Versperrbare, mittelst Druckknopf betätigbare Vorrichtung zur Verabreichung -von Rauchsorten. Es sind Vorrichtungen bekannt, die bei Betätigung durch Knöpfe, Griffe, Hebel usw. ohne Münzeinwurf Zigaretten und dergleichen stückweise verabfolgen.
Die erfindu ngsgemässe, mittelst Druckknopf betätigbare Vorrichtung, welche zur Verab reichung von Rauchwaren bestimmt und haupt sächlich für Kraftwagen gedacht ist, ist durch ein Schloss versperrbar, das im Sperrzustand gleichzeitig eine Bewegung des Druckknopfes und das Herausnehmen eines in einem Ge häuse herausnehmbar angeordneter. Waren behälters verhindert, so dass kein Unberufener Rauchware, z. B. Zigaretten, zu entnehmen imstande ist.
Der Warenbehälter ist zweckmässig in dem Gehäuse verselliebbar geführt und mit einem Abschlussdeckel für das letztere versehen. Dabei kann er in der Endlage durch einen einfachen Schnapper mit Anschlagnase fest gelegt sein, durch dessen Betätigung bei un- versperrter Vorrichtung das Öffnen des Ge- häuses zwecks Herausnehmens und zwecks Anfällens des Warenbehälters erfolgt.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Dratif"##,icht, Fig. <B>3</B> die Vorderansicht, Fig. 4 einen Querschnitt und Fig. <B>5</B> einen weiteren Querschnitt; die Fig. <B>6</B> bis<B>8</B> zeigen Einzel heiten.
<B>1</B> ist ein zylindrisches, einerends mit einem Befestigungsflansch ver-sehenes Gehäuse, wel ches mittelst Schrauben<B>3</B> an der Spritzwand 2 eines Autos befestigt ist. Dieses Gehäuse weist bei 4 Führungsrippen auf, zur Führung des in achsialer Richtung verschiebbaren Warenbehälters<B>8.</B> Mit diesem ist die Ab- deckwand <B>9</B> des Gehäuses starr verbunden, welche im geschlossenen Zustand die Befesti- gutigsmittel <B>3</B> unzugänglich macht.
Die Ab- deckwand <B>9</B> wird von einem Schnapper <B>5</B> durchsetzt, der mit einer im Gehäuse bei<B>7</B> befestigten Blattfeder<B>6</B> verbunden ist. Der Warenbehälter<B>8</B> weist eine Achse<B>10</B> für das die Warenausgabe vermittelnde Fallblech<B>11</B> auf. Die Bewegung dieses Fallbleches um die Aehse <B>10</B> in Pfeilrichtung (Fig. 4) erfolgt mittelst des Schiebers 12, der den Druck knopf<B>16</B> trägt.
Bei unversperrter Vorrichtung kann nach Niederdrücken des Schnappers <B>5</B> die Abdeck- wancl <B>9</B> samt Warenbehälter<B>8</B> herausgezogen werden. Es ist ausserdem infolge des Schlitzes <B>39</B> in der Abdeckwand <B>9</B> möglich, den Aschen becher<B>37</B> so lange zu drehen, bis die Bund- stifte 40 sich über den Kreisöffnungen der Langschlitze 41 in -der Rückwand desselben befinden .-, worauf dessen Abnahme erfolgen kann.
Wird auf den Druckknopf<B>16</B> gedrückt, so überträgt dieser die Schubbewegung auf den Schieber 12, auf dessen abgebogenem Teil 21 der Druckknopf befestigt ist. Die Führung des Schiebers ist durch Falze, Lei sten und dergleichen<B>18</B> gebildet.
Durch die Bewegung des Schiebers wird die Zugfeder<B>17</B> gespannt und eine an dem Schieb<B>'</B> er vorgesehene Schräge<B>13,</B> die mit dem Fallblech'11 in Berührung kommt, bewirkt die Diehung des letzteren um die Achse<B>10</B> in Pfeilrichtung (Fig. 4), so dass eine Ziga rette 46 in den Kanal 47 des Warenbehälters<B>8</B> -fällen kann.
Wird nun der Druckknopf<B>16</B> losgelassen, sc'hnellt er durch Entlastung der Feder<B>17</B> 'zurück und die Schräge<B>13</B> gibt das Fall- b lech <B>11</B> frei, worauf dieses durch die Feder<B>19</B> wieder in Schliessstellung zurückkehrt. Die im Entnahmekanal 47 befindliche Zigarette 45 wird durch den am Schieber 12 angebrachten, im Entnahmekanal laufenden Stössel 14 in Pfeilrichtung (Fig. <B>7)</B> vorgeschoben und kann durch die Öffnung 46 in der Abdeckwand <B>9</B> entnommen werden.
Der Warenbehälter<B>8</B> mit der an ihm fest angebrachten Abdeckwand <B>9</B> kann zwecks Nachfüllens nach Niederdrücken des Schnap- peh <B>5</B><U>aus</U> dem Gehäuse<B>1</B> gezogen werden. Beim Niederdrücken dieses Schnappers wird 'die Blattfeder<B>6,</B> die bei<B>7</B> im Gehäuse<B>1</B> be- festigt ist, gespannt und in dieser Lage gibt der Schnapper, der durch eine Öffnung der Abdeckwand nach aussen ragt, letztere frei.
Bei eingeschobenem Warenbehälter ist die Blattfeder<B>6</B> entlastet und eine an dem Schnap- per angebrachte Nase 48 behindert das Heraus ziehen des Warenbehälters.
Zum Versperren der Vorrichtung dient ein Schloss (Fig. <B>5).</B> Dieses weist einen durch den Schlüsselbart<B>33</B> des Schlüssels 34 verdreh- baren, doppelarmigen Hebel<B>32</B> auf, der die beiden Schliessriegel 25 und<B>26</B> steuert und zwar mittelst an letzteren angebrachter und in Schlitze des Hebels eingreifender Stifte<B>30</B> und<B>31.</B> Diese Schliessriegel sind mit den Schliessbolzen 22 und<B>23</B> versehen und durch Schlitze<B>29</B> und Führungsstifte<B>27</B> und<B>28</B> geführt. Auf der Aussenseite der Abdeckwand <B>9</B> ist der Aschenbecher<B>37</B> angebracht, welcher einen Stift<B>38</B> trägt.
Diesem entspricht im Gehäuse<B>1</B> ein Loch und in der Abdeckwand <B>9</B> der Schlitz<B>39.</B> Die Befestigung des Aschen bechers an der Abdeckwand wird vermittelt durch die beiden an der Abdeckwand ange brachten Bundstifte 40 und die Schlitzlöcher 41 in der Rückwand des Aschenbechers, Wird die Vorrichtung versperrt, dann durch setzen die Schliessbolzen 22 und<B>23</B> die Ge häusewandung bei 24, wodurch ein Heraus nehmen des Warenbehälters aus dem Gehäuse verhindert ist.
Der Schliessbolzen 22 verstellt aber auch dem Lappen 21 am Sebieber 12 den Weg, so dass die Druckknopfbetätigung und somit die Entnahme von Rauchware, z. B. Zigaretten, behindert wird. Der Schliessbolzen <B>23</B> durchsetzt die ineinandergeschobenen Teile <B>35</B> und<B>36</B> des Feuerzeuges 20 bei 42 und 43 und verhindert die Abnahme desselben. Nach dem im geschlossenen Zustand der Vorrich tung der an dem Aschenbecher angebrachte Stift<B>38</B> in einem Rundloch im Gehäuse<B>1</B> liegt, kann nun auch der Aschenbecher nicht gedreht und abgenommen werden.