CH169461A - Abschlussvorrichtung an Isolierrohren. - Google Patents

Abschlussvorrichtung an Isolierrohren.

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CH169461A
CH169461A CH169461DA CH169461A CH 169461 A CH169461 A CH 169461A CH 169461D A CH169461D A CH 169461DA CH 169461 A CH169461 A CH 169461A
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CH
Switzerland
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closing device
press
plates
press plates
sealing
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Inventor
A-G Emil Haefely Cie
Original Assignee
Haefely & Cie Ag Emil
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/30Sealing
    • H01B17/303Sealing of leads to lead-through insulators
    • H01B17/305Sealing of leads to lead-through insulators by embedding in glass or ceramic material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description


      Abschlussvorrichtung    an Isolierrohren.    Es ist bekannt, Isolierrohre, welche zum  Beispiel bei elektrischen Durchführungsklem  rnen     Verwendung    finden, mittelst elastischer  Packungsringe dadurch abzudichten, dass die  selben durch Zusammenpressen zweier Schei  ben gegen die Wand des Isolierrohres an  gepresst werden. Zum Zusammenpressen die  ser Scheiben dient in diesem besonderen Falle  der     Klemmenleiter    selbst. Nun wird wohl  dort eine gute Abdichtung am Isolierrohr er  zielt, nicht aber am     Klemmenleiter    selbst, so  dass eine solche Abdichtungsvorrichtung für  Isolierrohre, die eine Ölfüllung aufnehmen  und unverändert festzuhalten haben, nicht  geeignet ist.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Ab  schlussvorrichtung an Isolierrohren, bei wel  cher der gerügte Übelstand dadurch vermie  den ist, dass die zwischen den     Pressplatten     liegende Packung in Form einer oder meh  rerer Scheiben den Raum zwischen Rohrwand  und     Pressorgan    ganz durchquert, so dass sie  nicht nur gegen die Rohrwand, sondern auch       gegen    das     Pressorgan        angepresst    wird und    beide genannten Stellen abdichtet.

   Vermöge  dieser Ausbildung eignet sich die Vorrich  tung vorzüglich für Isolierrohre, die eine     Ü1-          füllung    oder einen ölgetränkten     Teil    aufzu  nehmen haben und zur unveränderlichen Auf  rechterhaltung der Ölmenge     eines        öldichten     Abschlusses     bedürfen.     



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 zeigt eine erste Ausführungsform  der Erfindung. 1 ist das dicht abzuschlie  ssende Isolierrohr. In dieses werden die bei  den     Pressplatten    2 und 3, die aus einem  mechanisch widerstandsfähigen Material be  stehen, lose eingeschoben.

   Zwischen den     Press-          platten    liegt eine quer durchgehende Dich  tungsscheibe 4 aus einem Material, das sich  unter Druck stark verformt,     wie    zum Bei  spiel ölfester Gummi, Weichmetall, Faser  stoff     etc.    Die     Pressplatten    und die Dichtungs  scheibe sind in der Mitte durchbohrt zur Auf  rahme einer mit     Mutter        versehenen        Press-          schraube    5,

   durch deren Anziehen die Dich-           tungsscheibe        -1    vermittelst der beiden     Press-          platten    2 und 3 zusammengepresst wird. Die  Dichtungsscheibe 4 dehnt sich dann unter der  Druckwirkung nach aussen und nach innen  aus und presst sich sowohl gegen die Rohr  wand, als auch gegen den Schraubenschaft,  wodurch eine vorzügliche öldichte Abdich  tung erzielt wird. Zur Erhöhung der zusam  menquetschenden Wirkung können die pres  senden Flächen der     Pressplatten    abgeschrägt  oder wie hier gerundet sein. Ausserdem kön  nen in der Rohrwand eine oder mehrere  Rillen eingedreht sein. Eine solche ist in       Fig.    1 bei 6 angedeutet.

   Das unter hohem  Druck stehende Dichtungsmaterial der  Scheibe 4     wird    so in die Rille 6 hinein  gedrückt, wodurch nicht nur die Dichtung  erhöht, sondern auch eine Verschiebung der  ganzen Vorrichtung in     achsialer    Richtung  sehr erschwert wird: Selbstverständlich kön  nen solche Rillen auch in den Schaft der       Pressschraube    5 eingedreht werden. Bei. gro  ssem Durchmesser .des abzuschliessenden Roh  res können auch mehrere     Pressschrauben,    über  die     Pressplatten    in geeigneter Weise verteilt,  das     Zusammenpressen    der beiden     Pressplatten     besorgen.

   Ist die     Pressplatte    2 aus Metall, so  kann die     Pressschraube    5 an diese     Platte    an  gelötet oder angeschweisst sein.  



  Die beschriebene. Vorrichtung ist einfach  und sicher in ihrer abdichtenden Wirkung;  säe kann ohne weiteres von ungelernten Kräf  ten eingebracht werden. Eine und dieselbe  Dichtungsscheibe dichtet sowohl nach innen,       2.1s    auch nach aussen ab. Sie ist ferner bei  nahe allseitig von widerstandsfähigem Mate  rial umschlossen, so dass sie von ätzenden  oder auflösenden Flüssigkeiten oder Gasen,  die sich gegebenenfalls im Rohr befinden,  wenig angegriffen werden kann.  



