichts, wenn sich     bei-          spii@lsweise    die Energieströmung in der Lei  tuni 2 umkehrt, vorausgesetzt,     daB    die für  die Leitungen 1 und 2 resultierende Strömung  von B nach. A     gerichtet    bleibt. Es kommt  dann     led51ieh    der Zähler 102 zum Stillstand.

    Dafür läuft der Zähler 202; die Impulszahl  seines     Kontaktgebers    wird durch das<I>Zähl-</I>  werk 231 und las     Maximumwerk    233 regi  striert.     Beim    Wechsel der     Strömungsrieh-          t.ung    in der Leitung 2 ändert der Zähler  302 seinen Drehsinn; der Anker 312 erzeugt  eine negative Spannung, die von der Span  nung des Ankers 311 abgezogen wird. Da  der     Energiefluss    in der Leitung 1 aber über  wiegt und von B nach A. gerichtet ist,     bleibt          clie    Summe der Ankerspannungen positiv;  der     Relaisanker    330 behält also seine Stel  lung bei.  



  Sobald jedoch die resultierende Strömung  ihre Richtung wechselt, also von<I>A</I> nach<I>B</I>  gerichtet ist, erhält das     Relais    300 eine nega  tive Spannung, der Anker 330 klappt nach       unten,    die Magnete 140, 240 werden abge  schaltet und die     Hesswellen    130,     9_.30    wer  den mit den untern Werken 132, 134     bezw.     232, 234 gekuppelt. Die durch die Leitungen  1 und 2 gehenden Teilflüsse werden dann, so  weit sie von<I>B</I> nach<I>A</I> gerichtet sind, in  den Werken 132, 134, soweit sie von A nach  B gerichtet sind, in den Werken 232, 234,  registriert.

   Die gesamte von<I>B</I> nach<I>A</I> ge  lieferte Arbeit erhält man, indem man von  den Angaben des Zählwerkes 131 die des       Zähl-,verkes    231 subtrahiert, das Maximum    des in dieser Richtung     staugefundenen    Um  satzes erhält man durch Auswertung der von  den Werken 133, 233 aufgezeichneten Dia  gramme, indem man von jedem Maximum  des Werkes 133 das zeitlich damit zusammen  fallende Maximum .des Werkes 233 abzieht.  



  Entsprechendes gilt für die Ermittlung  der von dem System<I>A</I> nach dem System<I>B</I>  gelieferten Arbeit. Bei der im     vorstehenden     beschriebenen Anlage sollte die Wirkleistung  erfasst werden. Grundsätzlich kann die An  lage für die Erfassung von Blindleistung       (Magnetisierungsleistung)    genau so ausgebil  det werden. An die Stelle der     Wirkleistungs-          zähler    treten dann     Blindleistungszähler.    Soll  sowohl der Austausch für Wirkleistung und  Blindlast erfasst werden,     so    ist die Zahl der  Zähler zu verdoppeln.

   Was für Wirkleistung  und Blindlast gilt, gilt entsprechend für an  dere physikalische Grössen, zum Beispiel  Mischleistung, oder wenn es sich     beiEpiels-          weise    um Ferngaswerke oder Fernheizwerke,       Wasserhaltungsanlagen    oder dergleichen han  delt, für die zu überwachenden Gasmengen,  Wärmemengen, Wassermengen oder derglei  chen. In Einzelheiten kann die beschriebene  Anlage auch geändert werden.  



       Beispielsweise    kann für die in verschie  denen Richtungen strömende Leistung ein  Zähler verwendet werden, der vorwärts und  rückwärts läuft. Dieser erhält dann zwei  Kontaktgeber, von denen der     eine    nur bei  Vorwärtslauf, der andere nur bei Rückwärts  lauf :betätigt     wird.    Bei Verwendung der  artiger Zähler ändert sich nichts an der       grundsätzlichen    Schaltung.  



  Zur Schaltung der Elektromagnete 140,  240 kann statt des     polarisierten    Relais 300       5n    1 der     Taehometerdynamos    311, 312 auch  die im folgenden beschriebene     Einrichtung     verwendet werden, die im untern Teil der       Fig.    1     dargestellt    ist und die an Stelle des  polarisierten Relais 300 und der Tachometer  dynamos 311, 312 in die Anlage eingeschal  tet werden kann.  



