CH169473A - Fernsteueranlage. - Google Patents
Fernsteueranlage.Info
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- H02J13/13—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
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- H02J13/1313—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
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Description
Fernsteueranlage. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fernsteueranlagen. In solchen Anlagen wird bekanntlich die Schaltung von Apparaten durch eine bestimmte Anzahl sich zeitlich aufeinander folgende, kurze Impulse erzielt. Die Erfindung bezweckt, in einer solchen Anlage einen Hauptkontakt anzuordnen, der von den rasch aufeinander folgenden Impulsen nicht beeinflusst wird, hingegen auf einen einige Sekunden oder länger andauernden Stromstoss anspricht.
Gemäss der Erfindung ist in einer nach der Impulszahl-Methode arbeitenden Fern steueranlage ein Relais vorgesehen, dessen Anker den Stromkreis eines stets in eine Ruhelage zurückzukehren suchenden Lauf werkes steuert, das seinerseits einen in einem beliebigen Stromkreis liegenden Hauptkontakt steuert.
Ferner ist in der Einrichtung ein unter dein Einfluss des Laufwerkes stehendes, auf den Relaisanker wirkendes Sperrmittel vorgesehen, so, dass bei rasch folgenden kurzen Impulsen das Laufwerk das Sperr mittel zur Wirkung frei gibt, wenn ersteres infolge einer Anzahl von Impulsen genügend weit aus der Ruhelage herausbewegt wurde, wodurch das Sperrmittel den Relaisanker gegen Anzug sperrt und den Stromkreis des Laufwerkes offen hält, bis dasselbe, in die Ruhelage zurückkehrend, die Freigabe des Relaisankers von dem Sperrmittel bewirkt, das Ganze derart, dass durch rasch folgende, kurze Impulse der Hauptkontakt nicht ge schlossen wird, wogegen durch einen länger dauernden Impuls das Sperrmittel ausser Wirkung bleibt und das Laufwerk den Haupt kontakt schliesst beziehungsweise öffnet.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus führungsbeispiel der Erfindung.
1 ist ein Leitungsnetz das zweiphasig mit einem Steuerdraht 1\ gedacht ist. Im Steuerdraht 1' ist ein zum Geben der Impulse dienender Schalter 2, angeordnet. 3 sind Relais, die auf eine bestimmte Anzahl kurze Impulse ansprechen. 4 ist eine Relaisspule, die gleich angeschlossen ist, wie die Relais 3, 5 ist der Verbraucher, welcher durch den Hauptkontakt 28 gesteuert wird. Der Anker 6 des Relais steht unter dem Einfluss einer Feder 7, welche den Anker in der' Offenstellung an einem Anschlag 8 an liegend zu halten sucht. In dieser Stellung hält der Anker 6 einen Kontakt 9 offen, der in der Stromleitung 10 des Ferrarismotors 11 eines Laufwerkes angeordnet ist.
Die Trieb scheibe des Ferrarismotors steht über ein Getriebe 12, 1:3 mit einer Achse 14 in Ver bindung, wobei das auf dieser Achse lose sitzende Rad 13 durch Reibung an einer auf der Achse 14 festen Platte 15 die Achse 14 mitnimmt. Die Achse 14 ist durch ein Ge triebe 16 mit einem Hubdaumen 17 verbun den und weist einen mit einer Federklinke 18 versehernen Arm 19 auf. 20 ist eine Rück zugfeder, welche die Achse 14 mit dem Arm 19 an einem festen Anschlag 22 an liegend zu halten sucht. Ein fester An schlag 21 begrenzt den Ausschlag des Armes 19 und damit die Winkelverdrehung der Achse 14 und des Hubdaumens 17.
Die Federklinke 18 greift in ein Schalt rad 23 ein, das zusammen mit einem Kipp- knebel 24 und einem Nocken 25 auf einer Welle 26 sitzt. Der Kippknebel 24 steht unter der Einwirkung einer Feder 27. Der Nocken 25 wirkt mit dem Hauptkontakt 28 zusammen.
30 ist ein Sperrhebel der bei 31 gelagert ist, an seinem einen Ende einen Haken 32 aufweist, mit seinem andern Ende in der Bewegungsbahn des Hubdaumens 17 liegt und unter dem Einfluss einer Feder 33 steht, die ihn an einem Anschlag 34 anliegen zu halten sucht. Der Relaisanker 6 weist einen Arretierbolzen 35 auf, in welchen der Haken 32 eingreifen und dadurch den Relaisanker 6 in Ruhelage, das heisst entregter Lage halten kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Im Ruhestand der Einrichtung liegt der Arm 19 an dem Anschlag 22 an, der Sperr hebel 30 ist durch den Hubdarimen 17 an gehoben, so dass sein Halten 32 ausserhalb der Bewegungsbahn des Arretierbolzens 35 liegt und der Relaisanker 6 liegt an dem Anschlag 8 an, so dass der Kontakt 9 offen ist. Wird nun im Netz 1 durch vorüber gehendes, kurzzeitiges Schliessen ein Impuls erzeugt, so wird ausser den hierauf anspre chenden Relais 3 auch die Spule 4 des Relais erregt und zieht den Anker 6 an, so dass der Kontakt 9 geschlossen und das Lauf werk durch den Ferrarismotor 11 in Be wegung gesetzt wird.
