CH169461A - Abschlussvorrichtung an Isolierrohren. - Google Patents
Abschlussvorrichtung an Isolierrohren.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
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Description
Abschlussvorrichtung an Isolierrohren. Es ist bekannt, Isolierrohre, welche zum Beispiel bei elektrischen Durchführungsklem rnen Verwendung finden, mittelst elastischer Packungsringe dadurch abzudichten, dass die selben durch Zusammenpressen zweier Schei ben gegen die Wand des Isolierrohres an gepresst werden. Zum Zusammenpressen die ser Scheiben dient in diesem besonderen Falle der Klemmenleiter selbst. Nun wird wohl dort eine gute Abdichtung am Isolierrohr er zielt, nicht aber am Klemmenleiter selbst, so dass eine solche Abdichtungsvorrichtung für Isolierrohre, die eine Ölfüllung aufnehmen und unverändert festzuhalten haben, nicht geeignet ist.
Die Erfindung betrifft nun eine Ab schlussvorrichtung an Isolierrohren, bei wel cher der gerügte Übelstand dadurch vermie den ist, dass die zwischen den Pressplatten liegende Packung in Form einer oder meh rerer Scheiben den Raum zwischen Rohrwand und Pressorgan ganz durchquert, so dass sie nicht nur gegen die Rohrwand, sondern auch gegen das Pressorgan angepresst wird und beide genannten Stellen abdichtet.
Vermöge dieser Ausbildung eignet sich die Vorrich tung vorzüglich für Isolierrohre, die eine Ü1- füllung oder einen ölgetränkten Teil aufzu nehmen haben und zur unveränderlichen Auf rechterhaltung der Ölmenge eines öldichten Abschlusses bedürfen.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung. 1 ist das dicht abzuschlie ssende Isolierrohr. In dieses werden die bei den Pressplatten 2 und 3, die aus einem mechanisch widerstandsfähigen Material be stehen, lose eingeschoben.
Zwischen den Press- platten liegt eine quer durchgehende Dich tungsscheibe 4 aus einem Material, das sich unter Druck stark verformt, wie zum Bei spiel ölfester Gummi, Weichmetall, Faser stoff etc. Die Pressplatten und die Dichtungs scheibe sind in der Mitte durchbohrt zur Auf rahme einer mit Mutter versehenen Press- schraube 5,
durch deren Anziehen die Dich- tungsscheibe -1 vermittelst der beiden Press- platten 2 und 3 zusammengepresst wird. Die Dichtungsscheibe 4 dehnt sich dann unter der Druckwirkung nach aussen und nach innen aus und presst sich sowohl gegen die Rohr wand, als auch gegen den Schraubenschaft, wodurch eine vorzügliche öldichte Abdich tung erzielt wird. Zur Erhöhung der zusam menquetschenden Wirkung können die pres senden Flächen der Pressplatten abgeschrägt oder wie hier gerundet sein. Ausserdem kön nen in der Rohrwand eine oder mehrere Rillen eingedreht sein. Eine solche ist in Fig. 1 bei 6 angedeutet.
Das unter hohem Druck stehende Dichtungsmaterial der Scheibe 4 wird so in die Rille 6 hinein gedrückt, wodurch nicht nur die Dichtung erhöht, sondern auch eine Verschiebung der ganzen Vorrichtung in achsialer Richtung sehr erschwert wird: Selbstverständlich kön nen solche Rillen auch in den Schaft der Pressschraube 5 eingedreht werden. Bei. gro ssem Durchmesser .des abzuschliessenden Roh res können auch mehrere Pressschrauben, über die Pressplatten in geeigneter Weise verteilt, das Zusammenpressen der beiden Pressplatten besorgen.
Ist die Pressplatte 2 aus Metall, so kann die Pressschraube 5 an diese Platte an gelötet oder angeschweisst sein.
Die beschriebene. Vorrichtung ist einfach und sicher in ihrer abdichtenden Wirkung; säe kann ohne weiteres von ungelernten Kräf ten eingebracht werden. Eine und dieselbe Dichtungsscheibe dichtet sowohl nach innen, 2.1s auch nach aussen ab. Sie ist ferner bei nahe allseitig von widerstandsfähigem Mate rial umschlossen, so dass sie von ätzenden oder auflösenden Flüssigkeiten oder Gasen, die sich gegebenenfalls im Rohr befinden, wenig angegriffen werden kann.
Fig.2 zeigt eine weitere Ausführungs firm der Erfindung. 7 ist das abzuschlie ssende Isolierrohr. Zwischen den Pressplatten S und 9 befinden sich hier zwei Dichtungs scheiben 10 und 11, zum Beispiel aus öl- festem Gummi, die durch eine Zwischenplatte 12 voneinander getrennt sind.