  Hier sind in jede Leitung 1, 2 je zwei  Zähler 41, 51., 42, .52 eingeschaltet, von denen  die Zähler 41, 42 nur. bei Lieferung von B      nach A, die Zähler 5-1, 52 nur bei Lieferung  von A nach     13    laufen. Die einzelnen Zäh  ler treiben     mittelst    Kontaktgebern und elek  tromagnetischer     .Klinkwerke,    die     hier    nur  durch Wicklungen angedeutet sind, -die ein  zelnen     Summandenteile    410, 420, 510, 5-0  eines     Summiergetriebes    an, und zwar wer  den die Teile 410,

   420 in der einen Rich  tung angetrieben und ihre Bewegungssumme  über den Teil 400 auf das Sonnenrad 401  eines     weiteren        Differentialgetriebes    übertra  gen, die Teile 510, 520 werden in entge  gengesetzter     Richtung    angetrieben und ihre  Bewegungssumme von dem Teil 500 auf das  Sonnenrad 501 übertragen. Die mit einem  Zahnrad versehene Kreuzwelle 45, deren Weg  proportional der Differenz der Wege der  Sonnenräder 401 und 501 ist, treibt über ein  elastisches     Zwischenglied    450 und über eine       Wirbel.strombremse    451 ein Zahnrad 452 an,  auf dessen Umfang der bewegliche     Konts,kt     eines     Schleppschalters    453 schleift.

   Je nach  der Richtung -des     resultierenden    Leistungs  flusses dreht sich die Kreuzwelle 45 in dein  einen oder andern 'Sinne und der     Schalter     453 wird entweder geöffnet oder geschlossen.  



  Will man unter Beibehaltung .der     Kon-          taktgeberzähler    51, 52 das     dargestellte        8um-          miergetriebe        vermeiden,    so' kann man auch  durch die Kontaktgeber nach dem bei Fern  leistungsmessung bekannten Verfahren Kon  densatoren laden und entladen lassen oder  Eisenkerne magnetisieren und entmagneti  sieren lassen, die dabei erzeugten Spannungs  stösse elektrisch durch     Hintereinanderschr1,l-          tung    der Kondensatoren     bezw.    Magnetwick  lungen summieren und auf ein träges     Kon-          taktmessgerät,

      zum Beispiel auf ein balli  stisches     Galvanometer    oder auf ein Relais  einwirken lassen, das je nach dem     Vorzeichan     .der resultierenden     Spannung    .die Richtung  'seines Ausschlages wechselt und die Kupp  lungsmagnete 140, 240 ein- oder     ausschaltet.     



  In     Fig.    2 ist eine andere Ausführungs  form der     Messeinrichtung        .dargestellt.     



  Die Austauschleitungen und die Kontakt  geberzähler sind hier der Einfachheit halber  weggelassen. Es sind hier nur die Magnet-         wicklungen    111, 112, 211, 212 der Klink  werke angedeutet, die ebenso wie in     Fig.    1  mit den entsprechenden Zählern 101, 102,  201, 202 verbunden sein sollen. Die Klink  werke 111, 112 wirken in dem einen. Sinn  auf die     Summandenteile    611, 612, die     Klink-          werke    211, 212 im entgegengesetzten.     Sinn     auf die     @Summandenteile    711, 712 ein.

   Die  Wegsummen werden durch die Teile 600       bezw.    700 auf die Teile 601     bezw.    701 über  tragen, der Teil 76 bewegt sich entsprechend  ,der Differenz dieser Summenwege nach der  einen oder andern Richtung.     -Seine        G        e-          s^hwindigkeit    ist jeweils dem resultierenden       Energiefluss    der Leitungen 1 und 2 propor  tional.  



