CH169476A - Elektrischer Widerstand. - Google Patents

Elektrischer Widerstand.

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CH169476A
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CH
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient

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Description


  Elektrischer Widerstand.    Bei zahlreichen elektrischen Einrich  tungen ist es wünschenswert, den Strom  nach dem Einschalten nur langsam auf  seine     Betriebsstärke    ansteigen zu lassen.  Neben Regelwiderständen hat man zu diesem  Zweck auch versuchsweise Körper mit ho  hem negativem     Temperaturkoeffizienten    des  elektrischen Widerstandes benutzt. Bisher  verwendete Widerstandskörper haben sich  jedoch nicht bewährt, da ihr Widerstand und  ihre Widerstandsänderung im Laufe der Zeit  stark     schwankten.    Nach der Erfindung     wer-          nen    nun Körper aus Urandioxyd als Vor  schaltwiderstände mit hohem negativem Tem  peraturkoeffizienten benutzt.

   Durch Ver  suche wurde festgestellt, dass diese Körper  ihre elektrischen Eigenschaften beim Be  triebe nicht ändern, und dass sie bereits bei  Zimmertemperatur eine genügende Leitfähig  keit besitzen, so dass sie ohne     Heizvorrich-          tung    benutzt werden können.

   Urandioxyd    (U02) unterscheidet sich dadurch grundsätz  lich von den übrigen Uranoxyden     (U30$    und       U03),    denn diese höheren Uranoxyde haben  bei Raumtemperatur einen um Zehnerpoten  zen grösseren Widerstand als     U02.    Ausser  dem zeigen sie beim Gebrauch     inkonstante     Widerstandswerte, da sie bei höherer Tem  peratur einen Teil ihres Sauerstoffes abgeben  und beim Abkühlen dieser Sauerstoff nur  zum Teil wieder aufnehmen.

   Ein weiterer  Vorteil bei der Verwendung von     Urandioxyd     besteht darin, dass letzteres die Verwendung  von nichtedlen Metallen als Stromzuführun  gen erlaubt, denn Urandioxyd wird im Gegen  satz zu den andern Uranoxyden und auch  im Gegensatz zu den Oxyden anderer Me  talle auch bei höheren Temperaturen nicht  durch diese nichtedlen Metalle reduziert. Es  können sich daher keine Grenzschichten bil  den, wie sie von den Trockengleichrichtern  her bekannt sind. Der Widerstand wird da-      her     nicht    durch die Bildung solcher Grenz  schichten (Übergangswiderstände) beein  flusst.  



  Es ist zweckmässig, den Widerstands  körper aus     Urandioxyd    in Stäbchen- oder  Plattenform in einem mit Wasserstoff ge  füllten Gefäss     unterzubringen.    Die Wärme  kapazität des Körpers und das Verhältnis  zwischen galt- und Warmwiderstand sind  den Bedürfnissen entsprechend zu wählen.  



  Der Widerstand nach der Erfindung  kann zum Beispiel in solchen Schaltungen  benutzt werden, die grosse elektrische Ka  pazitäten oder gas- oder dampfgefüllte  elektrische Entladungsgefässe enthalten.     Legt     man den Widerstand in den Anodenkreis eines       Glühkathodengleichrichters,    so können Hei  zung und Anodenspannung gleichzeitig ein  geschaltet werden, ohne dass die Glühkathode  das     bekannte        Spratzen    zeigt.

   Besondere Vor  teile bietet ein Widerstandskörper aus Uran  dioxyd in Verbindung mit einem Wider  stand von     hohem.        positivem    Temperatur  koeffizienten, insbesondere mit einem Eisen  wasserstoffwiderstand, da er die bei diesen  Widerständen auftretenden hohen Einschalt  stromstösse abfängt.  



  Auf der     Zeichnung    ist in     Fig.    1 ein  Ausführungsbeispiel einer .derartigen Ver  einigung eines aus Urandioxyd bestehenden  Widerstandskörpers mit einem Eisenwasser  stoffwiderstand in Ansicht dargestellt.  



  Im Fussrohr 1 des mit einem Sockel 2  versehenen und mit Wasserstoff gefüllten  Glasgefässes 3 sind zwei Stromzuführungen  4, 5 für einen zwischen den Haltedrähten 6, 7       zickzackförmig    auf- und abgeführten, als  Pufferwiderstand dienenden Eisendraht 8  luftdicht eingeschmolzen. Die obern Halte  drähte 7 sind in bekannter Weise an einer  Glaslinse 9 des     mittleren    Tragstiels 10 be  festigt. An zwei     einander    gegenüberstehen  den Haltedrähten 7 sind zwei Laschen 11  angeschweisst, an deren freien Enden Kap  pen 12 zum Halten eines     stabförmigen    Wi  derstandskörpers 13 vorgesehen sind.