Demzufolge bewegt sich der Hubdaumen 17 nach oben, so dass der Sperrhebel 30 mit dem Haken 32 eine Schwenkung nach unten erfährt. Da es sich jedoch nur um eine kurze Irinpulsgabe handelte, wird der Anker 6 sogleich wieder entregt und öffnet den Kontakt 9 wieder, so dass die Feder '?0 da"s Laufwerk gegen seine Ruhe stellung hin zurück bewegt. Wird wiederum ein Impuls übertragen, so erfolgt das gleiche Spiel, durch welches der Hauptkontakt 28 nicht berührt wird, da bei kleinen Winkel ausschlägen des Armes 19 das Schaltrad 23 beim Zurückgehen des Armes in die Ruhe stellung nicht mitgenommen wird, und die Feder 27 den Schaltknebel 24 und den Nocken 25 in ihrer Ruhestellung sichert.
Je nach der Höhe der Steuerspannung bei der kurz dauernden Impulsgabe kann es vorkommen, dass der Hubdaumen 17 in der Zeit zwischen zwei Impulsen nicht ganz in seine Ruhelage zurück kehrt, sondern sich gewissermassen im Pilgerschritt bewegend, mehr und mehr hebt, so dass der Haken 32 des Sperrhebels 30 schliesslich in die Bewe gungsbahn des Arretierbolzens 35 tritt und den Anker 6 gegen Anzug sperrt. Da durch bleibt nunmehr der Kontakt 9 offen bis das Laufwerk durch die Feder 20 in seine Ruhelage zurück gebracht worden ist.
In dieser angelangt, hat der.Hubdaumen 17 die Arretierung des Relaisankers 6 durch Freigabe des Arretierbolzens 35 seitens des Hakens 32 aufgehoben, so dass bei weiteren kurzen Impulsgaben im Steuerdraht 1' der Anker wieder spielein kann.
Wird nun ein längerer Impuls in den Steuerdraht 1' geschickt, indem 2 beispiels weise einige Sekunden geschlossen gehalten wird, so treibt der Ferrarismotor 11 des Laufwerkes den Arm 19 bis zum Anschlag 21. Der Hubdaumen 17 hat bei dieser Bewegung den Sperrhebel 30 frei gegeben, jedoch hatte der Arretierbolzen 35 die Bahn des Hakens 32 gekreuzt, bevor dieser in die Sperrlage ge senkt war. Wird der Schalter 2 wieder ge öffnet, so zieht die Feder 7 den Anker 6 in seine Ruhelage und der Kontakt 9 wird wieder geöffnet, das heisst das Laufwerk kehrt unter dem Einfluss der Feder 20 in seine Ruhelage zurück und der Hubdaumen 17 hebt den Sperrhebel 30 wieder in seine auf den Anker 6 wirkungslose Lage.
Das Schalt rad 23 und der Nocken 25 werden durch diese Rückwärtsbewegung geschaltet, indem die Klinke 18 das Schaltrad 23 mitnimmt, bis der Kippknebel 24 an der Feder 27 über kippt und der Nocken 25 nach oben ge schwenkt wird, dadurch den Hauptkontakt 28 schliessend und den Verbraucher 5 einschal tend. Der Verbraucher 5 bleibt dann so lange eingeschaltet, bis wiederum durch einen längeren Impuls eine Weiterschaltung der Welle 26 um eine 1/s Umdrehung erzielt wird.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung er möglicht, wie eingangs erwähnt, in eine Fernsteueranlage neben auf kurz dauernde Impulse ansprechende Relais auch solche, die nur auf einen länger andauernden Impuls ansprechen, zu verwenden, wobei es für die Tragweite der Erfindung gänzlich belanglos ist, zu welchen Schaltoperationen die Relais verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernsteueranlage, gekennzeichnet durch ein Relais, dessen Anker den Stromkreis eines stets in eine Ruhelage zurückzukehren suchenden Laufwerkes steuert, das seinerseits einen in einem beliebigen Stromkreis liegen den Hauptkontakt steuert und durch ein unter dem Einfluss des Laufwerkes stehendes, auf den Relaisanker wirkendes Sperrmittel, so, dass bei rasch folgenden kurzen Impulsen das Laufwerk das Sperrmittel zur Wirkung frei gibt;wenn ersteres infolge einer Anzahl von Impulsen genügend weit aus der Ruhe lage herausbewegt wurde, wodurch das Sperr mittel den Relaisanker gegen Anzug sperrt und den Stromkreis des Laufwerkes offen hält, bis dasselbe, in die Ruhelage zurück kehrend, die Freigabe des Relaisankers von dem Sperrmittel bewirkt, das Ganze derart, dass durch rasch folgende, kurze Impulse der Hauptkontakt nicht geschlossen wird, wo gegen durch einen länger dauernden Impuls das Sperrmittel ausser Wirkung bleibt und das Laufwerk den genannten Hauptkontakt schliesst beziehungsweise öffnet.UNTERANSPRUCH: Fernsteueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrmittel ein Hebel ist, der entgegen der Wirkung einer Feder von einem Hubdaumen des Lauf werkes in Ruhelage des letzteren ausser Einwirkung auf den Relaisanker gehalten wird und im Mass des Schwenkens des Hub daumens aus der Ruhelage heraus mit einem Haken in die Bewegungsbahn eines Arretier bolzens des Relaisankers tritt, um diesen gegen Anzug bei Erregung der Relaisspule zu sperren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH169473T | 1933-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH169473A true CH169473A (de) | 1934-05-31 |
Family
ID=4421581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169473D CH169473A (de) | 1933-09-15 | 1933-09-15 | Fernsteueranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169473A (de) |
-
1933
- 1933-09-15 CH CH169473D patent/CH169473A/de unknown
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