  Der Teil 76 (reibt die Welle 760 ;in, auf       :der    die mit Klinken versehenen     .Scheiben   <B>771,</B>  772 sitzen. Lose auf der Welle sind die       Steigräder    71,     7\?    und die fest damit ver  bundenen Zahnräder 710, 720 -     angebracht.     Die Räder 71 und 710 können sich nur nach  .der einen, die Räder 72 und 720 nur mach  der andern Richtung drehen und sind gegen  Rückdrehung durch Klinken 791,<B>721</B> ge  sperrt. Das Rad 710 ist dauernd mit dem  Zählwerk 72 gekuppelt.

   Es treibt auch über  .das durch den Hebel 73     ausrückbare        Ritzel     74 das Rad 75 an, das eine Feder 76 in  die durch Anschläge 77     fixierte    Ausgangs  lage     zurückzudrehen    sucht. Mit dem Rad<B>'75</B>  kann durch Schwenken des Hebels 73 das       Ritzel    78 gekuppelt werden, das über das  Rad 79 mit dem Sonnenrad 81 eines Differen  tialgetriebes 80 gekuppelt ist. Auch auf das  Sonnenrad 81 wirkt eine Feder 82 ein, die  es in die durch die Anschläge 83 fixierte       Ausgangsstellungdrängt.     



       CTenau    ebenso ist die Getriebeverbindung  zwischen dem Rad 720 und dem     .Sonnenrad     91 beschaffen; nur sind hier die Richtungen  der Federspannungen und die Lager der An  schläge für die von den Federn. angegriffenen  Räder vertauscht. Die Differenz der Wege  der Sonnenräder 81, 91 wird nach bekannten  Gesetzen durch die Kreuzwelle 92 ermittelt.  Sie ist mit dem     Mitnehmer    93 verbunden,  .der die Schleppzeiger 94 und 95 antreibt. Der      Hebel 73 kann durch Ein-     iind    Ausschalten  des Kupplungsmagnetes 730 geschwenkt wer  den, der beispielsweise durch eine Uhr an  dem Ende jeder Viertelstunde vorübergehend  aus- und wieder eingeschaltet wird.  



  Die Einrichtung arbeitet auf folgende  Weise: \  Je nachdem die resultierende Energie  strömung von A nach B (Fix. 1), oder umge  kehrt ist, wird von der Welle 760 entweder  das Rad<B>710</B> oder das Rad 720 angetrieben.  Die zurückgelegten Wege sind jeweils dem  Energieumsatz in der einen oder andern  Richtung proportional. Um entsprechende  Beträge werden die Zählwerke 72, 62     weiter-          geschaltet,    desgleichen die Räder 75, 65.  



  Am Ende der     Viertelstunde    wird der  Magnet     "r30    ausgeschaltet; .dabei werden zu  nächst die     Ritzel    78, 68 in die Räder 75,  65 eingerückt, dann die     Ritzel    74, 64 aus  gerückt. Unter der Einrichtung der Federn  76 kehren die     Räder    75, 65 in die durch An  schläge bestimmte     Ausgangsstellung    zurück.  Der     Rücklaufweg    wird auf die Sonnenräder  31, 91 übertragen, .die sich unter Spannung  der Federn 82     von    ihren Anschlägen ent  fernen.

   Der Teil 92 und der     Mitnehmer    93  verdrehen sich dabei entsprechend der Dif  ferenz der Wege der Sonnenräder 81, 91 und       nach    dem Vorzeichen der Differenz wird  der Schleppzeiger 94 oder 9.5 mitgenommen.       1)--r    von einem Schleppzeiger zurückgelegte  Weg ist     proportional    dem resultierenden  Energietransport in der ihm zugeteilten  Strömungsrichtung, und zwar registriert der  Zeiger 95 den Energietransport, wenn inner  halb der     Registrierperiode    die Strömung von  B nach A (Fix.

   1) überwiegt, der Zeiger 94  die entsprechende Grösse bei umgekehrter       Strömun@srichturg.    Kurz darauf wird durch  die Uhr     cler    Magnet 730 wieder     eingeschaltet,     die     Ritzel    74, 64 werden eingekuppelt, die       Ritzel   <B>78,</B> 68 ausgekuppelt, die Räder 81,  91 kehren unter der Einwirkung der Federn  82 in die Ausgangsstellung zurück, dabei       w:,rclen    auch. die Teile 92 und 93 mit in die       Nullstellung    zurückgenommen. Der Zeiger  94     bezw.    95 wird durch Reibung in der Aus-    Schlagstellung zurückgehalten. Hierauf wie  derholt sich der ganze Vorgang.

