CH169475A - Rückführeinrichtung für Schnellregler. - Google Patents

Rückführeinrichtung für Schnellregler.

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CH169475A
CH169475A CH169475DA CH169475A CH 169475 A CH169475 A CH 169475A CH 169475D A CH169475D A CH 169475DA CH 169475 A CH169475 A CH 169475A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Rückführeinrichtung    für Schnellregler.    Es sind Rückführungen für Schnellregler  bekannt, bei denen die     Dämpfervorrichtung     über eine Feder vom     Reglerorgan    mitge  schleppt wird, und wobei diese Federkraft  nach Bedarf einstellbar ist. Auch ist bekannt,  dass wenn die     Rückführfederkraft    mit der  Bewegung des     Reglerorganes    weniger als  proportional zunimmt, der Reguliervorgang  beschleunigt wird. Die hierfür angewendeten  Mittel sind aber nicht geeignet, die gewollte  Wirkung zu erzielen, ausserdem ist die     Ein-          atellbarkeit    sehr beschränkt.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine       Rückführeinrichtung    für Schnellregler, bei  denen die     Dämpfervorrichtung    mittelst Fe  dern vom     Reglerorgan    mitgeschleppt wird,  und deren     Rückführkraft    bei einem Ausschlag  des     Reglerorganes    weniger als proportional  zunimmt, bei welcher erfindungsgemäss die  an der     Dämpfervorrichtung    befestigten Fe  dern an ihrem freien Ende eine Gleitbahn  besitzen, in der eine Rolle sich bewegen kann,  die an dem     Reglerorgan    drehbar gelagert ist.

      In der Zeichnung ist in     Fig.    1 bis 4 ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Weg  lassung der für das Verständnis der Erfin  dung nicht notwendigen Teile dargestellt.       Fig.    b zeigt verschiedene Kurven der Rück  führungseinrichtung.  



  In den Abbildungen bedeutet     a    einen  Teil des Drehsystems des Reglers mit der  Achse e, auf der der     Dämpfersektor    b dreh  bar gelagert ist. Letzterer treibt mittelst  Zahngetriebe die     Dämpferscheibe    c an, die  zwischen den Schenkeln des Magnetes d sich  bewegt. An dem     Dämpfersektor    sind zwei  Blattfedern f und     fi    angebracht, deren freie  Enden durch einen als Gleitbahn für eine  Rolle     r    dienende Gabel g verbunden sind.  Die Welle e ist an der Stelle, wo die Federn  f, f     i    Pendelbewegungen ausführen, ausge  spart. Die Rolle<I>r</I> ist an dem Teil<I>a</I> des  Reglers mittelst der Mutter m in der Höhe  einstellbar und drehbar befestigt.

   Dabei er  hält zweckmässig die Rolle auf ihrem Lager  stift und in der Gleitbahn eine mit dem      Ausschlag des     Reglerorganes    gegenüber der       Dämpfervorrichtung    zunehmende Reibung,  womit die bei einem     Reglerausschlag    frei       werdendekinetischeEnergie        desReglerorganes     vernichtet und dadurch der Reguliervorgang  abgekürzt werden kann. Durch diese ver  schieden grosse Bemessung des Hebelarmes  R,     Bi    ergeben sich verschieden grosse Rück  führkräfte.

   Bei     Fig.    3 ist R kurz und damit  die     Rückführkraft    klein, während gemäss     Fig.    4       Ri    grösser ist und damit-ebenfalls die Rück  führkraft vielfach grösser ist. Zudem werden  bei gleichen     Ausschlagwinkeln        cp    gemäss     Fig.    3  und 4 die Federn f,     fi    bei der Anordnung  nach     Fig.    4 stärker durchgebogen als nach       Fig.    3,     wodurch    die     Rückführkraft    entspre  chend vergrössert wird.  



  Die     Rückführkräfte    sind in     Fig.    h als  Funktion des     Reglerausschlages    gezeichnet.  Die Kurven     xi,        y,    entsprechen einem kleinen  Hebelarm R     (Fig.    3), x und y dagegen einem  grossen Hebelarm     B,        (Fig.    4). Die Einstellung  der Rolle r gegenüber der Achse e auf grosse  Entfernung hat ein rasches und die Einstel  lung auf kleine Entfernung ein langsames  Nachlaufen der Dampfervorrichtung zur Folge.  Aus den Kurven<I>x</I> und<I>y,</I> sowie     xi,        yi    ist  die Reibung zu ersehen, welche überwunden  werden muss, wenn die Drehbewegung um  kehrt.

    



  Durch die gezeichnete Anordnung wird  erreicht, dass die an Rückführungen gestellten  Anforderungen in hohem Masse erreicht sind.  Sie gestattet nicht nur eine ziemlich starke  Abbiegung der     Verstellkurve,    sondern ist  auch in weiten Grenzen einstellbar. Ausser  dem wird damit noch ein wesentlicher Vor-    teil erzielt, indem die     Verstellkurven    im an  steigenden und abfallenden Sinne     voneinandei-          abweichen,    wodurch es möglich ist, die  kinetische Energie des     Reglerorganes    nach  Einleitung eines Reguliervorganges schneller  zu vernichten und dadurch den Reguliervor  gang abzukürzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückführeinrichtung für Schnellregler, bei denen die Dämpfervorrichtung mittelst Fe dern vom Reglerorgan mitgeschleppt wird, und deren Rückführkraft bei einem Ausschlag des Reglerorganes weniger als proportional zunimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Dämpfervorrichtung befestigten Fe dern an ihrem freien Ende eine Gleitbahn besitzen, in der eine Rolle sich bewegen kann, die an dem Reglerorgan drehbar gelagert ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Rückführeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Rolle am Reglerorgan in der Distanz von der Drehachse des letzteren verstellbar ist. 2. Rückführeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle auf ihrem Lagerstift und in der Gleitbahn eine mit dem Ausschlag des Reglerorganes gegenüber der Dampfervorrichtung zu nehmende Reibung besitzt, womit die bei einem Reglerausschlag frei werdende kine tische Energie des Reglerorganes vernich tet und dadurch der Reguliervorgang ab gekürzt werden kann.
CH169475D 1932-10-13 1933-07-14 Rückführeinrichtung für Schnellregler. CH169475A (de)

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