   Dieser  letztgenannte, einen negativen Temperatur-         koeffizienten    besitzende und     erfindung.-          gemäss    aus Urandioxyd bestehende Wider  standskörper 13 ist zweckmässig     mit    Metall  kappen 12 durch Sintern fest vereinigt.  Durch die Befestigung der den     stabförmigen     Widerstandskörper 13     tragenden    Kappen 12  an den Haltern 7 wird bei     Benutzung    des  Widerstandes     ereicht,    dass der Widerstands  körper 13 ständig einem Teil des Eisendrah  tes 8 vorgeschaltet und     einem    Teil parallel  geschaltet ist.

   Der Widerstandskörper 13  kann aber auch so innerhalb des Gefässes 3  gehalten sein, dass er ständig dem ganzen  Eisendraht 8 vorgeschaltet ist.  



  Die     Fig.    2 der Zeichnung zeigt die  zeitliche     Anderung    der Stromstärke nach  dem Einschalten bei einem üblichen Wider  stand von hohem positivem Temperatur  koeffizienten, etwa einem Eisenwasserstoff  widerstand für 0,18 Ampere (im Bereich von  zirka 90 bis 2!70 Volt). Die Werte sind  einem     Oszillogramm    entnommen. Es ist deut  lich zu sehen,     dass    beim Einschalten zunächst       ein.        den:    Arbeitsstrom um ein Mehrfaches  übertreffender Stromstoss durch den     Wider-          stand    fliesst, der erst langsam auf den     End-          wert    abklingt.

   Derartige Stromstösse bedeu  ten jedoch für empfindliche Einrichtungen,  beispielsweise     Verstärkerröhren,    eine ernste  Gefährdung.  



  Die     Fig.    3 zeigt im Gegensatz zu     Fig.     im Schaubild den zeitlichen Verlauf des  Einschaltstromes bei einer     ähnlich    der     Fig.    1  ausgebildeten Einrichtung, bei welcher aber  dem ganzen     Eisenwasserstoffwiderstand    ein  aus Urandioxyd bestehender     Wideirstands-          körper    mit negativem Temperaturkoeffizien  ten vorgeschaltet ist.

   Der Eisenwasserstoff  widerstand     ist    wiederum für 0,18 Ampere  (90 bis 270 Volt) bestimmt, Die sich bei der  Benutzung des neuen vereinigten Wider  standes ergebenden, aus dem Schaubild leicht  ablesbaren Werte sind ebenfalls einem     Os-          zillogramm        .entnommen.    Man sieht, dass der  Einschaltstrom praktisch, von Null begin  nend, innerhalb 0,4 Sekunden auf den end  gültigen Wert steigt, ohne diesen wesentlich  zu überschreiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Widerstand, dadurch ge kennzeichnet, dass er einen aus Urandioxyd bestehenden Widerstandskörper mit negati vem Temperaturkoeffizienten aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrischer Widerstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandskörper in einem geschlos senen Gefäss angeordnet ist. 2. Elektrischer Widerstand nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss' mit Wasserstoff angefüllt ist. 3. Elektrischer Widerstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Urandioxyd bestehende Wider- standskörper einem Widerstandskörper mit positivem Temperaturkoeffizienten vorgeschaltet ist. 4.
    Elektrischer Widerstand nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Urandioxyd bestehende Wider standskörper einem Eisenwasserstoffwider- stand vorgeschaltet ist. 5. Elektrischer Widerstand nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Urandioxyd bestehende Wider standskörper im Gefässinnern des Eisen wasserstoffwiderstandes untergebracht ist.
CH169476D 1932-08-09 1933-07-21 Elektrischer Widerstand. CH169476A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP65809D DE670511C (de) 1932-08-09 1932-08-09 Variatorroehre, insbesondere Eisenwasserstoffwiderstand
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CH169476A true CH169476A (de) 1934-05-31

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DE968303C (de) * 1942-06-19 1958-02-06 Aeg Trennschalterverriegelung

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GB409174A (en) 1934-04-26
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DE670511C (de) 1939-01-19
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