   Der Mit  nehmer wird im Laufe der Zeit bald nach  der einen bald nach der andern Seite aus  schlagen und die Zeiger 94, 95 vor sich her  schieben, die schliesslich in den Stellungen  grössten Ausschlages stehen bleiben und die  Maxima der Energietransporte anzeigen.  



  Der gesamte Arbeitsaustausch kann für  die     @Strömungsricbtung    von B nach A an dem  Zählwerk<B>72,</B> für die umgekehrte Strömungs  richtung an dem Zählwerk 62 abgelesen  werden.  



  Das Prinzip, nach dem die     Messeinrieh-          tung    gemäss     Fig.    2 arbeitet, ist folgendes:       Zv=ecks    Ermittlung des Maximums der  innerhalb gewisser     Messperio.den    ausgetausch  ten Arbeit oder anderer physikalischer Grö  ssen werden innerhalb jeder     Messperiode    für  die positive und negative resultierende Strö  mungsrichtung getrennte     Wegstrecken    vor  bereitet, die .der algebraischen Summe der  bei positiver     bezw.    negativer resultierender       Strömungsrichtung    ausgetauschten Grössen  proportional sind. Diese Wegstrecken sind  die Verdrehungswinkel der Räder 75, 65  (Fix. 2).

   Dann wird nach Ablauf jeder     Re-          gistrierperiode    durch das Differentialgetriebe  80 die Differenz dieser beiden Wege ge  bildet und     mittelst    der Zeiger 94, 95 regi  striert.  



  Die Maxima können     aber    auch in der  Weise ermittelt werden, dass man statt der  Wegstrecken innerhalb jeder     Messperiode     Übersetzungsverhältnisse vorbereitet, die der  algebraischen Summe der bei positiver     bezw.     negativer resultierender Strömungsrichtung  ausgetauschten Arbeit proportional sind. Dies       kann    zum Beispiel so geschehen,     .dass    man in  einem Reibgetriebe, das aus einer Reibscheibe  und einem darauf laufenden Rad     besteht,     dieses Rad radial gegen die Reibscheibe -so  weit verschiebt, bis das entsprechende Über  setzungsverhältnis erreicht ist.  