       Fig.2    zeigt eine weitere Ausführungs  firm der Erfindung. 7 ist das abzuschlie  ssende Isolierrohr. Zwischen den     Pressplatten     S und 9 befinden sich hier zwei Dichtungs  scheiben 10 und 11, zum Beispiel aus     öl-          festem    Gummi, die durch eine Zwischenplatte  12 voneinander getrennt sind.

   Natürlich kön  nen an Stelle von zwei auch mehr als zwei    Dichtungsscheiben in gleicher Weise     aufein-          andergeschichtet    werden, wobei es nicht un  bedingt erforderlich ist, jede Scheibe von der  andern durch eine     Trennplatte    zu scheiden;  auch können die einzelnen     Dichtungsscheiben     zur Erreichung einer besonders guten Wir  kung aus verschiedenen Dichtungsmaterialien  bestehen. Der durchgehende Schraubenbolzen  13 dient auch hier wiederum zum Zusammen  pressen des Ganzen.

   Durch Unterlegen einer  Feder 14 unter die Mutter des Bolzens kann  für einen bleibenden starken Druck auf die       Pressplatten    gesorgt werden für den Fall,     dass     die Dichtungsscheiben 10 und 11 mit der  Zeit ihre Elastizität verlieren würden; diese  Druckfeder kann auch an einer andern Stelle  angeordnet werden, wenn sie dort ebenso  wirksam ist. Das gleiche Ziel erreicht man,  wenn man mindestens eine der     Pressplatten    $  oder 9 aus einem gut federnden Material her  stellt. Beim Zusammenpressen durch die  Schraube biegt sich dann diese Platte in der       Mitte    durch, und der zurückgebogene Rand  erzeugt einen dauernden Druck auf die Dich  tungsscheiben.

   Endlich können die Zwischen  platten 12 so ausgebildet sein, dass sie beim  Anziehen .der     Schaube    federnd zusammen  gedrückt werden.  



  Die soeben beschriebene Ausführungs  form hat weiter den grossen Vorteil, dass sie  eine Verschiebung des durchgehenden Bol  zens 13 gegenüber dem Rohr 7 in     achsialer     Richtung erlaubt. .Solche Verschiebungen  können zum Beispiel durch verschieden grosse  Wärmeausdehnung oder durch     elastische     Formveränderungen der einzelnen Konstruk  tionsteile verursacht werden. Trotz der grossen       Anpressungsdrücke    der Dichtungsscheiben an  die Rohrwand sind kleine     achsiale    Verschie  bungen ohne weiteres möglich, besonders  wenn .die Reibungsflächen glatt sind und vor  dem Zusammenbau ein wenig geschmiert wer  den; die Dichtung bleibt trotzdem gut.  



  Es ist ohne weiteres verständlich, dass  sowohl die Innenwand des abzuschliessenden  Rohres, als auch der durch die     Pressplatten     hindurchgehende Bolzen nicht vollkommen  zylindrisch sein müssen, sondern mehr oder      weniger konisch oder auch     unrund    sein dür  fen, ohne dass die Güte der Abdichtung dar  unter leiden würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschlussvorrichtung an Isolierrohren mit einer Packung zwischen Pressplatten, die sich durch mindestens ein Pressorgan zusammen pressen lassen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Pressplatten liegende Packung in Form mindestens einer Scheibe slen Raum zwischen Rohrwand und Press- organ ganz durchquert, so dass sie nicht nur gegen die Rohrwand, sondern auch gegen das Pressorgan angepresst wird und beide ge nannten Stellen abdichtet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dich tungsscheibe aus ölfestem Gummi besteht. ?. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Press- platten aus Isoliermaterial bestehen. 3. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Press- druck auf die Pressplatten unter Mithilfe von Federwirkung erzielt wird.
    4. Absehlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Pressplatten mehrere Dichtungsscheiben aufeinandergeschichtet und durch Zwi schenlagen voneinander getrennt sind.
CH169461D 1933-06-02 1933-06-02 Abschlussvorrichtung an Isolierrohren. CH169461A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000080B (de) * 1954-07-28 1957-01-03 Siemens Ag Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel
DE1008407B (de) * 1952-07-09 1957-05-16 Busch Jaeger Duerener Metall Einrichtung zum Abdichten von elektrischen Roehrenlampen
DE1111256B (de) * 1955-11-10 1961-07-20 Siemens Ag Schlagwetter- und explosionssichere, druck- und gasdichte, elektrisch isolierende Befestigung eines Durchfuehrungskoerpers in einer OEffnung einer Wand
US5131553A (en) * 1990-08-14 1992-07-21 Gordon Geasland Tubular plastic shipping, storage and dispensing container and parts usable therewith

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DE1111256B (de) * 1955-11-10 1961-07-20 Siemens Ag Schlagwetter- und explosionssichere, druck- und gasdichte, elektrisch isolierende Befestigung eines Durchfuehrungskoerpers in einer OEffnung einer Wand
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