Natürlich kön nen an Stelle von zwei auch mehr als zwei Dichtungsscheiben in gleicher Weise aufein- andergeschichtet werden, wobei es nicht un bedingt erforderlich ist, jede Scheibe von der andern durch eine Trennplatte zu scheiden; auch können die einzelnen Dichtungsscheiben zur Erreichung einer besonders guten Wir kung aus verschiedenen Dichtungsmaterialien bestehen. Der durchgehende Schraubenbolzen 13 dient auch hier wiederum zum Zusammen pressen des Ganzen.
Durch Unterlegen einer Feder 14 unter die Mutter des Bolzens kann für einen bleibenden starken Druck auf die Pressplatten gesorgt werden für den Fall, dass die Dichtungsscheiben 10 und 11 mit der Zeit ihre Elastizität verlieren würden; diese Druckfeder kann auch an einer andern Stelle angeordnet werden, wenn sie dort ebenso wirksam ist. Das gleiche Ziel erreicht man, wenn man mindestens eine der Pressplatten $ oder 9 aus einem gut federnden Material her stellt. Beim Zusammenpressen durch die Schraube biegt sich dann diese Platte in der Mitte durch, und der zurückgebogene Rand erzeugt einen dauernden Druck auf die Dich tungsscheiben.
Endlich können die Zwischen platten 12 so ausgebildet sein, dass sie beim Anziehen .der Schaube federnd zusammen gedrückt werden.
Die soeben beschriebene Ausführungs form hat weiter den grossen Vorteil, dass sie eine Verschiebung des durchgehenden Bol zens 13 gegenüber dem Rohr 7 in achsialer Richtung erlaubt. .Solche Verschiebungen können zum Beispiel durch verschieden grosse Wärmeausdehnung oder durch elastische Formveränderungen der einzelnen Konstruk tionsteile verursacht werden. Trotz der grossen Anpressungsdrücke der Dichtungsscheiben an die Rohrwand sind kleine achsiale Verschie bungen ohne weiteres möglich, besonders wenn .die Reibungsflächen glatt sind und vor dem Zusammenbau ein wenig geschmiert wer den; die Dichtung bleibt trotzdem gut.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass sowohl die Innenwand des abzuschliessenden Rohres, als auch der durch die Pressplatten hindurchgehende Bolzen nicht vollkommen zylindrisch sein müssen, sondern mehr oder weniger konisch oder auch unrund sein dür fen, ohne dass die Güte der Abdichtung dar unter leiden würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abschlussvorrichtung an Isolierrohren mit einer Packung zwischen Pressplatten, die sich durch mindestens ein Pressorgan zusammen pressen lassen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Pressplatten liegende Packung in Form mindestens einer Scheibe slen Raum zwischen Rohrwand und Press- organ ganz durchquert, so dass sie nicht nur gegen die Rohrwand, sondern auch gegen das Pressorgan angepresst wird und beide ge nannten Stellen abdichtet.UNTERANSPRüCHE 1. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dich tungsscheibe aus ölfestem Gummi besteht. ?. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Press- platten aus Isoliermaterial bestehen. 3. Abschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Press- druck auf die Pressplatten unter Mithilfe von Federwirkung erzielt wird.4. Absehlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Pressplatten mehrere Dichtungsscheiben aufeinandergeschichtet und durch Zwi schenlagen voneinander getrennt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH169461T | 1933-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH169461A true CH169461A (de) | 1934-05-31 |
Family
ID=4421572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169461D CH169461A (de) | 1933-06-02 | 1933-06-02 | Abschlussvorrichtung an Isolierrohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169461A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000080B (de) * | 1954-07-28 | 1957-01-03 | Siemens Ag | Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel |
| DE1008407B (de) * | 1952-07-09 | 1957-05-16 | Busch Jaeger Duerener Metall | Einrichtung zum Abdichten von elektrischen Roehrenlampen |
| DE1111256B (de) * | 1955-11-10 | 1961-07-20 | Siemens Ag | Schlagwetter- und explosionssichere, druck- und gasdichte, elektrisch isolierende Befestigung eines Durchfuehrungskoerpers in einer OEffnung einer Wand |
| US5131553A (en) * | 1990-08-14 | 1992-07-21 | Gordon Geasland | Tubular plastic shipping, storage and dispensing container and parts usable therewith |
-
1933
- 1933-06-02 CH CH169461D patent/CH169461A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008407B (de) * | 1952-07-09 | 1957-05-16 | Busch Jaeger Duerener Metall | Einrichtung zum Abdichten von elektrischen Roehrenlampen |
| DE1000080B (de) * | 1954-07-28 | 1957-01-03 | Siemens Ag | Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel |
| DE1111256B (de) * | 1955-11-10 | 1961-07-20 | Siemens Ag | Schlagwetter- und explosionssichere, druck- und gasdichte, elektrisch isolierende Befestigung eines Durchfuehrungskoerpers in einer OEffnung einer Wand |
| US5131553A (en) * | 1990-08-14 | 1992-07-21 | Gordon Geasland | Tubular plastic shipping, storage and dispensing container and parts usable therewith |
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