  Nach Ablauf jeder     Registrierperiode    wer  den dann die     Reibscheiben    durch einen Hilfs  motor um einen bestimmten Winkel gedreht.  Die auf den Reibscheiben laufenden Räder,      ,die den Übersetzungsverhältnissen entspre  chend reduzierte Winkel     zurücklegen.,    lässt  man in entgegengesetzter Richtung auf zwei  Teile eines Differentialgetriebes einwirken,  dessen     dritter    Teil die     Registriervorrichtung     des     Maximumwerkes    antreibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Registrierung der An gaben von Verbrauchsmessern, insbesan- dere elektrischen, die zwischen zwei Netze geschaltet sind, welche durch zwei oder mehrere Austauschleitungen mitein ander verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den einzelnen Aus tauschleitungen gemessenen Grössen in Abhängigkeit von der augenblicklichen, für sämtliche Austauschleitungen resul tierenden Strömungsrichtung des Ver brauchsmittels auf besonderen Registrier- einrichtungen registriert werden.
    [I. Vorrichtung zur Ausübung .des Verfah rens nach Patentanspruch I,@ .dadurch ge kennzeichnet, dass in jede Austausch- leitunm wenigstens eine Messeinriehtung eingeschaltet ist, die je nach der Strö mungsrichtung des Verbrauchsmittels im positiven oder negativen Sinn Sum- mandenteile eines Summiergetriebes an treibt, und dass die Summierwelle des Summiergetriebes über zwei,
    je nur in einem Drehsinn arbeitende Getriebe mit den Registriervorrichtungen für positive und negative resultierende Strömungs- richtung kuppelbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in Abhängig keit von der jeweiligen resultierenden Strömungsrichtungen die positiven und negativen Glieder getrennt zusammen gefasst werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, mit Bestimmung des Maximums der inner halb gewisser 1Llessperioden ausgetausch ten Energieströme, dadurch gekennzeich net, dass innerhalb jeder Messperiode die ausgetauschten Grössen sowohl nach po3i- tiver wie negativer Strömungsrichtung der ei:izelnen Grössen, als auch nach posi tiver und negativer Richtung der resul tierenden Strömung getrennt summiert werden und hierauf für jede resultierende Strömungsriehtungdie Differenzen der Teilsummen für positive und negative Strömungsrichtung ermittelt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I mit Bestimmung des Maximums .der inner halb gewisser Messperioden ausgetausch ten Energieströme, dadurch gekennzeich net, dass innerhalb jeder Messperiode für die positive und negative resultierende Strömungsrichtung getrennt Wegstrek- ken vorbereitet werden, die der algebrai schen Summe der bei positiver bezw. negativer resultierender Strömungsrich tung ausgetauschten -Grössen proportional sind, und dass nach Ablauf jeder Regi- strierperiode die Differenz dieser beiden Wege gebildet und registriert wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I mit Bestimmung des Maximums der inner halb gewisser Messperioden. ausgetausch ten Energieströme, dadurch gekennzeich net, dass innerhalb jeder Messperiode für positive und negative resultierende Strö- mungsriebtungen getrennt Übersetzungen im Getriebe vorbereitet werden, die .der algebraischen Summe der bei positiver bezw. negativer resultierender Strö mungsrichtung ausgetauschten, Arbeit proportional sind, und ,
    dass nach Ablauf jeder Registrierperiode jeweils die einen Teile der Getriebe um stets gleichblei bende Beträge bewegt werden, die ent sprechend den Übersetzungsverhältnissen reduzierten Wege voneinander abgezogen und die entstandenen Differenzen regi striert werden. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II mit Mitteln zur Ermittlung des Maximums der innerhalb gewisser Messperio.den aus getauschten Grössen, gekennzeichnet durch Getriebe, die innerhalb jeder Mess- perio le für positive und negative resul- fierende Strömungsrichtung getrennt Wege bereitstellen, die der algebraischen Stimme der bei positiver bezw. negativer resultierender Strömungsrichtung ausge- lanschten Grösse proportional sind,
    nach Ablauf jeder Messperiode unter dem Ein fluss von Hilfskräften die bereitgestellten Westracken zurücklegen und dass die entsprechend diesen Wegstrecken beweg f:,n Teile der Getriebe im entgegenge setzten Sinne auf zwei Teile eines Dif ferentialgetriebes einwirken, dessen drit ter Teil eine Registriervorrichtung für das Maximum antreibt.
    C. nach Patentanspruch 1I mit Mitteln zur Ermittlung des Maximums der innerhalb gewisser Messperioden aus getauschten Grössen, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den Registriervorrich- tungen Getriebe verbunden sind, die innerhalb jeder Messperiode Überset- zungsverhältnisse vorbereiten, die der algebraischen Summe der bei positiver bezw. negativer resultierender Strö- mungsriehtung ausgetauschten Grössen proportional sind,
    und dass ein jeweils am Ende der Registrierperiode ingangge- setzter Hilfsmotor vorgesehen ist, der die Antriebsteile der Getriebe um für alle Messperioden gleiche Beträge bewegt, und dass die angetriebenen Teile die entspre chend dem Übersetzungsverhältnis redu zierten Wege zurücklegen, in entgegen gesetztem Sinne auf zwei Teile eines Differentialgetriebes einwirken, dessen dritter Teil mit einer Registriervorrich- tung für das Maximum versehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295210B (de) * 1963-12-13 1969-05-14 Hoffmann Paul Messgeraet zur UEberwachung des Energiebezuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1295210B (de) * 1963-12-13 1969-05-14 Hoffmann Paul Messgeraet zur UEberwachung des Energiebezuges

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